Praxistest: Browning Xitan Z Allrounder

  • von Markus Howanietz
  • 22. Juli 2013 um 09:00
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Wer heute auf der Suche nach einer neuen Kopfrute ist, hat die Qual der Wahl. Fast automatisch geht der erste Blick sofort in Richtung der Spitzenmodelle. Die Anschaffung scheitert dann aber nicht selten an den notwendigen Finanzen oder der eigenen Vernunft. Kopfruten können unheimlich teuer sein, und alleine der Anschaffungspreis kann eine unüberwindbare Hürde für den Einstieg oder das Ausüben unseres Hobbys sein. Die Kopfrutenanbieter haben dies längst erkannt und bieten seit einigen Jahren günstigere Ruten der Allroundklasse an.

Preislich attraktiv und vom Einsatzbereich universal verwendbar passen sie gut in die heutige „krisengeschüttelte“ Zeit.
Aus diesem Grund bin ich auch besonders hellhörig geworden, als Browning neue Ruten im unteren bis mittleren Bereich ankündigte. Mit der Z Allrounder bieten die Tostedter eine Rute an, die für viele eine interessante Option darstellen dürfte. Im folgenden Test wird die Browning Xitan Z Allrounder näher begutachten und geprüft, was eine Rute im unteren Preissegment bieten kann.
Viel Spaß beim Lesen!

Browning Xitan Z Allrounder

Lieferumfang:

-13m Rute

-4-teiliges SL-Kit, 6m lang

-2-teiliges Cuppingkit

-Rutenfutteral

Futteral:
Die Browning Xitan Z Allrounder wird in einem optisch ansprechenden Futteral geliefert, das mit silbernen und goldenen Schriftzügen versehen ist. Hergestellt aus relativ dünnem Material und mit nur wenig Stauraum ist es allerdings nur für die ersten Einsätze am Wasser geeignet.

Wer mit dem Stippen beginnt, wird aber auch darüber froh sein, umgeht man doch eine weitere Investition für den Anfang. Wer bereits eine Stipprute besitzt oder regelmäßig unserem Hobby nachgeht, wird das Futteral mit Sicherheit durch ein gut gepolstertes ersetzen.

Rute:
Die Browning Xitan Z Allrounder ist mit den Ruten der Xitanserie voll kompatibel. Damit eignet sie sich ideal als Ergänzung zu einer bereits vorhandenen Rute oder lässt sich auch im Nachhinein mit weiteren Modellen der Reihe kombinieren. Die Rute ist laut Katalog in Kombination mit dem Poleprotector, – so nennt Browning seine Mini Extensions- 13m lang. Das Gewicht wird mit 990g beziffert.

Diese Werte erreicht die Z Allrounder in der Praxis nicht. Ohne Poleprotector erreicht die Rute in 11,5m 10,53m und in 13m 12,17m. Der leider nur optional verfügbare Poleprotector bringt die Rute dann auf reale 11,27m bzw. 12,92 m. Das Gesamtgewicht beträgt ohne Protector ermittelte 1047g.

Das Design der Rute ist schlicht, aber durchaus ansprechend gehalten. Der schwarze Blank wurde im Handteilbereich mit goldenen Schriftzügen versehen. Wirklich vorbildlich ist die Beschriftung an sich. Jedes einzelne Teil ist mit einer Teilenummer markiert worden, so dass im Falle einer Nachbestellung diese sofort abgelesen werden kann. Gleiches bei den Kits. Diese sind einerseits farblich zur maximalen Gummistärke gekennzeichnet, aber auch direkt und eindeutig beschriftet worden. 

eindeutig beschriftet


Das mitgelieferte Matchkit in der SLK Ausführung ist 4-teilig ausgeführt und gemessene 5,82m lang. Laut Hersteller können Vollgummizüge bis no 12 (1,6mm) oder im Rating äquivalente Hohlgummizüge bis 2,3mm verwendet werden. Browning hat auf die klassische Austauschspitze verzichtet und direkt durchgehende 1,49m lange erste Teile verwendet. Diese sind im von Werk aus mit einer 3,9mm Teflonbuchse versehen worden.

