4. Mosella Cup Eixendorf 2009

  • von Achim Tomasits
  • 06. Mai 2009 um 14:00
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Wieder einmal war es soweit, vom 2.-3. Mai trafen sich 75 Tandems zum 4. Mosella- Tandem-Feeder-Cup am Eixendorfer Stausee. Das Team Mosella-Niederbayern legte sich mal wieder mächtig ins Zeug, um uns Anglern ein paar tolle Tage an dem wunderschön gelegenen See zu bescheren. Durch den Hegeauftrag des Fischereivereins Neunburg vorm Wald müssen aus diesem Gewässer jährlich mehrere Tonnen Brassen entnommen werde, für uns Angler natürlich eine hervorragende Gelegenheit ein Hegeangeln durchzuführen. Das Interesse an dieser Veranstaltung steigt von Jahr zu Jahr aber leider verträgt der See nur eine begrenzte Anzahl von Anglern und bei 75 Tandems ist die Kapazität ausgeschöpft. Vier Sektoren wurden ausgesteckt und sollten für ein ausgeglichenes Angeln sorgen.

Viele der Teilnehmer reisten bereits im Vorfeld an, um bei der ein oder anderen Trainingssession einige Erkenntnisse zu den Gewohnheiten der Fische zu bekommen. Es kristallisierte sich hier bereits heraus, dass es wohl gegenüber den Vorjahren eher schlechtere Fänge geben sollte. Die Brassen hatten bis jetzt noch nicht abgelaicht und irgendwie waren sie auch noch nicht in den großen Schwärmen anzutreffen, wie man es eigentlich von diesem Gewässer gewohnt ist.
Kleine Haken bis Größe 16 runter, Vorfachstärken runter bis 0,08mm, variieren der Vorfachlänge, kleine oder große Köder, verwenden von diversen Additiven, usw. – es gestaltete sich recht schwierig bzw. war es nicht möglich, sich die Fische an den Angelplatz zu stellen. Man konnte vereinzelt ein bis drei Fische in Serie fangen, aber dann war wieder für einige Zeit eine Beißpause angesagt. Es konnten keine klaren Erkenntnisse für die Folgetage gesammelt werden und so hoffte man, dass einem wenigstens das Losglück ein wenig weiterhelfen würde.
Problematisch war auch noch der erhöhte Wasserstand, z. Tl. hatten die Angler das Problem, dass durch die überflutete Wiese die Fische am Gras verloren gingen.


Das Problem mit der überfluteten Wiese

Am Samstag wurde dann der erste Durchgang geangelt, fünf Stunden sollten ausreichend Zeit sein, um den Schuppenträgern auf die Pelle zu rücken. Wie jeder versierte Feederangler weiß, kann es schon eine geraume Zeit dauern, bis sich die Fische am Platz einstellen. Nur wenn man nach 2 Stunden immer noch nicht irgendeine Reaktion an seiner Feederspitze gesehen hat, wird man schon ein wenig unruhig. Hier und da glitt der ein oder andere Brassen über den Kescher, nur durchgängiges Beißverhalten der Fische konnte nicht beobachtet werden.


Heinrich "Heiner"  Dettweiler mit dem Zielfisch

Am Ende des ersten Tages hatten folgende Tandems in Ihren Sektoren die Nase vorn:

Sektor A: Schlögl/ Zammataro        7.820g
Sektor B: Weigang/ Lindemann        8.960g
Sektor C: Mink/ Mink                      7.200g
Sektor D: Eiglsperger/ Moosbauer  11.310g

Auch am zweiten Tag wurde die Angelzeit auf 5 Stunden fixiert, wieder das gleiche Bild, sporadisch zogen die Fische auf einzelne Plätze ein, jeder Biss musste verwertet werden, wollte man ein anständiges Resultat erzielen. Das Angeln gestaltete sich genauso schwierig wie am Vortag und nicht jeder Teilnehmer konnte Fische in sein Netz bringen.


Tandem Baumgärtner/ Baumgärtner – wenn der Vater mit dem Sohne ...

Am zweiten Tag setzten sich folgende Tandems durch:

Sektor A: Fölsner/ Michalsky          13.990g
Sektor B: Merthan/ Königbauer        9.000g
Sektor C: Eitelböss/ Eitelböss         10.390g
Sektor D: Fuller/ Fuller                    7.850g

Nach der Auswertung qualifizierten sich  diese 4 Teams für das Mosella-Finale 2009 im Germersheimer Hafen:

Gewicht  Platzziffer:

Weigang/ Lindemann  19.550g  3
Merthan/ Königbauer  15.550g  3
Lentner/ Schmajkal   15.370g  4
Schlögl/ Zammataro  12.900g  5

Nachdem das Tandem Schlögl/ Zammataro bereits für das Finale qualifiziert ist, rückt das Tandem Mink/ Mink nach.


Die vier Ticketgewinner


Die Sieger und Platzierten

Ausführlich Ergebnislisten können auf der Homepage des Teams Mosella Niederbayern abgerufen werden.

www.team-mosella-niederbayern.de

Auch wenn die Fische in diesem Jahr nicht ganz so beißfreudig waren, die Veranstaltung war vom Mosella-Team Niederbayern spitzenmäßig organisiert und das Treffen guter alter Freunde kompensiert die stellenweise nicht so tollen Fangergebnisse doch erheblich. Im nächsten Jahr werden die Karten neu gemischt und bestimmt werden Fänge bis 30kg und mehr wieder möglich sein.

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