Treff der "Neuen Länder" vom 22.- 23.7. 2006 in Döbern an der Elbe

  • von Steffen Quinger
  • 03. August 2006 um 13:54
  • 0
Es ist inzwischen schon Tradition geworden, dass sich einmal jährlich die Teams der 5 neuen Bundesländer treffen, um gemeinsam Spaß zu haben und auch "ganz nebenbei" zusammen zu angeln.

Das Treffen wird im Wechsel immer durch eines der Bundesländer ausgerichtet und nachdem es Berlin im letzten Jahr leider nicht schaffte die Veranstaltung durchzuführen, erklärten sich die Sachsen um Dr. Eckerhart Erdmann bereit, 2006 wieder dieses Fischen zu organisieren.

Als Gewässer wurde die Stromelbe bei Döbern ausgewählt, ein ca. 2 m tiefer Gewässerabschnitt, der relativ gleichmäßig beangelbar ist und einen guten Fischbestand aufweist.


Die Elbe bei Döbern 

Bei strahlendem Sonnenschein und heftig raubenden Großwelsen im Uferbereich der Elbe ging es am Samstag Nachmittag auch gleich mit dem 1. Durchgang los.

Die erfahrenen Teams aus Mecklenburg-Vorpommern mit ihrem Coach "Ernie", die Sachsen-Anhaltiner und das einheimische Browningteam aus Sachsen galten im Vorfeld als Favoriten.
Elbmäßig wurden starkes Gerät mit Posengewichte bis zu 30 Gramm aufgefahren, Karpfenruten waren Standart und wurden durch einsteigende Großbrassen auch heftigst auf Herz und Nieren geprüft.
Geangelt wurde entweder schwer blockiert mit Scheibenpose oder im leichten Durchtrieb mit 10 – 15 Gramm.

Erfahrungsgemäß sind an der Elbe die Unterplätze nicht zu schlagen, auch hier entwickelte sich am ersten Tag ein interessantes Duell zwischen Martin Wölm aus Sachsen-Anhalt auf der A1 und Steffi Bloch aus Mecklenburg-Vorpommern auf der A2.

Während Martin kontinuierlich mit leichtem Gerät (10 Gramm) seine Güstern und mittlere Brassen fing, setzte Steffi auf Großfisch und setzte die 20 Gramm Pose auf den Punkt und fing so zwar weniger Fisch aber dafür die gewünschten größeren Bonusfische.
So konnte sie am Ende mit einem Gesamtgewicht von 20.260 Gramm ca. 2,5 Kilo mehr erzielen als Martin, dem so "nur" Platz 2. blieb.

Logischerweise konnten diese Gewichte nicht in allen Sektoren erzielt werden. Im Sektor B hatte Fred Rahn aus Sachsen-Anhalt mit 7,7 Kilo die Nase vorn, im Sektor C reichten sogar durch Uwe Haupt 5 Kilo zum Sieg.




Am Ende des 1. Durchganges lagen die Sachsen-Anhaltiner punktgleich mit Mecklenburg-Vorpommern auf Platz 1 vor Berlin und Sachsen.
Am 2. Tag brachte das Los für keins der führenden Teams einen klaren Vorteil, es schien spannend zu werden.

Steffi Bloch, am Samstag der Joker für Mecklenburg-Vorpommern, loste einen Mittelplatz im Sektor C und zeigte erneut mit dem besten Tagesfang von 23 Kilo, das Angeln keine Männerdomäne ist und sie nicht ohne Grund zur Zeit als beste angelnde Frau in Deutschland gilt.
Na ja bei dem Trainer!! 

Während im Block A, B und C die Sachsen-Anhaltiner besser punkten konnten, zogen die "Küstenfischer" im Block D und E hoffnungslos davon und sicherten sich so mit der Gesamtplatzziffer von 23 den ersten Platz vor Sachsen-Anhalt mit 25 und Berlin mit 31.

In der Einzelwertung ging Platz 1 ganz klar an Steffi Bloch vor Martin Wölm aus Sachsen-Anhalt.

Rundum eine gelungene Veranstaltung, hervorragend organisiert durch die Angelfreunde um Dr. Erdmann.

Ergebnisse:

1. Platz Mecklenburg Vorpommern PZ 23 (Bloch, Haupt, Licht, Menzel, Schmidt)
2. Platz Sachsen-Anhalt PZ 25 (Wölm, Rahn, Weise, Quinger, Hieke)
3. Platz Berlin PZ 31 (Bredow, Liß, Becker, Rösler, Neubert)
4. Platz Sachsen PZ 32 (Reimann, Eulitz, Fleischmann, Schmidt, Schädel)
5. Platz Brandenburg PZ 48(Matis, Meier, Vosskampf, Zieber, Zweidorf)
6. Platz Thüringen PZ 50 (Marr, Ahlfeld, Möller, Rossdeutscher, Klotz,)


 Platz 1 Mecklenburg Vorpommern
 
Platz 2 Sachsen-Anhalt
 
Platz 3 Berlin 


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