Futtertipp September 2005

  • von Heino Scharfscheer
  • 01. September 2005 um 01:00
  • 0

Futtertipp September 2005


Wenn es darum geht im laufenden Jahr noch einmal richtig gut zu fangen, dann empfiehlt es sich im September einen der zahlreichen Stauseen aufzusuchen. Große Schwärme von Brassen und Rotaugen ziehen umher, um sich schon langsam die nötigen Reserven für den Winter anzufressen. Hat sich erstmal ein Brassenschwarm auf unseren Futterplatz gestellt, sind persönliche Rekordfänge mehr als möglich.

Gerrit Michelhans und Heino Scharfscheer vom Team Milo Deutschland angeln schon seit Jahren erfolgreich in Stauseen und haben insbesondere im grenznahen Skalker Stausee in der Nähe des tschechischen Cheb schon sehr gute Erfolge erzielt. So gewann Gerrit vor zwei Jahren das dort immer um diese Jahreszeit stattfindende Koppelfischen.

Update 15.09.2005 Mondial-Cup

Nachdem am ersten Tag die Fänge beim Koppelfischen im Skalker Stausee noch sehr verhalten waren, konnten Gerrit und Heino die Fängigkeit ihres Futters im zweiten Durchgang unter Beweis stellen. Mit 58 kg erreichten sie in ihrem Sektor den 1. Platz.



Mit Gründung des Milo Teams und der Zusammenarbeit mit der Firma Primus-SM Fischlockfutter in Kooperation mit Marcel van den Eynde haben Gerrit und Heino nun ihr eigenes Futter auf den Markt gebracht.

Für den Monat September stellen wir die Mischung TOP Edition Brassen vor, eine Mischung, die auf den langjährigen Erfahrungen aus Chep und weiteren großen stehenden Gewässern beruht.

Inhaltlich besteht das TOP Edition Brassen aus unterschiedlichen Paniermehlen, Bisquit- und Erdnussmehl sowie Coprah-Melasse und Aromen. Die Farbe ist, wie es sich für ein Brassenfutter gehört, den Inhaltsstoffen entsprechend hell. Das Futter ist nahrhaft und hält somit auch einen größeren Schwarm Brassen länger am Platz.


Heino empfiehlt, das Futter grundsätzlich mit TTX-Mais anzufeuchten.

Ob kalt oder heiß sollte jeder Angler für sich entscheiden und dem Gewässer anpassen.

Kalt angerührt ----------- wenig Bindung, schnelle Auflösung

Heiß angerührt ----------- viel Bindung, langsame Auflösung

Bei Stauseen muss vor dem Füttern vor allem berücksichtigt werden, wie steil der Gewässergrund abfällt. Generell fällt dieser im Bereich der Staumauer steiler ab, je weiter man sich jedoch von der Staumauer entfernt, desto flacher fällt der Gewässergrund vom Ufer ab. Mit einem schnell auflösenden Futter ist man immer auf der sicheren Seite, da es die Köder schnell freigibt und am Platz verweilt, bis sich ein Schwarm Fische einstellt. In Stauseen und gerade auch in Cheb kann dies durchaus ein bis zwei Stunden dauern und in dieser Zeit angelt es sich mit der Gewissheit, dass das Futter immer noch am Platz liegt um einiges sicherer.


Das TOP Edition Brassen hat zudem einen angenehmen Duft, der die Schwärme auch nach einiger Zeit noch an den Angelplatz lockt. Zusätzlich können natürlich auch noch Aromastoffe hinzugefügt werden. Dabei zieht Gerrit natürliche Aromen chemischen vor und empfiehlt die von im entwickelte Magic Serie. Magic Original oder Magic Brassen optimieren die Fangaussichten, wobei man bei einer Futtermenge von 3 kg 100 Gramm der Magic Aromen zufügen sollte.

Heino Scharfscheer

Auch Deine Meinung ist gefragt!
0 Kommentare
Erst wenn Du angemeldet bist, kannst Du Kommentare verfassen. Jetzt Einloggen oder Registrieren