Tubertini Matchrutencup an der Havel bei Ketzin

  • von Fishing Tackle Max
  • 24. Juli 2013 um 08:25
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Der Tubertini Matchrutencup an der Havel bei Ketzin ist innerhalb kurzer Zeit zu einer sehr beliebten Veranstaltung geworden. Die 60 vorhandenen Startplätze waren auch dieses Jahr enorm schnell besetzt. Das traumhafte Gewässer und dessen großer Fischreichtum sind dafür sicher verantwortlich, aber auch die gute Organisation unter Leitung von Jens Marek (PL) wird einen großen Teil dazu beigetragen haben.

Das Datum der Veranstaltung wurde in diesem Jahr erstmalig vorgezogen. So fand das diesjährige Event am 15. und 16. Juni statt. Grund hierfür war, dass bei den letzten Veranstaltungen die üppige Unterwasservegetation das Angeln an manchen Plätzen sehr erschwerte und viel Arbeit für die Veranstalter im Vorfeld mit sich brachte. Auch in diesem Jahr gab es natürlich Kraut auf einzelnen Plätzen, aber es schien doch etwas weniger gewesen zu sein. Ganz wird sich diese Problematik wohl nicht beseitigen lassen.

Nun aber zum Angeln: Von den Trainingstagen am Mittwoch und Donnerstag kamen nicht so positive Infos. Er wurde von recht mageren Fängen berichtet. Manche der Angler konnten bereits ein paar Brassen fangen, jedoch nicht so viele wie erwartet. Am Freitag wurde die Strecke dann jedoch schon deutlich voller und etwa die Hälfte der Plätze war belegt. Auch die Fänge wurden besser. Es konnten immer wieder Serien von guten Brassen gefangen werden. Es schien, als wären die Fische durch das Futter der vergangenen Tage aus dem sehr weitläufigen Gewässer auf die beangelte Strecke gezogen. Alles war wieder so, wie man es aus Ketzin kannte. Der Brassen war der Hauptfisch, es konnten aber auch immer wieder schöne Rotaugen gefangen werden. Der erste Tag der eigentlichen Veranstaltung konnte also kommen.

Flach geht`s rein, so dass viele Angler im Wasser sitzen
Flach geht`s rein, so dass viele Angler im Wasser sitzen

Pünktlich um 7.30h begann die Verlosung der Startplätze. Die Angler machten sich nach und nach auf den Weg, der hier teilweise recht lang sein kann. Das Tackle wurde entsprechend etwas abgespeckt. Da nur die Matchrute erlaubt war, benötigte man auch nicht so viel an Gerät, wie bei manch anderer Großveranstaltung.

Um 10h begann nach komfortabler Vorbereitungszeit dann der erste Durchgang. Noch während der Aufbauzeit frischte der Wind kräftig auf, so dass dieser pünktlich zum Start in Böen mit 4-5 Windstärken den Anglern entgegen blies. Keine optimalen Voraussetzungen zum Angeln und schon gar nicht zum Matchrutenangeln. Viele Teilnehmer entschieden sich nicht ganz so weit draußen zu angeln, wie geplant. Die Bedingungen ließen es einfach nicht zu. Die Posen waren wegen der Wellen schlecht zu erkennen und das Futter nicht leicht an den gewünschten Punkt zu bringen.

Vorjahresgewinner Robert Grabowski mit viel Wasser vor sichVorjahresgewinner Robert Grabowski mit viel Wasser vor sich

Im vorderen Bereich der Angelstrecke wurden recht früh die ersten Brassen in den Kescher gezogen. Auf den hinteren Plätzen war es dagegen deutlich ruhiger. Vereinzelt wurden Fische gefangen, von konstanten Fängen konnte aber nicht die Rede sein. Der weitere Verlauf des fünfstündigen Durchgangs machte dies noch deutlicher. Der Bereich der Strecke, in dem trainiert worden war, war deutlich produktiver. Zwar wurden aufgrund der erschwerten Bedingungen nicht ganz so viele Fische gefangen, wie es sicher ohne Wind möglich gewesen wäre, aber die Fische waren auf den Plätzen. Auf den höheren Nummern tat sich vielfach nichts. Erst ganz kurz vor Schluss gingen bei vielen Anglern die Posen unter und es konnten noch einige Brassen gefangen werden. Die Fische standen nun auf den Plätzen, leider kam das Schlusssignal dann viel zu früh, als das man noch brauchbare Gewichte hätte erzielen können.

