Tubertini Feeder Challenge in Niedernberg

  • von Fishing Tackle Max
  • 15. Juli 2013 um 12:15
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Fast schon fieberhaft wurde auf das Event der Tubertini Feeder Challenge in Niedernberg gewartet. Fische jenseits von gut und böse – darunter Brassen bis 5 Kilogramm und Karpfen über 10 Kilogramm – warteten auf die 40 teilnehmenden Teams, welche nur allzu gerne dem ansässigen Verein bei der Hege- und Pflege ihrer Fischbestände unter die Arme greifen wollten. Denn wie sonst solle man wohl auf einer derart schier unüberblickbaren Gewässerfläche herausfinden, ob Maßnahmen nötig sind, um den Fischbestand unter Wasser sicherzustellen, als durch ein entsprechendes Hegefischen.

Unterstützt wurden die Anstrengungen des Vereins mit Organisationsleiter Stefan Dyroff durch das Unternehmen Fishing Tackle Max, welches für die Teilnehmer ein kleines Dankeschön in Form von Ehrengaben bereithielt, um die Aufwendungen der Teams wenigstens etwas abzuschwächen. Geschäftsführer Diethard Schmiedecke zum Engagement des Unternehmens: “Für uns war es eine Selbstverständlichkeit, dem Verein tatkräftig zur Seite zu stehen. Denn überall, wo wir dazu beitragen können, die heimische Fischwelt und damit auch das Ökosystem rund um das Gewässer dauerhaft zu erhalten, muss man uns nicht lange um Hilfe bitte. Schließlich haben wir Angler den Auftrag, die Natur durch solche Hegemaßnahmen zu erhalten. Missstände unter Wasser können schließlich nur damit frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.”

Vor dem Angeln zeigten sich die Fische in bester Beißlaune und aus allen Bereichen der zwei beangelten Seen – Hotelsee und Silbersee – wurden beeindruckende Stückzahlen an Brassen gemeldet. Allenfalls der immer weiter ansteigende Luftdruck bereitete dem Ausrichter einiges an Kopfzerbrechen, da erfahrungsgemäß sich bei diesen äußeren Bedingungen immer etwas zieren. So sollte es dann auch am ersten Tag des Hegefischens kommen und man musste wirklich alles geben, um nicht trotz der riesigen Fische nicht vollends ohne Fang von Dannen zu ziehen. Mit etlichem Geschick, der richtigen Taktik und nicht zuletzt einen Nuance Glück konnte man jedoch nach wie vor in den Genuss eines stattlichen Niedernberg-Fisches kommen.

Dicke Dinger: Brassen dieser Größenordnung müssen durch passendes Futter erst einmal beschäftigt werden.Dicke Dinger: Brassen dieser Größenordnung müssen durch passendes Futter erst einmal beschäftigt werden

Am Abschlusstag des Events waren sodann deutlich mehr Fische auf der Angelstrecke zu finden, sodass nahezu alle Angler in den Genuss des Erlebnis Niedernberg kamen. Bei manch einem war sogar die größte Brasse der anglerischen Laufbahn dabei und sorgte somit für besonders viel Anlass zur Freude. Und auch der Verein konnte sich freuen, schließlich konnte man somit den Zustand von noch mehr Fischen begutachten und erhielt damit ein noch aussagekräftigeres Ergebnis.

Letzten Endes war das Wochenende in Niedernberg fest in FTMAX-Hand. Sowohl die drei erfolgreichsten Mannschaften, als auch die drei erfolgreichsten Tandem-Teams stellte das Unternehmen und zeigte so, dass man mittlerweile auf eine ansehnliche Schar an erstklassigen Feederanglern zurückgreifen kann. Teamangler-Verantwortlicher Jens Marek: “Das ist für uns natürlich ein absolutes Traumergebnis. Dazu an alle meine Hochachtung. Doch nicht nur denjenigen, die besonders erfolgreich waren, sollte man danken. Vielmehr freut es mich auch ganz besonders, dass sich auch heutzutage immer noch jede Menge Angler finden lassen, denen das Wohl unserer Fische am Herzen liegt und ihren Teil zu diesem Hegefischen beigetragen haben. Am Ende sind damit wohl alle Teilnehmer wahre Sieger.”

