Stippermesse 2013 in Bremen - der Bericht

  • von ct Redaktion
  • 15. März 2013 um 15:02
  • 5

Am 3. März 2013 war es wieder einmal so weit. Wie jedes Jahr fand am ersten Sonntag im März die Stippermesse in Bremen statt. Schon früh vor Einlass, zur mittlerweilen 12. Stippermesse, waren im Foyer unzählige Angler zugegen. Dieses wurde bereits um 8 Uhr geöffnet um die früh angereisten Messebesucher mit Kaffee und Brötchen zu bewirten. Ein Blick nach draußen machte aber schnell deutlich, dass die Kapazität bei weitem nicht ausreichte und sich vor der Halle eine lange Warteschlange bildete.

Als sich dann um 9 Uhr die Pforten öffneten, strömten die Massen in die Messehalle und verteilten sich dort in den großzügig angelegten Gängen. Diese Weitläufigkeit war wohl auch der Grund, warum im ersten Augenblick bei Einigen der Eindruck entstand, dass nicht besonders viele Angler gekommen wären. Irgendwie kam auch mir die Halle in den Jahren zuvor voller vor. Dieser Eindruck relativierte sich aber nach einiger Zeit. Anders als in den Vorjahren strömten permanent Besucher in die Halle und so wurde diese voller und voller. Zu jeder Zeit kamen neue Angler an, und sorgten dafür, dass die Halle mit zunehmender Dauer eher besser besucht war, als dass die Besucherzahlen abnehmen würden. Durchhänger mit leeren Gängen gegen Ende der Messe gab es diesmal nicht. So kam es, dass Veranstalter Heinz Hölblinger am Ende stolz bekanntgeben konnte, dass die unglaubliche Rekord-Besucherzahl von 3127 erzielt wurde. Das sind immerhin gut 20% mehr als im Vorjahr. Damit dürfte die Stippermesse die größte Friedfischmesse in ganz Europa sein.

Neben der großen Stippergemeinde aus Deutschland wurden in diesem Jahr aber auch unzählige Angler aus dem Ausland gesichtet. Die Stippermesse ist international geworden! Egal wohin man sich wendete, war ein Sprachengemisch aus Niederländisch, Englisch, Französisch, Dänisch und natürlich auch Deutsch zu vernehmen. Die Stipperwelt ist größer geworden und gleichzeitig zusammengerückt. Längst hat sich die Qualität der Stippermesse über die Grenzen Deutschland hinaus herumgesprochen.

Trotz der vielen neuen internationalen Besuchern der Messe ist diese aber geblieben, was sie schon immer auszeichnete. Eine warmherzige Veranstaltung und eigentlich schon ein Treffen alter Bekannte und Freunde. Überall sah man lachende Gesichter und sich umarmende Freunde. Hier trifft man sich und vertieft Freundschaften.

Diese Stimmung setzte sich auch bei den Ausstellern und Händlern fort. Gerne wurde ohne Eile gefachsimpelt und nicht mit Ratschlägen hinterm Berg gehalten. Der Kunde war tatsächlich König und es kam nie das Gefühl auf, dass der schnelle Euro im Vordergrund stände. Trotzdem wurden natürlich allerlei hochwertige Waren ausgestellt. Eher günstige Massenware war dabei gar nicht anzutreffen und so konnte nach Herzenslust geshoppt werden. Besonders auffällig war die Fortsetzung eines Trends, den wir bereits letztes Jahr feststellen konnten. Futter war gefragt wie nie zuvor und beinahe jeder Händler hatte sich auf diesen Umstand eingestellt. Markenfutter war überall zum sehr günstigen Tarif erhältlich und daher war es nicht verwunderlich, dass schon kurz nach Beginn der Messe die ersten Kunden mit voll beladenen Sackkarren den Weg zum Auto antraten, um kurz danach wieder die Halle zu erstürmen.

Natürlich gab es neben Futter aber auch viele weitere interessante Produkte zu entdecken. Da dem Einen oder Anderen bestimmt davon einige durch die Lappen gegangen sind und leider nicht jeder vor Ort sein konnte, möchte ich euch folgend ein paar Messeeindrücke und Highlights präsentieren. Den virtuellen Rundgang starte ich bei einem alten Bekannten der Stippermesse.

