Borchis Wurmkiste Teil 8

  • von Michael Borchers
  • 27. Juli 2006 um 09:36
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Borchis Wurmkiste Teil 8 - Nahrung für die Würmer


Nachdem unsere Wurmfarm erste Misserfolge zu verkraften hatte und die Publikation unserer Berichte weiter voran schritt, stellte ich im Stippforum ( www.stippforum.de ) einen Thread ein in dem ich um Eure Tipps und Erfahrungen bat. Damit die Wurmkiste möglichst interaktiv und somit möglichst erfolgreich betrieben wird.

Das Feedback war sehr hilfreich und ich baute viele Tipps in unsere Wurmkiste ein. Wie sahen diese Tipps aus?

-Ein erfahrener Wurmzüchter gab mit den Tipp die Würmer nicht mit Kaffeepulver zu füttern. Seine Begründung klang ähnlich simple wie plausible. Die Würmer haben kein Problem mit dem Kaffeesatz. Ganz im Gegenteil: Sie vertilgen den Kaffeesatz und nehmen seinen Geruch und Geschmack an.

Und hier beginnt das „Problem“. Unser Ansprechpartner hat heraus gefunden, dass Brassen den Geschmack von Kaffee nicht mögen und hat die Ernährungen seiner Würmer deshalb umgestellt. Er hat uns den Tipp gegeben, die Würmer mit Teesatz und nicht mit Kaffeesatz zu füttern. Wir füttern unsere Würmer jetzt mit Roibusch Teesatz, der einen angenehmen Vanillegeschmack besitzt. Da wir diesen Teesatz schon seit einiger Zeit dem Wurmfutter hinzufügen, strömt mir mittlerweile ein Vanillegeruch um die Nase wenn ich meinen Keller betrete.

Ob der Gerüch und der Geschmack des Kaffeesatzes nun negativ auf das Beißverhalten der Bassen auswirkt, müssten wir noch testen. Die Wurmbox riecht nun nach Vanille und das gibt uns doch ein besseres und sicheres Gefühl beim Fischen.

- Würmer nehmen im Sommer sehr viel Nahrung zu sich. Um diesen hohen Nahrungsbedarf zu decken sollte man zusätzliche Nahrung einbringen. Nach einem weiteren Tipp von einem User des Stippforums haben wir einen Kopfsalat als Futter eingebracht. Wir sind mal gespannt wie dieser Salatkopf angenommen wird und werden weiter berichten...

- Ein weitere Tipp. Im Sommer sollte man die Erde mit Zeitungspapier abdecken um das Verdunsten von Feuchtigkeit aus der Wurmerde zu verhindern. Wir testen auch dieses und schauen ob erneut ein Schimmelprozess einsetzt....

In der Wurmkiste selber herrscht reges Treiben: Erste kleine „Jungwürmer“ sind zu erkennen. Leider noch nicht in den Massen auf die wir gehofft haben. Aber wir hoffen auch hier mit fortschreitender Zeit auf eine positive Entwicklung.

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