Borchis Wurmkiste Teil 9

  • von Michael Borchers
  • 12. September 2006 um 09:48
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Borchis Wurmkiste Teil 9 - Nahrung für die Würmer Teil 2


Bisher lief die Wurmkiste noch nicht wirklich rund, die Erde scheint zu trocken, ich verliere weiterhin kontinuierlich Würmer und ich habe nicht genügend Jungwürmer um ältere Tiere zum Angeln zu entnehmen. Wie im Teil 8 geschrieben, habe ich beschlossen die Erde wieder mit Zeitung abzudichten. Ich bin aber etwas unsicher wie die Kiste auf die Abdeckung reagieren wird, im Teil 7 habe ich bei abgedeckter Erde einen Schimmelpelz in der Kiste festgestellt, bei der Recherchen zur Vorbereitung der Wurmkiste wurde dies als Gefahr für die Würmer ausgemacht. Es gilt also gut aufzupassen, ich bin gespannt wie sich die Sache entwickeln wird,

Ich füttere die Wurmkiste mit fast allen Küchenabfällen, in diesem Fall werde ich ein Gemisch aus Toastbrot, Weintrauben, Eischale und Kohlblättern einbringen. Die Abfälle habe ich in einem Behälter eingeweicht und mit einem Messer/Gabel zerkleinert und gequetscht. Um der Wurmnahrung genügend Flüssigkeit mitzugeben, habe ich den Brei über eine Nacht im Wasser ziehen lassen und das überflüssige Wasser am nächsten Tag abgegossen.



Den Nahrungsbrei habe ich dann zentral in der Wurmkiste auf die Erde gegeben. Um einen Feuchtigkeitsverlust zu verhindern, habe ich den Brei dann mit Zeitungspapier großflächig abgedeckt. Ich habe mir Gedanken um den Zersetzungsprozess in der Kiste gemacht, meiner Meinung nach ist die Umgebung zu trocken, daher zersetzt sich die eingebrachte Nahrung nicht und wird von den Würmern nicht angenommen. Eine feuchtere Umgebung würde meiner Meinung nach diesen Zersetzungsprozess begünstigen, aus diesem Grund habe ich beschlossen das Zeitungspapier zu befeuchten. Dieses wird aber sich den oben beschriebenen Schimmelprozess fördern. Ich bin gespannt was passiert.

Nach einem Wochenende ging es am Sonntag Abend zur Inspektion der Wurmkiste.

Was ich dann sah war im ersten Augenblick sehr ernüchternd, die Erde war wieder mit Schimmel überzogen. Schnell nahm ich die gesamte Zeitung aus der Kiste um nach Verlusten unter den Würmern Ausschau zu halten. Auf dem ersten Blick war nichts zu sehen, darauf hin setzte ich die Suche unter dem Nahrungsbrei fort, was ich dort sah zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht.

Die Würmer haben sich unter der Nahrung zu einem Wurmbündel zusammengefunden und taten sich an unserem Nahrungsbrei gütlich. Endlich schienen ich einen Weg gefunden zu haben den Würmer Nahrung zuzuführen die von diesen auch angenommen wurde.


Ich war guter Dinge das ich die Wurmkiste jetzt endlich zum „Laufen“ kriegen würden, und das ganze auch über eine längere Zeit. Ich probierte in den nächsten Tagen noch unterschiedlich Variante der Wasserzufuhr aus. Befeuchtete ich nur die Zeitung im 3 Tage Rhythmus, so war dies OK, befeuchtete ich zusätzlich noch die Erde, so hatten ich eine Boxenflucht. Genauso habe ich festgestellt, das es besser war, den Deckel der Wurmbox nicht zu schließen, ein offener Deckel und damit mehr Licht, schienen den Aktionsradius der Würmer auf den Kisteninhalt zu begrenzen

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