Vorbericht zum Deutschen Anglertreff der Vereinsmannschaften 2005 am Sacrow-Paretzer-Kanal

  • von Henric Plaß
  • 02. August 2005 um 18:31
  • 0

Am 6. und 7. August 2005 findet am Sacrow-Paretzer-Kanal in der Nähe des Ortes Töplitz der diesjährige Anglertreff für Mannschaften statt.

Wir haben 9 Teams von denen wir glauben, dass sie ganz oben mitfischen können unter die Lupe genommen. Hierbei handelt es sich natürlich um unsere subjektive Einschätzung, wobei wir uns gerne überraschen lassen und auch gerne über Überraschungen berichten würden.

Mosella Team (Rheinland-Pfalz)

Das Mosella Team wird nach unserer Einschätzung am Samstag mit Michael Schlögel, Michael Diener, André Hasselwander, Vincenzo Natale und Harald Windel starten. Ersatzmann ist Michael Schulien, ggf. verändert das Training wie auch bei den anderen Teams noch die Aufstellung.
Mosella verfügt neben den genannten sechs sehr guten Anglern über den am besten organisierten Betreuerstab, eine hervorragende Infrastruktur und wird im Vorfeld mit 10 bis 12 Anglern trainieren. Nachteilig ist die fehlende Gewässerkenntnis. Während die meisten der favorisierten Teams schon seit Jahren regelmäßig am S-P-K fischen, hat dort vom Mosella Team nur Harald Windel gute Gewässerkenntnisse. Da sich die Verhältnisse am S-P-K täglich ändern, ist eine gewisse Erfahrung jedoch nicht zu unterschätzen, das Mosella Team müsste sie jedoch über die große Anzahl an guten Betreuern ausgleichen können.

 
Harald Windel

Unser Tipp: Der Platz auf dem Treppchen ist Mosella nicht zu nehmen.

AV Schnock (Berlin)

Die Mannschaft der alten Hasen, sympathisch und mit der typischen Berliner Schnauze. Doch aufgepasst, wenn das Angeln beginnt, dann kommen die Männer um Steffen Perk und Peter (Brausi) Brauweiler in Fahrt. Bei Fischen am S-P-K sind sie entweder vorne oder ganz vorne. Ihr großes Plus ist die Erfahrung und dortige Gewässerkenntnis, besonders wenn die Brassen vor Ort sind. Nachteilig könnten sich jedoch die Futterbegrenzung (10 Liter nass) und das Verbot von Kunstködern (Mystic) auswirken. Zudem sind beim Anglertreff erstmals am S-P-K Mückenlarven erlaubt, das könnte einiges durcheinander bringen.

Unser Tipp: Platz drei bis fünf ist möglich, mehr leider nicht.

Moritz Team (Brandenburg)

Der Gegenpart zu den Schnockies. Jung und dynamisch und mit dem S-P-K bestens vertraut, könnte man den Kanal auch ihr Heimgewässer nennen. Das Moritz Team hat mit René Bredereck, Chris Weiss und Heiko Krone drei Angler, die am S-P-K sehr gut zurechtkommen, das Fehlen von Nico Matschulat nach seinem Unfall könnte sich jedoch als nachteilig erweisen.

Unser Tipp: Ein Platz unter den ersten fünf sollte zu schaffen sein

AV Greppin (Sachsen-Anhalt)

Wie auch das Mosella Team werden die Greppiner mit ihren Betreuern die Woche über trainieren und die Mannschaft um Stefan Posselt, Peter König, Steffen Quinger und Thomas Däbel erst kurz vor Angelbeginn festlegen. Der S-P-K ist ihnen ausreichend bekannt und der gute Draht zum Mosella Team und Sensas Team sicherlich nicht nachteilig. Trotz einiger Tests und einem Wechsel der Angler am Sonntag sprang beim Tubertini-Cup am vergangenen Wochenende ein zweiter Platz heraus.


