Interview mit Ralf Töpper - Gesamtsiegers des IAM 2012

  • von David Möller
  • 12. Dezember 2012 um 23:25
  • 2

Vorwort:
Nachdem der Bericht für das IAM 2012 nun seit einiger Zeit online ist folgt jetzt ein Interview des IAM Gesamtsiegers 2012 in der Einzelwertung: Ralf Töpper.

Er hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt mir / uns Einblick, in seine Vorbereitung fürs IAM, Montagen und Setup, Futter und Köderzusammenstellung sowie die Taktik an beiden Tagen, zu gewähren. Außerdem hat er die Beiden Durchgänge für uns realitätsgetreu Revue passieren lassen. Ralf ist am Montag schon angereist und hat sehr viel Zeit fürs Training investiert, was sich letztendlich ausgezahlt hat. Während des Trainings konnte er viel herausfinden, wovon er schließlich während der Durchgänge auch profitieren konnte. Wie ich finde hat sich Ralf in den letzten 2-3 Jahren in der Stipperszene etabliert. Harte Arbeit und Fleiß zahlt sich einfach aus, wie so oft im Leben.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Ralf für das sehr nette Interview bedanken.
Nun aber genug gequasselt. Jetzt geht’s los! Ich hoffe es gefällt euch. Ein Interview der etwas anderen Art. Kein Frage Antwortspiel, eher eine Interaktive Berichterstattung aus Ralfs Sicht.

Beste Grüße, schöne Feiertage und guten Rutsch ins Jahr!
David Möller



Montagen und Setup
Im 1. Durchgang im Sektor C war die erfolgreichste Montage der Carlusso Ray in 8g mit einer 2-Punktbebleiung und einem 30cm Vorfach mit einem 12er oder 14ner Milo Suherio T 143 Haken. Die ersten 1,5 h in Größe 12, danach in Größe 14. Für mich ist der T143 und der Tubertini Serie 2 Haken die erste Wahl am Silokanal. Mit diesen Haken konnten sowohl die Brassen als auch die Rotaugen sicher gelandet werden. Als Hauptschnur verwende ich seit 2 Jahren am Silokanal nur noch die Stroft GTM in 0,15mm bis Posen der Tragkraft 12g, darüber 0,16mm. Die Vorfachschnur ist die Gleiche, entsprechend dünner gewählt. Zusätzlich sind noch drei weitere Lutscher-Montagen zum Einsatz gekommen, die alle gleich aufgebaut waren. Bestehend aus einer Kettenbebleiung über 35 cm, bei der sich die Bleischrotabstände nach oben hin verringern.

Angefangen von der Schlaufe aus:

  • 10g Lutscher: 3 x No 4, 3 x No 3, 3 x No 2 und 3 x No 1.
  • 12g Lutscher: 3 x No 3, 3 x No 2, 3 x No 1 und 3 x No 0.
  • 15g Lutscher: 3 x No 2, 3 x No 1, 3 x No 0 und 3 x No 1/0.

Mit dieser Ketten-Montage kann die Tiefe in der man fischt, exakt bestimmt werden. Desweiteren ist eine absolut ruhige Köderführung möglich. 4 Lutschermontagen in den Tragkräften von 4g bis 20g waren in jedem Sektor, bis auf Sektor B ausreichend. Sie haben sich im Training wie auch in den Vorjahren bewährt. Als Gummizug habe ich mich für ein sehr weiches Hollowelastic entschieden. In zwei Kits wurde das Milo Performance Super Soft in 2.4mm über drei Teile eingebaut. Mit diesem Set Up habe ich zum ersten Mal, sowohl in den Trainingstagen als auch in den beiden Durchgängen, keinen Fisch im Drill verloren.

Montage Set-Up


Für den 2. Durchgang im B-Sektor habe ich mich am Vorabend auf Grund der Informationen und der geringeren Strömung in diesem Bereich dazu entschieden noch zwei leichte Montagen in 2 und 3g vorzubereiten. Diese waren mit einer Kette, bestehend aus je 6 No. 10 für die 3 g und No11 Bleie für die 2g Pose auf ca. 30cm verteilt. Bei der für den Silokanal nicht gerade typische Angelei, entschied ich mich für ein 25cm langes Vorfach mit dem Haken Milo P132 in Größe 18 und einem 0.012mm starkem Drennan Double Strengh Vorfachmaterial. Bei der Wahl der Pose entschied ich mich für die von mir entwickelte RT 1 Strömungspose. Mit dieser Pose sind verschiedene Führungstechniken möglich die auf Rotaugen und Brassen flexibel abgestimmt werden können.