CM-Lockstoffe:

Wie jedes Jahr war der Stand von Claus, direkt am Eingang der Halle, einer der ersten Anlaufpunkte für viele Angler. Überall wurde an Lockstoffdosen geschnüffelt oder das ausgestellte Futter genauestens unter die Lupe genommen. Claus oder einer seiner fachkundigen Begleiter waren stets bereit Rede und Antwort zu stehen und ließen niemanden mit ratlosem Gesicht von dannen ziehen. Durch seinen großen Erfahrungsschatz war es möglich gezielte Futter- und Lockstofftipps für beinahe jedes Gewässer oder Fischart zu erhalten. Sehr deutlich wurde, dass Claus nicht nur für außergewöhnliche Lockstoffe steht, sondern auch sein Futter eine immer breiter werdende Fangemeinde gefunden hat. Es ist zur festen Institution im Matchzirkus geworden und wenn man ganz genau hinsieht wird man es nicht selten am Wasser entdecken können.

Es durfte geschnüffelt und probiert werden. Claus hatte für jeden ein offenes Ohr und gab dank seiner großen Erfahrung wertvolle Tipps. Es durfte geschnüffelt und probiert werden. Claus hatte für jeden ein offenes Ohr und gab dank seiner großen Erfahrung wertvolle Tipps.
Claus hatte für jeden ein offenes Ohr und gab dank seiner großen Erfahrung wertvolle Tipps.

Dieses Jahr hat Claus sein Sortiment um ein Feederfutter namens Feeder-Mix „gelb“ erweitert. Natürlich liegt er damit voll im Trend, denn Feedern ist nach wie vor einfach angesagt. Außerdem hat er zwei neue Lockstoffe aus der Mini Liquids Reihe vorgestellt. Coconut Dream und Terminator Bream sind hochdosierte Aromen, die als Aktivator oder als Hauptlockstoff zum Futter gegeben werden können.

Mivadi/Match-Tackle:

Nach ein wenig plaudern habe ich meinen Rundgang fortgesetzt und traf am gemeinsamen Stand von Mivardi und Frank Mahler (www.match-tackle.de) auf ein bekanntes Gesicht in Form von „Jungfachberater“ Toni Weise. Toni stellte interessierten Besuchern gerade die neuste Evo Extreme Bolo vor. Kurz in die Diskussionsrunde eingereiht, erwies sich die Bolorute als leichte, aber sehr steife Rute für die Angelei auf große Fische am Silo- oder Sacrow-Paretzer-Kanal. Mein persönliches Interesse liegt, neben der Kopfrutenangelei, seit letztem Jahr allerdings besonders beim Matchrutenangeln. Aus diesem Grunde fand ich besonders spannend, was Mivardi für vergleichsweise wenig Geld zu bieten hatte. Das Mittelklasse Matchrute Sensitive Match konnte durch eine weiche, schnelle Aktion beeindrucken und dürfte an vielen Gewässern mit einem Wurfgewicht von 6-18g eine gute Wahl sein.

Am Mivardistand, zusammen mit Frank Mahler, gab es das eine oder andere schöne Produkt zum kleinen Preis. Die Fachberatung war Top.
Am Mivardistand, zusammen mit Frank Mahler, gab es das eine oder andere schöne und preiswerte Produkt. Die Fachberatung, hier von Toni Weise, war Top.

Neben Mivardi waren natürlich auch Franks eigene Produkte auf dem Stand vertreten. Wie immer bot er erstklassige Hakenboxen und Posenmodelle zum unschlagbaren Messepreis an. Letztere waren bereits für sehr günstige 1€ verfügbar.

Poledoc:

Als nächstes folgte der kleine aber feine Stand von Poledoc Ralf Rosarius. Bekannt durch innovative Rutenreparatur auf höchstem Niveau, hat Ralf sich bereits vor Jahren einen Namen gemacht und ist für diejenigen Stipper Anlaufstelle, die beim Angeln Pech mit ihrem Gerät hatten. Heute sind viele kleine Helferlein dazugekommen und es gibt kaum einen Stipper, der an seinem Stand vorbeigehen kann, ohne sich einen der Kohlefaser Polecups mitzunehmen. Ralf wäre aber nicht Ralf, wenn ihm nicht ständig neue pfiffige Ideen für wirklich sinnvolle Produkte einfielen. Besonders aufgefallen ist mir in diesem Jahr der blaue Maggot&Pellet mini Cup. Dieser kleine Becher wird durch ein Gummiband auf der Rutenspitze montiert und dort beim Angeln belassen. Ein optional einsetzbares Gitter verhindert frühzeitiges entleeren des Cups beim Herausschieben der Rute. Maden und Pellets bleiben wo sie sind, bis der Angler die Rute dreht und die Köder wohl-dosiert ins Wasser regnen lässt.

