Internationaler Muldepokal 2006

  • von Steffen Quinger
  • 13. Mai 2006 um 19:55
  • 0

Internationaler Muldepokal 2006

Am 6. und 7. Mai fand der internationale Muldepokal am Muldestausee statt. Der als „geilster Angelsee Deutschlands“ betitelte Muldestausee lockte neben den champions-teams der Männer und Frauen auch ein starkes ungarisches Team (mit Nationalmannschaftsanglern), ein polnisches Team sowie eingeladene Teams der Region zum dortigen Fischen. Ob der Stausee hielt, was man verspricht, lest in folgendem Bericht .

Der Wasserstand wurde zum Glück rechtzeitig nach dem Hochwasser im April abgesenkt, so dass die Strecke unterhalb des Heidecamp Schlaitz beangelt werden konnte. Schon im Training war zu erkennen, dass der Fisch zwar anlief, aber nicht über die gesamte Strecke verteilt war. Die Fische hielten sich vorwiegend im linken Teil der Strecke auf (Sektoren A+B) je weiter es in Richtung Sektor E ging, umso rarer machten sich die Fische. Auf jeden Fall waren neben den fast übermächtigen Alanden auch schon etliche Großbrassen auf der Strecke - das machte Hoffnung für das Wochenende.

Die Bedingungen waren fast perfekt, nur ein stetiger und kräftiger Ostwind, der für eine ordentliche Unterströmung sorgte, ließ die erforderliche ruhige Köderpräsentation nicht richtig zu.


Astrid Bloch Rene Bredreck

1. Tag

Am Samstag wurde 4 Stunden geangelt und alle Teilnehmer entschieden sich für die Matchrute. Geangelt wurde mit Slider-Montagen, auf Aland mit 5-10 g Blei auf der Schnur und leicht aufliegend, auf Brassen mit bis zu 20 g Blei auf der Schnur und einer Kettenbebleiung, bei der 10% des Bleies aufgelegt wurde, um so viel Ruhe wie möglich in die Präsentation zu bekommen. Am 14er – 8er Haken wurden 3-6 Maden/Caster oder 2-4 Würmer angeboten. Beim Angeln auf Aland wurde ständig Futter nachgeschossen, beim Angeln auf Brassen wurden alle 2-3 Würfe Serien von bis zu 5 Bällen geschossen.

Im Sektor A gab es ein heißes Rennen zwischen Ralf Herdlitschke vom champions-team 1, Lutz Weißig vom champions-team 2 und Tibor Varga aus Ungarn. Die Alande standen dicht und große Brassen gingen auch immer mal dazwischen. Am Ende lag Lutz mit 30300 g vor dem gewichtsgleichen Ralf und Tibor mit 26100 g.



Internationaler Muldepokal 2006

Am 6. und 7. Mai fand der internationale Muldepokal am Muldestausee statt. Der als „geilster Angelsee Deutschlands“ betitelte Muldestausee lockte neben den champions-teams der Männer und Frauen auch ein starkes ungarisches Team (mit Nationalmannschaftsanglern), ein polnisches Team sowie eingeladene Teams der Region zum dortigen Fischen. Ob der Stausee hielt, was man verspricht, lest in folgendem Bericht .

Der Wasserstand wurde zum Glück rechtzeitig nach dem Hochwasser im April abgesenkt, so dass die Strecke unterhalb des Heidecamp Schlaitz beangelt werden konnte. Schon im Training war zu erkennen, dass der Fisch zwar anlief, aber nicht über die gesamte Strecke verteilt war. Die Fische hielten sich vorwiegend im linken Teil der Strecke auf (Sektoren A+B) je weiter es in Richtung Sektor E ging, umso rarer machten sich die Fische. Auf jeden Fall waren neben den fast übermächtigen Alanden auch schon etliche Großbrassen auf der Strecke - das machte Hoffnung für das Wochenende.

Die Bedingungen waren fast perfekt, nur ein stetiger und kräftiger Ostwind, der für eine ordentliche Unterströmung sorgte, ließ die erforderliche ruhige Köderpräsentation nicht richtig zu.

Steffi Bloch
Rene und die Strecke

1. Tag

Am Samstag wurde 4 Stunden geangelt und alle Teilnehmer entschieden sich für die Matchrute. Geangelt wurde mit Slider-Montagen, auf Aland mit 5-10 g Blei auf der Schnur und leicht aufliegend, auf Brassen mit bis zu 20 g Blei auf der Schnur und einer Kettenbebleiung, bei der 10% des Bleies aufgelegt wurde, um so viel Ruhe wie möglich in die Präsentation zu bekommen. Am 14er – 8er Haken wurden 3-6 Maden/Caster oder 2-4 Würmer angeboten. Beim Angeln auf Aland wurde ständig Futter nachgeschossen, beim Angeln auf Brassen wurden alle 2-3 Würfe Serien von bis zu 5 Bällen geschossen.

