Futtertipp Mai 2006

  • von Morefish
  • 01. Mai 2006 um 01:00
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Futtertipp Mai 2006

Neben den Blue Chips der Futterbranche sollten auch die Nebenwerte nicht außer Acht gelassen werden. Für den Mai präsentiert daher der Bielefelder Futter- und Lockstoffhersteller Morefish das Futter des Monats. Link zu Morefish

Die Firma Morefish hat sich zum Ziel gesetzt, ein attraktives Futter zu einem attraktiven Preis auf den Markt zu bringen.

Neben diversen Dipps, Duft- und Lockstoffen, vertreibt Morefish 5 verschieden Futtersorten. Neben den Sorten Fliesswasser, Brassen und Feeder werden die Sorten Rotauge und Lake angeboten, die wir uns für diesen Monat für die Stillwasserangelei etwas näher angeschaut haben. Die beiden Sorten im Mix ergeben ein erfolgreiches Futter für die nun langsam wärmer werdenden Gewässer und werden nachfolgend etwas näher betrachtet. Was dieses Futter ausmacht, wie man es zubereitet und wie es sich im Wasser verhält wird im nachfolgenden Bericht aufgezeigt.

Die Futtersorten:


Rotaugen: Das Rotaugenfutter besitzt eine dem Zielfisch entsprechende und übliche bräunliche Färbung, die ggf. je nach Gewässer und Untergrund noch etwas abgedunkelt werden sollte. Typisch für ein Rotaugenfutter weist das Morefish Futter einen herben Geruch auf, zudem ist es mit viel Sämereien und Hanf durchsetzt. Das Rotaugenfutter ist ein aktives Futter, dem viele aufsteigende Partikel beigeben sind.
Um diese gewünschte Aktivität des Futters zu erhalten, empfehlen wir das Futter erst kurz vor dem Fischen anzurühren. Sind keine großen Rotaugen zu erwarten, so können die gröberen Partikel mit einem feinen Sieb ausgesiebt werden, um so dem Futter auch noch einiges an Nährwert zu nehmen.
Das Futter hat eine für Rotaugenfutter eher überdurchschnittliche Klebkraft und sollte daher im ersten Versuch sehr vorsichtig angefeuchtet werden. Sofern es mit Erde gemischt werden soll, empfiehlt sich die Verwendung von Terre de Somme, um die Klebkraft nicht weiter zu erhöhen und die Auflösung zu beschleunigen. Erhöht man die Bindung durch die Zugabe von zu viel Wasser oder auch zu sehr bindenden Lehm oder Erde, so wird das Futter auch zwangsläufig an Aktivität verlieren.

Lake: Dieses Futter besitzt einen hellen, gelben Ton und wird somit eher größere Fische ansprechen. Dem Futter sind sehr viele gröbere Partikel beigefügt und es ist nährstoffreicher als das Rotaugenfutter und somit eindeutig auf große Fische ausgerichtet. Die Bindung des Futters ist als mittel zu bezeichnen.
Um eventuell die Bindung zu erhöhen empfehlen wir die Zugabe von PV 1, da PV 1 ebenfalls die größeren Fische anspricht und so sehr gut mit dem Lake harmoniert. Auch das Lake „arbeitet“ sehr gut am Grund und gibt viele aufsteigende Partikel ab. Für Güstern sicherlich sinnvoll, empfehlen wir es bei einem überwiegenden Brassenbestand bereits am Abend vor dem Angeln anzufeuchten, um dem Futter so die Aktivität zu nehmen.


Der Mai ist gekommen und die Fische fressen endlich. Wir haben die Futtersorten daher separat angefeuchtet, dann gemischt und zusammen noch einmal gesiebt, da wir es an einem Gewässer mit einem ausgewogenen Bestand an Rotaugen, Güstern und Brassen fischen wollen.

Die Fische nehmen nach dem langen Winter wieder größere Mengen an Nahrung auf und müssen durch entsprechend nährstoffreiches Futter am Platz gehalten werden. Durch die große Anzahl an aufsteigenden Partikeln wirkt das Futter anfangs sehr gut auf Güstern und Rotaugen, später soll es dann die Brassen auf dem Platz halten. Auf die Zugabe von Erde oder Lehm haben wir verzichtet, sofern der Fischbestand nicht allzu hoch ist, macht es sicherlich Sinn, einen Anteil an Erde unter das Futter zu mischen.



Maden, Pinkies, Caster und Würmer sollten als Köder reichen und der Anfangsfütterung (6 – 8 Apfelsinen) im Stillwasser oder Kanal insgesamt eher sparsam (insgesamt ¼ Liter) zugegeben werden. Dem Beißverhalten entsprechend, sollte der Anteil an Lebendködern lieber während des Angelns angepasst werden, wobei einige geschossene Maden oder Pinkies den Futterplatz immer attraktiver gestalten.

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