Anglertreff für Vereine 2010 an der Aue in Sulingen

  • von ct Redaktion
  • 19. August 2010 um 13:51
  • 5
Es war ein Wagnis, doch am Ende war alles gut. Es wurde im Vorfeld viel geschimpft und gemeckert über die Große Aue bei Sulingen und die Veranstaltungen vor dem Anglertreff ließen auch nicht unbedingt die Hoffnung nach einem fairen und interessanten Angeln aufkommen.Doch die Strecke baute sich sogar in der Trainingswoche etwas auf, so dass man an den meisten Plätzen 20 Fische fangen konnte und teilweise bis zu 50 Fischchen gefangen wurden. Klar, die Größe ließ zu Wünschen übrig, doch diesem Umstand galt es sich anzupassen. So zeichnete sich ab, dass man im Sektor nicht mit 5 kg sondern mit 500 Gramm sehr gut liegen würde, dass ein Rotauge von 80 Gramm als kapital durchging und eine Serie von 3 Barschen à 50 Gramm ein sensationeller Lauf war.
Alles etwas kleiner also und das galt erfreulicherweise auch für Futter, Erde und Köder und was sonst noch so in die Aue geworfen bzw. gecuppt wurde. 2 kg trockenes Futter waren eigentlich schon zuviel für eine 5er Mannschaft und auch bei den Ködern hätte man aus dem CIPS Dosensortiment eher mehrere 1/8 Liter Dosen gebraucht als den kompletten Satz. So verzichtete der DAV auch sinnvollerweise auf eine Futter- und Köderkontrolle und überlies die Angler, die meinten nun übermäßig viel Material mit an ihren Angelplatz zu nehmen ihrem Schicksal. Allgemein reichten pro Angler sicherlich um die 2 Liter Futter und Erde, 200 ml Mückenlarven, eine Handvoll Pinkies oder Squatts und vielleicht noch einige Würmer oder auch Caster.

Köder in guter Qualität
Man braucht nie viele Köder an der Aue - die Qualität sollte aber gut sein

Im Training gab es noch verhältnismäßig viele lange Gesichter. Über den Tag nur maximal 10 kleine Fische zu fangen macht natürlich auch nicht wirklich Spass, doch das lag teilweise auch an sehr fischarmen Bereichen und die meisten trainierenden Teams fingen schon wesentlich bessere Stückzahlen und Gewichte bis über 1000 Gramm. Der Buschfunk meldete die unterschiedlichsten Ergebnisse der einzelnen Teams. „Nicht besonders“, „Ganz schlecht“, „Der beste vielleicht 800 Gramm“, „20 bis 30 Fische hatte jeder“, „26 Fische mit 260 Gramm“ war zu hören, doch was hieß das? Was war viel, wenig, gut oder auch sehr gut? Es gab Plätze an denen man sowohl auf der kurzen als auch auf der 13 Meter Bahn Gründlinge fangen konnten, die durchschnittlich 7 Gramm wogen und somit in drei Stunden um die 800 Gramm brachten. Das war sehr gut, doch es war auch sehr platzabhängig, denn während ein Angler Gründling auf Gründling fing, schauten seine Nachbarn zu, ohne an dem Schwarm teilzuhaben. Die Gründlingsschwärme waren sehr standorttreu und wohl dem, der einen Schwarm an seinem Platz hatte. Teilweise massenhaft gab es auch Rotaugen aus der diesjährigen Generation. Insbesondere in den Sektoren A, B und C konnten sie regelrecht zur Plage werden. 1 bis 2 Gramm wogen die kleinen Fische und spielten somit keine wirklich entscheidende Rolle. Einen Nullfang konnte man mit ihnen abwehren, doch wenn sie einmal auf dem Platz waren, ließen sie kaum eine Mückenlarve zum Grund kommen und nur jeder vierte oder fünfte Biss dieser Kleinstfische konnte auch gehakt werden.

ein Sitzpodest Marke Eigenbau
Ein ungewöhnlicher Anblick - ein Sitzpodest Marke Eigenbau

Egal auf welchem Platz, alles was über 5 Gramm wog musste mitgenommen werden. Das waren dicke runde Kaulbarsche, die sich schon reichlich kleine Mückenlarven einverleibt hatten und bis zu 20 Gramm wogen, besagte Gründlinge, die maximal 10 Gramm wogen, vereinzelt Flußbarsche, die aber bis zu 80 Gramm auf die Waage brachten und natürlich Rotaugen, die in der Spitze sogar bis zu 150 Gramm wogen. Im A Sektor gesellten sich sogar noch kleine Brassen bis zu 50 Gramm auf die Plätze und dann waren da natürlich noch die großen Auebrassen. 3200 Gramm wog der schwerste im Training gefangene Brassen, der nach 2 Stunden Drillzeit im Netz landete. Dazu kamen noch einige zwischen 1 und 2,6 kg, doch das waren Zufallsfische, die eigentlich auch keiner so richtig am feinen Geschirr haben wollte. Lange Drillzeiten war vorprogrammiert, der Futterplatz zerstört und meist gingen die großen Fische an den Haken im 20iger Bereich verloren.

