Futtertipp Juli 2006

  • von Michael Schlögl
  • 01. Juli 2006 um 01:00
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Futtertipp Juli 2006

Das Futter des Monats Juli ist für die leichte bis etwas stärkere Strömung (12gr. blockierend) ausgelegt. Das Mosella Team stellt sein Futter für Großfische in der Strömung vor.

Geangelt wurde am Main bei Sindlingen. Dabei stellte sich nach dem Härtetest und einigen Versuchen dieses Futter heraus. Günter Horler konnte gleich einige schöne Exemplare an Brassen, Nasen und Rotaugen fangen. Er fütterte mittels Pole Cup und fischte stark verzögert bis blockierend mit dem Cralusso Bubble in 8 Gramm sowie dem Lolly Genius I in 12 Gramm. Günter fischte somit sehr präzise auf dem Futter.

 
Die benötigen Zutaten und Gerätschaften in der Übersicht.

Der Main hat dort eine durchschnittliche Wassertiefe von 3,5 Meter und durch die Schleusentätigkeit wechselt das Wasser von leicht strömend bis schnell fließend. Mit 7 Teammitgliedern des Teams Mosella setzten wir uns extra auf die eher schlechteren Plätze, wobei Vincenzo Natale die Strecke wie seine Westentasche kennt. In der Mitte setzten sich die Leute der ersten Mannschaft, um den Test besser analysieren zu können. Unterstützt wurde das Werksteam mit den Leuten vom Team Mosella Moritz aus Offenbach. Günter fischte bereits mit der neuen Mosella Xedion Evo 2 in 13m, die erst zur ANSPO 2006 zu bewundern ist.

Die Zusammensetzung des Futters:

2kg Competition
   
2kg Favourite Gros Gardon 4000
   
0,4l Quarzkies zur Beschwerung
   
½ Dose Neon gelb


Die Futtersorten im trockenden Zustand

Das Competition ist ein lange erprobtes Grundfutter, welches sich zu jeder Jahreszeit besonders auf Brassen und Rotaugen bewährt. Es besitzt einen mittleren Nährwert und auch eine mittlere Bindung. Es riecht würzig und nach einem Schuss Bittermandel.

Favourite Gardon besitzt die gleiche Mechanik und einen ähnlichen Nährwert wie das Competition. Es ist etwas gröber in der Körnung und somit noch besser auf Großfische einsetzbar. Da Günter weiß, dass besonders nach der Laichzeit, die Fische auf Energiegewinn in Form von Proteinen und groben Partikeln aus sind, ergänzt er das Futter mit einer gelben Wolke(Neon gelb).






Die Brassen wühlen gerne im Futterteppich und in der Wolke herum und locken dadurch natürlich auch noch andere Fische mit an den Platz. Ferner wird am Gewässergrund ein Kontrast erzielt. Die Kleinfische meiden diese hellen Flecken, da sie ihr Schuppenkleid nicht anpassen können und somit für die Raubfische zu einer leichten Beute werden. Somit bleibt für die Großfische mehr Futter liegen. Zusätzlich kommen noch 0,4 Liter Quarzkies als Beschwerung mit ins Futter. Erde oder Lehm kommen nicht zum Einsatz, da diese erst beim Einsatz von Mückenlarven benötigt werden.

Günter Horler


Das ganze Team Mosella

Günter fischte dann eine Strecke von nur einem Meter und sehr stark verzögert. Für die Fütterung bot sich somit das Pole Cup optimal an. Der Main war zudem noch braun getrübt. Am Anfang setzte er 10 Bälle in der Größe einer Apfelsine mit dem Pole Cup und dann alle 15 min. 2 Bällchen der Größe einer Mandarine. Als Köder dienten ca. ½ l Caster und ¼ l Maden. Es war an diesem Tag ein schwieriges Testfischen, dennoch konnte Günter in der Mitte mit dieser Rezeptur und Taktik dominieren. Er fing 6 große Brassen und 8 Nasen sowie 10 Rotaugen von jeweils 200 Gramm, während die anderen nur maximal 4 Fische landen konnten.

Günter Horler + Michael Schlögl

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