„Der vernünftige Grund des Angelns muss das Angeln selbst sein!“

  • von Rute und Rolle
  • 07. Januar 2010 um 07:59
  • 17

Anlässlich des Deutschen Fischereitages 2009 in Bremerhaven haben Vertreter des DAV und des VDSF auf breiter Basis beschlossen, die gemeinsamen Bemühungen zur Bildung eines einheitlichen Anglerverbandes in Deutschland bis 2011 abzuschließen. Fast eine Million Angler wären dann unter einem Dach vereint. Schon heute sprechen die Verbände in politischen Fragen mit einer Stimme. Im Interview stellen sich Prof. Dr. Werner Steffens, Vizepräsident für Gewässer und Natur des DAV und Peter Mohnert, Präsident des VDSF den Fragen der Rute & Rolle Redaktion, die wir hier mit freundlicher Genehmigung auszugsweise veröffentlichen.


Peter Mohnert (2. v. links), Präsident des VDSF und Prof. Dr. Werner Steffens (2. v. rechts), Vizepräsident des DAV im Gespräch mit der Rute und Rolle Redaktion

R&R: Es fällt schwer zu glauben, dass die Verbände ihre Diskrepanzen der Vergangenheit hinter sich lassen können. Zum Beispiel so unterschiedliche Meinungen zu Streitthemen wie Setzkescher, Wettfischen, „catch and release“, der Sportfischerprüfung.

Steffens: Viele als so gegensätzlich dargestellte Meinungen wurden außerhalb der Verbände überspitzt formuliert. Wir als ein Verband sind eine Interessenvertretung für die deutschen Angler. Angeln ist, was wir als sinnvolle Freizeitbeschäftigung fördern wollen! Und das es da unterschiedliche Formen der Auslebung des Angelns gibt, ist doch klar. Wir sollten den Menschen die Freiheit lassen, das Angeln so auszuüben, wie sie es wollen- wenn auch unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Doch das Angeln steht für uns da ganz deutlich im Vordergrund. Und ein Wandel in der Auffassung der Öffentlichkeit hat wohl hoffentlich auch bereits stattgefunden. Es ist ja nicht so, dass der Angler von zu hause aus losgeschickt wird mit dem Auftrag: „Du musst jetzt angeln gehen, damit wir Fisch zum Essen haben“. Der Angler geht zum Angeln, weil er angeln möchte. Nicht primär zum Nahrungserwerb, nicht primär um das Gewässer zu pflegen- er will einfach angeln!

Mohnert: Wir haben uns zum Beispiel klar vom nicht gerade fischschonenden Halbmeter-Setzkescher distanziert und für lange, knotenlose Kescher ausgesprochen. Zum Thema „catch und release“  vertreten wir die Auffassung, dass die biologische Auslese zur Sicherung einer gesunden Fischpopulation besser beschreibt. Die Bestimmung, was zu tun oder zu unterlassen ist, trifft nicht der Angler, sondern der Inhaber des Fischereirechts, denn nur er trägt die Verantwortung für das Gewässer und dessen Bewirtschaftung. Fangen und zurücksetzen wird also ohnehin praktiziert. Jedem Fisch umgangssprachlich auf den Kopf zu klopfen, ist auch wissenschaftlich völlig überholt, und es macht Sinn, der Reproduktion wegen zurückzusetzen.

Steffens: …. Und eine Entnahme von Fisch ist bekanntlich nicht in jedem Fall vorgeschrieben. Warum sollen wir da nicht auch größere Fische, die einen hohen Reproduktionswert haben, zurücksetzen!

Mohnert: Ein gutes Beispiel ist das Ijsselmeer bei unseren niederländischen Nachbarn. Der Hecht darf hier zwar beangelt, aber nicht entnommen werden. Die dortigen Fischereirechtsinhaber wollen den Hechtbestand schonen - mit Erfolg!

R&R: Wie werden sie mit dem Thema Wettkampfangeln umgehen?

Mohnert: Zugegeben, das war wirklich ein Knackpunkt zwischen den Verbänden. Da gab es in der Vergangenheit viele Spannungen. Der DAV hat an solchen Veranstaltungen teilgenommen, und wir haben teilweise neidisch zugeschaut und Ausweichvergleiche -  wie ich es mal nenne – veranstaltet. ….. Unser legales Ventil war das Hegeangeln.