Einer der gewichtigen Auebrassen
Einer der gewichtigen Auebrassen

Gefüttert wurde überwiegend auf ein bis drei Spuren. Die 13 Meter Bahn, die überwiegend ohne Mini-Extension auf 12,50 Meter gefischt wurde natürlich und dazu eine Spur an der Kante, die meist zwischen 5 und 7 Metern vom Ufer entfernt war, sowie an oder besser noch in den Seerosen. Eine Lücke oder ein Loch im Seerosenfeld waren wie geschaffen, um dort ein bisschen Futter und ein paar Köder abzulegen, denn hier standen meist einige kleine Barsche oder auch ein Gründlingsschwarm. Die Matchrute war natürlich auch eine Option, doch so richtig traute sich wohl keiner, noch eine vierte Spur aufzumachen und dort auch noch kleinste Mengen an Futter und Ködern punktgenau zu schießen. Vielmehr war die Matchrute eine Option, wenn gar nichts ging, den leichten Waggler einfach mal auf die andere Seite zu werfen und dort ohne zu füttern einen Standfisch mitzunehmen. Eine Verzweifelungstat also eher.

die Köder wurden ausschliesslich gecuppt
Das Futter und die Köder wurden ausschliesslich gecuppt

Am Freitag nach dem letzten Trainingstag stellte sich dann die alles entscheidende Frage. Wie würden die Fische auf die voll besetzte Strecke reagieren, die zusätzliche Unruhe durch die auf- und ablaufenden Zuschauer, die Fütterung auf mehreren Spuren? Nun musste man sich einigen, was gefangen werden könnte und wie viel Köder man dementsprechend einbringen würde.
Sowohl das Team Mosella Germany als auch das Team FTMAX gingen davon aus, dass 150 bis 250 Gramm Fanggewicht ein sehr gutes Ergebnis sein würden und fütterten im ersten Durchgang entsprechend defensiv. Wenig Erde, kaum Futter und ganz wenig Köder wurden am Anfang gefüttert. Ganz wenig hieß um die 30 ml kleine Mückenlarven und 30 bis 50 Squatts in einem Magermix aus 80 % Erde und 20 % feinem Futter.

Ralf Rosarius vom FV Oberzella
Ralf Rosarius vom FV Oberzella

Das hatte zur Folge, dass in der ersten halben Stunde überdurchschnittlich gut gefangen wurde, danach aber der Bruch kam. Sollte das bisher erzielte Fanggewicht bis zu diesem Zeitpunkt gut bis sehr gut sein und die Plätze anderer Teilnehmer überfüttert, so dass diese fast nichts fingen, so ging die Taktik auf, doch es zeigte sich, dass zu sparsames Füttern ein Fehler war. Mit einem guten Start und später ausbleibenden Bissen war nun auch die Frage, wann und wie nachgefüttert werden sollte. Die Fische reagierten eher negativ auf nachgeschobenes Futter und Köder und nach einer Stunde war immer noch nicht klar, wie sich das Angeln entwickeln würde. Viele Teilnehmer hatten ein bis zwei Fische und damit meist unter 50 Gramm Fanggewicht, teilweise war der Kescher auch noch leer. Weitere Teams hatten im Training natürlich auch ihre Rückschlüsse gezogen und gingen dementsprechend ans Werk. Das saarländische Mosella Team aus Köllerbach legte auch gut los und vertraute dabei in der Anfangsfütterung auf 4 gecuppte Kugeln aus Terre de Somme mit kleinen Mückenlarven und einer Kugel Futter mit Squatts. Das klappte schon besser, da die Saarländer somit auch mehr Köder einbrachten und so die Fische länger auf den Futterplätzen halten konnten. Allerdings kam auch hier der Bruch, da die Terre de Somme die Mückenlarven zu schnell frei gab und somit im richtigen Moment nachgefüttert werden musste und diesen Moment zu finden war kaum möglich. Das Sensas Team aus Falkensee versuchte dagegen die größeren Fische zu selektieren und fütterte nur große Mückenlarven und auch einige Caster sowie geschnittene Würmer.Das machte sich in der Stückzahl bemerkbar, doch am Ende stimmte das Gewicht in den meisten Keschern. Diese Taktik war ein Erfolg einer ganzen Woche intensiven Trainings, die am Ende mit einem Treppchenplatz belohnt wurde und sicherlich zu der größten Überraschung gehörte.

