Interview mit Michael Schlögl und Michael Zammataro

  • von ct Redaktion
  • 20. Dezember 2012 um 00:14
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CT: Hallo Michael, Glückwunsch zum guten Abschneiden beim Sichtungsangeln in Schoden. Kannst Du in Kurzfassung die einzelnen Durchgänge beschreiben, wo hast Du gesessen, was war die Zielfische und welche Platzierungen hast Du in den 4 Durchgängen gemacht?

Michael Zammataro:
Zunächst einmal von meiner Seite her meinen herzlichen Dank. Mit dem Ergebnis Platz 3 Kurt Kricke (11 Punkte) und Platz 4 Michael Zammataro (11 Punkte) bin ich an einem uns völlig unbekannten Gewässer sehr zufrieden. Die Strecke wurde in drei Sektoren unterteilt: Der Sektor A war der fischreiche Staubereich, im Sektor B war es teilweise schwierig von der 0 abzukommen und der C Sektor war ein reiner Brassen Sektor bei dem die hohen Startnummern in der Nähe eines Klärwerkeinlaufes deutlich von Vorteil waren. Der Losschlüssel ließ leider ein mehrmaliges Ziehen der gleichen Sektoren zu, wobei jeder Teilnehmer nur einmal einen Kopfplatz beangeln konnte. Man kann wirklich nicht sagen ich hätte beim Losen den Papst in der Tasche gehabt, begonnen in der Mitte von B (15) nach dem Anfang von C (21) niedrige Sektorennummer dann nach A (1) auf der an beiden Vortagen die schlechtesten Platzierungen erzielt wurden und dann zur Krönung wieder in die Mitte von B (14). Während in Sektor A und C eindeutig die Brassen dominierten war es in B auch teilweise erforderlich im Uferbereich auf kleine Fische zu angeln.

Austragungsort - Die Saar     Austragungsort - Die Saar
Austragungsort - Die Saar


Michael Schlögl:
Tag 1 saß ich auf A9 von, ein Platz von Kopfplatz A10 weg. Ich spekulierte auf Grossbrassen ab 1,5kg  bei 70m und ging voll auf Risiko. Ich wusste es gibt dort die Klodeckel in Ufernähe. Bis 50m waren nur Skimmer (ca. 250gr) zu fangen. Ich fing einen von 1700gr sowie ein paar Kleinfische und wurde 30gr hinter dem 4-Platzierten 5ter. Ein solchen Brassen in der Grösse verlor ich mitten in der Fahrt, da sich ein baum einhängte, sonst wäre Platz 3 locker drin gewesen (der 3. hatte 2.300gr ). An allen 3 Tagen waren die kleinen A-nummern unterhalb die besseren Plätze. Alleine auf Nr.3 wurde 3mal gewonnen.
Tag 2 loste ich C27, ein Platz vorm Kopf oberhalb der aber als Endplatzlos deklariert wurde, so dass jeder Teilnehmer in den Genuss kam am Ende mal zu sitzen. Ich gewann mit 18kg den Sektor souverän, der 2. hatte 9kg. Tag 3 saß ich auf den Platz C21 wo die Tage zuvor die 9 und 7 weg ging. Auch an diesem Platz gewann ich mit 10kg und 2kg Vorsprung zum Zweiten. Am Tag 4 saß ich auf C24, mitten im Sektor und konnte eine gute 2 mit 10kg machen. Felix von unserem Team saß auf C28 Kopfplatz und fing 14kg. An allen 3 Tagen fischte ich im C-Sektor auf ca. 40m. Den zweiten Platz legte ich auf 70m an, wobei ich nur wenig auf die Entfernung warf, da ich immer wieder Bisse auf die 40m Bahn bekam.

Felix Scheuermann
Felix Scheuermann war auch vorne dabei

CT: Erst das Training, dann die offiziellen Durchgänge. Wie viele Tage hast Du vorab trainiert?

Michael Zammataro:

Kurt und ich kamen erst am Dienstag Nachmittag an der Strecke an und sammelten erste Infos. Am Mittwoch hatten wir dann lediglich die einzige Möglichkeit in der Reihe mit Angelkameraden zu trainieren.