Als Gummizug kam der Preston Slip Elastik schwarz mit einer Stärke von 1.2mm zum Einsatz. Weich eingestellt kann man auch mit so einem relativ dicken Gummi kleine Rotaugen in großer Stückzahl fangen. Gleichzeitig konnten die drei großen Rotaugen die ich zu Beginn fing sicher ausgedrillt werden.


Bei unserer Angelei ist es oft nur schwer vorhersehbar was alles in 4 Stunden Angelzeit passiert, eine feste Anleitung zum Angeln gibt es nicht.

Es kann sich wie so oft am zweiten Tag doch noch so vieles zum positiven oder zum negativen ändern. Wie es z.B. im C-Sektor, in dessen Bereich ich am ersten Tag gesessen habe der Fall war.

Samstag läuft der Fisch nicht richtig an und ist aufgrund von Wetterverhältnissen und Angeldruck nach ca. 2 Stunden nicht mehr bereit zu fressen, Sonntag  kann man am gleichen Platz 22kg Fisch fangen.
 
Futter und Köder:
Im folgenden Abschnitt möchte ich euch die von mir verwendeten Futtermischungen der beiden Wettkampftage einmal genauer vorstellen:

  IAM Tag 1 C-Sektor
IAM Tag 2 B-Sektor
Futter    

  • 5kg Stipp-Profi Granat
  • 1 kg Primus Stromfutter
  • 4 kg schwere Erde
  • ½ Dose Futterfarbe schwarz
  • 200g RT Friedfischmagie
  • Double Leam mit wenig FM
  • ½ Dose Futterfarbe schwarz – Amio Flash von FTM
Anfangsfütterung:
  • Stipp-Profi Granat und schwere Erde 1:1
Danach:
  • 2 kg Stipp-Profi Granat
  • 2 kg Primus Rotaugen black
  • 4 kg schwere Erde
  • ½ Dose Futterfarbe schwarz – Amio Flash von FTM
  • 200g RT Friedfischmagie
  • Double Leam mit wenig FM
Köder
  • 1 ¾ L Caster
  • ¼ L Würmer
  • 1 L Fouilles
  • ¼ L Vers de Vase   
  • 1 ½ L Caster
  • ¼ L Würmer
  • ¾ L Fouilles
  • ¼ L Vers de Vase


Meine Gewürzlockstoffe habe ich die ganze Woche über getestet. Wie immer entscheide ich mich erst nach den letzten Trainingseindrücken ob ich sie verwende oder nicht. In dieser Woche hatte ich ein gutes Gefühl damit. Deshalb habe ich mich dazu entschieden pro Futtermischung 200g hinzu zufügen.
 
Ich habe mich für so einen hohen Anteil der schwarzen Futterfarbe entschieden, weil sie in der hohen Konzentration, nachdem sie sich das Futter auflöst, einen schwarzen Schleier hinters Futter stellt, in den sich der Fisch bei so einem klaren Wasser gerne hinein stellt und sich nicht mehr so ängstlich verhält. Am ersten Tag wurde das Futter je nach Strömungsverhältnissen mit rotem Deko Kies beschwert. Dies hatte sich im Training bewährt um den Fisch am Platz zu halten und neugierig zu machen. Gleichzeitig wurde eine Übersättigung der Fische, wie es beispielsweise bei roten Futterpartikeln der Fall gewesen sein könnte, vermieden.

Meiner Meinung nach, war es wichtig den richtigen Futterrhythmus und die richtige Futtermenge zu finden. Hier habe ich sehr defensiv agiert. Am Ende beider Durchgänge war noch jede Menge Futter übrig.
 


