3. Mosella Tandem-Feeder-Finale

  • von Michael Schlögl
  • 17. Oktober 2007 um 21:24
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Die erfolgreichsten Feeder Tandems der Mosella Tandem-Feeder Cups wurden von der Firma Mosella am vergangenen Wochenende an die Mosel in Wehlen zum Finale geladen. 23 Tandems hatten sich die Einladung bei den bundesweiten Mosella Cups gesichert, dazu kamen noch die Titelverteidiger der Jahre 2005 und 2006, die mit ihrem damaligen Gewinn auch eine Endlosteilnahme beim jährlichen Finale erhielten.


Die Mosel in Wehlen

Bei fast stehendem und sehr klarem Wasser waren die Bedingungen mehr als schwierig und Veranstaltungen in den Vorwochen zeigten bereits, dass die Feederangler den Anglern mit der Kopf- oder auch Matchrute weit unterlegen waren. Somit galt es, erstmal überhaupt ein paar Fische zu fangen.
Im Vorfeld und in den jeweils 4,5 Stunden dauernden Durchgängen am Freitag und Samstag wurde also viel probiert und experimentiert. Dunkles, braunes Futter war Standard und sehr lange Vorfächer, leichte, langsam absinkende Haken und wolkenbildende Zusatzstoffe sollten die Fische aktivieren und Bisse provozieren. Bei sehr wenigen Bissen waren Maden und Caster die erfolgreichsten Köder.
Geangelt wurde dabei in Entfernungen von 8 bis 70 Metern, wobei im vorderen Bereich Barsche gefangen werden konnten, die Rotaugen mehr auf der 25 Meter Spur zu finden waren und auf 45 Metern Barben zu erbeuten waren. Dementsprechend wurden Körbe von 10 bis 80 Gramm eingesetzt, wobei es bei den schwereren Körben bei fast stehendem Wasser nur darum ging, auf die entsprechenden Wurfweiten zu kommen.
Trotz alle Bemühungen wurde dabei leider sehr schlecht gefangen und Fanggewichte unter einem Kilogramm waren die Regel. Mit ein bis zwei Fischen waren die Tandems schon ziemlich weit vorne, doch entscheidend war die Größe der Fische. Mit einer Barbe von ca. 2500 Gramm konnte das Duo Laabs/Laabs den ersten Durchgang für sich entscheiden. Bei einem Mindestmaß der Barben von 35 Zentimetern musste Michael Schlögl zwei 32 und 33 Zentimeter lange Barben leider zurücksetzen und am zweiten Tag blieb er mit seinem Partner Harald Windel wie auch 6 weitere Tandems ganz ohne Biss.


Das Duo Laabs/Laabs mit der größten Barbe der Veranstaltung

Wie entscheidend das sehr klare Wasser für das Beißverhalten der Fische war, zeigten die letzten 10 Minuten des 1. Durchgangs. Ein großer Schubdampfer wühlte das Wasser auf und im nun, für die letzten verbleibenden Minuten trüben Wasser, fingen noch 8 Tandems ihren Fisch. Im zweiten Durchgang konnten erst einige Standfische gefangen werden und dann waren auch hier kurioserweise die letzten 10 Minuten entscheidend, wo noch einige Teilnehmer ihren Fisch fingen. Sicherlich wurde hier noch mal alles auf eine Karte gesetzt, die Montage verändert, Lockstoffe eingesetzt oder die Spur gewechselt, was teilweise dann noch zum Erfolg führte.

Die drei erfolgreichsten Tandems des 3. Mosella Tandem-Feeder-Finales

Michael Heineke / Oliver Brüning 2100 Gramm PZ 5
Ralf Nass/ Thorsten Nass 1620 Gramm PZ 9
Czybulka/Hendrik 1410 Gramm PZ 13,5
Gehr/ Maennchen 860 g / Platzziffer 15
Cyborra / Kukielka 1620 / Platzziffer 17,5
Laabs / Laabs 2930 g / Platzziffer 18
Siebert / Runge 670 g /Platzziffer 18
Goorts / Broeren 880 g / Platzziffer 19
Voß / Voß 650 g / Platzziffer 19
Zocher / Krawczyk 680 g / Platzziffer 23,5



Das erfolgreichste Tandem: Michael Heineke und Oliver Brüning

Trotz der mäßigen Fänge, war das Mosella Tandem-Feeder-Finale ein voller Erfolg. Die Firma Mosella hat nun zum dritten Mal ein Finale ausgerichtet, welches sicher als einer der Höhepunkte der Saison gesehen werden muss. Perfekt organisiert, mit einem gebührenden Rahmenprogramm und tollen Erinnerungsgaben, waren am Ende alle Teilnehmer mehr als zufrieden.
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