FIPS Pressemeldung - Feeder Weltmeisterschaft 2017 in der Ukraine

  • von ct Redaktion
  • 01. April 2015 um 09:00
  • 2

FIPS Press Release: Die Feeder Weltmeisterschaft 2017 findet am Fluss Ulga in der Ukraine statt.

Das FIPS Commitee hat der Ukraine den Zuschlag für die Feeder WM 2017 gegeben, Spanien als weiterer Bewerber konnte kein geeignetes Gewässer präsentieren und schied damit aus dem Rennen um die WM 2017 aus.

Spannend könnte es an der Ulga werden, denn der Abschnitt an dem die Weltmeistschaft stattfinden soll ist normalerweise bekannt für "White Water Rafting" und unter Anglern eher als Mekka für Fliegenfischer bekannt. Aber Feedern?

Die Ulga in der Ukraine.

Uri Kablarz von der ukrainischen Angling Association erzählte uns über die Strecke:

"Dieses Gewässer wird von unseren Feeder Experten oft als Teststrecke aufgesucht. Hier werden Ruten, Rollen und das gesamte Angelmaterial auf maximale Belastbarkeit getestet. Körbe von 300 bis 600 Gramm sind üblich und bringen die Angler und ihr Material an ihre Grenzen.
Wir haben dem Weltverband ein stimmiges Konzept auf den Tisch gelegt und die Frage aufgeworfen, warum immer im english- oder dutch- Style gefeedert werden muss. Es ist eine Feederweltmeisterschaft und es gibt die unterschiedlichsten Varianten des Feederangelns weltweit."

"Wir sind bestens vorbereitet und gespannt, wie gut die Top-Angler wirklich sind, wenn sie nicht mehr in ihrer "Komfort-Zone" angeln" erzählte uns Vladimer Boschkopf vom Feeder Nationalteam der Ukraine. "Wir angeln sehr viel und sehr gerne an der Ulga, unsere Väter und Großväter haben ihre Techniken hier seit hunderten Jahren perfektioniert und normalerweise sind wir an unserem Hausgewässer unschlagbar" führte er mit einer gehörigen Portion Selbstbewußtsein weiter aus.

Der Fluss Ulga ist sicherlich einer der kürzesten Fliessgewässer in Europa, mit 150.000.000.000 Litern Wasser pro Sekunde aber sicherlich auch einer der schnellsten Flüsse weltweit.

Stechmücken werden das Angeln erschweren

Doch nicht nur anglerisch, sondern auch logistisch wird die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2017 eine Herausforderung werden. Die Angelstrecke liegt mitten in der Wildnis, wo insbesondere im Sommer riesige Mückenschwärme das Angeln unerträglich machen können. Das nächste Dorf ist 380 km entfernt und der Veranstalter plant für die Teams, die Organisation, die Journalisten und Zuschauer eine Zeltstadt zu errichten, womit klar sein dürfte, dass die Feeder WM 2017 vor allem ein großes Abenteuer wird.

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2 Kommentare
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  • Ping-Pong
    Moin Feederfreaks, für das Fischen habe ich noch ein paar Hinkelsteine im Garten. Das sieht ganz gefählich nach einem Aprilscherz aus. Grüße Ping-Pong
  • der-meister
    Ist bestimmt auch ein bombiges Wetter dort.....