Platz 3 - das Team Sensas Falkensee
Überraschend stark mit Platz 3 - das Team Sensas Falkensee

Auf dem zweiten Platz landete am Ende die junge Sensas Truppe des AC Dömitz aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer intensiven Trainingswoche war das der verdiente Lohn und es war sogar noch Luft nach oben, wenn auch beim Losen das richtige Händchen in den Topf gegriffen hätte. Es gab nur wenige bekannt schlechte Plätze an der Aue, doch das Sensas Team loste gleich dreimal in die Pappeln am Sektor A und B und das war für ein noch besseres Ergebnis dann doch zuviel.


Fischte sehr stark, das Team Mecklenburg Vorpommern

Das einheimische Team aus Sulingen verzichtete dagegen auf die ersten drei Trainingstage und stieg erst am Donnerstag und Freitag ins Training ein. Sicherlich ein Fehler, denn die gesamte Strecke war kaum mehr mit den Ergebnissen und Erfahrungen jahrelangen Angelns zu vergleichen.

Die Lokalmatadoren aus Sulingen
Die Lokalmatadoren aus Sulingen

Sie hatte sich aufgrund des Trainingsbetriebs und der eingebrachten Mückenlarven verändert und diese Veränderungen galt es jeden Tag aufzunehmen, zu analysieren, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Mit dem respektablen 4. Platz erreichte das Team am Ende dann aber nach einer Aufholjagd am Sonntag trotzdem den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.

Marco von Hoolten vom Mosella Team
Marco von Hoolten vom Mosella Team

Auch das Team Mosella Germany korrigierte den am ersten Tag enttäuschenden 10. Platz und wurde im zweiten Durchgang mit 22 punkten tagesbeste Mannschaft und in der Gesamtwertung 6ter. Den ersten Tag dominierte wie schon im Vorjahr das Stipp-Profi Team aus Brandenburg. Obwohl das Team im Vergleich zum Vorjahr mit drei anderen Anglern besetzt wurde, waren es am Ende des Tages 13 Punkte, die das Team mitbrachte. Die Stipp-Profis hatten einmal wieder das richtige Gespür und legten mit der Startfütterung den Grundstein für den späteren Erfolg. Terre de Riviere wurde mit grauem Lehm abgebunden und am Anfang 125 ml kleine Mückenlarven auf 5 gecuppte Kugeln verteilt. Drei Kugeln + eine Kugel Futter mit einer Handvoll Pinkies kamen auf die 13 Meter Bahn, zwei Kugeln auf die tiefe Kante im Bereich von 5 bis 7 Metern. Die abgebundene schwere Erde gab die relativ große Menge Mückenlarven nur sehr zögerlich frei, so dass einerseits genügend Köder am Grund waren, die Fische aber nur wenig freie Köder zum Fressen hatten. Nachfüttern war somit in den ersten zwei Stunden nicht nötig, teilweise wurde während der drei Stunden überhaupt nicht nachgefüttert. Insbesondere Rotaugen stellten sich auf die Bälle, die sehr genau beangelt werden mussten. Mit Posen von 0,2 Gramm bis 0,75 Gramm und Haken der Größen 22 bis 26 musste eine einzelne Mücke genau auf den gecuppten Erdbällen präsentiert werden.

Stahlkiel und Stahlantenne
Stahlkiel und Stahlantenne - das war die richtige Wahl für die Aue

Meist kam der Biss bereits beim Einsetzen, wenn die Mücke den Grund erreichte und sich die Pose stellte und blieb der Biss aus, so galt es dem Köder durch leichtes Ziehen oder Anheben der Pose wieder Leben einzuhauchen.
Wo das nicht klappte, kamen auch noch einige unkonventionellere Methoden zum Einsatz. Barsche von ca. 50 Gramm jagten teilweise direkt unter der Wasseroberfläche und konnten beim Jagen angeworfen werden. Eine einzelne Mücke am leichten Geschirr wurde dazu mit der Kopfrute wie an einer Spinnrute an der Oberfläche entlang gezogen bis ein Barsch zupackte. Meist war der Spuk schnell vorbei, doch zwei bis drei Fische konnten so erbeutet werden. Überhaupt waren relativ viele Flussbarsche auf der Strecke. Insbesondere in den Sektoren D und E lohnte es sich einen separaten Platz im 5 bis 6 Meter Bereich für die Stachelritter anzulegen. Helle, teilweise auch gelbe Erde mit Mückenlarven und geschnittene Würmer, die pur gecuppt wurden brachten einige gute Barsche in die Setzkescher.

