Die neue Browning Black Magic Classic im Test

  • von ct Redaktion
  • 29. Februar 2016 um 14:00
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Stellen Sie sich vor, Sie bekämen ein Angebot eines Verkäufers, und er bewirbt das Objekt der Begierde mit der Aussage, dass es in den Punkten Qualität und Technik auf dem Stand von vor 15 Jahren stehe. Sie würden mit Sicherheit erst einmal überlegen, ob das wirklich ernst gemeint sein kann und würden dann zusehen, dass sie möglichst schnell das Weite suchen.

Genau diese Aussage trifft Browning allerdings im neuen 2016er Katalog in Bezug auf die neue Black Magic Classic. Und es ist absolut positiv gemeint! Die Black Magic Rutenreihe wurde erstmals 1991 auf den Markt gebracht und genießt bis heute einen legendären Ruf als hervorragende Steckrute für die Angelei mit langer Schnur. 2007 war dann allerdings plötzlich Schluss. Rasant gestiegene Karbonpreise machten die Produktion der hochwertigen Reihe hochgradig unwirtschaftlich und schlicht zu teuer für den Kunden.

Leider hielt dieser Trend lange an, während die Angelei mit der Lang-Lang-Rute gleichzeitig auch medial immer weiter in den Hintergrund trat. Am deutschen Vorzeigegewässer, dem Silokanal in Brandenburg, gewann die Bologneserute immer mehr an Gewicht.

Dennoch hat die Methode des Lang-Lang-Angelns nach wie vor viele begeisterte Anhänger. Jahr für Jahr treffen sich Experten zum Winterfischen in den tiefen Hafenbecken um mit langer Schnur dicken Rotaugen nachzustellen. Was geblieben ist, sind die Ruten der Vergangenheit. Sehr hochwertige Lang-Lang-Ruten wurden einfach nicht mehr produziert, so dass noch heute viele der Profis auf die alten Modelle schwören und sie wie einen Schatz hüten. Auf dem Gebrauchtmarkt sind jedenfalls keine zu finden. Wer eine hat, behält sie auch!

Dies hat Browning erkannt und nach Jahren der unerfüllten Nachfrage endlich wieder ein neues Modell der beliebten Rutenserie herausgebracht.

Ob die Browning Black Magic Classic wirklich noch auf dem heutigen Markt mithalten kann, können Sie nachfolgend Lesen!

Lieferumfang:

  • Rute im Transportrohr
  • dreiteiliges Kit
  • Miniextension

Optional:

  • Verlängerung auf 12,5 m

Bei der Browning Black Magic Classic handelt es sich um eine 11 m lange und 9 Teile umfassende Steckrute, die in den Grundzügen mit den Erfolgsmodellen Black Magic II-III identisch ist. Sie wurde auf dem gleichen Mandril wie die Vorgängermodelle gebacken und verfügt somit über die gleichen Rahmenwerte wie die älteren Modelle.
Die Rutenkonstruktion folgt dem Erfolgsrezept der Vorgängermodelle. Die Steckverbindungen sind als Put-In-Version ausgeführt, wobei das schmalere Rutenteil immer in das nächst stärkere gesteckt wird.
Die Rutenteile erzeugen auf den ersten Blick einen ungewohnt soliden Eindruck. Es wurde viel Material verbaut, und die Rutenwandungen fallen entsprechend kräftig aus.

Sehr stabil und trotzdem leicht.

Dennoch bringt sie bei voller Rutenlänge nur fantastische 634 g auf die Testwaage. Ein absoluter Spitzenwert, der selbst nach langer Suche von keiner anderen Lang-Lang-Steckrute unterboten wird. Die Black Magic Classic ist eindeutig die leichteste Steckrute am Markt und kann in diesem Punkt selbst mit ultraleichten Teleskopruten mithalten.

