|
|||||||
CT-Shop |
C-Teams |
Berichte |
Partner |
Links |
Termine |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Auf Karpfen mit der MatchruteWer fängt nicht gerne beim Stippen auch einmal einen schönen Karpfen? Sicherlich jeder Stippangler. Damit dies aber kein Zufall bleibt, kann man das Karpfenangeln, insbesondere an Teichen und Baggerseen, auch gezielt angehen.
Einige Angler schaffen den Drill zwar mit der Kopfrute und langen Gummizügen, doch für den "Otto–Normal–Angler" ist der Griff zur Matchrute schon von Vorteil. Zum Einsatz kommen hierbei Ruten in Längen zwischen 3,90 und 4,50 m, welche über ein entsprechendes Rückgrat zum Drill eines Karpfens verfügen sollten. Solche Ruten sind im Fachhandel auch Carp Match- oder Strong Matchruten erhältlich. Sie haben im Schnitt ein Wurfgewicht bis zu 30 oder 40g. Als Rolle sollte man kein zu kleines Modell wählen, eine 4er Größe ist richtig. Auf sie bekommt man genügend Schnur, um auch die lange Flucht eines größeren Karpfens parieren zu können. Je nach Größe der vorkommenden Fische wird die Hauptschnur in einer Stärke zwischen 0,18 und 0,22 mm gewählt. Das Vorfach, welches ca. 40 cm lang sein sollte, nimmt man 0,02 mm schwächer, also zwischen 0,16 und 0,20 mm. Rund 20 cm des Vorfachs sollten am Grund aufliegen. Haken kommen, je nach Köder und Fischvorkommen, in den Größen zwischen 8 und 12 zum Einsatz. Als Posen sind Waggler zu empfehlen. Die Entscheidung, ob mit vorgebleitem oder bebleitem Waggler geangelt wird, ist in der Regel zweitrangig und bleibt dem Angler überlassen. Je nach Gewässertiefe und nötiger Wurfweite werden Posen mit einer Tragkraft zwischen 3 und 15 Gramm gewählt. In flachen Gewässern kann man aber auch durchaus eine schlanke, feststehende Pose montieren. Ausgebracht wird das Futter zu Angelbeginn, damit ständiges Nachfüttern die Fische, welche sich bereits am Platz eingefunden haben, nicht stört. Wenn man nachfüttert, dann wirklich nur mit kleinen Bällchen, welche keine große Scheuchwirkung aufkommen lassen. Je nach Distanz wird das Futter ausgeworfen oder per Schleuder zum Angelplatz geschossen.
Hat ein Karpfen den Köder genommen, so bieten sie ihm, vorausgesetzt er zieht ins Freiwasser, nicht sofort zu viel Widerstand. Drillen sie ihn in aller Ruhe möglichst weit von Ufer entfernt aus. Achten sie darauf, dass bei der Landung der Winkel zwischen Rutenspitze und Fisch nicht zu spitz wird. Oft verabschiedet sich der Fisch gerade nämlich noch in diesem Moment. Darum ist auch ein langer, mindestens 3 m, besser noch 4 m, Kescherstab zu empfehlen und auch das Keschernetz sollte größer sein als beim normalen Stippangeln. Mehr von Dieter Schröder gibt es unter: www.angelfotografie.de
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||