Tandem 1

Tandem Dietmar Hornung
/Michael Müller.

Tandem 2

Tandem Matthias Weigang
und Tobias Klein

Tandem 3

Tandem Norbert Bleisteiner
und Arthur Mertian

Besonders spannend sollte es bei der Frage zugehen, welches Tandem es denn nun am besten verstanden hatte, die Fische aus beiden Seen zu verführen. Gleich zwei Tandems beherrschten ihren Sektor an beiden Tagen und konnten so am Ende Platzziffergleichheit aufweisen, sodass die Gesamtpunktzahl entscheiden musste. Diesmal mit dem besseren Ende für das Youngster-Tandem Dietmar Hornung und Michael Müller (FTMAX/Tubertini Bleisteiner), die am zweiten Tag so manch eingesessenen Feeder-Altmeister die Grenzen aufzeigten und sich damit verdient die Gold-Medaille sichern konnten. Tandem Matthias Weigang/Tobias Klein (FTMAX/Tubertini Germany) folgte auf Rang zwei und freuten sich über den Ausgang des Events. Den dritten Platz unter den Top-3 ergatterten sich Norbert Bleisteiner/Arthur Mertian (FTMAX Tubertini Bleisteiner) mit einem ersten und einem zweiten Sektorenrang.

Team 1

Gold für das Team FTMAX/Tubertini Germany

Team 2

Silber für Franken: Das Team FTMAX/Bleisteiner 1

Auch die erfolgreichsten Mannschaften der TFC konnten sich über eine Ehrung freuen. Allen voran das Team von FTMAX/Tubertini Germany, die die erste der vier Einladungen zu einem Abschluss-Hegefischen Ende des Jahres ergattern konnten. Dahinter folgten die Teams FTM/Tubertini Bleisteiner 1, FTMAX/Tubertini Bleisteiner 2 (bereits mit Einladung aus der TFC Sand am Main),  Schlögl (ebenfalls bereits mit Einladung). Zwei Teams rückten somit bei der Vergabe der Einladungen nach und freuten sich besonders überschwänglich. Sowohl das Team aus  Neukirchen als auch die Auswahl des AC Ukelei sind damit bei dem Abschlussevent Ende des Jahres mit von der Partie.

Team 3

Dritte im Bunde: Team FTMAX/Bleisteiner 2

Team 4

Vierter: Team Schlögl

Als Fazit bleibt: Angeln wie es sein sollte! Der ausrichtende Verein glänzte wie gewohnt mit aufopferungsvoller Hingabe und sorgte für das Wohl der weit angereisten Teams und bedankte sich letzten Endes auch damit für den Einsatz der Angler und Anglerinnen. Und obwohl die Fische an diesem Wochenende nicht wie gewohnt mitspielen wollten, so werden wohl auch im nächsten Jahr die Gewässer in Niedernberg eine feste Größe bei den Friedfischangler in ganz Deutschland bleiben.

Team 5

Als 5. erster Nachrücker: Team Neukirchen

Team 6

2. Nachrücker als Sechster: Team AC Ukelei

Wie bereits erwähnt, stellte das Team FTMAX/Tubertini Germany die erfolgreichste Mannschaft. Grund genug, sich die Herangehensweise des Teams etwas näher anzusehen. Feeder-Mastermind Matthias Weigang verrät: “Vor dem Angeln war uns klar: Alles oder nichts. Denn bereits vor der TFC konnte ich mich von dem Fischreichtum in den Seen in Niedernberg überzeugen. Riesige Brassen und noch größere Karpfen müssen also erst einmal bei Laune gehalten werden. Getreu dem Motto ‘Never change a winning team’ haben meine Teamkollegen und ich daher auf die altbewährte Großfisch-Mischung:

  • zwei Kilogramm Next Generation Master Mix
  • eine Hand gequetschen Hanf

Die Mischung haben wir angesichts der klaren Verhältnisse unter Wasser ganz leicht abgedunkelt und mit einer Messkappe Next Generation Bait Booster Brassen verfeinert. Die Brassen (bis zu 4,6 Kilogramm) in beiden Seen konnten nicht lange widerstehen.”

Einige tolle Eindrücke vermitteln die zahlreichen Bilder in der Galerie von Matthias Weingang

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