Herr Doktor, bitte in den OP! Der Poledoc Ralf Rosarius mit einer seiner genialen Ideen.
Herr Doktor, bitte in den OP! Der Poledoc Ralf Rosarius mit einer seiner genialen Ideen.

Eine Anleitung zur Montage findet ihr hier (PDF)

Preston:

Einem wilden Zickzackkurs folgend, gelangte ich dann zum Stand von Preston Innovations, die zusammen mit Fritz Emonts den Stand in Bremen führten. Bereits im Vorfeld gab es sehr viel Wirbel um die neu angekündigte Sitzkiepe Absolute Station, die in England im Vorverkauf alle Verkaufsrekorde bricht. Und tatsächlich: Preston hat das einzige in Europa verfügbare Modell mitgebracht. Auch bei den anwesenden Messebesuchern war das Interesse gigantisch und so dauerte es eine Weile, bis ich mir einen ersten Eindruck der Kiepe verschaffen konnte. Die Optik ist wirklich gelungen. Die Konstruktion des silbernen Rahmens lässt die Station luftig-leicht und edel erscheinen. Das Fußpodest ist knapp über dem Boden montierbar. Als ich dieses zum ersten Mal betrete und ein wenig wippe bewegt es sich keinen einzigen Millimeter. Es folgten leichte Sprünge bis hin zum exzessiven Hochsprungwettbewerb. Genauso gut hätte ich auf dem Betonboden der Halle Belastungstests durchführen können! Die Sitzkiepe ist unglaublich stabil. Die Wahl der 30mm Beine war ideal und ich bin mir sicher, dass der ein oder andere stolze Besitzer seine Angelplattform in Zukunft zu Hause lassen wird.

Ich muss eventuell eine leicht komische Figur abgegeben haben, als ich wild wie Rumpelstilzchen auf dem Podest herumgesprungen bin, denn plötzlich kam der holländische Nationalangler Arjan Klop grinsend auf mich zu und erklärte mir die weiteren Vorteile der neuen „Wunderkiepe“. Sämtliches vorhandene Prestonzubehör passt auf die 30mm Beine und das Fußpodest ist in Sekunden abnehmbar. Spontan ging er dann auf meinen Wunsch ein und ließ sich auf der Kiepe ablichten.

Mit Spaß und Zuversicht voll dabei. Nationalkaderangler NL Arjan Klop und sein Mitarbeiter beweisen wie stabil die neue Absolute Station ist. Sie gibt keinen Millimeter nach! Mit Spaß und Zuversicht voll dabei. Nationalkaderangler NL Arjan Klop und sein Mitarbeiter beweisen wie stabil die neue Absolute Station ist. Sie gibt keinen Millimeter nach!
Mit Spaß und Zuversicht voll dabei. Nationalkaderangler NL Arjan Klop und sein Mitarbeiter am Stand von Preston

Wir kommen ein wenig über die Angelei in Holland, aber auch über die unsere in Deutschland, ins Gespräch. Wie so viele unserer Nachbarn schwärmte er vom IAM in Brandenburg und eilte zum Rutenstand, um mit einer Bolo wiederzukommen. Ohje, dachte ich mir. Ich habe bereits im Internet gesehen, dass Preston nun auch eine Bolo im Sortiment hat. Allerdings weiß ich, wie es in England um die Boloangelei bestimmt ist (es gibt sie quasi nicht) und hatte deshalb auch keine großen Erwartungen an die Rute aus dem Mutterland des Angelns. Voller Euphorie redete der sympathische Holländer auf mich ein, dass er die Rute bereits in Brandenburg gefischt habe. Ich kam nicht drum herum die Rute in Empfang zu nehmen, als er sie mir buchstäblich in die Hand drückte. Und ehrlich gesagt war das auch gut so. Die 7m Version Namens Absolute Bolo Medium wirft Posen bis 16g und wirkte dabei unheimlich leicht. Sie wies eine ausgeprägte Aktion auf und war trotzdem unheimlich steif. Ich rechnete schon mit dem schlimmsten, als ich nach dem Preis fragte. Nichtmals 200€ soll das gute Stück kosten. Ich war baff! Im Endeffekt kann ich jedem, der eine neue Bolo sucht, nur empfehlen die Preston sich einmal ganz genau anzusehen. Völlig an mir vorbeigegangen war dann auch, dass Preston Futter ohne Fischmehl anbietet. Dabei setzt die Firma Sonubaits auf eine Sorte Futter, die in 3 verschiedenen Farben eingefärbt wurde. Sonubaits Dutch Master ist in Gold, Braun und Schwarz erhältlich und eignet sich laut Arjan hervorragend zum Feedern, aber auch Stippen in unseren Gewässern.

