Hanf - Die Kraft des Korns

  • von ct Redaktion
  • 13. März 2012 um 12:52
  • 3
Wenn man nach einem Köder gefragt wird der bei der Angelei auf Rotaugen nicht fehlen darf, so wird die Mehrheit der Angler auf diese Frage die Antwort Hanf geben. Die kleinen schwarzen Körnen bieten scheinbar eine magische Anziehungskraft auf eine der am meisten in unseren Gewässern vertretenen Fischarten. Neben Hanfmehlen im Grundfutter findet Hanf in Form der gequetschten Form, der gerösteten Form, als Lockstoff und als gekochtes ganzes Korn den Weg in unsere Gewässer. Das Gewässer, welches wir uns für unseren heutigen Trip ausgesucht haben ist das Trecktief in Emden. Es ist im Durchschnitt 20-25m breit, weist eine Tiefe von 1 bis 1,50m auf und besitzt einen guten Bestand an mittelgroßen Rotaugen. An guten Tagen sind hier Fänge von bis zu 50 Fischen in der Stunde möglich und an lauen Sommerabenden zeigen sich auch größere Brassen beißfreudig. Wir können also gespannt sein, was uns zu dieser frühen Jahreszeit im März hier erwartet.

Das Gewässer - Trecktief in Emden
Das Gewässer - Trecktief in Emden

Unser heutiger Angler auf der Kiepe ist Jan Seipel vom Hunte Team aus Oldenburg und er hat sich vorgenommen heute nur mit Hanf am Wasser auszukommen!
Jan Seipel  
Angler: Jan Seipel

Team: Hunte Team

Wohnort: Hude bei Oldenburg

Alter: 27 Jahre

Höchstes Fanggewicht: 32 kg in der Weser beim Mosella Cup Achim

Lieblingsangelmethode: Kopfruten

Zielfisch: Rotauge

Jan hat sich heute für die Kopfrute als Angelmethode entschieden. Er fisch seine Preston GXR 3000 mit 6 Teilen, also in einer Distanz von ungefähr 7m zum Ufer. In die obersten 3 Teile der Kopfrute ist ein Double Elastic, also ein doppelläufiger Gummizug, der Stärke 0,8mm eingezogen. Um die Performance des Double Elastic mit dem einfachen Gummizug zu vergleichen bestückt Jan eins seiner 3 Top Sets mit einem einfachen Gummizug. Das gedoppelte Elastic verhält sich beim Anschlag, wie das entsprechende weichere Gummi der feinen Stärke, gewinnt aber mit zunehmender Spannung mehr Kraft, als ein Einzelgummi. Der Fisch muss nun gegen die zunehmende Spannung von 2 Gummizügen arbeiten, was ihn eher ermüden lässt und dem Angler ermöglicht größeren Druck aufzubauen, ohne dass der Gummizug mehrere Meter aus der Rute gezogen wird. Dadurch bestehen also bessere Chancen den Bonusfisch einzusammeln, ohne das Risiko einzugehen Bisse von kleineren Fischen nicht verwerten zu können! Je nach Größe des eingesetzten Gummizugs sollte der gedoppelte Gummizug für folgende Fischarten und Gewässertypen eingesetzt werden:

Gummizüge No 2-4 (Durchmesser 0,6-0,8mm) für kleine Weißfische und Bonusfische
Gummizüge No 5-6 (Durchmesser 0,9-1,0mm) für Skimmer und große Brassen
Gummizüge > No 6 (Durchmesser >1,0mm) in starker Strömung oder auf Karpfen

Beim Einbau des gedoppelten Gummizuges in das Kit ist darauf zu achten, dass beide Gummis unter derselben Spannung eingezogen werden und nicht eine Seite unter größerer Spannung steht als die andere, da dieser Punkt das Laufverhalten des gedoppelten Gummizugs negativ beeinflussen würde. Wichtig ist ebenfalls, die Kopfrutenspitze weit genug einzukürzen und eine Teflon-Düse größer als den verdoppelten Durchmessers des eingesetzten Gummizugs zu wählen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Typische Kanalposen

Typische Kanalposen  (Slideshow)

Bei seinen Montagen vertraut Jan an diesem Gewässer normalerweise auf eine typische Kanalpose, gefischt mit einem Bulk aus No.8 Bleien und 3 No. 10er Bissanzeigerschroten, in den Gewichtsklassen 0,2 bis 0,8g, je nach vorgefundenen Tiefe und Strömungsstärke. Die Pose sollte dabei eine Zwiebel- oder langgezogene Eiform besitzen, damit der Köder gut kontrolliert werden kann. Ein Stahlkiel bietet ausreichend Stabilität, in manchen Fällen ist es aber wichtig die Bisse bereits im Absinken zu erkennen. Insbesondere, wenn loser Hanf geschossen wird hat sich ein Kohlefaser Kiel bewährt.

