Bericht von Ralf Herdlitschke zum Anglertreff der Vereinsmannschaften 2005

  • von Ralf Herdlitschke und Henric Plaß
  • 15. August 2005 um 18:14
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Neben Marco Beck haben wir beim Anglertreff 2005 am Sacrow-Paretzer-Kanal auch Ralf Herdlitschke ein bisschen genauer beobachtet. Und obwohl es natürlich eine Mannschaftstaktik gab, musste doch jedes Teammitglied die Gegebenheiten an seinem Platz anders umsetzen.

1. Tag

Nach dem Loten war sich Ralf sicher, mit der C 9 einen der am S-P-K äußerst „beliebten“ Muschelplätze gelost zu haben. Zudem war es auf der Bolo-Bahn nicht besser, auch hier lief die Montage nicht rund. Seine Taktik war also bedingt durch die Muscheln, durchgehend auf kleine Fische zu angeln, die Bolorute jedoch sicherheitshalber mitzufüttern und so ein für die Mannschaft halbwegs gutes Ergebnis zu erreichen.

Bei der Futterbegrenzung hieß das vor allem mit den erlaubten 10 Litern Futter zu haushalten und so fütterte er am Anfang auf die Kopfrute wie Marco und setzte zudem 6 feste Bälle aus 2/3 Futter und 1/3 Terre de Riviere mit hohem Casteranteil und einigen Würmern auf die Bolorute in ca. 25 Meter Entfernung. In der ersten Stunde fing Ralf eine gute Stückzahl kleinerer Fische mit einer 3 Gramm Pose und einer Caster/Mücke Kombination als Hakenköder.

 

In der zweiten Stunde konnte er zudem zwei gute Bonusfische landen und wechselte nun mit etwas mehr Sicherheit im Eimer auf die Bolorute, wo er jedoch nur zwei kleine Fische fing und somit einige Minuten verschenkte. Zurück zu den 3 Gramm, angelte er die verbleibende Zeit bis zum Ende nur noch mit zwei Mückenlarven und erreichte letztendlich auf einem der schlechteren Plätze einen sehr guten 4. Platz. Dabei halfen ihm einerseits die Bonusfische, andererseits war es wichtig, nach den größeren Fischen nicht nur noch auf die größeren Brassen zu angeln, da diese nicht gezielt zu fangen waren.

2.Tag

Am zweiten Tag loste Ralf dagegen einen der besseren Plätze. Ein ebener Untergrund ließ auf Brassen hoffen und da es mit der Mannschaft darum ging, einige Punkte aufzuholen, ging Ralf diesmal mutiger zu Werke. Er fütterte 6 feste Bälle aus einem 50/50 Gemisch aus Futter und Terre de Riviere mit einem maximalen Köderanteil an Castern und großen Mückenlarven.

Originalton Ralf: „Alles an Ködern, was geht.“ Dazu kamen 4 Bälle gelbes, lockeres Futter mit Maden, um von Anfang an eine auffällige Spur zu legen.

Mit Beginn des Angelns fütterte Ralf zudem jede Drift ein kleines Bällchen aus dem Futter/Erde Gemisch mit großen Mückenlarven. Insgesamt verfütterte er somit 400 Gramm große Mückenlarven und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

 

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten fing er nach 40 Minuten durchgängig Fische. Als Köder diente dabei eine Kombination aus einem Pinkie und 6 Mückenlarven an Haken der Größe 16 bis 18. Eine Pose von 6 Gramm Tragkraft erwies sich dabei als ideales Gewicht. Während sich seine Nachbarn mühten, überhaupt zwei Kilo zu fangen, erreichte Ralf mit 5560 Gramm einen sehr guten 2. Platz.
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