Winter- und Benefizfischen in Friedrichstadt

  • von Rüdiger Hansen
  • 17. Dezember 2011 um 00:48
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Sturm, Hagel, Regen und Hochwasser waren bis zum Samstag einschließlich das Szenario. Aber am Sonntag den 11. Dezember hatten wir für die Jahreszeit optimale Bedingungen beim Benefizangeln in den Friedrichstädter Grachten. Zwar kühles Wetter (ca. 3-4 Grad) aber nur leichter Wind und zeitweise Sonnenschein waren für ein Angeln im Dezember optimale Rahmenbedingungen. Am Montag sah das schon wieder ganz anders aus. In den Grachten spielt glücklicherweise das Treenehochwasser keine Rolle, so dass hier immer geangelt werden kann. Nur die Wetterkapriolen der vergangenen Tage und Nachtfrost waren ein Faktor der doch viel Einfluss auf die Fangergebnisse hatte.

Die Strecke
Optimale Bedingungen für das Benefitzfischen

Bei diesen Veranstaltungen ist das Ziel Überschüsse aus den Startgebühren (10,- Euro je Teilnehmer) zu erwirtschaften, welche dann notleidenden Kindern zur Verfügung gestellt wurden. 45 Plätze standen zur Verfügung und diese waren auch alle besetzt. Für die erfolgreichsten Angler wurden einige Präsente gekauft. Heiko Baranski hatte eine Feederrute gestiftet, dazu kamen einige Sachpreise die das Browning-Ovens-Team gestiftet hatte. Diese wurden dann zusammen verlost. So waren von den eingenommenen 450,- Euro Startgebühr dann wieder über 250,- Euro für den guten Zweck über.

Es sollte sich zeigen dass die Fänge in einigen Abschnitten recht mau und in anderen Abschnitten überragend waren. Es galt den richtigen Platz zu ziehen, da der Fisch sich nicht viel bewegte. Wer aber den richtigen Bereich gezogen hatte konnte sich mit den Nachbarn ein interessantes Match liefern.

Fänge waren mau  
Fänge waren mau
B15 und B16 (vorne Simon Jensen, DK)
  Sven Tannert auf B18 (Tagessieger)

Der Sektor A (Großer Garten) war nur auf den ersten Plätzen gut. Hier gewann Sönke Rodenborg auf A1 mit 119 Fischen und 4857g klar den Sektor (vor A2 und A3). Der linke Teil des Sektors war nur dabei, aber es wurden trotzdem noch rund 30 kleine Fische je Angler im Schnitt erbeutet.

Eric Carstensen auf A7
Eric Carstensen auf A7

Die ersten Plätze von B lagen in diesem Bereich und waren chancenlos, aber dann kamen die Brückenplätze und der Bereich der am C-Sektor anschloss. Auf Platz B18 fing Sven Tannert in 3 Stunden das Tageshöchstgewicht von 12382g, auch der 8. hatte noch 3373g vorzuweisen.

Sven Ruhnke auf B19
Sven Ruhnke auf B19

Der C-Sektor war der Ausgeglichenste. Erster wurde mal wieder Lasse Schuberth mit 8467g, knapp vor Karol Pacyna mit 8396g. Der 10. hatte noch 4205g. Hier hätte wohl von jedem Platz gewonnen werden können.



Der D-Sektor war geteilt, 6 Plätze lagen im erstmalig wieder befischten Sandfang, 6 Plätze lagen im flachen Mittelburggraben. Im Sandfang konnte Michael Peter 11582g zur Waage bringen, im anderen Abschnitt fing Jörg Ovens auf dem Endplatz 5639g. Auch hier waren einige Abschnitte doch wieder deutlich schwächer.


Dicker Fisch im Kescher

Insgesamt wurden durchschnittlich über 4 kg je Angler/Anglerin erbeutet. Für jede Jahreszeit ein Topergebnis. Das man das Glück haben muss auch richtig zu sitzen ist uns allen bekannt und im Laufe eines Jahres gleicht sich das wieder aus.

Der Abschluss fand im Friedrichstädter Anglerheim statt. Und wie immer kann man sich für die Gastfreundschaft in Friedrichstadt bedanken. Man hat immer das Gefühl willkommen zu sein.

Wenn das Wetter es zulässt wird am 8. Januar 2012 die Saison mit einem Tandemfischen eröffnet. Es können ca. 25 Tandems teilnehmen, alle Plätze werden im Ostersielzug sein. Ein paar Plätze sind derzeit noch frei, wer teilnehmen möchte kann bei Jörg Ovens im Laden nachfragen.

Ergebnisliste (PDF)

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