Gerd Beich aus Sulingen
Gerd Beich aus Sulingen fischte zwei starke Durchgänge an der Aue

Im zweiten Durchgang reagierten die Rotaugen und im A Sektor auch die Minibrassen auf eine ins Wasser gestellte Wolke. Rot war gut und wurde am meisten geangelt, doch auch mit schwarz oder gelb ging was. Wichtig schien nur, dass eine ständige Wolke im Mittelwasser schwebte, in die sich die Fische hineinstellten. Gefärbte und im Pole Cup geschwabbelte Erde oder Zusätze wie Mosella Neon, welches pur in den Pole Cup gegeben wurden sorgten für den für die Weißfische sehr anziehenden Effekt. Die Fische stellten sich teilweise bis zu einen Meter unter der Wasseroberfläche in die Wolke und wurden nun mit Posen von 0,2 Gramm und einer verteilten Bebleiung im Absinken gefangen. Dabei wurde der Köder an gestreckter Schnur eingesetzt und gewartet bis sich die Pose stellte. In dieser Phase kam meist der Biss, sofern er ausblieb musste das Spiel wiederholte werden.

Willi Frosch vom erstmalig startenden VDSF Team
Willi Frosch vom erstmalig startenden VDSF Team


Richtig große Fische wurden dann auch noch gefangen. Dieter Bernhardt vom VDSF Team startete im C Sektor mit einem dicken Aland, Andreas Heidemüller und Henric Plass vom Stipp-Profi Team erwischten in den Sektoren E und C jeweils einen Brassen von 2500 Gramm.

ein Brassen
Wer einen Brassen landen konnte hatte einen Sektorensieg sicher

Beide Brassen hatten am Sonntag wohl genug vom Trubel der letzten Woche und verweigerten einen längeren spannenden Fight. Nach jeweils keiner Minute waren die Brassen bereits im Kescher und das Stipp-Profi Team um einen Erfolg reicher.

Das siegreiche Team vom Stipp-Profi
Das siegreiche Team vom Stipp-Profi

Zu den Ergebnissen der Herren

Die Frauenstrecke wurde vom Veranstalter so gewählt, dass die Frauen in 2 langgezogenen Kurven saßen. Dieses hatte den Vorteil, dass das Wasser am eigenen Ufer tiefer war als in der Mitte der Aue, bei einer maximalen Rutenlänge von 11m bei den Frauen war dieses sicher gut so. Ausserdem konnte man im Vorfeld damit rechnen, in den Kurven gut zu fangen und so war sicher auch die Hoffnung auf den ein oder anderen Bonusbrassen da. Leider bewahrheitete sich dieses nicht und in den Frauensektoren wurde sehr schlecht gefangen. Schon in den letzten Trainingstagen blieben einige Frauen ohne Fang.

So sah dann auch die Anfangsfütterung während der Veranstaltung verhalten aus, es wurde sehr wenig und mager gefüttert, fast alle Frauen fütterten punktgenau mit dem Polecup. Bei der Taktik und Technik der Frauen, sah man kaum Unterschiede zu den Männern und der ein oder andere Zuschauer, der sich an die Frauenstrecke "verirrte" war erstaunt, wie gut und sauber die meisten Teilnehmerinnen angelten und fütterten.

Petra Bredemeier
Petra Bredemeier von der Stipper Gruppe Hemmoor

Am 1. Tag liess Steffi Bloch vom "Stipp Profi" Team ihr Können aufblitzen und fing kontinuierlich in Sektor B kleine Gründlinge. Keine andere Teilnehmerin konnte hier mithalten, so dass Steffi souverän den ersten Platz im Sektor mit 545 Gramm belegte. Die Zuschauer waren sich einig, dass Steffi technisch und taktisch sicher die zur Zeit stärkste Frau in Deutschland ist. Jeder Handgriff saß hundertprozentig, es wurde sauber gefüttert und der Köder erfolgreich angeboten.

