Berliner Anglertreff der Mannschaften 2009

  • von Pascal Brandenburg
  • 17. Juli 2009 um 03:15
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Auch in diesem Jahr traf man sich, in gewohnter Vierer-Konstellation, am Oder-Spree-Kanal in Spreenhagen und berliner Teltowkanal (Stichkanal). Schon im Vorfeld zeichnete sich im Training ein schwieriges Fischen am Oder-Spree-Kanal ab.

Zu allem Überfluss stand der 1. Durchgang am Samstag im Zeichen des Wassers (leider von oben), was dazu führte, dass die Fische noch weniger in Beißlaune waren und die Motivation der durchnässten Angler und Betreuer arg litt und die Wartezeit von bis zu eineinhalb Stunden auf den ersten Biss regelrecht zur Qual wurde.

Man hatte sich auf die schwierigen Verhältnisse eingestellt angelte Posen von maximal einem Gramm und Vorfächer von 0.06 bis 0.08mm, die mit feindrähtigen Mückenhaken bestückt wurden, um die Bissanzahl zu maximieren. Das benutzen des Pole-Cups war Pflicht, um seinen Futterplatz möglichst präzise anlegen zu können.
Oder-Spree-Kanal
Die Strecke

Gefischt wurde in aller Regel auf der 13m-Bahn in der Hoffnung den einen entscheidenden Bonusfisch zu fangen und sich somit uneinholbar vom Feld ab zu setzen. Die Option der kurzen Bahn auf kleinste Barsche und die Matchspur wurden jedoch bei fast jedem Starter im Auge behalten, besonders die kurze Bahn führte im Endeffekt zu einigen wenigen Wertungsfischen oder dem Fischchen mehr im Wiegekorb.

Thomas Liss
Thomas Liss mit einem der wenigen aber wichtigen Wertungsfischen

Es gelang fast Niemandem Fische wirklich auf den Platz zu stellen, einzig und allein das Fangen und vor allem Landen der herum vagabundierenden Fische war probates Mittel zum Erfolg. So kam es nicht selten vor , dass sich in den letzten Minuten die Karten wendeten und Angler mit einer relativ großen Strecke von einem anderen Angler mit einer kapitalen Brasse überholt wurden.

Trotz aller Schwierigkeiten gelang es dem LVBM sich im 1.Durchgang mit Platzziffer 8 mit 4 Punkten vom zweitplatzierten AV Schöneberg abzusetzen, gefolgt vom AV Schnock mit Platzziffer 14 und dem ASV Blankenburg mit Platzziffer 16.

Getreu dem Motto „nach dem Angeln, ist vor dem Angeln“ motivierte man sich für den nächsten Tag, dem Angeln am Teltowkanal, an dem in aller Regel ein höheres Fischaufkommen zu erwarten ist. Dies sollte sich aber nicht bewahrheiten, bis auf das Ausbleiben des Regens zeigte sich dieser Durchgang von einer weniger guten Seite.
Wieder begann das Warten auf den Fisch, nur wenigen war es vergönnt in den ersten Minuten Standfische zu überlisten. Und so sah man nach der ersten verstrichenen Stunde, bei den meisten Teilnehmern, immer noch von Fischmangel gezeichnete Gesichter.

Michael Hoffmann
Michael Hoffmann

Die taktische Herangehensweise war recht einheitlich, man setzte wie gewohnt auf die 13m-Bahn und legte einen zweiten Futterplatz auf der Matchrutenbahn an. Gefüttert wurde anfangs aus der Hand, um den besagten nicht vorhandenen Standfisch, auf den Futterplatz zu locken. In regelmäßigen Abständen wurde mit dem Pole-Cup nachgefüttert, je nach Situation mit Futter und Castern oder nur Erde mit Zuckmücken.

Heiko Schmidt
Heiko Schmidt

Mit Pinkies und losen Zuckmückenlarven gelang es dann zumindest Barsche zu landen. Erst in der letzten Stunde sah man bei einigen Anglern regelmäßig Fische in den Kescher gleiten und auch wie am Vortag waren die letzten fünf Minuten oft das Zünglein an der Waage.



AV Schnock
3. Platz ging an den AV Schnock

Die Truppe des LVBM konnte punktgleich ihr Auftaktergebnis wiederholen und sicherte sich mit 16 Punkten und
beachtlichem Vorsprung den Sieg vor dem AV Schöneberg, gefolgt vom AV Schnock und dem ASV Blankenburg.

AV Schöneberg
Der 2 platzierte - AV Schöneberg

Das Team LVBM
Das Siegerteam - LVBM


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