Borchis Wurmkiste Teil 6

  • von Michael Borchers
  • 15. Juni 2006 um 17:47
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Borchis Wurmkiste Teil 6

- Erfahrung, die Summe aller Misserfolge -

Die Würmer haben den ersten Tag in Ihrem neuen Zuhause hinter sich, voller Spannung bin ich nach der ersten Nacht in den Keller zu meiner kleinen Wurmfarm gegangen, um zu schauen wie es Ihnen ergangen ist.
Kaum habe ich die Kellertür geöffnet, sah ich auch schon die ersten Würmer dort, wo sie nicht sein sollten und bestimmt auch nicht wollten. Ungefähr 15 Würmer lagen auf dem Boden, sie alle waren leider schon vertrocknet.


Tote Würmer, sehr schlecht...

Hm, das stimmte mich nicht gerade glücklich. Neugierig warf ich einen Blick in die Box. Durch den „Wartungszugang“ im Deckel der Zuchtbox schaute ich mit einer schwachen Taschenlampe in meine Box. Was ich hier sah, machte die Situation nicht wirklich besser.


Innenansicht nach der ersten Nacht

Die Würmer zeigten ein starkes Fluchtverhalten, viele von ihnen versuchten durch den Deckel zu fliehen. Die wurmdichte Box machte sich bezahlt, denn zum Glück verhinderte sie, dass ein großer Teil der Würmer flüchten konnte. Beim Anblick dieses Fluchtverhaltens wurde schnell klar, dass die Bedingungen für die Würmer nicht ideal waren (sehr vorsichtig ausgedrückt).
Ich beschloss, sowohl das Nahrungsangebot als auch die Feuchtigkeit zu erhöhen. Ungefähr 500ml weiteren Kaffeesatz, sowie feuchtes, zerrissenes Zeitungspapier (ungefähr ein DIN A3 Blatt) brachte ich in den Behälter ein und vermischte alles gut mit der vorhandenen Erde.

Um der Erde weitere Feuchtigkeit zuzufügen nahm ich einen handelsüblichen Wasserzerstäuber und bewässerte die Erde bis sie mehr als handfeucht war.


zusätzliche Wasserzufuhr

Da ich mir nicht sicher war, ob das zugeführte Wasser nicht zum großen Teil wieder verdunsten würde, beschloss ich einen Trick anzuwenden, den ich im Web gefunden hatte. Ich legte die Oberfläche der Wurmkiste mit Zeitung aus, wobei die Zeitung mit dem Wasserzerstäuber zusätzlich angefeuchtet wurde.


Der Zerstäuber wieder bei der Arbeit

Nun hoffe ich, dass sich die Würmer doch wesentlich wohler fühlen und erstmal in der Erde bleiben. Aller Anfang ist sicherlich schwer und ich hoffe nun schnellstens ein glückliches Händchen für meine Wurmzucht zu bekommen.

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