Zudem fällt sie sehr schlank aus. An der breitesten Stelle werden sehr geringe 34,6 mm ermittelt.
Wie beim Bezugsmodell, der Black Magic II, wird die volle Länge von 11 m allerdings nur mit der mitgelieferten Miniextension erzielt. Ohne sind es dennoch immer noch gute 10,25 m.
Da eine Steckrute anders als eine Teleskoprute eigentlich in jeder Länge gefischt werden kann, wurden zusätzlich folgende Einzellängen ermittelt.

Anzahl der Teile Länge in Meter Gewicht in Gramm
5 4,84 120
6 6,10 210
7 7,49 324
8 8,87 464
9 10,27 634
9 +Extension 10,89 (Extension 0,62 gesteckt) 726 (davon Extension 92)
10 11,68 803 (davon 12m Handteil 169)
10 +Extension 12,30 895

Die oben ermittelten Werte ergeben eine durchaus praxisnahe Teilung, die sogar der Urspungsteilung älterer Black Magic Ruten entspricht. Die Ersatzteillage ist also auch nach 15 Jahren wieder gesichert.

Das Design der Rute weicht auffallend von dem Produktbild des Katalogs ab. Während der Leser dort eher mit einem etwas blassen und langweilig aussehenden Handteil konfrontiert wird, kommt die Black Magic Classic real deutlich attraktiver daher. Ein dunkles Burgund bedeckt die Handteile ab dem achten Teil, die zusätzlich mit einer roten Kreuzwicklung verziert wurden. Darüber wurde eine dicke Schicht glänzender Klarlack aufgebracht. Alles gemeinsam strahlt bei Sonnenlicht auffällig und sorgt für eine besonders edle Optik.

Edle Optik- in der Sonne liefern Lackierung und Zierwicklung einen tollen Anblick.

Die Beschriftung der Black Magic Classic fügt sich gut ins sonst dezente Bild ein. Gelb-goldene bzw. einfache silber-graue Buchstaben geben Aufschluss über Rutenlänge und Modell. Ein leicht aufgerauter Bereich soll im Drill für festen Halt sorgen. Die vorderen Rutenteile sind in einfachem Schwarz gehalten und fühlen sich von der Oberflächenstruktur grundsätzlich ein wenig gröber und einfacher verarbeitet als die glatten Teile einer Kopfrute zum verkürzten Fischen an. Zusätzlich –obwohl bei einer Steckrute dieser Länge nicht unbedingt erforderlich— hat Browning auf den einzelnen Rutenteilen Markierungen zum schnellen Finden der Joint Line aufgebracht. Wie bei Browning üblich wurden alle Rutenteile perfekt beschriftet.

Gut beschriftet. Auch die Put-In-Verbindung ist gut zu erkennen.

Die Black Magic Classic hat von Browning eine Freigabe für Gummizüge der Stärke 20 erhalten, was den ersten sehr soliden Eindruck weiter untermauert.
Das mitgelieferte Transportrohr wirkt sehr hochwertig und lässt sich auch mit großer Kraftanstrengung nicht verformen. Per Reißverschluss kann es geöffnet und die Rute entnommen werden. Im Deckel sorgt ein Stück Schaumstoff für zusätzlichen Schutz.

Das mitgelieferte Transportrohr bietet guten Schutz für die wertvolle Rute.

Zum Lieferumfang des hier präsentierten Sets gehören zusätzlich eine hochwertige 70 cm lange Miniextension im vollwertigem Design und ein weiteres dreiteiliges Kit.
Zusätzlich zum Standardumfang ist eine 12 m Verlängerung erhältlich, die in Punkto Qualität und Design dem hohen Standard der Rute entsprechen. Da diese im Durchmesser nicht mehr zunimmt, kann die mitgelieferte Miniextension auch hier verwendet werden.