Wie bei allen anderen Xitanruten ist auch hier die Jointline durch eine spezielle Markierung sichtbar gemacht worden.

Optionales Zubehör:
Dem Käufer einer Z Allrounder steht sämtliches Zubehör der Xitanreihe zur Verfügung. Diverse Poleprotectoren, ausgestattet mit Skid Bungs (Schaumstoffkoni als Stoßschutz) aus Hart EVA, sorgen für den sicheren Einsatz bei beinahe jeder Rutenlänge.

Neben den mitgelieferten Matchkits sind weitere verfügbar. Die Varianten nennen sich Ultramatch, Carp und Carp XL. Sie weisen alle eine identische Länge von 3m auf und sollen die Rute für jeden Einsatzzweck fit machen.

Vorbereitungen:

Im CT-Kopfrutentest wird vor Messung aller relevanten Daten stets eine 2mm interne Hülse verbaut um eine praxisnahe Vergleichbarkeit zu schaffen. Bei der Z Allrounder ist dies nicht notwendig. Die standardmäßig verbaute riesige 3,9mm Teflonhülse schluckt alle auf dem Markt erhältlichen Gummistärken. Sie lässt auch noch dem dicksten Gummi enormen Freiraum um zuverlässig und reibungsfrei arbeiten zu können. Ein Kürzen der Spitzen ist somit komplett überflüssig und kein Zentimeter Kitlänge geht verloren!

Da Teil 1 bereits 1,49m und Teil 2 weitere 1,60m lang ist, entscheide ich mich für eine Montage nur in Teil 1. Die Länge entspricht ziemlich genau der üblichen Telespitzen und Teil2-Kombination, die ich sonst verwende.

enorme Teflonbuchsen sind bereits vormontiert
Platz en masse- links ein 2,3mm Hohlgummi im Carpkit, rechts ein 8er Gummi im Matchkit

Praxis:

Nach einem strengen Winter und zum Teil zugefrorenen Gewässern steht nun der erste Härtestest in den Startlöchern. Gleich eine ganze Woche Angelurlaub auf kampfstarke Brassen steht auf dem Programm.

Am Wasser angekommen richte ich in Windeseile meinen Angelplatz ein und hole zum ersten Mal die Rute komplett aus dem Futteral. Bei einer ersten Druckprobe fühlen sich die vorderen Teile ein wenig weicher an, was ich aber schon von anderen Browningruten her kenne.

Die 11m und 13m Handteile weisen dagegen eine unglaubliche Wandstärke auf und vermitteln einen mehr als robusten Eindruck.

Nachdem Rute und Kits aufgebaut sind, lote ich meinen Platz aus. Bei 11m ist es geringfügig tiefer als auf der 13m Spur, was mir sehr gelegen kommt. Bei Windgeschwindigkeiten um 40-50 km/h und gelegentlichen noch schnelleren Böen, darf die Z Allrounder direkt zeigen, was in ihr steckt.

Brassenangeln bedeutet hier oftmals volles Auflegen des Vorfachs, und nicht selten ist es erforderlich auch die ersten Schrote fest zu verankern. Deshalb bin ich sehr froh, dass die Kits sehr lang ausfallen. Zwischen Schwimmer und Spitze bleiben bei 5m Wassertiefe nur noch kurze 30cm Schnur übrig. Ideal für punktgenaues Angeln.

Nachdem ich eine ordentliche Vorfütterung vorgenommen habe, bestücke ich den Haken mit Ködern und schiebe die Rute hinaus. Dabei zeigt sich, dass die Z Allrounder dank einer guten Oberflächenverarbeitung gut durch die Hände gleitet.

Aufgrund des starken Windes lege ich die Rute vorne auf die Frontbar und setze mich quasi auf das stabile 11m Handteil um die Montage möglichst ruhig zu halten. Dies gelingt dank der langen, voluminösen Spitzen des SL- Kits unglaublich gut. Während ich bei meinen Mitanglern beobachten kann, wie die dünnen Teleskopspitzen ihrer Ruten im Wind hin und her schlagen, und sich jede Böe auf die Pose überträgt, bleibe ich davon weitestgehend verschont. Ein klarer Vorteil der neuen Kits, die unheimlich steif daherkommen!