Bleikette    
Genau für diese Fälle hat Jan eine weitere Pose mit langgezogenem Posenkörper vorbereitet, welche mit einer auseinandergezogenen Bleikette aus No.10 Bleien gefischt wird und so die Anzeige der Bisse bereits beim Absinken ermöglicht.

Wenn die Fische spitzer beißen kann man hier auch weiter auf 11er oder 12er Schrote heruntergehen und die Präsentation verfeinern. Die Antennen beider Posen sind Hohlantennen, welche die Bisse sensibel anzeigen und mehr Tragkraft besitzen als eine Antenne aus Fieberglas oder Stahl, welche vom Gewicht des Hanfkorns am Haken unter Wasser gezogen werden würde. Dies gilt insbesondere für die Situation, in der das Hanfkorn über dem Grund angeboten wird, so dass das Gewicht des Hanfkorns beim Ausbleien der Pose mit beachtet werden sollte.

Zum Start hat Jan seine Montagen jedoch bündig ausgelotet und die Hohlantenne guckt dabei ca. 1 cm aus dem Wasser. Mit dem Hanfkorn über dem Grund angeboten wird nur noch die Antennenspitze im Oberflächenfilm zu sehen sein.

Rameau Futter 01
Die Futtermischung aus dem Hause des französischen Anbieters Rameau (Slideshow)

Jan hat das Lockfutter für den heutigen Tag schon zu Hause vorbereitet. Zum Einsatz kommt eine Mischung aus dem Hause des französischen Anbieters Rameau, dessen Produkte in Deutschland unter www.garbolinoshop.de bezogen werden können. Neben bereits angelfertigen Hanfkörnern im verschraubbaren Glas oder einer wiederverschließbaren Dose, gibt es von Rameau drei Futtersorten, die sich besonders für die Angelei auf Rotaugen in Verbindung mit Hanf als Köder bewährt haben.
Gros Gardon: Reichhaltige Sämereien von gröberer Struktur zeichnen diese Futtermischung aus. Gros Gardon ist besonders dann empfehlenswert, wenn es viele große Rotaugen gibt und man dem Futter viele Köder hinzugeben möchte.

Reactive Gardon: Eine von der Struktur feinere Futtermischung für Rotaugen, die gut bindet, sich im Wasser aber sehr schnell auflöst und unheimlich aktiv ist. Ein Futter mit vielen Sämereien und aktiven Partikeln insbesondere für die Angelei, wenn die Bedingungen schwierig und das Wasser noch kälter ist.

Palmarès Chèneviscéïne méga: Ein Futterzusatz mit Rösthanfaroma, vielen gerösteten Sämereien und roten Futterpartikeln. Sehr aktiv, es sprudelt regelrecht und aktiviert die Fische. Palmarès Chèneviscéïne méga kann auch noch während des Angelns im trockenen Zusatnd in das Futter gegeben werden. Der Anteil im gesamten  Futter sollte bei ca. 20 Prozent liegen.

Jan erwartet im Trecktief in Emden mittlere Rotaugen bis maximal 200 Gramm, so dass er sich beim Grundfutter für eine Mischung aus Reactive Gardon mit einem 20prozentigen Anteil Palmarès Chèneviscéïne méga entscheidet. Das Wasser ist noch sehr kalt und die Rotaugen müssen erst einmal zum Fressen animiert werden, bevor sie nur noch durch das Einbringen von Hanf in verschiedenen Formen bei Laune gehalten werden.
Jan Seipel mit seinem Ansatz Hanf, gequetschter Hanf und verwendete Montagen

Jan Seipel mit seinem Ansatz Hanf, gequetschter Hanf und verwendete Montagen (Slideshow)

Zum Grundfutter wurden von Jan noch einige Hanfkörner hinzugegeben und neben dem Grundfutter hat Jan noch eine Portion puren gequetschten Hanf mit ans Wasser gebracht. Er weicht diesen vor Ort mit Wasser ein und füttert diesen Mix pur mit dem Pole Cup oder Bait Dropper. Der eingeweichte gequetschte Hanf bildet dabei eine schöne Wolke, welche entweder als Säule am Angelplatz steht (Pole Cup) oder sich am Grund entwickelt (Bait Dropper). Dies kann ebenfalls effektiv sein, um die Fische an den Angelplatz zu locken, sollte bei zu starker Strömung allerdings gut bedacht werden, weil die Fische dann eher verteilt als auf dem Angelplatz konzentriert werden.