Steffi Bloch vom Stipp Profi Team
Steffi Bloch vom "Stipp Profi" Team

Am 2. Tag gewann Toril Fleischmann von den Elbstippern Sachsen, mit 437 Gramm den B Sektor, allerdings nicht mit Gründlingen, sondern mit, für die Aue, relativ großen Rotaugen. Im A Sektor waren die Außenplätze an beiden Tagen nicht zu schlagen, den 1 Tag gewann hier Astrid Beck (Elbstipper Sachsen) von A1 mit 451 Gramm. Auch hier waren es eher wenige Fische, dafür aber mit einem relativ hohem Stückgewicht.

Den 2 Tag gewann, ebenfall von PLatz A1, Alex Schulz vom Stipp Profi Team mit 1053 Gramm. Ein sehr gutes Ergebnis für die Aue.

Im C Sektor kam erstaunlicherweise an beiden Tagen vom Endplatz C5 kein Fisch, dieses ist sicher dem Platz zuzuschreiben. Der C Sektor, direkt am Parkplatz war an beiden Tagen der schlechteste Sektor mit den wenigsten Fischen. Der C Sektor wurde an Tag 2 mit nur 105 Gramm von Alex Schulz gewonnen. Auch Steffi Bloch konnte an Tag 2 im C Sektor nur 4 Fische fangen, dieses reichte aber für Platz 2.

Elena Mahler
Elena Mahler aus Niedersachsen

Ein Bonusfisch wurde dann aber doch noch gefangen. Am 2. Tag gelang es Regina Becker vom LV Berlin einen guten Brassen an feinem Geschirr mit viel Geschick und Vorsicht in den Kescher zu bekommen, Platz 1 im Sektor war der Lohn für den guten Brassen.

Platz-2-Stippergruppe-Hemmoor-Niedersachsen
Platz 2 Stippergruppe-Hemmoor-Niedersachsen


Wie bei den Herren, war auch bei den Frauen das Stipp Profi Team nicht zu schlagen und gewann so den Anglertreff der Frauen. Eine Überraschung war sicher der 2. Platz der Niedersächsinnen von der Stipper Gruppe Hemmoor (Petra Bredemeier, Susanne Hübner und Elena Mahler). Für dieses Team war es der erste Start beim Anglertreff. Den 3. Platz belegten mit nur einem Punkt Rückstand die Elbstipper Sachsen.

Platz-1-das-Stipp-Profi-Team-aus-BRB
Platz 1 - Das-Stipp-Profi-Team aus Brandenburg

An beiden Tagen waren superfeine Montagen an der 8 bis 11m Kopfrute das erfolgreichste Gerät, bester Köder
waren ein oder 2 Mückenlarven an einem 24 oder 26 Haken.

Die Elite der deutschen "Stippfrauen" steht den Männern in keinster Weise nach und bot den Zuschauern einen hervorragen Angelsport. Es lohnt sich für jeden Angler, den Stippfrauen über die Schulter zu schauen.

Zu den Ergebnissen der Frauen

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5 Kommentare
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  • isv
    aue 2010
    Ich war dabei und möchte gerne bestätigen, das die Aue als Austragungsort eine gute Wahl war. Nach ersten Vorbehalten den zu erwartenden niedrigen Fanggewichten gegenüber, konnte man schnell den Spaß am ultrafeine Fischen finden. Diffizile aber auch anstrengende Fischerei; eine echte Herausforderung mit Spaßfaktor.
  • Jayson
    Photo´s
    Ich komme hier nur wegen die Bilder. "Elena Mahler aus Niedersachsen" & "Steffi Bloch vom "Stipp Profi" Team" MEHR DAVON! (oder weniger von mir aus) hey, geschäfts idee? Bikini oberteil mit sponsoren namen? COME ON!
  • Diaflash
    aus Leipzig
    Auch wenn wir als Team es nicht geschafft haben uns auf die Aue einzustellen, ich persönlich halte die Aue für ein sehr gutes und faieres Gewässer. Es ist halt ein völlig anderes Angeln als allgem,ein "üblich". Aber gerade das macht den Reiz aus. Ich komme gern an die Aue zurück, vieleicht 2012/2013 mit einem Anglertreff für Länder? Übrigens noch mal danke an CT für ihr Engagement im DAV und für solche guten und informativen Berichte.
  • Praxx
    zu Beginn hielt ich die IDee einen Anglertreff an der Aue auszurichten für Unsinn, mittlerweile scheint die allgemeine Resonanz aber positiv zu sein. Was haltet Ihr von der Aue aus Austragungsort?
  • nightcrawler
    Klasse Bericht. Man kann sich aus diesem Bericht ein genaues Bild der Verhältnisse an der Aue machen, auch wenn keine Wahnsinnsgewichte erzielt wurden, die feine technische Angelei detailgetreu beschrieben, super.
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