Steffens: Mittlerweile sind zwischen uns keine Meinungsverschiedenheiten zum Wettfischen mehr vorhanden. Doch um das noch einmal klarzustellen, der Begriff Wettfischen oder gar Wettkampf gefällt mir überhaupt nicht. Ich habe ihn immer abgelehnt, weil er einen falschen Eindruck vermittelt. Hegefischen oder Gemeinschaftsfischen treffen es schon eher! Es spricht dabei aber  auch überhaupt nichts dagegen, dass man den Fang bei einem Gemeinschaftsfischen registriert…….
Zum Thema Gemeinschaftsfischen bestehen außerhalb der Verbände  viele falsche Vorstellungen, denen wir fortan gemeinsam entgegenwirken werden. Aber es gibt auch Zuspruch: Erst kürzlich fand eine Club Weltmeisterschaft im Brandungsangeln in Kühlungsborn mit Unterstützung des Ministeriums statt. Die im letzen Jahr in Potsdam ausgetragene  „10. Weltmeisterschaft für Angler mit Behinderung“ wurde von Horst Köhler und Angela Merkel begrüßt, Matthias Platzeck übernahm die Schirmherrschaft! Die dabei gefangenen Fische wurden in andere Gewässer umgesetzt, wodurch auch der erforderliche vernünftige Grund wieder gegeben war. Wobei ich nochmals ausdrücklich in unser beider Namen betone: Der vernünftige Grund des Angelns kann nicht nur Nahrungsbeschaffung und Gewässerbewirtschaftung sein, der vernünftige Grund muss das Angeln selbst sein! Das ist die Meinung, die wir gemeinsam noch besser vertreten können.

R&R: Wir der neue Verband denn auch wieder Qualifikationsfischen in Deutschland anstreben? Oder sogar eine Nationalmannschaft im Süßwasser- und Meeresangeln stellen?

Mohnert: Wir sind auch dazu zurzeit in Gesprächen. Klar ist, dass es so genannte Kaderfischen nicht geben wird, da sie der Gesetzeslage nicht entsprechen. In der Verhandlungskommission von DAV und VDSF herrscht Einigkeit darüber, dass der neue Verband in allen Föderationen der C.I.P.S. vertreten sein wird.

R&R: Wird ein Mitglied des neuen Verbandes in allen Verbandsgewässern Deutschlands fischen dürfen?

Steffens: Ich halte die gemeinschaftliche Regelung eines Gewässerpools für besser, als wenn jeder verein nur über seinen einen kleinen Teich verfügt – auch wenn es sehr schwer durchzusetzen ist.

R&R: Einige Leser und Mitglieder haben ihre Angst geäußert, die Besitzansprüche an Gewässern mit dem neuen Verband zu verlieren. Zu Recht?

Mohnert: Schreiben sie das bitte in aller Deutlichkeit: All das, was in unseren Landesverbänden aufgebaut worden ist, alles was besteht, alle Strukturen und alle Rechte werden von der Vereinigung nicht berührt. Sowohl jetzt als auch nach der angestrebten Vereinigung entscheiden ausschließlich die Landesverbände oder auch die Bezirksverbände mit ihren Mitgliedern, was im Bezirk was im Bundesland geschieht. Da ändert sich gar nichts.

Steffens: Richtig, es ist und bleibt allein Sache der Landesverbände wie sie über ihre Gewässer verfügen. Die Dachverbände regen an, haben damit aber nichts zu tun.

Das komplette Interview gibt es in der Ausgabe 1/2010 der Rute und Rolle. Wir danken für die Genehmigung, auszugsweise einige Passagen veröffentlichen zu dürfen.

Das Interview im Video:

http://www.bissclips.tv/bissclips_tv/spezial/einer-fuer-alle-ruteundrolle-2010.html


