Borchis Wurmkiste Teil 5

  • von Michael Borchers
  • 08. Mai 2006 um 17:04
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Borchis Wurmkiste Teil 5

Der Start

Für die Unterbringung der Wurmkiste suchen wir uns einen möglichst dunklen Raum, der ein gleichmäßiges kühles „Klima“ hat. Aus diesem Grund ist es nahe liegend die Kiste im Keller aufzustellen. Eine Garage, die sich bedingt durch ihren Standort im Sommer nicht allzu sehr aufheizt ist ebenfalls gut geeignet. Wenn wir also unsere Box im leeren Zustand an ihren Bestimmungsort gestellt haben, dann nehmen wir sie erst hier „in Betrieb“.

Nach einigen Recherchen, in welche Substanz ich die Würmer einbringe, stellte sich heraus, dass es hier einige Lösungen gibt. Von geschredderter Zeitung bis zum Pferdemist wurden diverse Materialien aufgeführt. Ich habe mich dann für eine Standardlösung entschieden und Blumenerde genommen. Blumenerde ist schön locker und beinhaltet auch noch organisch verwertbares Material. WICHTIG ist das man ungedüngte Blumenerde nutzt, zugesetzter Dünger ist für die Würmer sehr schädlich.


- Die Box im Keller mit der Blumen-/Pflanzenerde

Zunächst wird die Box zu ca. 50% mit Erde befüllt (ca. 80 – 100 Liter Erde).


-befüllte Wurmbox

Je nach dem, wie die Blumenerde aus dem Sack kommt, sollte man die Feuchtigkeit überprüfen. Meine Erde fühlte sich leicht feucht an, so dass ich sie in ihrem Zustand gelassen habe und vorerst keine weitere Feuchtigkeit zugesetzt habe. Hat man einen Sack knochentrockene Erde erwischt, so empfiehlt es sich sicherlich, diese vorsichtig nachzufeuchten.

Dazu empfiehlt sich ein Zerstäuber. Wer ein gewisses Gefühl für die richtige Feuchtigkeit seines Angelfutters hat, der sollte auch hier ein das passende Händchen haben. Aus der Erfahrung heraus werden die Würmer anzeigen, ob die richtige Feuchtigkeit gefunden wurde. Ist es zu trocken, so sammeln sich die Würmer meist an einer Stelle in einem Knäuel, um sich so gegenseitig zu schützen. Ist es jedoch zu feucht, so bewegen sich die Würmer meist auf der Erde oder vermehrt an den Wänden der Wurmkiste.

Jetzt können wir die Würmer einbringen. In diesem Fall habe ich circa 350 Dendrobenas in meine Box eingebracht.


Da ich davon ausgehe, dass die Pflanzenerde nicht genug Nahrung beinhaltet habe ich noch zusätzliche Nahrung in Form von Kaffeesatz hinzugefügt und da ich noch kein Gefühl für den Nahrungsbedarf der Würmer entwickeln konnten, geben ich im ersten Schritt keine weitere Nahrung hinzu und beobachte die Würmer über die nächsten Tage sehr sorgfältig.


- der Kaffeesatz vor der Verteilung

Nun verschließen wir die Wurmkiste und sind gespannt was die nächsten Tage passieren wird.


Im nächsten Teil werden wir dann schauen, wie die Würmer die ersten Tage überstanden haben und wie wohl sie sich fühlen.

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