8. Mosella-Feeder-Tandem Cup in Eixendorf

  • von Achim Tomasits
  • 15. Mai 2013 um 08:30
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Bereits zum 8. Mal luden das Team Mosella Niederbayern und der Fischereiverein Neunburg vorm Wald zu dieser Großveranstaltung vom 4. – 5. Mai an den Eixendorfer Stausee ein und 80 Tandems folgten dem Hegeauftrag des ansässigen Vereins.

Der fischärmere D-SektorDer fischärmere D-Sektor

Bereits im letzten Jahr gingen die Brassenfänge – oder wie man in Bayern dazu sagt, Brachsenfänge - doch merklich zurück und so waren viele der Teilnehmer gespannt, wie sich das Fischaufkommen entwickelt hat. Ein weiterer Aspekt ist natürlich der recht frühe Austragungstermin, der lange Winter steckt nicht nur den Anglern in den Knochen, auch die Fische hinken der Jahreszeit noch hinterher. Bereits im Training zu dieser Veranstaltung konnten hilfreiche Erkenntnisse gewonnen werden, wir z. B. welche Bereiche des Sees fischreicher sind, welche Köder die Fische besser ansprechen, welche Entfernungen bzw. welche Tiefen die Geeignetsten sind, Vorfachstärke, Hakengröße, usw.

Schon ein besserer WertungsfischSchon ein besserer Wertungsfisch

In den Trainingssessions stellte sich schnell heraus, dass in manchen Bereichen des Sees es sich sehr schwierig gestalten wird, die Zielfische an den Haken zu bekommen. Es musste stellenweise mit sehr kleinen Haken und Ködern den Fischen nachgestellt werden, um die dort vorhandenen wenigen Exemplare zum Anbiss zu verleiten. Haken der Größe 16 – 24 und Vorfachstärken von 0,10 – 0,14 mm schienen hier die beste Wahl zu sein. Auch die Köder mussten entsprechend klein gehalten werden, 2 – 3 Pinkies oder ein Miniwürmchen mit einer Kontermade ließen dann doch den ein oder anderen Brassen bzw. Skimmer über den Kescherkopf gleiten.

Sicher gelandet – kleine Köder brachten den ErfolgSicher gelandet – kleine Köder brachten den Erfolg

Am Samstag startete der 1. Durchgang um 12:00 Uhr und die 80 Tandems ließen die Futterkörbe auf die gewünschten Weiten fliegen. Es verging in den meisten Sektoren schon eine gewisse Zeit, bis man die einen oder anderen Teilnehmer einen Fisch drillen sah. Wichtig war hierbei, die Fische nicht an den berühmt berüchtigten Kanten, welche doch zahlreich in diesem Stausee vorkommen, zu verlieren. In Sektor A, Seebarn, waren es doch erheblich mehr Brassen als in den übrigen Sektoren und so konnten hier einige Tandems ansehnliche Gewichte zur Waage bringen. Im C-Sektor hingegen waren die Teilnehmer stellenweise schon froh, überhaupt einen Wertungsfisch landen zu können. An manchen Plätzen dieses Sektors war ein vernünftiges Angeln einfach nicht möglich. Der Untergrund glich einer Trümmerlandschaft und ein Schnurabriss folgte dem nächsten.

ausgerüstet für alle Distanzen – ein Muss am Eixendorfer Stausee
ausgerüstet für alle Distanzen – ein Muss am Eixendorfer Stausee


Nach dem Ende des 1. Durchgangs hatten folgende Tandems die Nase vorn:

Sektor A: Weigang/ Klein

Sektor B: Ohl/ Remdisch

Sektor C: Nirschl/ Märkl

Sektor D: Hackl/ Hofbauer


Für den 2. Durchgang war aber noch alles offen, da bei einem 20er Sektor und vor allem an diesem See das Gesamtklassement noch ordentlich durcheinander gewürfelt werden kann.

Auch die kleineren Brassen galt es einzusammelnAuch die kleineren Brassen galt es einzusammeln

Der 2. Durchgang am Sonntag wurde am 8:30 Uhr gestartet und die meisten Teilnehmer hofften doch auf ein besseres Fangergebnis als am Vortag. Schnell wurde jedoch klar, dass dies ein genauso schwieriges Unterfangen war als am Samstag. In der ersten Stunde schienen die Fische zwar hier und da Gefallen an den angebotenen Ködern zu finden, als jedoch die Sonne zum Vorschein kam, ließ das Beißverhalten rapide nach. Und so wurde auch in Durchgang 2 um jeden Fisch gekämpft. Die Bisse waren stellenweise so zaghaft, dass man diese – auch an einer feinen Glasfaserspitze – fast nicht wahrnehmen bzw. verwerten konnte. Manche Angler versuchten noch mit dem einen oder anderen Dip die Fische zum Anbiss zu verführen, nicht allzu oft fielen die Fische darauf rein. Und nach 5 Stunden Angelzeit war auch dieser Durchgang dann zu Ende und folgende Tandems konnten den Sektor für sich entscheiden:

Sektor A: Merthan/ Simbürger

Sektor B: Zammataro/ Deja

Sektor C: Imbimbo/ Braun

Sektor D: Maier/ Wächter

Das Fangergebnis differenzierte sich an den beiden Tagen nur minimal, am 1. Tag wurden insgesamt 264 kg und am 2. Tag 262 kg gefangen. Die Fische wurden schonend in kormorangeschädigte Gewässer umgesetzt und dem Hegeauftrag des ortsansässigen Vereins wurde Folge geleistet.

Nach einer Stärkung wurden dann das Gesamtklassement bzw. die Platzierten bekannt gegeben.

Gesamtsieger Nirschl/ Merkl, Team Mosella Niederbayern (1. und 2. v. l.)

Gesamtsieger Nirschl/ Merkl, Team Mosella Niederbayern (1. und 2. v. l.)

2. Gesamtplatz   3. Gesamtplatz
2. Gesamtplatz: Klein/ Weigang,
Team FTM Tubertini (3. und 4. v. l.)

  3. Gesamtplatz: Deja/ Zammataro,
Team Zammataro (3. und 4. v. l.)

Die Gesamtplazierten des 8. Mosella-Tandem-Feeder Cups
Die Gesamtplazierten des 8. Mosella-Tandem-Feeder Cups


Auswertung Top 20  (PDF)

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