www.ruteundrolle.de

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17 Kommentare
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  • Rada
    aus Kürten
    Interview
    Es ist interessant, wie Herr Mohnert die Fahne nach dem Wind dreht. Interessant und beängstigend. Wenn man bedebkt, dass wir die ganzen Einschränkungen unseres Hobbys in erster Linie dem VdSF verdanken, mag es seltsam vorkommen, dass kleine Lockerungen nun als Verdienst angepriesen werden. Man lese ganz einfach nach, was der VdSF auf seiner HP zum Thema Grund zum angeln und Zurücksetzen schreibt, dann weiß man Herrn Mohnert Aussagen im Interview richtig einzuschätzen. Eine Fusion wäre höchst unnötig, wenn alle Vereine ganz einfach dem dem Tierrecht und- schutz über die Maßen verbundenen VdSF den Rücken kehren und samt und sonders zum Anglerfreundlichen DAV wechseln.
  • stasi
    aus Bremerhaven
    Komorane im Schlips
    Die Idde selber finde ich Gut. Das Problem stellt das Amt dar, man klebt an alten Rieten. Glaubt doch nicht das alles so bleibt oder gar besser wird. Die Wirtschaftskrise beweißt es doch, wir müßen dafür bezahlen, das andere den Hals nicht voll bekommen. So wird es auch wenn der DAV von der Bildfläche verschwindet. Anstatt das Problem zur Schaffung von Arbeitsplätzen nutzen, nein neue Sanktionen die da kommen werden. Man sollte noch ein paar Komorane Züchten, dann erledigt sich das Problem von selber. Hoffendlich irre ich mich. Petri Heil
  • elbbrasse
    aus Uelzen
    umso wichtiger ist es doch, das jeder Angler (und erst Recht Stipper), sich jetzt stark macht und interveniert! Typisch wäre es wenn jetzt 99% der Leute den Kopf einziehen und sich denken "die Anderen sollen sich mal kümmern". Wenn die Geschichte in die Hose gegangen ist, dann sind es meist diese Leute die am lautesten Aufschreien. Ich hoffe das sich möglichste viele der Leser dieser Seite jetzt in ihren Vereinen stark machen!!!!
  • Kilobrassen
    aus Langenhagen
    Ämter
    Ich denke auch, dass man nach vorne schauen sollte und das Interview sehr positiv ist. Es ist doch so wie in der Politik. Um sein Amt zu behalten wird sich halt so gestellt, wie der Wind sich dreht. Bei einer Fusion kommt ein Präsidium das gegen das Angeln ist doch wohl eher schlecht an. Und langsam werden wohl auch die Angler munter, da sie, warum auch immer, in vielen Gewässern nicht mehr fangen und sich langsam fragen, wer eigentlich was für sie tut. Denn solange jeder seine Fische hatte, hat ihn doch der Rest nicht interessiert. Ich bin jedenfalls zuversichtlich und finde es von der Rute & Rolle super, dass dieses Interview organisiert und dann auch mal Tacheles geredet wurde.
  • Praxx
    Aussage des Interviews
    schön das Du das Interview ähnlich positiv interpretierst wie borchi und ich. Dieses Interview enthält Aussagen des VDSF Präsidenten, welche ich vor einem JAhr noch als vollkommen unmöglich erachtet hätte. Ich denke das es schwieirg wird sich jetzt um 180Grad zu drehen und auf den alten Kurs zurück zu schwenken. Es liegt jetzt an jedem Einzelnen Druck von der Basis her aufzubauen und mit diesem Interview die Forderungen der Stipper im Verein zu vertreten und kund zu tun. Ich denke/befürchte aber, das der geneigte Stipper wieder den Kopf einzieht und nicht bereit ist, etwas für unseren Sport zu tun. Wenn nicht jetzt, wann wollen die Stipper dann die Stimme erheben?
  • KlauBa
    aus Büttelborn
    Interview
    @martin 88 Es bleibt wohl dein Geheimnis, woher und was du zwischen Zeilen gelesen hast! Ich denke ähnlich borchi! Die Richtung Hegeangeln mit Hältern, eventuell Umsetzen, wird wohl die Richtung sein in die es gehen wird. Gerade im Bezug auf die verbreitet anstehenden Hegegemeinschaften sind genau Bestandsermittlungen gefragt ! Elektrofischerei ist da nicht ausreichend und nur eine Momentaufnahme. Hegefischen über das ganze Jahr mit Mengenermittlung geben da viel mehr Aufschluß. :-) Hr Mohnert ist"nur" Präsident des VDSF! Auch in diesem Verband herscht keine Monarchie!! Er hat seine Gremien und die ticken eventuell zur Zeit in eine andere Richtungen als noch vor einigen Jahren. Wer da im Amt bleiben möchte, hat sich der Mehrheit zu fügen oder muß den Hut nehmen. Sind wir mal ehrlich, so als"Vereinigungs-Präsident" macht man doch auch auf dieser Ebene eine gute Figur!!! :-)
  • brassenhunter
    aus Oranienburg
    Interview
    Ich hoffe nur das nicht über die Köpfe der Verbandsmitglieder über eine Vereinigung bestimmt wird sondern jeder ein Stimmrecht hat.
  • sensasmola
    Interview