Kopfrutenstand:

Nur ein paar Schritte entfernt befand sich wie jedes Jahr das Highlight der Messe. Der große Kopfrutenstand bot auch in diesem Jahr die einmalige Gelegenheit sich alle Ruten genauer anzusehen. Allerdings war der Stand zu diesem Zeitpunkt total überlaufen und eine dichtgedrängte Besuchergruppe wartete darauf auf den einzelnen Kiepen Platz zu nehmen. Also habe ich die genaue Inspektion auf später verschoben. Ich komme später wieder, keine Frage...

Sensas/Fishing Attack:

Direkt hinter dem Kopfrutenstand stellte die Firma Sensas ihren Stand auf. Marco Beck, Sven Brehe sowie U21 Nationalangler Kevin Ebner -um nur einige zu nennen- kümmerten sich um die zahlreichen Fragen der Standbesucher und versorgten sie mit dem passenden Material. Wie immer war der deutschsprachige Katalog enorm gefragt. Zum Glück hatte Sensas vorgesorgt und gleich einen riesigen Stapel davon mitgebracht. Weitere Renner waren wie im Vorjahr das Futter der 3000er Serie und die neuen Flaschen Aromix. Kopfschüttelnd sah ich zu, wie Messebesucher, die nur mal eben an dem Lebkuchenaroma riechen wollten, erst eine, dann fünf und letztendlich auch gerne mal zehn Flaschen davon mitnahmen. Spontan fühlte ich mich an TV Bilder von Schlussverkäufen versetzt. Es wurde mitgenommen, was nur irgendwie getragen werden konnte. Eine Messe hat nun mal eine ganz eigene Dynamik...

Der Sensasstand war auch 2013 zum Bersten gefüllt. Lockstoffe und Futter wurden wie im Kaufrausch erworben.
Der Sensasstand war auch 2013 zum Bersten gefüllt.
Lockstoffe und Futter wurden wie im Kaufrausch erworben.

Ebenfalls sehr gefragt waren die neuen  Bombix Sprays, wobei ich dann doch sehr dankbar dafür war, dass die Besucher beim Testsprühen sich eher auf die lecker riechenden Sorten Breme und Gardon beschränkten und Garlic (Knoblauch) sowie Monster Crab (Monsterkrabbe) luftdicht verpackt in der Flasche ließen.

Browning:

Am Browningstand schräg gegenüber war wie immer bereits kurz nach Beginn kaum ein durchkommen. Dicht an Dicht schlängelte sich die endlose Kolonne Besucher durch den Messestand und ließ sich von den unglaublich gelassenen Browningmitarbeitern fachkundig beraten. Albert Wiederer stellte den begeisterten Feederanglern die neue Rutenreihe Black Viper vor und Bob Nudd erfüllte die unzähligen Autogrammwünsche seiner Fans. Dabei ging er hervorragend auf die Fragen des Publikums ein, und schnell entwickelte sich in dem Gedränge eine weitere lange Schlange, die geduldig dem Star aus England zuhörte. Bob fühlte sich pudelwohl. Auch die Besucher waren mehr als zufrieden und erstaunt, wie locker der mehrfache Weltmeister sich gab.

Bei Browning gab Angellegende Bob Nudd geduldig Autogramme und nahm sich, auch bei dichtestem Gedränge, so viel Zeit bis auch die letzte Frage beantwortet war. Bei Browning gab Angellegende Bob Nudd geduldig Autogramme und nahm sich, auch bei dichtestem Gedränge, so viel Zeit bis auch die letzte Frage beantwortet war.
Bei Browning gab Angellegende Bob Nudd geduldig Autogramme und nahm sich, auch bei
dichtestem Gedränge, so viel Zeit bis auch die letzte Frage beantwortet war.

