4. Mosella Tandem Feeder-Cup des ASV Hockenheim

  • von Achim Tomasits
  • 27. Mai 2008 um 11:20
  • 0
Am 17. Mai war es wieder soweit, die Mannen des ASV Hockenheim luden zu ihrem beliebten Tandem Feeder-Cup an den Rhein ein und dieses Mal unter normalen Bedingungen, sprich kein Hochwasser. Der Wetterdienst sagte dennoch für den Samstag kein tolles Wetter voraus, Gewitter und schauerartige Niederschläge sollten an diesem Tag noch auf uns herunter prasseln. Doch es blieb bei den Warnungen, während der Veranstaltung blieb das Wetter konstant gut, ein paar wenige Regentröpfchen blieben die Ausnahme.

Insgesamt folgten 93 Tandems dem Aufruf des ASV Hockenheim, sicherlich auch ein Grund für das starke Teilnehmerfeld war die Tatsache, dass es sich um ein Quali-Angeln zum Mosella Finale in Wehlen handelte. Viele namhafte Angler reisten aus diversen Bundesländern zu dieser Veranstaltung an und spiegelten somit die Beliebtheit dieses Cups wider.

Geangelt wurde wieder in drei Sektoren – Sektor A Rheinhausen, Sektor B Monsterloch und Sektor C Herrenteich. Die Fangaussichten waren im Vorfeld nicht so berauschend, die Brassen zogen das Liebesspiel vor und die Barben hatten auch noch Schonzeit. Toll ist die Tatsache, dass der Verein die Sektoren grafisch dargestellt und am Veranstaltungstreffpunkt ausgehängt hat. So können sich auch ortsfremde Angler schnell eine Übersicht über Buhnenlänge bzw. mögliche Fangplätze machen.


Konzentration auf den ersehnten Biss


An den Feederruten kamen Futterkörbe zwischen 100-200g - je nach Gewässerabschnitt und vorhandener Strömung - zum Einsatz. Als Köder setzten die meisten Tandems auf Maden und Caster, einige Angler auch auf Wurm. Gerade Michael Zammataro konnte mit Wurm erfolgreich einige Brassen auf die Schuppen legen. Wichtig an diesem Tag war das gezielte Angeln in den Buhnenfeldern, man musste die Brassen schon suchen, wollte ein ordentliches Gewicht erzielt werden.



Rute hoch und den Fisch über die Steinschüttung 

Sicherlich gehörte bei der Auslosung ein Quentchen Glück dazu, um einen ordentlichen und gut zu befischbaren Platz zu erhaschen, gerade die Sektoren A und C zählten zu den fischärmeren Bereichen.

Die stattlichen Brassen wussten geschickt ihre hochrückige Form in der starken Rheinströmung einzusetzen, viele sicher geglaubte Fische wurden so kurz vor dem Unterfangnetz noch verloren. Wer hier auf ein zu dünnes oder nicht auf die Rute abgestimmtes Vorfach verwendete, wurde schnell eines besseren belehrt. Neben den Brassen wurden auch noch vereinzelt Rotaugen, Rapfen und Döbel gefangen, diese Fischarten spielten aber eher eine untergeordnete Rolle.


ein stattlicher Rheinbrassen


Die vierstündige Angelzeit war gut bemessen und verging wie im Flug. Nach dem Angeln trafen sich die Angler wieder am Kleintierzüchterheim zum Verwiegen der Fische. Spannung war angesagt, wie schnitten die einzelnen Teams ab? Leider waren im A- und C Sektor doch einige Angler ohne Fang geblieben, wie bereits schon erwähnt, einige Fischarten zogen nach dem Laichgeschäft noch nicht an ihre vertrauten Plätze zurück.

Nach einer Stärkung – welche bereits im Startgeld mit einberechnet war – wurden dann auch die vier Ticketträger für das Mosella-Finale in Wehlen und weiteren Platzierten bekannt gegeben.

Die Sektorensieger erhielten je ein Ticket und das vierte Ticket wurde an das beste zweitplazierte Tandem (Michael Schlögel und Michael Zammataro waren bereits qualifiziert) vergeben:

Sektor A Rheinhausen:
Team Sensas Jagsttal Schwab / Lottig  14.025g

Sektor B Monsterloch:
Team Sensas Jagsttal Tomasits / Esslinger 25.691g

Sektor C Herrenteich:
Team Diehl / Scilla       7.665g

Bestes zweitplatziertes Tandem
Team Frisch / Mayer    12.285g
Ausführliche Ergebnislisten gibt es auf der Homepage des ASV Hockenheim.


Team Sensas Jagsttal – Lottig, Tomasits, Esslinger, Schwab (v.l.n.r.)

Einen besonderen Dank noch an die Mannen um Bruno Schotter vom ASV Hockenheim, sie legten sich mächtig ins Zeug um diese Veranstaltung wieder zu einem besonderen Highlight im Angeljahr werden zu lassen.


Die erfolgreiche Futtermischung des Team Sensas Jagsttal:

2kg Sensas 3000 Explosiv Brassen
1kg Sensas 3000 Club Brémes
1kg Sensas 3000 Feeder Brémes/ Gros Poisson
½ Beutel Additiv Brasem Brasemix

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