    Hallo, zum Interview....ich finde, es hört sich alles sehr positiv an. Hoffen wir, dass gerade die Herren vom VDSF zu ihrem Wort stehen! Übrigens, wenn in eurem Verein Vorstände sind, die gegen Gemeinschaftsfischen und gegen das Hältern von Fischen sind, dann müsst ihr gegen sie "kämpfen"! Nur so kann man etwas ändern! Und wenn es garnicht anders geht, kann man auch einen eigenen Verein gründen, so haben wir es auch gemacht. Das Hältern von Fischen ist, soweit ich weiß fast überall erlaubt ( nur in SH nicht) bin mir aber nicht ganz sicher aber es sind maximal 3 Bundesländer. Ich fahre übrigens zu keiner Veranstaltung wo die Fische getötet werden---auch so kann man Druck auf die Veranstalter ausüben, sofern noch einige eurer Kollegen mitziehen. Also, wenn man etwas ändern will, muss man etwas tun...beim Vorstand, bei der Versammlung vorsprechen und Argumente-am besten schriftlich-für seine Sache sammeln. Also, kopiert euch dieses Interview..oder noch besser kauft die Rute und Rolle und zeigt sie euren Vorständen !! Grüße
  • Praxx
    ich habe mir die Zeitschrift heute gekauft... Ich denke das man im Westen gerne einen Gewässerpool wie im Osten aufbauen will - aber aufgrund der Pachtsituation der Vereine dafür wenig Chancen sieht. Ist es für Euch den nicht interessanter das sich der neue Verband Punkten wie Hegefischen, Setzkescher und C&R positiv gegenüber äussert? Der GEwässerpool ist für mich nur sekundär
  • Jörg
    aus Oldenburg
    @ Kai Das mit dem Gewässerpool ist glaube ich falsch angekommen. Die Vereine haben da nach meinem Wissen nichts mit zu tun. Hier kommen die Gewässer zum tragen die der jeweilige Landesverband angepachtet hat. Ich würde so eine Einrichtung begrüßen da so die Allmacht der großen finanzstarken Vereine etwas abgeschwächt wird. (Und man nicht immer hinter Gastkarten hinterherrennen muß)
  • Kai
    Es klingt auf jeden Fall schon mal positiv. Diese komplette Wendung ist natürlich schon komisch, aber andererseits machen ja grade die beiden angesprochenen WMs dem VDSF Druck. Sie zeigen die Politik ist mit sowas einverstanden und der VDSF lag da falsch. Also hat der DAV einen Zulauf von aktiven Anglern und die Politk hat er auch auf seiner Seite. Da muss der VDSF zwangsweise mal umdenken. Das es keine Kaderangeln mehr geben wird bedeutet ja auch nur das ein neues System her muss. Da das alte ja eh in der Kritik war ist das auch nicht so schlimm. Wird der Kader eben durch die Platzierung bei bestimmten Hegefischen ermittelt. wobei die Aussage sie entsprechen nicht der Gesetzeslage schon ein wenig gewagt ist und im Widerspruch zu den anderen Aussagen steht. Was mir nicht gefällt ist diese Gewässerpool Sache, wobei das ja keine große Rolle spielen wird. Man kann die Vereine dazu ja nicht zwingen ihre Gewässer abzugeben. Das die Strukturen erhalten bleiben, mal sehen was das bedeutet. Sie sind ja teilweise auch noch verbesserbar. Alles in allem klingt es aber schon recht gut.
  • Praxx
    ich werde es ähnlich der elbbrasse halten und bei der JHV dieses Thema ansprechen. UNser Vorstand war drauf und dran unsere GF zu verbieten. Mit diesem Interview stärkt man sicherlich dem gewillten Vorstand den Rücken. Ich interpretiere dieses Interview übrigens äusserst positiv, sowohl für uns Stipper als auch für Karpfen und Raubfischangler die ihre kaptialen Fische zurücksetzen wollen
  • elbbrasse
    aus Uelzen
    Ausgabe der Rute und Rolle
    cih werde diese Ausgabe der Rute&Rolle kaufen und diese dann bei unserer JHV meines Vereins dem Vorstand zeigen. Bei uns im Verein kusiert immer wiederd as Gerücht das Hegefischen verboten sind und der VDSF diese verbietet. Wenn jetzt der Vorsitzende des VDSF in einer grossen deutschen Zeitschrift sagt das dies nicht so ist, dann möchte ich wissen was unser Vorstand dann dagegen haben soll. Ich hoffe das viele diese Ausgabe nutzen und in die Vorstände ihrer Vereine auf dieses INterview hinweisen
  • Jörg
    aus Oldenburg
    Mich "beunruhigt" diese komplette Kehrtwendung von Herrn Mohnert. Einige Aktionen die auf Dachverbandsebene in letzter Zeit gelaufen sind gehen da doch in eine ganz andere Richtung. Allerdings gab es bei VDSF Veranstaltungen in 2009 auch Setzkescher als Ehrengabe, also mal gucken was sich daraus entwickelt.
  • borchi
    finde ich gar nicht
    es wird gesagt das der Begriff "Wettkampfangeln" in Deutschland verboten ist und das Hegefischen das Ziel sind. Es wird unter anderem gesagt das es OK ist den Fang zu erfassen und umzusetzen. Die Handicap WM wurde vom VDSF positiv und mit etwas Neid aufgenommen. Ist doch super!!!
  • Martin88
    Interview
    ..eher ein blablabla.. Ich denke, es wird deutlich gesagt, dass Wettkampfangeln in D. keine Zukunft hat!
  • borchi
    Interview
    ich persönlich bin über den Inhalt des Interviews hoch erfreut, und denke das die Zukunft der Angelei in Deutschland sich durchaus positiv entwickeln kann - zumindestens dann, wenn die Dachverbände das versprochene halten. Daumen hoch!!!