Perter König

Unser Tipp: Platz vier vom Vorjahr könnte wiederholt werden

Team Colmic Grebenstein ( Baden Württemberg )

Der erste Platz bei der Champions-Trophy 2005 und der Gewinn des Tubertini Cups am vergangenen Wochenende am S-P-K haben gezeigt, dass mit dem ehemaligen Kammerer Team wieder zu rechnen ist. Bereits 1998 wurde der Anglertreff an der Saar in ähnlicher Besetzung gewonnen. Wolfgang Lorenz, Jörg Huhnhäuser und Andreas Diehl sind trotz der räumlichen Distanz Stammgäste am S-P-K und meist auf den vorderen Plätzen zu finden. Sofern sich die Bedingungen nicht gänzlich ändern, wird das Team Colmic Grebenstein Baden Württemberg auch ohne Training in dieser Woche ganz vorne mitfischen.


Dietmar Heil

Unser Tipp: Das T-C-G-B-W könnte national die Mannschaft des Jahres werden.

FAPS Team (Hamburg)

Zu Zeiten des Einzelanglertreffs am S-P-K immer eine Macht wurden in den letzten Jahren einige Gesichter bei den Hamburgern ausgetauscht. Der Gewinn der Champions-Trophy im vergangenen Jahr hat jedoch gezeigt, dass mit den Hamburgern zu rechnen ist. Lars Lamprecht und Oliver Nitze können ganz vorne mitfischen, die restlichen Teammitglieder sollten allerdings nicht zu schlecht losen.

Unser Tipp: Platz fünf wäre ein Erfolg

Team Sensas (Mecklenburg-Vorpommern)

Andreas Dalcke, Ralf Herdlitschke und Michael Kropidlowski (Gewinner Einzel-Anglertreff 2001) haben bei den Einzel-Anglertreffs am S-P-K immer ganz vorne mitgefischt, Lutz Schenke kennt dort auch jeden Stein und die Klasse von Marco Beck, Günter Horler, Peter Schührer und Thomas Engert muss hier nicht weiter erläutert werden. Dazu gesellen sich noch diverse Betreuer, die selber beste Gewässerkenntnis besitzen und dort meist vorne mitfischen. Bei soviel Qualität und Gewässerkenntnis wird nicht entscheidend sein, wer letztendlich fischt, sondern ob die, die fischen, ihre Nerven im Griff haben.


Andreas Dalcke und Ralf Herdlitschke

Unser Tipp: Diesmal könnte es reichen

Colmic Team (Bremen)

Es gibt nur wenige Mannschaften, die öfter am S-P-K geangelt haben als die Bremer. Dazu kommt, dass dieses Team in seiner Formation schon über Jahre besteht und sich auch im Betreuerstab weiterentwickelt hat. Trotzdem blieb der Durchbruch für Roland Wittwer, Uwe Remmert und Co. bisher aus.

 
Roland Wittwer

Unser Tipp: Sorry, aber diesmal wird's wieder nichts

ASV Besseringen (Saarland)

Keine Prognose ohne Geheimfavoriten. Aus dem Saarland kommt eine sehr junge Mannschaft um Christian Panno, die aus zwei Gründen zu unseren Favoriten zählt.

1.Wer sich im Saarland durchsetzt muss gut sein.

2.Wenn vielleicht doch eher fein und mit Mückenlarven auf kleinere Fische geangelt werden muss, dann wird Christian seine Jungs schon richtig einstellen.

Unser Tipp: Geheimfavorit

Unsere Empfehlung

Der Anglertreff für Mannschaften 2005 am Sacrow-Paretzer-Kanal ist dieses Jahr die nationale Veranstaltung schlechthin. Fast alle deutschen Spitzenangler werden am kommenden Wochenende vor Ort sein. Wer an einem oder beiden Tagen noch nichts vorhat, sollte die Gelegenheit nutzen, um dort den Profis über die Schulter zu schauen. Für die Teilnehmer eher schwierig, kommen die Beobachter in den Genuss bis auf wenige Meter an die Angelplätze der Angler heranzukommen. Absolute Vor- und Rücksicht ist dabei allerdings oberstes Gebot.

Anfahrt: Über die A 10, Abfahrt Leest, dann Richtung Töplitz und den Schildern folgen

1. Durchgang findet am Samstag zwischen 12-15 Uhr statt. 2 Stunden vorher darf der Angelplatz betreten werden.
2. Durchgang am Sonntag um 10-13 Uhr.


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