Die Browning Xitan Z Allrounder macht auch im starken Wind eine gute Figur
Kraftakt im Wind. Die Browning Xitan Z Allrounder hielt gelassen stand


Die Rute selber präsentiert sich auf 11m in Bestform. Sie ist sehr steif und leicht. Zumindest in dieser Länge kann ich keinen wesentlichen Unterschied zu meiner vielfach so teuren Kanalrute ausmachen. Die sehr soliden Handteile vermitteln dem Angler die Zuversicht jede Situation meistern zu können.

Aufgrund des langen Winters und der noch kalten Wassertemperaturen Mitte April läuft der folgende Durchgang nur sehr langsam an, und ich fange statt der erhofften Brassen tatsächlich ein paar gute Rotaugen.

Nach einer ganzen Weile erfolgt dann doch der ersehnte Brassenbiss. Direkt nach dem Anschlag schnellt das Gummi mehrere Meter aus der Rute. Diese bleibt trotz der Belastung relativ steif. Deshalb, und dank der mehr als großzügigen Teflonbuchse, arbeitet der Gummizug hervorragend und übernimmt im Drill die ganze Arbeit.
Langsam schiebe ich die Rute nach hinten und kann nach kurzer Zeit den starken Brassen von 3½ Pfund Keschern.

Browning Xitan Z Allrounder
Drill Landung


Im Laufe der Woche folgen dann doch noch einige tolle Brassen.

Den ersten positiven Eindruck konnte die Z Allrounder eindrucksvoll bestätigen.

Nach einer sehr anstrengenden Testwoche lässt am letzten Tag dann endlich der Wind nach und ein sauberes Angeln ist möglich. Jetzt kann das 13m Handteil zwischendurch immer wieder gefahrlos aufgesteckt werden. Die Brassen kommen nicht selten von außen auf den Futterplatz, den ich nach wie vor auf der 11m Spur beibehalte. Auf volle Länge aufgesteckt stoßen sie dann als erstes auf den Hakenköder und werden somit schneller gefangen.

Auf 13m Länge verändert sich die Charakteristik der Rute allerdings dann doch wesentlich.Der Schwerpunkt wandert erheblich nach vorne und sie wird fühlbar schwerer. Außerdem wird die Rute insgesamt deutlich weicher.

Bei vollen 13m wird die Z Allrounder dann doch ein wenig weicher.
Browning Xitan Z Allrounder bei vollen 13m. 


Trotz der deutlich veränderten Eigenschaften bleibt die Z Allrounder überraschenderweise noch schnell genug um auch Bisse kleiner Rotaugen mit einem sauberen Anhieb zu quittieren. Dabei erlaubt das passable Gewicht, über Stunden- der heutige Durchgang dauert fünf- auf voller Länge zu fischen.

Dabei füttere ich immer wieder schwere Lehmballen mit Ködern per Cuppingkit nach. Die Rute bleibt hierbei angenehm steif und schwingt beim Herausschieben kaum nach. Das Cuppen gelingt herrlich einfach.

Nach diesem 1-wöchigen Test muss die Allrounder im Alltag beweisen, dass sie auch mit kleineren Fischen zurechtkommt. An meinen Hausgewässern ist das Rotauge der Hauptfisch und feine Vorfächer um 0,06-0,08mm sind an der Tagesordnung.

Auch hiermit kommt die Z Allrounder sehr gut zurecht. Die dünnen 3-5er Gummies arbeiten dank der großen Öffnung enorm sauber und die gute Performance auf 11m sorgt dafür, dass auch der Test einer so günstigen Rute zum Vergnügen wird. Die steife Aktion erlaubt einen schnellen Anhieb und die Fische werden zuverlässig gehakt.
Einen Einsatz an der Aue meistert die Allrounder ebenfalls mit Bravour.

