Ein Fluß wie die Aue, aber...

  • von Marco Beck
  • 20. März 2012 um 10:34
  • 3
Mittlerweile kennt jeder Stippangler die Aue oder man kennt einen der etwas darüber berichten kann!
In meiner neuen Heimat ist nicht ganz soviel Wasser wie in Berlin. Es gibt jedoch schöne kleine Flüsse in denen es nicht normal ist, einen Fisch zu fangen der schon mal einen Haken gesehen hat.

Selbst einen Angler zu treffen ist schon sehr selten! Dies hat aber nichts damit zu tunt, dass es keine Fische gibt, eher das Gegenteil ist der Fall, denn hier zählt nur Aal, Hecht und Zander - und das ist für Stippangler genial, denn 180 Fische in 3 Stunden zu fangen ist keine Seltenheit. Diese sind nicht besonders groß, aber besser viele kleine Fische fangen als Stundenlang auf einen Biss zu warten. Weitere Vorzüge sind das Parken in Rutennähe und das dadurch schnelle aus- und einpacken, um mal zwischendurch zu fischen.

Parken am Wasser
Mit dem Auto direkt ans Wasser - nicht nur einer der großen Vorteile

Eine Angelkiste, Futtereimer, Kescher, Rute und Cuppingkit sind in 15 Minuten angelbereit und der erste Biss braucht selten länger als 5 Minuten. Ukeleis, Plötzen, Brassen, Güstern, Gründlinge, Barsche, Rotfedern und Alande streiten sich immer um den Köder, oftmals schon im Mittelwasser.
Vom gemütlichen Angeln kann hier nicht die Rede sein. Einen Nachteil gibt es allerdings schon und das ist der Bewuchs der Wasserpflanzen. Diese machen es im Sommer sehr schwierig auf größere Fische zu angeln, aber im Frühling oder Herbst ist das schon ok.

In der Regel ist der Fluß ca.18 Meter breit und das Flußbett startet am Ende der Scharkante in 5m Entfernung. Gegnüber am anden Ufer ist das Gleiche, optimal um mindestens 2 Angelplätze mit der gleichen Tiefeneinstellung zu befischen. Beide Futterplätze im Wechsel zu befischen ist immer eine gute Option, um ständig zu fangen und nicht zu viele Fische aus dem Schwarm zu fangen, denn dies könnte den Schwarm verunsichern und die Bisse werden weniger oder bleiben ganz aus.

beim cuppen

Der Futtermix den ich benutze ist fein und aktiv, um erstens nicht zu sättigen und zweitens immer Akitvität zu halten, damit das Interesse der Fische anhält.

Futtermix 1: 1 kg Attractiv Gardon, 300gr. Mohnsaat geröstet, Pastocino rot, 2 kg Terre de Somme als ein Mix welcher zu 80% zum Start geworfen wird. In der Regel ist es dann nicht mehr nötig nachzufüttern, weil dieser Mix immer aktiv bleibt - bis er weggefressen ist.
 
Futtermix 2: (geht nur zum cuppen weil er sehr weich ist) Match Blend 1:1 mit Surface, Attractix Gardon, Litou Extra. Das ergibt eine starke Wolkenbindung und lockt immer sehr schnell Weißfische an den Platz und wenn die ersten Fische beginnen im Futter zu fressen wirbeln sie eine trübe Wolke auf, welche den anderen Fischen signalisiert, dass dort Nahrung zu holen ist.

Die Kopfrute ist die erfolgreichste Methode. (Slideshow)

Beste Grüße an die Stipper in Norddeutschland. Wer das Angeln an der Aue mag und gerne etwas mehr Stückzahlen fangen möchte, kann sich gerne bei mir unter www.marco-beck.com melden.

Der Fang
Wer schnell und sauber angelt hat am Ende ein gut gefülltes Netz

Zwei Veranstaltungen wird es in diesem Jahr auf dieser Strecke geben und beim zweitägigrn Sensas Master SPECIAL wird sogar das international bekannte Team Sensas 28 um Jean Desque aus Frankreich teilnehmen.

Hier gehts zu den Einladungen.

Sensas Cup MV


Sensas Master SPECIAL

Weitere Infos unter www.marco-beck.com


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3 Kommentare
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  • heino24
    aus Hemmoor
    Stippperparadis
    Klingt nach einen Stipperparadies. gibt es bei uns aber auch zum Teil
  • Holger Knitter
    aus Kitzscher
    Fluss wie Aue
    Mann könnte denken das ist unser Wurzener Kanal da haben wir unseren Anglertreff Einzel dieses Jahr. Gruss Holger
  • poleman
    Super Wetter
    Hi, meine Güte, haben die im Osten schon tolles Wetter, davon können wir hier nur träumen ;-) MfG