Sichtungsfischen der Jugend 2007

  • von ct Redaktion
  • 04. Dezember 2007 um 22:19
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Beim champions-team Sichtungsfischen der Jugend wurde dieses Jahr ein neuer Weg eingeschlagen. Wie bei den Herren wurde zuvor immer beim Anglertreff der Einzelangler gesichtet und 5 Teilnehmer zu weiteren Sichtungsfischen eingeladen.



Im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Belgien im kommenden Jahr und die dortige sehr feine Angelei mit kleinsten Posen und Mückenlarven war eine Sichtung am Silokanal allerdings nicht optimal. Der sportliche Leiter Herry Panno lud daher am Silokanal zusammen mit seinem Assistenten Burkhard Heil 30 Jugendliche zu einem weiteren Sichtungsfischen an eine Teichanlage in Löhne / Nordrhein-Westfalen.



Nach Informationen im Vorfeld, sollten an diesem Gewässer viele kleine Rotaugen zu fangen sein, so dass die feine, technische Angelei mehr im Mittelpunkt stehen würde. 16 Jugendliche waren der Einladung gefolgt, doch leider entsprach das Gewässer nicht den Erwartungen und der von der sportlichen Leitung ausgearbeitete Anforderungskatalog konnte nicht optimal umgesetzt werden. So war nicht entscheidend, wie viele Fische gefangen wurden oder welches Gewicht zur Waage gebracht wurde, sondern die technischen Fertigkeiten der Angler rückten in den Mittelpunkt.

 

Sauberes Ausloten, präzises Schiessen mit dem Katapult, sauberes und zielgenaues Füttern, werfen mit der Rollenrute, der Umgang mit der Mückenlarve usw. wurde von den Trainern beobachtet und dokumentiert. Dabei wurde während der Sichtung jeder Jugendliche sechs- bis siebenmal von den Trainern aufgesucht und beobachtet.



Die Fänge waren aber so dürftig, dass mehrere Jugendliche sogar ohne Fang blieben und die Teamleitung teilweise Trockenübungen bewerten musste. Keine optimalen Vorraussetzungen, denn bei ausreichend Fischen, wäre eine Beurteilung sicherlich einfacher und das technische Potential sowie die anglerische Fertigkeit noch besser zu erkennen gewesen. Am Ende war die Leistungsdichte sehr eng beieinander und die Teamleitung wählte vier Jugendliche aus, die zukünftig das champions-team der Jugend verstärken und sich nun gezielt zusammen auf die Weltmeisterschaft in Belgien vorbereiten.

 

                          Robert Grabowski                                                        Erik Klietsch                            

 

                        Tobias Müller                                                              Jean-Pierre Asel


Unsere Meinung:

Man sollte anerkennen, dass die sportliche Leitung darum bemüht ist, vielen Jugendlichen eine faire Chance zu geben und wir begrüßen den neu eingeschlagenen Weg, im Vorfeld noch intensiver zu sichten, um später international nicht nur teilgenommen zu haben.
Die Bewertung und Dokumentation der technischen Fähigkeiten der Teilnehmer gibt zudem jedem Jugendlichen die Möglichkeit sich seine Schwächen durch die Trainer aufzeigen zu lassen und sich zukünftig punktuell zu verbessern. Wer sich im Nachhinein persönlich besser eingestuft hätte, aber die Kommunikation mit den Trainern nicht sucht, der hat sicherlich eine Chance verpasst, sich strukturell weiterzuentwickeln und im nächsten Jahr zu zeigen, wer in das champions-team der Jugend gehört.

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