Bereits der Name impliziert, dass eine Allround-Rute immer und überall einsetzbar sein muss. Nach der Brassen und Rotaugenangelei in See und Kanal, sollte die Browning Z Allrounder ursprünglich an einem der großen Ströme zeigen welche extreme Belastungen sie meistern kann. Leider hat die Hochwassersituation dies nicht zugelassen.
Als Alternative für einen „Schwerlasttest“ wird die Rute nun an einem See eingesetzt, der über einen guten Karpfenbesatz verfügt. Anders als in vielen englischen Carpodroms weist das Ufer eine dichte Vegetation auf, und das ein oder andere Hindernis im Wasser kann im Drill zu ungewollten Problemen führen.

Aus diesem Grund werde ich heute mit einer 0,20mm Hauptschnur und 0,16 bis 0,18mm dicken Vorfächern angeln. Angeln an Hindernissen bedeutet sich dem Fisch mit der Rute voll entgegen zu stemmen und ihm möglichst wenig Spielraum zu lassen. Da ein Vollgummi deutlich weniger Dehnung als ein Hohlgummi aufweist, fällt meine Wahl auf ein no 12 (1,6mm) Vollgummi, was ich zur Sicherheit über zwei Rutenteile einbaue.

Bei strahlendem Sonnenschein entscheide ich mich an einem der schmalen Abschnitte des Sees zu angeln. Auf 13m kann man beinahe das gegenüberliegende Ufer erreichen und ein Strauch bietet den Fischen ein wenig Schatten.

Nachdem ich möglichst leise mein Angelgerät aufgebaut habe, lote ich den Angelplatz aus. Die Wassertiefe beträgt nur ca. 80 Zentimeter und so entscheide ich mich nur ein paar Maiskörner möglichst nah an einen gegenüberliegenden Strauch zu cuppen.

Das Cuppen war mit der Z Allrounder besonders einfach
Zielgenaues Cuppen war mit der Z Allrounder besonders einfach. 


Nachdem auch dies ohne Probleme gelingt, ist nun warten angesagt.

Als Alternative zum Karpfenplatz lege ich in der Zwischenzeit noch einen Futterplatz für andere Fischarten im Freiwasser an. Ein wenig Grundfutter mit ein paar Maiskörnern findet auf 11m den Weg ins Wasser. Der Plan ist, diesen Futterplatz zu befischen bis sich erste Anzeichen von Karpfen am anderen Platz bemerkbar machen.

Diese Taktik gelingt auch auf Anhieb gut. Die Z Allrounder fliegt nur so vor und zurück, an einem 8er Gummi wird Giebel auf Giebel gelandet.

Nach ca. zwei Stunden Wartezeit ist es dann endlich soweit. Am anderen Ufer zeigen sich immer wieder Wasserschwalle, und auch die eine oder andere Rückenflosse der Cypriniden wurde dabei sichtbar. Ich stecke das 13m Teil samt Poleprotector auf und schwinge die 0,3g Montage, mit einem Maiskorn versehen, vorsichtig in Richtung des Buschs.

Es muss möglichst nah am Busch geangelt werden.


Nach kurzer Zeit verschwindet die Pose auch immer wieder für Sekundenbruchteile oder fängt leicht zu tänzeln an. Ein sicheres Zeichen, dass die vorsichtigen Karpfen am Platz sind. Mehrere Anhiebe gehen ins Leere.

Ich erneuere das Maiskorn am Schonhaken und setze die Montage erneut ein. Nach mehreren dibbern geht die Pose unter, was sofort mit einem schnellen Anhieb quittiert wird.

Dieser sitzt und das Gummi schießt in einem Schwung gleich mehrere Meter aus der Rutenspitze. Zu meiner Überraschung flieht der Fisch Richtung Freiwasser. Nach wenigen Sekunden überlegt er es sich dann doch anders und strebt nun in voller Fahrt den rettenden Busch an. Ein drill auf Biegen und Brechen beginnt.

Nun heisst es mit der Rute voll dagegen zu halten.


Der fliehende Karpfen muss unter allen Umständen gestoppt werden und so stemme ich mich komplett in die Z Allrounder. Die Rutenaktion geht schnell in eine kräftige Biegung über und der Druck auf den Blank erhöht sich permanent. Dieser hält aber ohne Probleme der schweren Belastung stand und stoppt den Fisch bevor er im Hindernis verschwinden kann. Nachdem nun die erste Flucht gestoppt ist, schiebe ich die Z Allrounder langsam nach hinten. Nur widerwillig folgt der Fisch. Ein paar Minuten später kann dann ein schöner Spiegelkarpfen von ca. 4 Pfund gekeschert werden. Was für ein Drill!