Vorbereitung:

Im Vorfeld eines Tests werden Ideen entwickelt, wie ein Testmodell sinnvoll geprüft werden kann. Eine Elastikfreigabe von Gummizügen der Stärke 20 lässt viel Spielraum nach oben und beflügelt die Fantasie. Dennoch wurde die Idee, die Rute beim Karpfenangeln als „Abschleppstange ohne Limit“ einzusetzen, bereits in der Vorbereitungsphase verworfen. Ein erster Aufbau ergab, dass die Put-In-Steckverbindungen sehr stramm sitzen und die Teile unter Last kaum noch zu trennen sein würden. Zwar konnten Berichte darüber gefunden werden, dass es durchaus Angler gibt, die genau diesen Einsatzzweck mit den Vorgängermodellen verfolgen, doch haben diese Angler tatsächlich die Steckverbindungen mit Sandpapier abgeschliffen, um das Abstecken geschmeidiger zu gestalten. Ein absolutes Unding, wenn bedacht wird, wieviel Arbeit sich die Rutenbauer gemacht haben müssen, um genau so eine enge und stabile Passung der Teile herzustellen. Zusätzlich kann eindeutig schon jetzt erwähnt werden, dass die gröbere Oberfläche der vorderen Rutenteile sich nicht optimal zum Abstecken eignet. Sie gleitet eher schlecht durch die Hände.
Deshalb wird bereits in der Vorbereitungsphase festgelegt, dass es beim eigentlichen Verwendungszweck der Black Magic Classic, der Lang-Lang-Angelei, bleiben wird.
Die Vorbereitung geht dann schnell vonstatten. Ein 2,3 mm Stonfo wird auf die kräftige Rutenspitze gesteckt und verklebt.

Keep it simple! Die Spitze wird einfach mit einem großen Stonfo versehen.

Alternativ könnte problemlos ein Gummizug bis 1,2 mm in die ersten zwei Teile oder sogar ein Stück Powergum in Teil A eingezogen werden, ohne dass zur Säge gegriffen werden müsste. Wer noch gröber zur Sache geht, sollte die Spitze einfach komplett weglassen und eine Teflonbuchse in das zweite Rutenteil einstecken. Die dann 4,3 mm weite Öffnung lässt selbst die stärksten Gummis sauber arbeiten.

Praxis:

Wie bei jedem anderen Champions-Team Test, wird auch die Black Magic Classic gewissenhaft über einen längeren Zeitraum gefischt und dabei begutachtet. Der Anfang erfolgt an einem mittelgroßen Baggersee, an dem die meisten Angler ihr Glück auf Forellen versuchen. Glücklicherweise verfügt der See auch über einen sehr guten Rotaugenbestand, der sich auch im Winter gut überlisten lässt.

Am Wasser angekommen, fällt die Platzwahl aufgrund der winterlichen Temperaturen leicht. Nach und nach wird das Angelgerät zum tieferen Bereich des Sees geschleppt und aufgebaut.
Als alles fertig an der Uferkante hergerichtet und das Futter vorbereitet ist, wird die Black Magic Classic dem stabilen Röhrenfutteral entnommen und aufgebaut. Die Handhabung ist dabei komplett anders als von heutigen Steckruten gewohnt, da sie als Put-In-Rute konzipiert ist. Nach einer kurzen Orientierung –die Steckverbindungen sitzen extrem eng— kann dann aber mit ein wenig Kraft und ständigen hin- und herdrehen, Rutenteil in Rutenteil gesteckt werden und die Rute zum ersten Mal am Wasser begutachtet werden. Optisch ist die Rute, mit ihren in der Sonne strahlenden Kreuzwicklungen, schon einmal ein Highlight.

Ein erster Drucktest ergibt, dass die Rutenteile nicht nur kräftig aussehen, sondern es auch sind. Selbst unter großem Druck geben die Wandungen kein bisschen nach. Vom Handling her erweist sich die aufgebaute Rute selbst in 11 m noch als herrlich leicht und für eine Lang-Lang-Rute als wunderbar steif. So kann bequem in einer Entfernung von 11-13 m mit voller Länge nach einer Kante gesucht werden. Gefunden wird diese auf etwa 11,5 m bei einer Wassertiefe von knapp 6,5 m. Weil der Grund nach dieser Kante stetig bis auf ca. 14-15 m Tiefe abfällt und im Nahbereich keine ebene Fläche mehr gefunden werden kann, wird die aus 5-6 Bällchen bestehende Startfütterung gut einen Meter kürzer als die ermittelte Kante eingeworfen. Das Futter darf auf keinen Fall darüber hinwegrollen und den Fisch mit in die Tiefe ziehen.
Vom ersten Eindruck positiv überrascht, wird die Rute direkt voll durchgezogen und die verhältnismäßig leichte 2 g Pose mit einem kräftigen „Wusch“ per Überkopfwurf regelrecht Richtung Wasser gedroschen.