Apfelsinen Grundfutter bilden die Grundlage der Startfütterung
3 Apfelsinen Grundfutter bilden die Grundlage der Startfütterung (Slideshow)

Letztendlich hat Jan noch Hanfkörner gekocht und diesen über Nacht ziehen lassen. Beim Großhändler GF Paulus hat er neben der bekannten kleinen Größe, noch einige Körner mit größerer Körnung bekommen, welche er als Hakenköder probieren möchte.
Es ist sinnvoll den Hanf vor der Zubereitung für etwa 10 Stunden in kaltem Wasser einzuweichen. Die einfachste Methode den Hanf dann korrekt quellen zu lassen, ist ihn in eine Thermoskanne zu füllen mit kochend heißem Wasser zu übergießen und ihn über Nacht abgeschlossen stehen zu lassen. Neben den gequollenen Körnern erhält man am Morgen dann auch den etwas öligen Saft mit dem man sehr gut das Grundfutterbefeuchten kann. Andererseits kann man den Hanf aber auch im Topf quellen lassen. Nach dem initialen Aufkochen, sollte man mit der Temperatur soweit heruntergehen, dass das Wasser leicht simmert. Sobald die ersten Körner aufkeimen, sollte der Kochprozess mit kaltem Wasser gestoppt werden. Es ist ratsam diese Prozedur bei geöffnetem Fenster und mit alten Töpfen durchzuführen, um Streitigkeiten mit der Partnerin oder Mitbewohnern zu umgehen.

Der Haken wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten
Der Haken wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten (Slideshow)

Einer der häufigen Gründe, warum Angler einen Bogen um das Hanfkorn am Haken machen ist der Prozess des Anköderns. Es ist nicht einfach die Schale des Korns mit den feindrähtigen Haken zu durchstechen, so dass man sich Hilfsmittel einfallen lassen muss. Es funktioniert sehr gut das Korn an einer Stelle mit einer Ködernadel, dem Stonfo-Hakenlöser mit der Eisennadel oder einem Stahlkiel einer alten Pose zu perforieren und dann den Haken durch dieses bereits gebohrte Loch in das Korn zu führen und aus dem Bereich, wo das Korn gekeimt hat wieder heraus. Die beste Stelle für die Perforation liegt gegenüber dem Keimbereich, da dann das Korn am natürlichsten auf dem Haken sitzt. Es ist für die Anköderung eminent wichtig, dass der Hanf richtig gekeimt hat, da man sonst Schwierigkeiten bekommt das Hanfkorn richtig auf den Haken zu ziehen.
Der Posenkiel und die Ködernadel haben den Vorteil, dass man vor dem Angeln mehrere Hanfkörner auf der Nadel/dem Kiel platzieren kann und diese dann während des Angelns nur heruntersammeln braucht und die Körner somit schneller anködern kann.

Die Startfütterung mit dem PoleCup besteht heute aus 3 Apfelsinengroßen Bällen der Rameau Mischung und einem  zusätzlichen Cup voller Hanfkörner und etwas gequetschtem Hanf. Jan füttert im weiteren Verlauf mit der Schleuder alle 2 Minuten, z.B. nach jedem Fisch oder nach jeder erfolglosen Drift 5-10 Körner mit dem Katapult nach. Das Geräusch des Aufschlagens der Körner auf dem Wasser lockt die neugierigen Rotaugen von weither an den Futterplatz. Je nach Beißverhalten sollte man dieses Form des Nachfütterns intensivieren, um die Fische in einen Fressrausch zu versetzen oder aber einstellen, wenn die Fische nicht gut auf die von oben dazurieselnden Körner reagieren. Letzteres ist meist der Fall, wenn sich größere Fische auf dem Futterplatz eingefunden haben. Es ist wichtig am Anfang eine große Menge Hanf einzubringen, damit sich die Fische über das gemachte Futterbett einstellen können und immer etwas zu fressen finden. Die am Anfang eingebrachte Menge mit dem Katapult einzuschießen würde vermutlich länger als eine Stunde dauern und die Rotaugen würden die Körner genauso schnell fressen, wie sie eingebracht würden. Das vorhandene Hanfbett nach der Startfütterung beschäftigt die Fische länger. Sollten die Bisse während der Session nachlassen plant Jan das Bett durch ein Nachfüttern mit dem Bait Dropper erneuern. Dieser kann auch von Anfang an eingesetzt werden, wenn die Strömung für das Cuppen der Körner zu stark erscheint.

der Baitdropper sollte mit einem starken Cupping Kit ausgebracht werden
Der Baitdropper sollte mit einem starken Cupping Kit ausgebracht werden (Slideshow)

