BROWNING-Team-Treffen am Julianakanal 21.04.2006 bis 23.04.2006

  • von Wilfried Wittger
  • 30. April 2006 um 16:57
  • 0

Am vergangenen Wochenende fand am Julianakanal das Treffen der Browning Werks- und Händlerteams statt. Die Werksteams befanden sich zum Teil schon seit Wochenbeginn an der Strecke und konnten in den Trainingssitzungen und internen Veranstaltungen erste Erfahrungen an dem wohl anspruchsvollsten Gewässer der Niederlande sammeln.

Die zum Teil erst am Freitag angereisten Händlerteams hatten dann am Samstag die Möglichkeit auf dem für Sonntag vorgesehenen Streckenabschnitt ausgiebig zu trainieren was nach Erhalt der Niederländischen Angelerlaubnis dann auch ausgiebig genutzt wurde.
Von den Werksteams wurde zur gleichen Zeit auf einem anderen Teilstück des Kanals ein Koppel-Tandemangeln durchgeführt.

Der für Sonntag gewählte Streckenabschnitt, im Bereich Roosteren / Urmond / Stein, wird von vielen Vereinen und Teams, nicht nur aus den Niederlanden, als Veranstaltungsort genutzt und ist durch die sich, bedingt durch die Schleusentätigkeiten und starken Schiffsverkehr, ständig wechselnden Strömungs- und Wasserstandsverhältnisse nicht leicht zu befischen. Das typische Aprilwetter, mit Temperaturunterschieden von 10 Grad und mehr von einem Tag auf den anderen, relativ geringe Wassertemperaturen sowie die Gewässertiefe von ca. 6,00 m trugen sicherlich zu dem sehr vorsichtigen Beißverhalten der Fische bei was sich letztendlich auch in den Ergebnislisten wieder spiegelte.

Als Hauptfisch der Strecke kann man das Rotauge bezeichnen welches je nach Jahreszeit mit Gewichten von bis zu 700g aufwartet, vereinzelt werden auch Brassen mit Stückgewichten von deutlich über 1.000g gefangen.
Auf Grund der Wassertiefe musste mit 6er oder 7er Topsets gefischt werden was für viele Teilnehmer zu Beginn eine gewöhnungsbedürftige Umstellung war. Zudem kam ein ständig schwankender Wasserstand, der das Angeln zusätzlich erschwerte.

Ein ganz dickes Lob ist den Organisatoren dieser Veranstaltungen auszusprechen hier sei einmal Dieter Breuer, das BROWNING-Team Niederlande sowie Frerk Petersen von ZEBCO-Europe erwähnt die wohl die größte Arbeit zu leisten hatten.
Aus meiner Sicht war es eine gelungene und auch noch lehrreiche Veranstaltung (Futter mischen mit Dave und Mick Vincent), die sich gerne wiederholen dürfte.

Verwendete Montagen und Köder

Posen: Hauptsächlich kamen Posen in Tropfen- oder Zwiebelform zwischen 2 g und 6 g zum Einsatz, vereinzelt wurde auch der Versuch mit der Lolly-Pose gestartet.
Hauptschnur: zwischen 0,08 mm und 0,12 mm, Kombination aus Punkt- und Kettenbebleiung, Bissanzeigeblei Größe 8 bis 12.
Vorfach: zwischen 0,06 mm und 0,10 mm, Länge zwischen 10 cm und 37 cm
Hakengröße: 18 bis 24
Köder : Pinkies und Maden nur ungefärbt, Caster, Hanf, weitere Köder wie Würmer, Mücken und Kunstköder waren nicht zugelassen, die Köderführung erfolgte in der Regel frei treibend oder leicht verzögert, selten wurde geblockt.

Futter: schweres, dunkles (braun / schwarz), wenig nahrhaftes Grundfutter, hoher Anteil an Lehm und Erde. Die in den Niederlanden übliche Verwendung von “Taubenmist“ wurde auf Grund der in Europa herrschenden Vogelgrippe untersagt.

Anfangsfütterung

ca. 50% der Futter/Lehm/Erde-Mischung mit einer relativ hohen Klebkraft mit Castern
ca. 30% weniger stark klebende Futter/Lehm/Erde-Mischung mit Castern
ca. 10% sich schnell auflösendes Futter mit einem größeren Anteil an Lebendködern

Nachgefüttert wurde in der Regel nur mit dem Polecup

Die erfolgreichsten Mannschaften:

1. Platz Holland 2
2. Platz Saar 1
3. Platz Burbach

Wilfried Wittger BROWNING Team Niedersachsen

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