Natürlich konnte am Browningstand auch bestens eingekauft werden. Neben attraktiven Messepreisen für eigentlich alle Produkte -so gab es z.B. den Lockstoff M7 für einen Euro- gab es nochmal einen 10% Rabatt für diejenigen, die einen Bon von 100€ erzeugten. Und das waren nicht wenige!

Matrix:

Am Nachbarstand ging es nicht weniger bunt zu. Carsten Röschl, Christoph Barra und Yogi (Jörg Wachtmeester) zeigten den interessierten Besuchern, was Matrix zu bieten hatte. Neben schönen Feederruten hat auch Matrix tolle Matchruten im Sortiment. Die Matrix Reflex Match kann durchaus als ultraleichte Rute mit starkem Rückgrat bezeichnet werden. Für große Fische weist sie eine schöne durchgehend weiche Aktion auf. Auf den neuen SB-Sitzkiepenmodellen sowie dem Feederstuhl (Ethos Accessory Chair) konnte kurz verschnauft werden.

Matrix konnte mit ausgeklügelten Produkten zu einem fairen Preis überzeugen. Auch hier spielte Feedern eine große Rolle.

Matrix konnte mit ausgeklügelten Produkten zu einem fairen Preis überzeugen.
Auch hier spielte Feedern eine große Rolle.

Die deutschen Einflüsse im Team waren dann letztendlich auch im Sortiment erkennbar. Total durch die Dominanz der Bolorute beim IAM überrascht, entschied Chefentwickler Ricky Teale, dass auch Matrix unbedingt eine Bolorute benötige. Das Ergebnis konnte auf der Stippermesse Bremen erstmalig begutachtet werden. In den Firmenfarben Blau/Schwarz lackiert macht sie einen sehr schlanken und leichten Eindruck. Dabei ist sie natürlich sowohl mit leichten, als auch mit schwereren Posen am Silokanal einsetzbar.

Evezet:

Fast bin ich dann am Stand von Evezet vorbeigelaufen. Wäre mir der leckere Aromageruch nicht in die Nase gestiegen, wäre mir diese holländische Futtermarke vielleicht bis heute unbekannt. Am Stand selber war ich über die Vielzahl von Mitarbeitern überrascht, die um jeden Kunden herum wuselten. Sofort wurde ich angesprochen und bekam eine Futterpräsentation. Die offene, sympathische Art lud ein übers Angeln und natürlich auch über die Produkte von Evezet zu sprechen.

Nico Bakkernes, Division A-Angler der Top Competitie mit seinem Team. Für viele total unbekannt, machten die Futtermittel von Evezet einen sehr hochwertigen Eindruck.
Nico Bakkernes, Division A-Angler der Top Competitie mit seinem Team.
Für viele total unbekannt, machten die Futtermittel von Evezet einen sehr hochwertigen Eindruck.

Im Endeffekt war ich dann ziemlich überrascht von dem, was dort geboten wurde. Jede einzelne Futtersorte machte vom Geruch einen richtig guten Eindruck und kann für die normale Angelei noch locker 1:1 gestreckt werden. Dabei verfügen sie über einen angenehm natürlichen Geruch. Das lässt auf hochwertige Mehle schließen. Als ich dann ein paar Einzelmehle in die Hand bekam, verstärkte dich der Eindruck. Gerade der gemahlene Hanf war eine Wucht. Trotz der guten Qualität dürfte es Evezet auf der Messe nicht leicht gehabt haben. Die namhafte Konkurrenz war stark und bot in Großgebinden ihr Futter zum Teil zu Schleuderpreisen an. Ich hatte eher den Eindruck, dass viele Messebesucher sich das Futter deshalb nur Oberflächlich im Vorbeigehen angesehen haben. Wer aber stehen blieb, der nahm auch sofort ein paar Tüten zum Testen mit.
Nebenbei sprach ich Nico Bakkernes auf den Kanal de Voorne und das Anglo/Dutch Festival Ende April in Holland an und Nico stellte mir seine persönliche Erfolgsmischung für den Kanal zusammen. Mal sehen, wie es dort in diesem Jahr für mich läuft und ob ich mich bei Nico mit einem guten Ergebnis in Erinnerung rufen kann.