Michael Schlögl:
Ich war bereits am Montag vor Ort und trainierte 3 Stunden am Nachmittag alleine. Am nächsten Tag reisten noch Manne Beck an und wir fischten im Quartett. Göhrke-Frerichs und ich sprachen uns ab. Später stoß noch Felix und die Zammataro-Klicke zusammen und testen zusammen diverse Strategien.

Kurt Kricke
Kurt Kricke ganz entspannt und am Ende 3ter


CT: Welche Erkenntnisse konntest Du mitnehmen, was war hilfreich, inwieweit hatte sich die Strecke nach den Trainingstagen hinsichtlich des Beißverhaltens aber auch des Wasserstandes verändert?


Michael Zammataro:

Wir gingen in erster Linie von einer reinen Rotaugenfischerei aus. Bedingt durch starke Trübung des Gewässers entpuppte sich die Strecke allerdings zu einer reinen Brassenstrecke mit vereinzelten Rotaugenfängen.


Michael Schlögl:
Auf vielen Telefonaten war immer von einer hohen Schlagzahl von Rotaugen die Rede. Die ersten 2 Fische am Montag brachten 2 Brassen ins Netz, das war's auch schon im summarium am Montag. Rotaugen - Fehlanzeige!


CT: Das Futter und die Köder spielten natürlich eine entscheidende Rolle. Welche Köder hattest Du in den Durchgängen dabei und welches Futter hast Du an der Saar geangelt?

Michael Zammataro:
Wir hatten uns in erster Linie mit Multi Feeder NL und Feedermix Gold bewaffnet, hatten jedoch glücklicherweise auch 10 Kg unserer gelben Brassenmischung dabei. Das Futter von Kurt und mir bestand an allen vier Tagen aus folgenden Komponenten:

Das Futter

FUTTER:
1 Teil Multi Feeder NL
2 Teile Zammataro Brassen
zuzüglich 10 % Hanfmehl gequetscht
etwas Lebkuchengewürz und
Mega Colour braun zum Abdunkeln der Mischung
Vor dem Anfeuchten wurde die Mischung aufgrund der geringen Strömung mit 30 ml Streckmittel / Kg zwecks besserem Auflöse Verhalten angereichert.

KÖDER per Durchgang :
0,5 L Caster
0,25 L Pinkies
0,25 L Maden
0,5 L Dendrobena/ Rotwurmmix speziell von unserem Wurmsponsor Ronnie Spaan aus NL
0,5 L Mückenlarven groß und klein unterteilt mit Folie in 2 Lagen.


Wie man sieht wurde unser Kontingent von 2,5 L Ködern per Durchgang nicht ausgeschöpft und der größte Anteil der mitgebrachten Köder wurde am folgenden Tag verangelt. Wie es oftmals in den Wintermonaten ist musste die Köderdosierung dem vorsichtigen Beißverhalten angepasst werden.


Michael Schlögl:
Da Felix und meine Wenigkeit  nur unsere sichere Rotaugenmischung wie beim MS-R Finalsieg an der benachbarten Mosel schon mitgenommen hatten, konnte uns zum Glück Manne Beck mit dem passiven Brassenmix, bestehend aus  50% MS-R Feeder Yellow und 50% MS-R Feeder Allround Black aushelfen. Somit stellten wir uns gut die 1-2 kg Brassen auf unseren Angelplatz hin. Wichtig war es nach unserer Meinung, auch die erlaubten polnischen und russischen Mückenlarven in der richtigen Dosierung im Edelstahl-Futterkorb einzusetzen ohne dass die Zuckis am Gitter hängen blieben. Andernfalls gehen die Fische direkt an den Futterkorb und man bekommt lästige Schnurbisse.

Manfred Beck
Manfred Beck - Slideshow -


CT: Welche Rolle spielten die Mückenlarven? Hast Du kleine und große Mückenlarven gefüttert und wann bzw. wie wurden die Larven eingesetzt?

