Saar Kohle Cup 2008

  • von Text:Claus Müller Bilder: Tobias Klein
  • 19. September 2008 um 09:49
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Am 14.September wurde mal wieder der Saar Kohle Pokal vom ASV Luisenthal an der Saar ausgerichtet.
Die anspruchsvolle Rotaugenstrecke war die gleiche wie schon 2003 bei der damaligen Browning Champions Trophy vom „ Reifen Heckmann“ bis hinauf zur Luisenthaler Brücke.
Die Gegebenheiten waren gewöhnungsbedürftig, denn es hatte schon ein paar Tage davor anhaltend geregnet und das ging auch an der Saar nicht spurlos vorüber. Aber mit der stärkeren Strömung war es scheinbar noch nicht genug, denn auch heftige Windböen machten das ganze nicht einfacher!
Im unteren Sektoren C  lag man richtig, wenn man anfänglich auf der ca. 5-6 Meterbahn begann, aber es zeigte sich schnell das hier die Beisslaune der Flossenträger nach einer halben Stund genau so schnell nachließ wie sie begann, während im A Sektor von Anfang an, fast nur auf der langen Rute gefangen wurde.


Rotaugenangeln an der Saar

Nun musste jeder für sich die richtig Rutenlänge und die dazugehörige Tragkraft der Pose ermitteln.
Von der 9.5 Meter bis zur 13 Meterbahn konnte man die teilweise schönen Rotaugen erbeuten, jedoch Fische um die 80 Gramm bildeten den Hauptanteil.
Im Sektor B waren am wenigsten Fische zu fangen und somit die schwierigsten Bedingungen vorzufinden, was sich auch am späteren Fanggewicht des Sektorensiegers zeigen sollte.
Hier wurde mit „nur“ 3370Gramm gewonnen!
Die beiden anderen Abschnitte fingen mit den Erstplazierten Ralf Eberle vom Team Sensas Saar und Jörg Frühauf vom Browning Team Saar mit Gewichten zwischen 5.5 und 6 Kilogramm doch erheblich mehr.
Hier wurde auch der eine oder andere Brassen als Beifang verzeichnet.
So ein Klodeckel konnte leicht  2.5 Kilogramm zur Waage bringen und was das bei diesen Verhältnissen bedeutet braucht man wohl niemandem zu erklären.


Handlange Rotaugen galt es kontinuierlich zu fangen

Im Abschnitt B gewann Claus Müller mit 10 Gramm Vorsprung,,  mit dem angeln auf der Distanz von 5 Metern und später mit der 9.5 Meterrute. Ihm gelang auch der Fang von 5 starken Rotaugen über 300 Gramm.
Im vorderen Bereich war es wichtig dezent mit nur einer Hand regelmäßig nachzufüttern (keine Bälle), aber auch geworfene Caster verfehlten ihre Wirkung nicht. Auf der längeren Distanz wurde hier von Claus nur Futter mit vielen Pinkies und einem hohen Casteranteil benutzt, das aber ebenfalls regelmäßig eingeworfen werden musste, alles ohne irgendwelche Erde!!! Hier wurde von ihm erst nach ca. einer Stunde gefüttert, als er auf die 9.5 Meter Distanz wechselt, nicht vorher. Er wollte die wenigen Fische nicht noch durch zwei Futterplätze teilen.


Saar Spezi Claus Müller konnte seinen Sektor gewinnen

Obwohl die Strömung wie schon erwähnt recht stark war, angelt er mit 2-3 Gramm leicht verzögert, bei kpl. zusammen gezogener Bebleiung , einem 23cm langen  sowie 0.07mm dünnen Antares Vorfach. Köder waren meist zwei Pinkies oder gelegentlich ein Caster.
In der Mannschaftswertung belegte das Team Shimano/CM-lockstoffe mit 14 Punkte und den Anglern
Patrick Brehm, Sascha Leder und Claus Müller den ersten Platz.
Sie benutzten ein Mischung aus CM Super Mix und Rotaugen spezial.
Ein Lob geht  wieder Mal an den ASV Luisenthal und seine Helfer für den gewohnt reibungslosen Ablauf vor, während und nach dem Hegefischen. Die gefangenen Fische wurden zu einer Besatzmaßnahme in verschiedene Gewässer umgesetzt.

Mehr Bilder vom Saar-Kohle Pokal unter

www.browningteam-bayern.de

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