Beim Wurf arbeitet die Black Magic Classic bis ins Handteil.

Dabei offenbart die Black Magic Classic direkt ihre Stärken. Der Blank lädt sich trotz des ultra-stabilen Eindrucks selbst mit der kleinen Pose sehr gut auf und befördert diese spielend leicht Richtung Futterplatz.

Ein wenig überraschend geht die Pose anschließend nach nur wenigen Augenblicken direkt auf Tauchstation. Die Rute wird beim Anhieb voll durchgezogen und der erste Fisch des Tages, ein Barsch, ist gehakt.

Im Drill erweist sich die Black Magic als ungewohnt steif und zeigt nur wenig Aktion. Der gehakte Barsch ist zugegebenermaßen nicht gerade ein Riese, aber auch so wird deutlich, dass die Black Magic, anders als viele Teleruten, nicht auf eine ausgeprägte Spitzenaktion ausgelegt ist. Die wirkenden Kräfte verteilen sich wie beim Wurf komplett über den Rutenblank und verleihen ihr einen kräftigen sowie steifen, aber trotzdem gutmütigen Eindruck.

Im Drill zeigt sich die Black Magic Classic von kleineren Fischen gänzlich unbeeindruckt.

Nachdem der Anfang gemacht ist, folgen fünf weitere kleine Barsche zwischen 80 und 100 g in kurzer Abfolge. Als wüssten die Fische, dass hier eine Steckrute für die Lang-Lang-Methode getestet würde, stürzen sich die Fische vehement auf den angebotenen Köder und offenbaren dabei sämtliche Vorteile der Black Magic. Die einfache Angelei macht, wenn es beißt, einfach richtig Spaß und kann in Punkto Schnelligkeit allen anderen Methoden überlegen sein.
Um endlich auch zum Zielfisch, dem Rotauge, zu gelangen, werden einfach ein paar kleine Bällchen Futter ohne Lebendköderanteil nachgefüttert. Allerdings passiert dann erstmal nicht mehr viel.
Nach einer Beißpause von einer knappen viertel Stunde werden nun regelmäßig Maden geschossen, um die Fische zu aktivieren. Mit gutem Erfolg; denn die Rotaugen sind eingetroffen!
Die Antenne der Pose steigt leicht aus dem Wasser, was direkt mit einem Anhieb erwidert wird. Zum ersten Mal zeigt die Black Magic ein wenig mehr Aktion.

Trotz der nun stärkeren Gegenwehr kann der Fisch zügig und sicher Richtung Wasseroberfläche geführt werden... bis er sicher „zur Hand“ geschwungen werden kann.

Trotz der nun stärkeren Gegenwehr kann der Fisch zügig und sicher Richtung Wasseroberfläche geführt werden Trotz der nun stärkeren Gegenwehr kann der Fisch zügig und sicher Richtung Wasseroberfläche geführt werden Trotz der nun stärkeren Gegenwehr kann der Fisch zügig und sicher Richtung Wasseroberfläche geführt werden
Ein ordentliches Winterrotauge kann sicher gelandet werden!

Nach diesem ersten Erfolg folgen können noch ein paar weitere Rotaugen gelandet werden, bei denen die Black Magic den ersten Eindruck immer wieder bestätigt. Die Rute ist trotz der Leichtigkeit enorm Leistungsfähig und wird nicht ansatzweise an ihre Grenzen gebracht. Obwohl die Aktion für eine „Zur Hand“- Rute generell sehr steif ist, wird deutlich, dass die Kräfte, die im Drill entstehen, komplett über alle Teile verteilt werden. Das macht die Black Magic Classic auch für dünnere Vorfächer einsetzbar.