Taktik:

Die Anfangsfütterung bestand im 1. Durchgang aus 8 sehr fest gedrückten Apfelsinen großen Futterbällen mit ¼ L Caster, 100g Foulis, 50 g Vers de Vase. Auf Würmer habe ich verzichtet. Danach hab ich noch 8 tennisballgroße Bälle Erde mit Fouilles und wenigen Vers de Vase geworfen. Ich habe bewusst auf den Polecup verzichtet, weil ich mir während des Trainings genügend Selbstvertrauen für das genaue werfen aneignen konnte und die Fische im Silokanal meiner Meinung nach auf Einwurfgeräusche positiv reagieren. Danach wurde erstmal gar nicht nachgefüttert um die wenigen Fische die sich zum Futterplatz bewegen nicht wieder zu verscheuchen. Was einmal im Wasser  ist kann man zu dem nicht mehr wieder rausholen. Das war letztendlich die richtige Entscheidung, weil sich der Fisch doch nicht in der für diesen Bereich gewohnten Anzahl auf der Strecke befand. Letztendlich haben 8.3kg gereicht um in dem Bereich den Teil Sektor zu gewinnen. Am zweiten Tag wurden in diesem Bereich wieder typische Gewichte von bis zu 22kg gefangen. Als Köder verwendete ich hauptsächlich 3 bis 4 Vers de Vas und einen Caster.

Für den 2. Durchgang wusste ich, aufgrund der Informationen von Wolfgang Bake, recht genau was mich im B Sektor erwartet. Er hatte den ganzen Sektor B mit geschrieben und mir seine Hilfe für den 2. Durchgang angeboten. Die Rede war von handlangen Rotaugen, ab und zu mal ein größeres Rotauge und kaum Brassen. Ich hab mich dann abends dazu entschieden, die ganze Sache noch einmal zu überdenken und ein komplett anderes Setup zu fischen als ich es eigentlich geplant hatte. Schnell wurden noch um 22.00 Uhr Abends eine 2g und 3g Montage gebaut. Außerdem habe ich mir noch eine Matchrute mit Zoomer vorbereitet, um auf 35m mit einer leichten 8g Montage eine Spur beangeln zu können. Zum einen um mir in diesem Bereich noch eine Option offen zu halten oder mich notfalls wehren zu können. Die Matchrute ist aber nicht zum Einsatz gekommen. Wegen der zu erwartenden Fische und der geringeren Strömung im B Sektor habe ich mich für eine etwas andere Futtermischung entschieden. Die Anfangsfütterung bestand auch aus 8 Apfelgroßen Futterballen eines Stipprofi-Granat-Erde-Gemisches mit dem Verhältnis 1:1. Zum Nachfüttern bestand die Futtermischung aus je einem Teil Stipprofi Granat und einem Teil, Primus Rotaugen black und 50% schwerer Erde. Nach dem zweiten Signal habe ich mit der 2g Montage begonnen und von Beginn an Caster geschossen. Allerdings muss man dabei immer die Strömung beobachten und somit die Einschusshöhe immer variieren, damit die Köder nicht dem Nachbarn zu gute kommen.

Da der Fisch in großer Zahl auf dem Futterplatz stand und die Standfische gefangen waren, wechselte ich auf die 3g Montage, mit der ich schneller am Fisch war. Gefüttert wurde auch nicht regelmäßig sondern immer nach Gefühl. Immer wenn ich der Meinung war die Fische müssen wieder aktiviert werden, weil die Fische kleiner wurden oder die Pausen zwischen den Bissen zu Lange dauerten, habe ich kleine Futter,- oder Erdballen nachgeworfen. Die Köder und der Köderanteil wurden dabei jedes Mal aufs Neue variiert. Fische sind nun mal neugierig und möchten manch mal, immer wieder überrascht werden.

 


Resume 1. Tag IAM:

Erster Tag beim IAM Sektor C oberer Bereich ganz in der Nähe vom Trainingsplatz wie der Zufall das so wollte. Ich bin natürlich mit einem großen Selbstbewusstsein an die Sache ran gegangen, weil ich in dem Abschnitt im Training sehr gut gefangen habe. Wusste natürlich nicht, dass an dem Tag weniger Fisch da ist und es nach 2.5h aufhört zu beißen. Das war für mich völlig neu und hat sich auch erst dann dargestellt, als die Beißerei plötzlich zu Ende war.