Als wäre der Bann gebrochen, wiederholt sich diese Szene nun mehrfach. Die Browning Xitan Z Allrounder zeigt dabei, dass sie für die Angelei auf schwere, kampfstarke Fische bestens ausgelegt ist, und beweist selbst bei der Hit and Hold-Angelei (Anschlagen und Halten) enorme Kraftreserven. Die Rute stößt sogar bei dieser Angelei noch längst nicht an ihre Grenzen.

Am Ende des Tages hole ich meine beiden Setzkescher aus dem Wasser und bin mit dem Fang mehr als zufrieden.

Fangausbeute voller Erfolg

Fazit:

Browning bietet mit der Xitan Z Allrounder eine Rute an, die in jeder Situation Herr der Lage ist. Egal, ob auf kleine Rotaugen, auf große Brassen oder auch auf Karpfen gefischt wird, die Rute erweist sich als gute Option für alle Fischarten und Gewässer.

In 11m ist die Rute dabei wunderbar leicht und steif und kann überraschenderweise mit sehr viel teureren Ruten mithalten. Nie kam beim Fischen das Gefühl auf etwas zu vermissen oder eine Rute der Einsteigerklasse in den Händen zu halten. Besonders das hervorragende Kitkonzept mit den langen, einteiligen Spitzen, trägt einen großen Anteil dazu bei.
Ohne Zweifel vermittelt die Z Allrounder unheimlich viel Spaß und stellt ein tolles Sportgerät für jeden Angler dar.

Unterschiede zu den absoluten Spitzenmodellen werden dann doch im 13m-Bereich bemerkbar.
Auf voller Länge wird die Z Allrounder deutlich schwerer und auch um einiges weicher. Natürlich kann sie jetzt nicht mehr mit den oftmals dreifach oder sogar vierfach so teuren Topruten mithalten.
Dennoch hält sich die Leistungseinbuße überraschenderweise in Grenzen. Sie kann auch in 13m noch ermüdungsfrei über Stunden gefischt werden und erlaubt es, dank einer schnellen Aktion, auch spitze Bisse zu verwerten.
Somit ist sie auch in dieser Länge für die meisten Angler bestens geeignet.
Wer nicht permanent auf 13 Meter fischen muss, ist mit der Z Allrounder bestens bedient.

Beim Lieferumfang hat Browning ein wenig den Rotstift angesetzt. Die sonst üblichen Mini-Extensions (Poleprotectoren) müssen separat erworben werden, und es wird nur ein zusätzliches langes Kit mitgeliefert.
Wer cuppt, hat somit nur ein Kit zum Fischen bereit. Die Anschaffung eines weiteren langen Kits ist in meinen Augen damit unumgänglich.

Was beim Einstieg in die Xitanreihe zu Mehrausgaben führt, verringert dagegen den Anschaffungspreis für diejenigen, die bereits eine Rute der Serie besitzen. Zusätzliche Miniextensions verstauben nur ungenutzt im Keller- man kann sowieso nur eine gleichzeitig verwenden- und Kits sind häufig schon vorhanden.

Die im Katalog vorgeschlagene Preisempfehlung von 899€ wird auf dem Markt deutlich unterschritten.
Kits und Poleprotectoren sind erfreulich günstig zu haben, und selbst wer das Set direkt beim Kauf damit erweitert bleibt noch deutlich unter der „psychologischen“ 1000€-Grenze.
Das Set selber ist bereits ab 700€ im Fachhandel erhältlich.

Neben dem bekannten Browningservice ist die Ersatzteilpreispolitik ein weiterer Grund sich die Ruten der Xitanreihe genauer anzusehen. Kits sind um 170€, Poleprotectoren um 50€ und lange Spitzen um 30€ herum erhältlich.

Alles in Allem kann der Browning Xitan Z Allrounder nach diesem Test nur eine eindeutige Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

So viel Leistung für so wenig Geld hätte ich nicht erwartet!

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