Futtertipp März 2007 - Die richtige Taktik macht's!

  • von Albert Wiederer / Browning Team Bayern
  • 05. März 2007 um 01:00
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Erfolgreiches Futterkonzept für den Eixendorfer Stausee – und andere, vergleichbare große Stillgewässer.

Der Eixendorfer Stausee ist in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Gewässer in unserer Region geworden, vielleicht sogar in Deutschland. Wenn man den „Run“ auf die dort ausgetragenen Hegefischen beobachtet, kann einem schon etwas Angst beschleichen.

            
 

Dieser See ist voll von Brassen und Rotaugen. So hat ein Gutachten der zuständigen Fischereibehörde ergeben, dass pro Jahr mindestens 3 bis 5 Tonnen Weißfische aus dem See entnommen werden sollen/müssen. Die dort durchgeführten Hegefischen werden meist an zwei aufeinander folgenden Tagen ausgetragen. Das Phänomen aus Anglersicht: die zwei Tage unterscheiden sich durchweg erheblich voneinander.

 

Und da gilt, analog zum Titel dieser Geschichte: „die Taktik macht`s“. Doch was heißt das in der Praxis? Ich verwende an beiden Tagen unterschiedliche Futtermischungen und nicht etwa ein und dieselbe!

Aufgalopp am ersten Tag

Am ersten Tag verhalten sich die Fische in Eixendorf meist sehr vorsichtig. Der erste Tag wird durchweg mit 5 bis 10 kg pro Sektor gewonnen. Ich verwende am ersten Tag immer eine defensive Mischung und zwar 1 kg Browning M7 + 1 kg Browning Etang + 1 kg Browning No.1 + eine Packung Browning M7 Lockstoff (ca. 200g), alles Produkte aus der Browning Champions Choice Serie.

Diese Mischung färbe ich noch knallrot ein. Die Mischung ist perfekt für den ersten Tag, da sie drei unterschiedliche Elemente in sich verbindet. Das M7 ist ein sehr süßes Brassenfutter, das mit wenig Futtermenge viel Fisch am Platz hält. Etang beinhaltet einige feine, schwebende Partikel, die das Futter etwas aktiver machen und Fische aus größerer Entfernung an den Futterplatz locken und zuletzt noch No. 1, das im Wasser eine gigantische Futterwolke bildet. Diese Mischung feuchte ich erst kurz vor Beginn des Fischens an, um sie aktiv zu halten. Dazu kommt noch die für Brassen unwiderstehliche Aromamischung des Aromas M7. Die rote Farbe dient dazu, das Futter vom sandigen Boden etwas hervorzuheben.

Verwandeln am zweiten Tag

Am zweiten Tag würde ich sagen, „das große Fressen kann beginnen.“ Über Nacht haben sich riesige Brassenschwärme an der Angelstrecke eingefunden und diese wollen fressen, fressen und nochmals fressen. Meine „Monstermischung“ für den zweiten Tag ist 2 kg Browning M7 + 2 kg Browning Big Fisch + 0,5 kg TTX + wieder das Brassenaroma schlechthin: Browning M7 – alles Produkte aus der Browning Champions Choice Serie.

Diese Mischung wird schon am Vorabend angefeuchtet, damit alle groben Partikel gut durch gefeuchtet und keine aufsteigenden Teile mehr vorhanden sind. Wie schon einmal erwähnt, ist das M7 sehr süß und hält viele Fische am Platz, verstärkt wird dies noch durch Big Fisch, das ausschließlich für den Fang großer Fische entwickelt wurde.

 

Die Mischung bekommt durch das Big Fisch eine gelbe Färbung und garantiert dadurch auch, dass sich vorwiegend große Fische am Angelplatz einfinden. Verstärkt wird diese Kombination der zwei Futtersorten noch durch die Zugabe von gequollenem TTX Mais, der bekannt ist für seine unnachahmliche Wirkung auf Brassen. Die M7 Aromamischung darf natürlich nicht fehlen.

 

Am zweiten Angeltag muss für einen Sektorensieg ein Minimum von 30 kg gefangen werden. So wurde man im letzten Jahr in einigen Sektoren mit 30 kg nur Fünfter – hier wurden die Sektoren mit 50 kg gewonnen.

 

Aber so oder so – mit den geschilderten Futtermischungen ist man für beide Tage bestens gerüstet. Wir sehen uns in Eixendorf!

            
    
 
 Peter Thomas / England    Uli Prehn / Schleswig-H.    Jörg Gaa / Saarland
 Vize-Weltmeister/Jun.        
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