Ich hab im ersten Durchgang, bis auf 3 x 10 Minuten mit der Bolo, ausschließlich mit der Kopfrute gefischt. Der Umstand, dass Rotaugen und Brassen bei diesen Strömungsverhältnissen zu überlisten waren, soweit sie am Platz waren, kam mir zu Gute. Ich habe in diesem Jahr mal wieder viel Zeit in die „Lutscher Angelei“ investiert. An der heimischen Ruhr hab ich das ganze Jahr nur mit dem Lutscher in den Tragkräften 3g bis 25g die Rotaugen beangelt, so dass ich beide Fischarten gleich gut mit dem Lutschen beangeln konnte. Wie schon während des Trainings in diesem Bereich war auch diesmal die leichtere Variante die erfolgreichste. Das sture blockieren des Lutschers brachte mir kaum Fische an den Haken. Da in diesem Abschnitt auf beiden Uferseiten gefischt wird, konnte man sehr gut beobachten, dass in den letzten 1,5 h in einem Radius von 100 m noch ganze 5 Fische gefangen wurden. Diese Zeit wurde nun genutzt um einige Sachen unter den extremen Verhältnissen aus zu probieren, die beim nächsten Fischen unter gleichen Bedingungen hilfreich sein könnten. Nach 4 Stunden waren ca. 8.3 kg im Netz, davon ca. 60% Brassen und ca. 40% Rotaugen. Nach 2.5h war Schluss. Peter König fing bei uns an den Sektor zu wiegen. Er machte mir ein Kompliment zu dem gefangenen Fisch. Nach dem er den Sektor gewogen hatte wusste ich warum, Peter hatte alles im Blick. Das Gewicht reichte um den Teilsektorsektor zu gewinnen, auch wenn Platz 23 rein gewichtsmäßig zu meinem Teilsektor zählte und so die Platzziffer 2 zur Wertung kam.


Resume 2. Tag:

Wie schon erwähnt habe ich mit der 2g Montage begonnen. Die Fische haben in der Anfangszeit, den Köder ganz normal mit der Strömung angeboten bekommen. Die ersten drei Rotaugen waren ca. 600 g, 400 g, 300 g schwer. Danach wurden die Fische kleiner und wogen im Durchschnitt ca. 60g bis 70g. Wolfgang Bake, der mich von den Handicap WM’s her kennt wusste genau was er mir wie sagen musste um mich nicht aus der Ruhe zu bringen. An diesem Tag reichte es, mich über das aktuelle Beißverhalten im Sektor auf dem Laufenden zu halten. Danke noch mal an dieser Stelle. Bester Hakenköder war eine Kombination aus Vers de Vase und Caster. Wobei ich diese Variation relativ häufig wechseln musste. Letztendlich waren es 5 Kombinationen die dem Beißveralten angepasst wurden. Die Bisse in der ersten Stunde waren relativ aggressiv. Danach wollten die Fische eine aktive Köderführung und wurden schon deutlich vorsichtiger. Da hab ich dann die Bebleiung von der nach unten zulaufenden Kette auf eine nach oben zulaufende Kette geändert. In den letzten 1.5 h wollten die Fische einen absolut ruhig angebotenen Köder. In der Zeit hab ich ausschließlich mit einer 2-Punkt Bebleiung gefischt, teilweise aus dem Rutenhalter heraus. Die Pose stand schräg und die Bisse kamen hauch zart.

Mitentscheidend am Sektorensieg war sicher auch die geringe Anzahl an Fehlbissen. Der richtige Anschlagzeitpunkt war hier von größter Bedeutung. Gegen Ende des Durchgangs habe ich teilweise bis zu 3 Sekunden mit dem Anschlag gewartet. Je weiter die Zeit des 2. Durchgang fortschritt, desto sicherer wurde ich, den Fisch über die gesamte Zeit in Beißlaune halten zu können. Viele Angler bekamen im Laufe der Zeit Probleme den Fisch zu halten. Die Bolo, die unter Normalbedingungen des Öfteren noch den einen oder anderen großen Fisch hervorbringt, war an diesem Tag in diesem Abschnitt nicht so erfolgreich. Wenn man sich dann für eine Sache entschieden hat, die funktioniert, so sollte man dabei bleiben, das sagte schon Gerd Friedrich ehem. Chef von Mosella im Jahre 2003 zu mir.
 


Bob Nudd gratulierte zum Sektorengewinn

Wie hast du vom deinem Sieg erfahren bzw. ab welchem Zeitpunkt wusstest du das du Gesamstieger des IAM 2012 bist?
Das Wiegekommando kam. Ich hatte 8.3kg und ich wusste damit lieg ich sehr gut. Ich wusste, dass alle Angler zwischen durch weniger oder keine Fische gefangen hatten, habe erst mal abgewartet bis das Wiegekommando zurück kam und sagte: „Du hast den Sektor gewonnen.“ Ich dachte mit 3 Punkten muss ich ja relativ gut liegen. Allerdings gab es natürlich am ersten Tag 10 Angler mit PZ1 und noch mal 10 Angler mit PZ 2 und da ist natürlich immer alles möglich. Die Angler sind so weit am Silokanal, da sind Informationen nicht so schnell zu verteilen. Vom Sieg habe ich am Parkplatz in der Stichstraße von Tamasz Walter erfahren. Tamasz Walter sagte zu mir: Ralf du bist Champion Individual! Ich sagte: Wie? Woher weisst du das denn? Dann Sagt er: Du hast 3 Punkte Tibor Ambrus hat 4. Du hast gewonnen!

