Mit dem Team Niedersachsen am Havelkanal

  • von Frank Mahler
  • 24. Oktober 2005 um 18:43
  • 0
Am 22. und 23. Oktober fischte das Team Niedersachsen seine ersten beiden Durchgänge am Havelkanal in der Nähe von Berlin. Nach dem guten Abschneiden beim letzten Anglertreff an der Saale hat sich gezeigt, dass sich die Bildung des Teams gelohnt hat und die Zusammenarbeit untereinander immer besser wird. Diesmal waren auch einige neue Namen am Start, die sich dann gleich in Szene setzten.

Nachdem der Sulinger Jens Nietfeld nach seinem Ausscheiden im Frühjahr nur durch die Absagen einiger potentieller Teilnehmer eine Einladung für das Team Niedersachsen bekam, meldete er sich nun eindrucksvoll zurück und liegt nach den ersten beiden Durchgängen an der Spitze des Teilnehmerfeldes.
Bedingt durch kurzfristige Absagen im Vorfeld, konnte die Teamleitung nicht mehr vollständig nachnominieren, so dass sogar mit einem Stopper/Füller in der Mitte geangelt wurde.

  
 Die Anfangsfütterung
 Sven Bäse mit dem ersten Fisch

Über Veranstaltungen am Havelkanal wurde in der letzten Zeit zwar schon häufiger berichtet, doch der Anglertreff 2006 wirft seine Schatten voraus und dementsprechend orientieren sich die Teams an die Gewässern, an denen in naher Zukunft national auf höchstem Niveau gefischt wird.

Beangelt wurde am ersten Tag die Strecke in Alt-Brieselang, am zweiten Tag ging es dann unterhalb der Schleuse in Schönwalde.

Die Trainingsergebnisse ließen Gewichte um die 2500 Gramm erwarten, der Gewinner sollte aber schon über 3 Kilo zur Waage bringen. Dementsprechend vorsichtig gingen die Teilnehmer im ersten Durchgang zu Werke und die Anfangsfütterung auf 13 Meter erfolgte teilweise nur mit dem Pole-Cup oder aber sehr sparsam aus der Hand. 5 bis 6 Kugeln aus einem Futter-Erde Mix mit Mückenlarven, einigen Pinkies und Castern sollten fürs Erste reichen. Dazu natürlich einige Hände auf die 6 bis 8 Meter Bahn und prophylaktisch ein bisschen Futter auf die andere Seite für die Matchrute, die im Training allerdings wenig Fische brachte, doch jeder wollte natürlich auf alles vorbereitet sein.

Einzig Willi Wittger machte seinem Namen als „Brassenwilli“ alle Ehre und fütterte am Anfang massiv, um dann nach dem ersten Brassen regelmäßig und nicht wenig aus der Hand nachzufüttern. Eine Taktik, die aufging und am Ende mit dem dritten Platz von Platz Nr. 5 belohnt wurde.

Bedingt durch die Trainingsfütterung schienen einige Plätze allerdings im Vorteil zu sein, nur so war es zu erklären, dass die Plätze 2 und 3 ein zweistelliges Ergebnis erzielten und der Kopfplatz Nr. 16 sogar nur letzter wurde, obwohl Carsten Röschel auf Platz 15 das Tageshöchstgewicht erzielte und Platzziffer 1 erreichte. Zweiter wurde im ersten Durchgang Sven Bäse auf dem Endplatz.

  
 Brassenwilli und sein "Montagenturm
 Frank Mahler am zweiten Tag

Am zweiten Tag ging es dann an die Strecke unterhalb der Schleuse in Schönwalde. Hier war ein bisschen Losglück gefragt, denn die hohen Startnummern, die weiter weg vom Schleusentor lagen, waren hier schon immer im Vorteil.

Frank Mahler hatte das Pech auf Platz 1 zu sitzen und wurde somit auch nur 11ter. Selbst der Stopper neben ihm fing kaum nennenswert. Anders sah es dagegen auf den hohen Startnummern aus.
Jens Nietfeld fischte auf Platz 16 souverän die 1 und überwintert damit an erster Stelle im "Team Niedersachsen". Willi Wittger konnte dagegen seinen Platzvorteil auf Platz 15 nicht nutzen und wurde nur 8ter.

Diesmal war das Nachfüttern aus der Hand nicht unbedingt der Trumpf, denn die Fische reagierten zwar positiv auf Futter, doch dieses musste sehr genau platziert werden und es musste auch sehr genau auf dem Futterplatz geangelt werden, um eine optimale Bissquote zu erlangen. Den ersten Fisch fing jedoch Jens Friedrich schon kurz nach dem Startschuss. Ein ca. 30 cm langer Hecht hatte seinen Köder genommen und lieferte zumindest einen spannenden Kampf.

 
 Jens Friedrich mit einem Hecht

Sven Bäse auf Platz 11 wurde 3ter und Michael Diehr (PZ 5) und Lukas Reichenbach (PZ 7) konnten ihre schlechten Vortagesergebnisse ein wenig optimieren.

  
 Carsten Röschl
 Michael Schlichtmann

Insgesamt wurde das Teilnehmerfeld schon nach zwei Durchgängen in zwei Lager geteilt, wobei der sonst immer starke Oliver Knak bisher nur im Mittelfeld zu finden ist und sich dafür Mitglieder des Teams Niedersachsen vorne schon ein bisschen festgesetzt haben, die sonst eher um den Verbleib gekämpft haben. Für Spannung für die verbleibenden beiden Durchgänge im Frühjahr ist somit gesorgt.

D.1
Name
Gewicht
PZ
D.2
Gewicht
PZ
Ges.Punkte
Ges.Gewicht
Ges.Platzierung
1
Sven Bäse
3600
2
11
2860
3
5
6460
2
2
Jens Friedrich
1900
13
9
1380
10
23
3280
11
3
Gerd Beich
1960
12
12
1120
13
25
3080
13
4
Auffüller
2640
7
10
3780
2
9
6420
4
5
Willi Wittger
3500
3
15
1740
8
11
5240
6
6
Michael Diehr
1960
15
14
2420
5
20
4380
9
7
M.Schlichtmann
2740
6
13
2500
4
10
5240
5
8
Jens Nietfeld
3160
4
16
4660
1
5
7820
1
9
Viktor Paschilke
1980
11
2
700
15
26
2680
15
10
Michael Franz
1780
14
4
950
14
28
2730
16
11
Frank Mahler
2200
10
1
1280
11
21
3480
10
12
Bernd Reinecke
2240
9
3
560
16
25
2800
14
13
Olli Knak
2340
8
7
1720
9
17
4060
7
14
Kurt Björnsen
2820
5
6
1220
12
17
4040
8
15
Carsten Röschel
3720
1
5
2170
6
7
5890
3
16
Lukas Reichenbach
1080
16
8
2060
7
23
3140
12
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Summe
-
39620
136
-
31120
136
-
70740
136

Frank Mahler

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