Michael Zammataro:
Im A Sektor fütterte ich erst in der letzten Stunde als die Bisse nachließen zusätzlich einige kleine Portionen große Mückenlarven. Allerdings brachte mir diese Aktion nur einen einzelnen Brassen. Auch im C Sektor konnte ich in der Endphase durch den Einsatz von großen Mücken dann doch noch 3 Fische bekommen. Ob diese Brassen nicht einfach nach vierstündiger Angelzeit von selbst kamen kann man nicht konkret nachhalten. Im schwierigen B Sektor hingegen wurde die kurze 16 m Bahn von Beginn an mit kleinen Mückenlarven und vereinzelten Castern und Pinkies befüttert. Auf der 35 m Bahn hielt ich mich allerdings mit dieser Fütterung zurück und vertraute ausschließlich meinem Grundfutter.

Michael Zammataro
Gute Leistung, gute Stimmung - Michael Zammataro


Michael Schlögl:

Im Futter kamen zu Beginn aktive polnische Zuckis ins Futter, so dass die Fische schneller an den Platz kommen. Bei jedem 3. Korb fütterten wir noch zusätzlich aus dem MS-R Programm das 'Active Seed Booser', welches die Fische schneller zum Futterplatz führt. Nach einer Stunde wechselten wir von polnischen zu passiven ukrainische Zuckis, die sich mehr an den Grund klammern und weniger abdriften bei der leichten Strömung. Es kamen Edelstahlkörbe je nach Schleusentätigkeit von 30-50g Modell NL (4x10 Maschenweite) zum Einsatz. In jedem Korb kam eine kleine Kugel Fouilles, 1cm Stück mitten in den Korb, umhüllt von Futter und 5-7 Caster, 5-7 Pinkis hinzu. Erst als die Brassen einliefen, schnitten wir zusätzlich noch 2-3 Dendros in 2cm Stücke hinzu, das wars. Mit grauem Ton formten wir die kleine Mückenlarvenkugeln, zum Teil für die Schwere noch mit geringem Anteil an bindende Flusserde vermengt.

Michael Schlögl
Michael Schlögl - vergrößern -


CT: Wie siehst Du die Rolle der Mückenlarven beim Feederfischen in der Zukunft?  Würdest Du es begrüßen, dass Mückenlarven öfter erlaubt sind und wird es Zukunft von Dir auch Veranstaltungen geben, bei denen mit Mückenlarven geangelt werden darf? International dürften wir hinterherhinken, wenn wir national nicht mehr mit Larven angeln.


Michael Zammataro:
Ich fische seit über 35 Jahren in NRW und seit dem war der Einsatz von Mückenlarven bei allen Veranstaltungen verboten. Daher fehlt mir auch jegliche Erfahrung mit dem purpurroten Gold. Auf meinen Veranstaltungen wird deren Verwendung weiterhin untersagt bleiben und ich würde mir sehnsüchtig auch ein internationales Verbot bei allen Veranstaltungen wünschen. Meiner Aussage liegen folgende Fakten zugrunde:

  • Mückenlarven sind enorm teuer
  • Nur durch allerbeste Kontakte wird man auch mit tauglicher Qualität beliefert
  • Die Hälterung inklusive der passenden Temperatur ist sehr schwierig und man benötigt eine
  • Riesenmenge an Erfahrung
  • Mückenlarven werden in belasteten Abwassergräben gescheppt und das kann viele
  • Krankheiten mit sich bringen ( nicht nur für den Fisch )

Aus meiner Sicht würde ich in die CIPS ein generelles Mückenverbot einbauen. Man kann so schöööön auch mit konventionellen Ködern feedern.

