Spitzenlösung?

  • von Jörg Heise
  • 02. Februar 2007 um 08:54
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Der sichere Transport von montierten Kopfrutenspitzen
   
     

Zum einen wäre das das Wickelfutteral wie es von Browning oder Sensas angeboten wird. 16 Spitzen mit jeweils bis zu ein Meter Länge und bereits eingezogenem Gummizug passen in das Futteral. Für jede Spitze gibt es eine eigene Kammer, so dass es kein Durcheinander gibt und die Gummizüge nicht beschädigt werden können. Zum Transport wird das Futteral einmal gefaltet und dann zusammengerollt und mit den Gummibändern gesichert. Eine einfache und gute Lösung, kleinere Bedenken gibt es nur beim Transport. Ein richtig sicheres Gefühl stellt sich nicht ein, wenn das Spitzenfutteral im Rutenfutteral liegt. Geschützter wäre es sicherlich in einem Transportrohr, doch das müsste einen relativ großen Durchmesser haben und nimmt dann nicht wenig Platz in Anspruch. Aus eigener jahrelanger Erfahrung mit dem Spitzenfutteral kann ich allerdings sagen, dass mir noch nicht eine Spitze gebrochen ist.







                  Spitzenfutteral entrollt                                             Spitzefutteral reisefertig
   


Bevor man das Spitzenfutteral in ein Transportrohr steckt, kann man die Kopfrutenspitzen natürlich auch nur in einem Transportrohr transportieren und aufbewahren. Eine ausgediente Röhre eines Top-Sets oder auch ein Kunststoffrohr aus dem Baumarkt und schon geht es los. Ziemlich sicher aber auch ziemlich unübersichtlich, da die Spitzen durcheinanderliegen und dazu die Gummizüge aneinander scheuern. Dafür können aber auch sehr lange Spitzen transportiert werden. Für Rutenmodelle mit Spitzen von über 70 cm Länge bietet das Transportrohr sicherlich die besten Möglichkeiten.




 Transportrohr

Eine weitere Variante für allerdings eher kurze Spitzen ist die Wahl eines Sitzkiepenfaches mit entsprechenden Aufwicklern. Die Kopfrutenspitzen dürfen dabei natürlich nicht länger als das Sitzkiepenfach sein und bei knapp 30 cm ist die Grenze erreicht. Um die Spitze mit dem Gummizug auf dem Aufwickler zu befestigen, wird in die Schnur am Leiterchen eine Schlaufe gebunden, in den Konnektor hängt man zusätzlich ein kleines Gummiband, welches beim Angeln natürlich in der Kiepe bleibt. So können sowohl die Schlaufe als auch das Gummiband am Wickelbrettchen montiert werden und das Wickelbrettchen zusätzlich noch mit der Gummizugstärke und dem Alter des Gummizugs beschriftet werden. Eine schöne und übersichtliche Möglichkeit, die dazu sehr sicher ist.




montierter Gummizugaufwickler                                            Gummizugaufwickler im Sitzkiepenfach
   


Insgesamt ist es sinnvoll die Spitzen in einem dunklen, besser noch lichtundurchlässigen Behältnis zu transportieren, da die Gummizüge durch den Lichteinfluss schneller altern. Dazu sollten die Gummizüge nach jedem Angeln getrocknet und die Spitzen unter fließendem Wasser gesäubert werden. Sicherlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten für den Transport und die Aufbewahrung der montierten Kopfrutenspitzen, die drei genannten Möglichkeiten haben sich bei mir alle bewährt und das Behältnis richtet sich bei mir überwiegend nach der Länge der Spitzen.

Jörg Heise
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