Da heute allerdings Stückzahl und Fischgewicht hinter den eigenen Erwartungen weit zurückbleiben und die Bisse auch schnell wieder nachlassen, wird kurzerhand die Montage gekürzt und ein Rutenteil abgesteckt. Ein Versuch direkt im Futter soll die Angelei beleben.

Obwohl die Rute in 10,25 m bereits glänzen konnte, legt sie jetzt in 9 m nochmals spürbar zu. Die ganze Handhabung wird nochmals eine Spur einfacher und die Angelei geht deutlich schneller vonstatten. Die Black Magic ist in dieser Länge traumhaft leicht und steif wie ein Brett! In schneller Abfolge können jetzt noch ein paar Rotaugen gefangen werden, die allerdings immer wieder erst aktiviert und auf den Platz gelockt werden müssen. 3-4 schnelle Bisse, die zügig verwertet werden müssen, dann ist der kleine Schwarm wieder weg und muss erneut angelockt werden. Es ist halt Winter!

Im weiteren Verlauf des Langzeittests bekam es die Black Magic auch mit kräftigeren Fischen zu tun. Dabei zeigte sich, dass die Rute nahezu kein Limit kennt. Mit dicken Montagen konnte richtig Vollgas gegeben werden und selbst Fische deutlich über der Pfundmarke schnell hineingeschwungen werden. Die Black Magic Classic ist hier genau in ihrem Element und kann mit Sicherheit überall eingesetzt werden, wo viele große Fische schnell gefangen werden müssen. Dazu kommt, dass sich die Black Magic Classic selbst mit der zusätzlichen 12 m Verlängerung ohne große Anstrengung über Stunden anständig fischen lässt. Natürlich fällt die Angelei ein wenig schwerer als mit einer kurzen Rute aus, aber dennoch ist sie nach wie vor leicht und vor allem steif genug, um ein tolles Arbeitsgerät für ungewöhnliche Situationen zu sein. Die Black Magic ist gerade in den größeren Längen konkurrenzlos gut und kann ohne Einbußen als Ersatz für eine Vielzahl verschiedener Teleskopruten dienen.

In den kürzeren Längen um 5 m kann man das durchaus differenzierter sehen. Zwar überflügelt die vorhandene Leistung in den Bereichen Leichtigkeit und Stärke nach wie vor jede Beschreibung, doch ist die Rute für die ganz schnelle Angelei auf kleine Fische zu steif. Abhilfe könnte hier eine feine Nadelspitze schaffen, die sich aus der Spitze des Ersatzkits bauen ließe. Geht es allerdings auf dicke Winterrotaugen, würde das Einziehen eines Gummizuges der Rute gerade in den kurzen Längen gut zu Gesicht stehen und aus ihr erneut eine überragende Waffe für die Lang-Lang-Angelei machen!

Fazit

Die Browning Black Magic Classic kann getrost als derzeit beste Steckrute für die Angelei zur Hand bezeichnet werden. Sie ist jeder Fischgröße gewachsen und bietet insgesamt Leistungswerte auf höchstem Niveau. Trotz der fantastischen Leichtigkeit ist sie zeitgleich bärenstark und unverwüstlich. Als einzige Rute am Markt ist sie selbst in Längen gut fischbar, die anderswo nicht mal angeboten werden. In den üblichen Längen von 6-9 m kann sie Maßstäbe setzen und begeistert vollkommen. Mehr Rute geht wirklich nicht!
Mit einem Setpreis von immerhin knapp über 600€ ist die Black Magic Classic kein Schnäppchen und für den Gelegenheitsangler, der in die Welt des Friedfischangeln hereinschnuppern möchte, mit Sicherheit ungeeignet. Die Black Magic Classic zielt vielmehr auf den Friedfischspezialisten ab, der am fischreichen Gewässer der Lang-Lang-Angelei nachgeht und dafür eine zuverlässige, robuste Rute benötigt, die zudem auch Freude beim Angeln verbreitet. Mit der Black Magic Classic ist dafür endlich wieder die passende Rute erhältlich.

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