Sascha Schneider
Sascha Schneider mit einem der Zielfische


Michael Schlögl:

Meiner Meinung nach müssten noch cips Änderungen kommen, da man auch ohne diese Viecher hohe gewichte fangen kann, das sieht man ja bei den offenen Fischen auch in den Beneluxländen zu genüge. Da die Feederregeln sowieso aus vielen unklaren Verboten oder Regeln bestehen, kann man auch auf Mücken international verzichten. Ich meine zu wissen, dass man auch keine Boilies oder Pellets als Hakenköder benutzen darf, das ist auch ein Widerspruch zu den Zuckis.
Ähnlich wie beim Stippen gewöhnt sich der Fisch Tag für Tag im Training allmählich an diesen Köder und die anderen klassischen Köder spielen da zum Teil eine untergeordnete Rolle im Futter. Bei meinen MS-R Tandem-Feederevent wird es in Zukunft weiterhin keine Zuckis erlaubt werden. Man kann mit einfachen Ködern hohe Gewichte fangen und muss nicht noch die Angler in der schwierigen Wirtschaftslage mit unnötigen Kosten und Aufwand belasten.


CT: Neben dem Futter sind natürlich noch Montagen und Material wichtig. Wie sah Deine Konfiguration hier aus und welchen Montagenspielraum gibt es nach den internationalen Regeln eigentlich noch?

Michael Zammataro:

Ich verwendete ein freilaufendes Tönnchen welches durch einen eng anliegenden Stopper blockiert  wurde. Dieser Stopper endete vor einem Doppelachtknoten eines ca. 25 cm langen gezwirbelten Rattenschwanzes. Nach dem Durchfädeln des Tönnchens hing ich einfach einen Balzer Feedersnap in die Bohrung und konnte somit einfach die gesamte Montage beim Demontieren auf die Rolle ziehen. Leider ist auf internationaler Ebene durch den starken Einfluss diverser Nationen die Definition Freilaufmontage noch recht schwammig. Wenn Freilauf, dann auch für Hobbyangler Freilauf ! Da werden doch auch die gleichen Fische beangelt.

Thorsten Küsters
Sieger des Anglertreffs Einzel und WM 2013 Teilnehmer - Thorsten Küsters


Michael Schlögl:
Hier hat man ganz wenig Spielraum, da z.Zt. nur der Freilauf ohne Reibung auf der Hauptschnur frei gleiten muss. Man kann den Seitenarm kurz oder lang fischen, das wars schon. Auch der Haken zum Korb muss mind. 50cm vom Korb entfernt sein.


CT: Welche Rolle spielten die Angeldistanzen bei dem Sichtungsfischen und wie viele Spuren hast Du gleichzeitig unter Futter gehalten bzw. befischt? In den letzten Jahren bekam man den Eindruck, dass das Feederfischen zu einer Weitenjagd mutiert?

Michael Zammataro:
In allen Sektoren musste unbedingt die kurze Bahn auf Kleinfische befüttert werden um nicht als Nullfänger zu enden. Im Sektor A war jedoch die 70 m Spur die wichtigste Distanz. In B und C wurden die besten Ergebnisse auf der 25 – 35m Bahn erzielt.


Michael Schlögl:
Die Saar war eine ausgesprochen faire Strecke. Man konnte also auch aus der Mitte sich theoretisch einen Endplatz schaffen, da sie ca. 100 bis 160m breit ist. Da kann sich jeder Teilnehmer einen eigene Platz suchen. Angelstrecke aus der DAV-vergangenheit wie z. Bsp. der Rhein Main Donau Kanal sowie der Teltow Kanal sind meiner Meinung keine 100% Feedergewässer, da man von links und rechts zugekleistert wird, was sich negativ auf den Fang auswirkt. Da gibt’s nur die 15-30m und die weiteste die 45m Bahn das wars. Federangler müssen sich im gegensatz zu den Match/Stipanglern mehr in der Entfernung entfalten können. Wer präzise und weit wirft, wird auch öfters belohnt.


CT: In den Durchgängen läuft es eigentlich nie wie erwartet. Was waren für Dich die kritischen Situationen in den Durchgängen und wie hast Du sie gemeistert?