René Bredereck am ersten Tag topRené Bredereck am ersten Tag top

Christopher Weiss konnte im A-Sektor das Tageshöchstgewicht von 25.670gr erzielen. Der Sektor B wurde von Nico Matschulat mit 19.2010gr gewonnen, Rene Bredereck gewann den C-Sektor mit in diesem Bereich sehr starken 11.870gr. Da gegen Ende des Angelns auf der gesamten Strecke Fische gefangen wurden, waren die Prognosen für den zweiten Tag des Events positiv, auch wenn der erste Tag nicht bei allen Teilnehmern wie erhofft lief. Diese Vermutung bestätigte sich auch recht schnell nach dem Startschuss zum zweiten Durchgang. Überall konnte man krumme Ruten und Kescher über das Wasser gleiten sehen. Die Fische hatten sich offensichtlich verteilt.

Jens Marek organisierte nicht nur super, sondern fischte auch vorne mitJens Marek organisierte nicht nur super, sondern fischte auch vorne mit

Der immer noch kräftige Wind hatte sich etwas beruhigt. Dies spiegelte sich natürlich in den Fanggewichten wieder. Volker Hübbers konnte mit 40.119gr nicht nur den A-Sektor gewinnen, sondern auch das höchste Gewicht der Veranstaltung erzielen. In Sektor B gewann Jens Marek mit 31.539gr und im C-Sektor sicherte sich Harald Windel mit 28.500gr den Sieg. Zurück an den Autos erwartete die Teilnehmer wie am Vortag leckeres Essen und kalte Getränke. Dank der zügigen Auswertung konnte im Anschluss bereits die Ehrung der erfolgreichsten Teilnehmer beginnen. Gewonnen hat den diesjährigen Tubertini Matchrutencup mit einer sehr starken Platzziffer 3 und einem Gesamtfanggewicht von über 50kg Christopher Weiss. Den zweiten Platz belegte Bernd Bohrmann mit 4 Punkten, gefolgt von Nico Matschulat mit ebenfalls 4 Punkten, jedoch dem geringeren Fanggewicht. Herzlichen Glückwunsch zu diesen klasse Ergebnissen!

Brassen    Marvin Rust
Um diese Brassen geht es am Trebelsee   Marvin Rust mit einem guten Brassen


Zurück an den Autos erwartete die Teilnehmer wie am Vortag leckeres Essen und kalte Getränke. Dank der zügigen Auswertung konnte im Anschluss bereits die Ehrung der erfolgreichsten Teilnehmer beginnen.

Gewonnen hat den diesjährigen Tubertini Matchrutencup mit einer sehr starken Platzziffer 3 und einem Gesamtfanggewicht von über 50kg Christopher Weiss. Den zweiten Platz belegte Bernd Bohrmann mit 4 Punkten, gefolgt von Nico Matschulat mit ebenfalls 4 Punkten, jedoch dem geringeren Fanggewicht.

Chris Weiß    PL mit Nico Matschulat und Bernd Bormann
Chris Weiß von den Stipp-Profis auf Platz 1   PL mit Nico Matschulat (3. Platz)
und Bernd Bormann (Platz 2)

Herzlichen Glückwunsch zu diesen klasse Ergebnissen!

Ergebnisse (PDF)


Anzumerken ist noch, dass die Ausrichter für das kommende Jahr einen Warm-Up Durchgang am Freitag vor der Veranstaltung planen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Strecke ausgeglichener wird, wenn alle Bereiche befüttert worden sind.

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