Colmic Cup 2006 am Sacrow-Paretzer Kanal

  • von Björn Bauersfeld
  • 31. Mai 2006 um 19:05
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Am vergangenen Wochenende fand bereits zum 5. Mal der Colmic Cup am Sacrow-Paretzer Kanal statt. Trotz einiger Länder-Anglertreffs und weiterer Veranstaltungen waren wieder 49 Mannschaften am Start. Das Team um Randolf Grebenstein und Rainer Österreich schaffte es auch dieses Mal wieder die Veranstaltung zu einem Event werden zu lassen. Organisation, Location, Rahmenprogramm und natürlich auch die Angelstrecke ließen wie immer keine Wünsche offen und sogar der für das Wochenende angekündigte Regen blieb glücklicherweise während des Angelns aus.

  

Gewonnen wurde der Colmic Cup nun schon zum dritten Mal in Folge vom AV Schnock aus Berlin. Selbst ohne Reinhard Schilling konnten sie ihren Titel souverän verteidigen und sicherlich auch einige Stimmen verstummen lassen, die am Sacrow-Paretzer Kanal immer wieder auf Muschelbänken sitzen oder den Kanal für sehr platzabhängig halten. Zweiter wurde das Team von fangplatz vor dem Team Mosella Bremen.

Die Zeiten des 12 Gramm Lutschers, der mit drei Würmern in die 3 Gramm Strömung gehalten wird, sind nun schon seit einigen Jahren vorbei, so dass auch diesmal die Angler gute Ergebnisse erzielen konnten, die mit 2 bis 4 Gramm Posen im sauberen Trieb ihre Fische fingen.


  

Wer durchgehend Rotaugen fing und dabei auf nicht zu große Köder und Haken setzte, wurde zwischendurch auch mit dem einen oder anderen Brassen als Beifang belohnt und konnte sich so meist mindestens unter die ersten 10 Plätze im Halbsektor fischen.
Maden und Caster als Köder und bei jedem zweiten Trieb ein Futterbällchen, wären doch auf den meisten Plätzen 60 bis 80 Fische mit einem Durchschnittsgewicht von 100 Gramm zu fangen gewesen, die dann auch für eine ordentliche Platzierung gereicht hätten. In den Sektoren D und E zeigten Ralf Herdlitschke und Rene Bredereck, dass die Bolorute auch immer noch Fische und vordere Platzierungen bringt.


  

Wer zu schwer angelte und auf den Wurm setzte, wurde zwar mit einigen Brassen belohnt, doch meist nicht so zahlreich, dass man am Sonntagvormittag noch einmal von Rainer und Randolf aufgerufen wurde. Denn das lohnte sich und manch einer wird bei dem Anblick der Ehrengaben mehr als einmal „Hätte… und Wenn…“ gedacht haben.
Doch auch die, bei denen die Waage dieses Jahr ein bisschen weniger anzeigte, waren wie immer hellauf begeistert, denn die Firma Grebenstein hatte eine Event der Extraklasse auf die Beine gestellt, dass sicherlich seinesgleichen sucht und für viele der Höhepunkt der gesamten Angelsaison geworden ist.

Für die Fotos möchten wir uns bei Rainer Österreich und unserem Redakteur Björn Bauersfeld bedanken. Viel mehr Fotos und die Ergebnislisten gibt es auf www.grebenstein.com


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