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Futtertipp Oktober 2006Geers mit Maik ErdmannFuttertipp Oktober 2006 Zurückblickend
auf die Browning Champions Trophy 2006 möchten wir diesen Monat das
Erfolgsfutter von Maik Erdmann vom Sarfix Team Hamburg vorstellen. Maik
konnte damals zwei Sektorensiege am Eixendorfer Stausee verbuchen und
wurde aufgrund des geringeren Gewichtes Zweiter hinter Marco Beck. Eine
hervorragende Leistung, wobei wir uns natürlich auch für die
Futtermischung von Maik interessieren.
![]() Eixendorfer Stausee Die
erfolgreichste Methode war sicherlich die Angelei mit der Matchrute auf
Distanzen von bis zu 45 Metern . Dabei galt es, die eigentlich
massenhaft vorkommenden Brassen zu fangen, den Umständen entsprechend
waren gute Fänge jedoch nicht überall möglich. Wer jedoch einen
brassentauglichen Platz hatte, der brauchte ein Futter, welches
folgende Eigenschaften aufweisen musste:
Das Futter musste natürlich von seinen Inhaltsstoffen die Brassen ansprechen, dazu sollte es auch in der Lage sein, viele Köder wie Caster und Würmer aufzunehmen und dabei nicht beim Schießen mit der Futterschleuder auseinander fallen. Die erfolgreiche Futtermischung:
„Rapid Bisquit Orange“
stammt aus der in diesem Jahr bei Geers erschienenen „Rapid-Serie“. Das
sind 6 verschiedene Futtersorten, fein gemahlen und bereits stark
aromatisiert mit guter Bindeeigenschaft, hier für den nötigen Halt beim
Schießen mit der Schleuder sehr wichtig.
„Brasem gelb“ erzeugt eine gewaltige und unwiderstehliche Futterwolke und ist von eher grober Konsistenz. Je nach Fischaufkommen wird „Absolute“ dem Futter dazugegeben, da „Absolute“ mit seiner groben Körnung sowie gelben und roten Partikeln die großen Fische an den Angelplatz bringt.
Das Futter ist ausreichend angefeuchtet,
wenn sich mit einer Hand feste, gut klebende Ballen formen lassen. Nun
kann man reichlich Caster und geschnittene Würmer dazugeben, ohne dass
das Futter beim Schießen auseinander bricht. Die von den Brassen so
geliebte Futterwolke am Futterplatz kommt dabei auf keinen Fall zu kurz.
![]() Maik Erdmann bei der Champions-Trophy 2006 Am
Anfang sollten ruhig 25 bis 30 Ladungen mit der Schleuder auf den Platz
gebracht werden, danach ist Ruhe oberste Pflicht . Erst wenn sich ein
Brassenschwarm eingefunden hat, sollte mit dem Nachfüttern begonnen
werden, wobei es meist besser ist, lieber 3 bis 4 Kugeln hintereinander
zu schießen und dann die Stelle wieder zu beruhigen. Stellen sich
jedoch sofort nach dem Nachfüttern wieder Bisse ein, ist dies ein
Hinweis, dass die Fische positiv auf das Geräusch des Nachfütterns
reagieren und es kann mit jedem Auswurf eine Kugel geschossen werden.
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