Michael Zammataro:
Am Tag 2 geriet ich im C Sektor in die kritischste Situation der Veranstaltung. Nach beinahe vierstündiger Angelzeit konnte ich noch keinen Anbiss verzeichnen, obwohl ich unterschiedliche Spuren befischt hatte. Durch stures konzentriertes Fischen konnte ich dann in der mittleren Spur doch noch 3 Brassen überlisten. Wenn man zu oft die Distanz wechselt verzettelt man sich leicht. Auch das Einbringen von Lockstoffen oder trockenem Birdfood kann hier schon mal Erfolg bringen.

Michael Schlögl:
Ich erinnere mich an Tag 1, man muss den Korb für ein Grossbrassen schon mal bis tzu 10-15 Minuten passiv liegen lassen. Da muss man ruhig bleiben, die Nerven behalten und Vertrauen haben, dass man den Biss bekommt. Bei hin- und her Wechselei kommt meist nix herum. Zwei Bisse und ein Grossbrassen im Netz war die sture Belohnung für Platz 5 von 10 Anglern bei der Zitterpartie.

Herry Panno
Herry Panno leitete das Sichtungsfischen gewohnt souverän

CT: Idealerweise lernt man bei jedem Fischen etwas dazu und erweitert seinen „Erfahrungsfundus“ um einen Eintrag. Welches „Aha“ Erlebnis hat Dir die Saar in Schoden geliefert?

Michael Zammataro:
Solche Veranstaltungen sind mit vielen Vorbereitungen, Planungen, Urlaub und Aufwand verbunden und kosten eine Menge Geld. Vorab Infos jedoch sind immer nur bedingt von Nutzen wie in diesem Falle. Wer sich auf die Rotaugen vom Gerät und Lockfutter her versteifte fiel mit großer Sicherheit auf die Nase.
Im Übrigen verlief diese Veranstaltung absolut reibungslos und kameradschaftlich und bereite Kurt und mir neben allem Ehrgeiz auch eine Menge Spaß. Eine kleine Verbesserung hätte die Aufteilung in vier gleiche Sektoren dargestellt, wobei jeder Teilnehmer einmal einen Sektor befischt hätte.


Michael Schlögl:
Ich habe gelernt, dass man mehre Futtersorten immer dabei haben soll. Ich war zu sicher und hatte 100% auf die Rotaugen gesetzt. Das passiert mir hoffentlich nie wieder.

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2 Kommentare
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  • stipperling
    Mücken
    wie sollen die deutschen feederangler voran kommen wenn nicht nach internationalen regeln? wenn man nie mit mücken angelt und erfahrungen sammelt wird man aus meiner sicht auch nie richtig erfolgreich international sein. mücken sind teuer? so ein blödsinn, was kostet ein kg mücken und was kostet ein kg würmer. •Mückenlarven werden in belasteten Abwassergräben gescheppt und das kann viele •Krankheiten mit sich bringen ( nicht nur für den Fisch ) sag mir mal bitte was natürlicher ist als köder außer mückenlarfen? sie leben nahezu in allen gewässern. Sind dipps nicht auch schädlich für das gewässer? meine meinung ist das man sich an internationale regeln halten sollte und auch mücken erlauben sollte. oder glaubt hier einer das die cips geändert wird und mücken verboten werden mfg stipperling
  • breamer
    Mücken
    Hallo, eines vorweg...ich bin kein Feederangler, lese mir aber gern diese Berichte durch und verfolge auch die Feederszene. Nun zum Thema: Mücken. Ich denke, wenn international Mücken erlaubt sind, muss man den Umgang mit diesem Köder wohl oder übel lernen. Dieses ist keine Hexerei und wir Stipper bekommen es ja auch hin :-) Aussagen, wie...Mückenlarven sind extrem teuer...entsprechen einfach nicht mehr der Wahrheit! Gute Mücken bekommt man mittlerweile für relativ kleines Geld bei einigen Händlern günstig und per express nach hause geliefert. Und die Aussage, Mücken würden Krankheiten in die Gewässer bringen....finde ich mehr als lustig. Dann müssten ja viele Gewässer in denen diese Köder an jedem Wochenende benutzt werden schon lange tot sein. Übrigens, dieses ist der beliebteste Spruch der Mückengegner :-) Grüße