Beim Nachschießen des Hanfs muss auch bedacht werden, dass die Fische den eingeschossenen Ködern entgegen schwimmen und man die Montage und Angeltiefe im Verlauf des Angeltages entsprechend anpassen muss. Dies kann allerdings auch ein Zeichen dafür sein, dass Grundfutter und Hanfbett aufgebraucht sind und es an der Zeit ist nachzufüttern.
Nach der Startfütterung ködert Jan das erste Hanfkorn an und schiebt die Rute auf die Futterspur hinaus. Langsam lässt er die Montage absinken und mit der Strömung in Richtung Futterplatz treiben. Die innerliche Spannung eines jeden Anglers steigt in diesem Moment zum Höhepunkt, wenn die Pose den Futterplatz erreicht und langsam unter Wasser gezogen wird. Das Double Elastic arbeitet beim Anschlag sehr gut, baut dann seine Stärke auf und Jan kann den ersten Fisch in Richtung Unterfangkescher dirigieren. Auch die nächsten Durchläufe erbringen jeweils ein Rotauge, danach jedoch die erste Drift ohne Fisch. „Jetzt ist es wichtig mit dem Köder zu arbeiten“, erläutert Jan. „ Im Gegensatz zu Maden, Pinkies und anderen Lebendködern bewegt sich das Hanfkorn am Haken nicht von selbst und so sollte man den Köder anheben, mal gegen die Strömung ziehen oder auch mal vollständig blockieren, so dass der Köder mit der Strömung etwas auftreibt und dann wieder absinkt.“ Viele Bisse kommen auch in der Absinkphase des Einsetzens, wenn man das Hanfkorn ganz vorsichtig herablässt und die Fische den Köder aus dem Mittelwasser verfolgen. Eine unkontrolliert eingeworfene Montage bringt dann weitaus weniger Bisse, als das kontrollierte Einsetzen des Köders am Futterplatz, wie wir es vom Mückenlarvenangeln kennen.

langsames Ablassen der Montage
Langsames Ablassen der Montage (Slideshow)

Jan findet schnell einen Rhythmus zwischen Einsetzen, Füttern mit der Schleuder, Anschlag und Drill, so dass er schnell einige Rotaugen zusammenhat. Zu Testzwecken wechselt er dann auf den einfachen Gummizug und bemerkt ein unterschiedliches Verhalten beim Anschlag und insbesondere im Drill. Er kann mit dem einfachen Gummizug die Fische bei weitem nicht so schnell und kontrolliert zum Ufer dirigieren, wie mit dem Double Elastic-eine von der Theorie unabhängige sehr wichtige praktische Erfahrung.

Erste Drift erster Fisch
Erste Drift erster Fisch (Slideshow)

Nach einer guten Stunde ist es zum ersten Mal an der Zeit den Futterplatz zu erneuern und direkt nach dem Nachfüttern stellen sich erneut Bisse ein, was zeigt, dass die Fische im Trecktief sehr gut auf den Hanf als Köder und im Futter reagieren. Im Verlauf musste Jan dann, wie erwartet die Tiefe anpassen und erhielt auf die Montage mit der ausgezogenen Bleikette weitaus positivere Bisse als mit dem Bulk in der Nähe des Grundes. Dann frischte jedoch der Wind auf und die tief stehende Sonne verlor zusehend an Stärke, so dass wir uns zum Beenden des Angeltages entschlossen.

Der Fang nach 3 Stunden Angelzeit
Der Fang nach 3 Stunden Angelzeit

Insgesamt konnte Jan mit dem Hanf heute ca. 60 Rotaugen überlisten. Bei einem Durchschnittsgewicht von 80 Gramm hätte er also heute ein Fanggewicht von 5kg gefangen, sicher nicht schlecht für den frühen März. Man sollte allerdings die Einschränkung machen, dass man sicher nicht an jedem Gewässer mit diesem Köder einen solchen Erfolg haben kann, doch einen Versuch ist es allemal wert.
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3 Kommentare
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  • geri78
    aus Sommerein
    Danke
    Danke für die Antwort ! Wieder eine Erkenntnis mehr :-)
  • Jörg
    aus Oldenburg
    Bulk
    Der Köder sinkt langsamer und natürlicher ab. Bei Fischen die "gierig" auf Nahrung sind die langsam von oben angeschwebt kommt ein Vorteil oder halt bei Fischen die vorsichtig geworden sind bei Ködern die "schnell" in Richtung Grund rauschen. Bei der auseinandergezogenen Bleikette bemerkt man den Biß eher (wenn man die Bewegungen der Pose kennt) als beim Bulk wo vorsichtige Biße "härter" angezeigt werden aber dann auch schnell wieder vorbei sind.
  • geri78
    aus Sommerein
    Hallo,
    Ein sehr netter Bericht. Vielleicht könnt Ihr mir als Neuling noch eine Frage beantworten. Was ändert sich bei der ausgezogenen Bleikette im vergleich zum Bulk in der Nähe des Grundes ? Wie beinflusst diese Ändeurng die Erkennung der Bisse ? Für Antworten wäre ich dankbar. mfg Geri