Einzelbericht zum Gewinn des Einzelanglertreffs in Uichteritz durch Ralf Herdlitschke

  • von Ralf Herdlitschke
  • 23. September 2005 um 16:02
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 Der größte Unterschied zu den anderen Teilnehmern war sicherlich, dass Ralf wesentlich schwerer mit der Bolo-Rute geangelt hat als die meisten seiner Mitstreiter.
Schon im Vorfeld des Trainings war zu hören, dass man mit Montagen von 12 bis 15 Gramm am besten fangen würde, wobei der Köder im freien Trieb angeboten werden musste. Dass es auch anders ging bewies Ralf an beiden Tagen.
Die Anfangsfütterung und auch das Nachfüttern erfolgten ausschließlich per Hand. Um apfelsinengroße Futterbälle auf Entfernungen von 30 bis 35 Meter zu werfen, sollten allerdings auch die physischen Vorraussetzungen vorhanden sein
.

70 % des Futters (17 Liter) wurde am Anfang gefüttert, wobei drei Bälle auf die Kopfrute gingen, um den Nachbarn diese Spur nicht gänzlich zu überlassen. Der Rest wurde in ca. 30 Metern Entfernung in der Saale platziert. Schweres, gut klebendes Futter bildete den Grundstein, als Köder kamen Caster, Würmer und große Mückenlarven hinzu.

   

 

Ralf fischte die Pose „Jaques“ aus dem Sensas Programm mit 25 Gramm Tragkraft. Diese Pose hat eine gut sichtbare tragende Antenne und ist bestens für die Angelei mit nachschleifendem Blei geeignet.

Die Bebleiung war eine Zweipunktbebleiung, wobei 10 % der Gesamtbebleiung mit Schroten direkt über dem Vorfach war und die Hauptbebleiung 40 cm darüber.

Die Tiefe war so eingestellt, dass das Vorfach, die Bleischrote und 20 cm der Hauptschnur auf dem Grund lagen. Die Pose lief somit leicht verzögert, die Bleischrotte schleppend über den Futterplatz.

  

Wenn man draußen mit der Bolo angelt, dann angelt man auf große Fische, meinte Ralf. Dementsprechend war auf der Rolle eine 0,22er Schnur und davor ein 0,22er Vorfach von ca. 60 bis 80 cm Länge und einem Haken der Größe 10 bis 12. Zwei Würmer kombiniert mit Castern oder auch mal vier Maden wenn die Bisse ausblieben komplettierten die Montage.

Geangelt wurde drei Stunden, wie es sich für gutes Bolofischen gehört, im Stehen. Einzig der Futtereimer durfte auf der Kiepe Platz nehmen.


ine Kopfrute baute Ralf im zweiten Durchgang nicht mehr auf. 3 Bolo-Ruten in Gras gelegt und los ging es. Am Ende standen zwei souveräne Sektorensiege und der erste Platz in der Einzelwertung.
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