Jugendcamp des ASV Waldmohr

  • von Michael Schulien
  • 10. September 2009 um 02:40
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In der Zeit vom 14.08 – 16.08.09 fand auf dem Vereinsgelände des ASV Waldmohr, einem Ort an der rheinland-pfälzlich / saarländischen Grenze zwischen Homburg und Kaiserslautern, das Jugendcamp des ASV Waldmohr statt.

Die Jugendwarte Marc Scheuer, Thorsten Wieschnaht, Frank Bauer und Wilhelm Feix hatten 13 Kinder und Jugendliche, darunter auch weibliche Petrijüngerinnen, um sich versammelt. Eric Scherer, Inhaber der Anglerfundgrube Homburg, hatte mich schon Monate vorher angesprochen und gebeten, einige Tipps und Tricks an die Jugendlichen weiter zu geben.

Theorie01
Rege Beteiligung der Kinder und Jugendlichen

Gerne folgte ich dieser Einladung und so erschien ich Samstagnachmittags bei super Wetter gemeinsam mit meinem „Assistenten“ Jan-Michael Mollet, einem begeisterten 11-jährigen Nachwuchsangler aus meinem familiären Umfeld an der herrlichen Weiheranlage in Waldmohr. Frei nach dem Motto „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt" stand zunächst die Theorie im Vordergrund. Es folgten also zunächst allgemeine Informationen bezüglich Geräte-, Futter-, und Köderkunde sowie Angeltaktik. Themenschwerpunkt war das verkürzte Fischen mit der Kopfrute.

Nach der Einführung ging es weiter mit dem richtigen Befeuchten des Futters und hier erntete ich zunächst noch skeptische Blicke meiner Zuhörerschaft. Warum in mehreren Schritten anfeuchten? Und überhaupt, ohne zu sieben fressen die Fische das Futter doch auch, hörte ich hier und da.


Theorie02
Theorie03

Erstmal folgte ein bißchen Theorie - Geräte, Futter uvm.
Dann zeigte ich ihnen, wie ein Angelplatz inkl. der näheren Umgebung exakt ausgelotet und die Tiefe an der Rute markiert wird. Auch dabei konnte ich in den Gesichtern eine gewisse Skepsis erkennen.

Theorie04
Die Auslotung eines optimalen Angelplatzes

Dann ging es endlich mit dem Fischen los. Und natürlich ist nichts für die Nachwuchsangler beeindruckender als
Erfolg. Ich fischte mit der Stipprute in 13 Meter Entfernung und fing Fisch auf Fisch, hauptsächlich Brassen zwischen 150 – 250 Gramm. Die Jungs und Mädels mochten es kaum glauben, hatten sie doch morgens bei einem Fischen nur vereinzelt Fische auf dieser Stelle gefangen. Und schon kam die eine oder andere Nachfrage, wie das nochmal mit dem Ausloten war usw.  :-)

Erfolg02

Nach ca. 1 ½ Stunden gingen die Jugendlichen dann selbst los, das Erlernte selbst zu testen.
Erfolg03

Um so schöner, wenn kleine Erfolge sogleich eintraten wie der Fang eines schönes Schuppenkarpfens kurze Zeit später zeigte.

Erfolg01
Ein toller Fang - ein schöner Schuppenkarpfen

Insgesamt war es ein kurzweiliger Nachmittag, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Und natürlich wurde sogleich eine Neuauflage im nächsten Jahr angestoßen.

Gruppenfoto
Das Jugendcamp des ASV Waldmohr

Grüße von der Saar
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