Im Sektor A gab es ein heißes Rennen zwischen Ralf Herdlitschke vom champions-team 1, Lutz Weißig vom champions-team 2 und Tibor Varga aus Ungarn. Die Alande standen dicht und große Brassen gingen auch immer mal dazwischen. Am Ende lag Lutz mit 30300 g vor dem gewichtsgleichen Ralf und Tibor mit 26100 g.

Den Sektor B dominierte mit Alanden und Brassen ganz klar Günter Horler (ct-1) mit 29120 g. Ihm folgten Istvan Lucasc (Ungarn) mit 14080 g und Andreas Dalcke (ct-2) mit 3 Brassen und 8540 g.

Der Sektor C war wieder richtig spannend, die Fische wurden weniger und es ging richtig eng zu. Gabor Döme (Ungarn) hatte mit 11180 g knapp die Nase vorn vor Peter König (Team Sachsen-Anhalt) mit 10140 g und Rene Bredereck (ct-2) mit 9940 g.

Im Sektor D war es dann schon richtig schwierig, wer dort vorn landen wollte, musste dicke Brassen fangen, die Alande waren so dünn gesät, dass ohne Brassen nichts auszurichten war. Souveräner Sektorsieger wurde unser Redakteur Steffen Quinger (Team Sachsen) mit 13560 g vor Claus Müller (ct-2) mit 2 Brassen und 6520 g (wobei der größere von beiden 4500 g wog!) und Frank Weise (Team Sachsen-Anhalt) mit 4940 g (1 Brassen, 2 Alande).


Steffen Quinger


Der Sektor E wurde von den Außenplätzen dominiert, auch hier waren Brassen entscheidend für vordere Platzierungen. Gewonnen hat Ferenc Vido (Ungarn) mit 14620 g vor Astrid Bloch (ct-Frauen) mit 13060 g und dem auf E1 sehr gut angelnden Peter Schürer (ct-2) mit 7480 g. Die zwei direkt vor dem Kescher verlorenen Brassen verhinderten leider ein besseres Ergebnis.

2. Tag

Normalerweise ziehen am 2. Tag die Brassen voll in die Sektoren D und E, diesmal jedoch blieb der „Brassensturm“ aus, die Bedingungen waren ähnlich wie am Samstag. Auch taktisch gab es keine wesentlichen Veränderungen. Die durchschnittliche Größe der Alande in den vorderen Sektoren nahm noch zu, es wurden Alande bis an die 4 Pfund gefangen.

Im Sektor A standen die Fische wieder richtig dick, Ambrus Tibor (Ungarn) setzte sich mit 31420 g vor Frank Weise (Sachsen-Anhalt) mit 29200 g und Andreas Dalcke (ct-2) mit 22060 g durch. Brassen wurden hier als „Beifang“ beim Angeln auf Aland mitgenommen.



 Günther HorlerAstrid Bloch 

Im Sektor B zogen die nebeneinander sitzenden Claus Müller (ct-2) und Stefan Posselt (ct-1) die Fische regelrecht zusammen. Mit einer ganz starken Leistung konnte Claus sich deutlich mit 38260 g vor Stefan mit 28280 g durchsetzen. Dritter wurde unser für Sachsen-Anhalt startender ct-Coach Peter König mit 12820 g.

Der Sektor C, mit etwas mehr auf die Strecke gezogenen Fischen, stand wieder im Zeichen der Ungarn, Istvan Lukasc setzte sich mit 29540 g deutlich vor Günter Horler (ct-1) mit 16460 g und Rene Bredereck (ct-2) 11460 g durch.

Steffen Quinger (Team Sachsen) konnte im Sektor D entspannt auspacken, Loten unnötig, er bekam exakt den gleichen Platz wie am Samstag zugelost und konnte seine starke Leistung vom Vortag wiederholen. Er gewann den Sektor mit 19680 g vor Thomas Pruchnowski (ct-1) mit 13240 g und Peter Schürer (ct-2) mit 4660 g wiederum souverän. Auch diesmal mussten wieder Brassen dabei sein, um etwas bewegen zu können.

Im Sektor E waren die Außenplätze nicht mehr so bevorteilt, dennoch hatten die kleinen Nummern es schwerer sich nach vorn zu angeln. Gewonnen hat Micha David (Team Gräfenhainichen) mit 15160 g vor Ferenc Vido (Ungarn) mit 13320 g und Boguslaw Lech (Polen) mit 11880 g.


Claus Müller


Dank der größeren Ausgeglichenheit in der Mannschaft gewann das ungarische Team mit PZ 23,5 vor dem champions-team 2 mit PZ 27 und dem champions-team 1 mit PZ 36,5. Die Einzelwertung war allerdings in „deutscher Hand“. Sieger wurde Steffen Quinger (PZ 2) vor Günter Horler (PZ 3, 45580 g) und Claus Müller (PZ 3, 44780 g).


Die Sieger



Insgesamt eine gelungene Veranstaltung, nahezu jeder Teilnehmer konnte einen oder mehrere Brassen jenseits der 4 Pfund Marke fangen und mit über 770 kg Fanggewicht konnte ein guter Beitrag für den Neubesatz in gefluteten Tagebau-Löchern der Umgebung erbracht werden.

Stefan Posselt


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