Da lief mir ein Schauer über den Rücken und mir wurde erst mal bewusst was überhaupt passiert ist. Danach bin ich zum Treffpunkt am A-Sektor gefahren sofort gratulierten mir Herr und Frau Elmer unter Vorbehalt. Da wurde es nach und nach irgendwie immer klarer. Aber begreifen konnte man das noch nicht. Vor allem, weil normalerweise ja immer Champions-Team mit der Kamera zum Sieger fährt und ein kleines Filmchen über den IAM Sieger dreht. Die Jungs waren nicht bei mir. Daher bin ich nicht davon ausgegangen das ich gewonnen hatte. Umso größer war natürlich später dann die Überraschung und Freude.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Gefühle nicht mehr unter Kontrolle. Freudenschreie und Freudentränen wechselten sich auf der Fahrt zum Campingplatz ständig ab.


Gewinner unter sich. Ralf Töpper mit Tamasz Walter (links) und dem zweiten der Einzelwertung Tibor Ambrus

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei den Veranstaltern DAV und champions-team.de und allen Beteiligten bedanken. Die ganze Veranstaltung war wieder super. Der ganze Ablauf war wie immer sehr professionell. Die Veranstaltung im Stahlpalast, das Buffet und auch die Tanzveranstaltung der Mädels war toll. Die Moderatorin sah wie in den vergangenen Jahren bezaubernd aus und machte einen professionellen Job.

Das schönste für mich war, das mir wirklich alle den Sieg gönnten. Es kamen alle zu mir und haben gratuliert. Alle sind aufgestanden als ich aufgerufen wurde und haben applaudiert. Das war eigentlich das schönste. Die Stipperszene aus dem In - und Ausland setzt sich wirklich aus netten Menschen zusammen. Das hat sich auch später dann beim Sichtungsfischen herausgestellt. Wir waren wie eine Gemeinschaft.

Was ich zum Abschluss noch sagen möchte ist folgendes. Ich bin jemand, der immer auf der Suche nach seinen eigenen Fehlern ist. Ich möchte einfach perfekt angeln. Was einem aber nicht so oft gelingt. Ich habe noch sehr lange darüber nachgedacht, was ich für Fehler gemacht habe oder was ich noch hätte besser machen können. Ich habe während den beiden Wettkampftagen keine Fehler finden können. Es sollte an diesem Wochenende einfach so sein. Ich glaube nur so kann man das IAM oder eine EM/WM gewinnen.


Ralf Töpper mit den besten Einzelanglern beim IAM 2012 


An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal für die ganzen Glückwünsche bedanken und freue mich auf ein Wiedersehen mit Euch im nächsten Jahr, wünsche ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer Ralf Töpper

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2 Kommentare
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  • Jayson
    Ja ja ja
    Ich als Kameramann wollte die ganze wochenende mit Ralf verbringen! :-) Ralf! Bist du richtig unter "der Radar" gegangen! Mit so ein International besatzung, und nur einer kameramann waren wir bis letzte minute wirklich ratlos! Nachstes jahr verspricht mir CT 10 Kamera leute :-) Gluckwunsch wieder! jayson
  • ct Redaktion
    Wer gewinnt?
    Ja, das war kurios und vier Jahre war es kein Problem abzusehen, wer am Ende gewinnen würde, doch dieses Jahr waren wir ratlos, sind die Sektoren abgefahren, haben die Sektorenersten und -zweiten des Vortages aufgesucht, Trainer und Betreuer gefragt und überall feststellen müssen, dass es zum Gesamtsieg nicht reichen wird. Schon eine Weile nach der Schlusssirene waren wir uns dann halbwegs sicher, dass Tibor Ambrus gewonnen hat. Also alle hin, Kameras aufgebaut, usw. Sorry Ralf, da bist Du uns echt durchgeflutscht, wir haben dann erst viel zu spät erfahren, wer wirklich gewonnen hat. Musste halt nächstes Jahr nochmal gewinnen.