Tubertini/FTM:

Meinen Rundgang setzte ich dann am großen Stand von Fishing Tackle Max fort. Blickte man sich hier um, wurde sofort klar, welche Entwicklung FTM in kürzester Zeit hingelegt hat. Die Dichte an erstklassigen Anglern als Berater war unheimlich hoch. Altmeister Helmut Klug, Thomas Pruchnowski, Harald Windel, Feederass Matthias Weigang und Tobi Klein sowie natürlich der international erfahrene und erfolgreiche Günter Horler waren am Stand anzutreffen. Kaum verwunderlich, dass der ebenfalls sehr erfahrene Ivo Vince seit kurzem als Außendienstler für FTM unterwegs ist. Die Fachkompetenz am FTM-Stand war also gigantisch.

Optisch war der Stand in zwei Bereiche geteilt. Links präsentierte Günter Horler den Bereich Match-und Stippfischen, während auf der rechten Seite Matthias Weigang und Tobi Klein mit Rat und Tat zur Verfügung standen. Matthias erklärte interessierten Anglern, wie sie sein Futter optimal vorbereiten können und erklärte voller Überzeugung das Konzept hinter „seinen“ Feederruten und Spitzen. Besonders aufgefallen ist mir dabei die neue Next Generation Light Feeder. Diese zweigeteilte Rute passt voll zum neuen Trend der Feederszene. Weg vom Heavy Feedern (wenn möglich) und hin zum feinen Angeln mit möglichst leichten, kurzen Ruten. Die Light Feeder ist in 3,30m und 3,60m verfügbar und wiegt dabei nur 140g bzw. 150g. Die Aktion ist durchgehend um auch große Fische bändigen zu können. Matthias betont, dass sie sich an italienischen Carpodroms sowie auch beim Rotaugenangeln bestens bewährt hat.

Mein persönliches Highlight war dann allerdings eher der linke Teil des Standes, an dem Günter Horler seine neuen Futtermittel sowie seinen neuen Zoomer vorstellte. Sofort entstand ein nettes Gespräch und ich fragte Günter über seinen Schwimmer aus. Günter berichtete, dass er schon seit Ewigkeiten seine Schwimmer im Keller selber baut und so auch der neue Zoomer entstanden ist. Er verfügt, anders als viele Konkurrenten, über einen langen Metalladapter, so dass das Blei weg vom Posenkörper gehalten wird. Schrumpfschlauch oder andere Basteleien, um den Waggler vor Beschädigungen zu schützen, sind absolut unnötig geworden. An einer montierten Rute verdeutlichte er dies auch sofort anschaulich und erwähnte noch die besondere Hauptbebleiung. Diese runde Bleikugel verfügt über eine Bohrung und senkt sich im Wurf über die einzelnen kleinen Bleischrote. Verwicklungen werden somit optimal vermieden. Eine weitere Besonderheit sei der neue Antennenkiel. Der Kunststoff ist noch leichter als Karbon und sorgt somit für ein sauberes und sensibles Absinken im Wasser.

Viel braucht man zu Günter eigentlich nicht mehr sagen. Am FTM Stand präsentierte er sein neues Futter und den selbst entwickelten Zoomer.
Viel braucht man zu Günter eigentlich nicht mehr sagen. Am FTM Stand präsentierte er sein neues Futter und den selbst entwickelten Zoomer.

Gebannt hörte ich ihm zu und sah mir aus den Augenwinkeln sein neues Futter an. Dieses ist direkt aus der Tüte schon mit würzigen Aromen versehen, die aber noch durch die neue Lockstoffserie ergänzt werden können. Besonders die Weltmeister-Vanille hat es mir angetan. Günter forderte mich auf diese einfach mal zu probieren. Man könne sie sich auch Löffelweise in den Cappuccino rühren, da alle Inhaltstoffe natürlicher Art seien, betonte er grinsend. Tatsächlich genehmigte ich mir eine kleine Portion. Sie schmeckt herrlich vanillig und sahnig. Weiter erklärte er mir, dass die Vanille den Namen nicht ohne Grund führe. Schon etliche Weltmeisterschaften seien damit entschieden worden und auch an seinem Europatitel wäre sie nicht ganz unschuldig. Das glaube ich ihm gerne!

Kopfrutenstand die Zweite:

Nachdem ich mich am FTM Stand besten informiert fühlte, habe ich einen erneuten Blick Richtung Kopfrutenstand gewagt. Jetzt, deutlich später am Tag, sah die Sache richtig gut aus und die langen Stangen konnten in Ruhe begutachtet werden.

Der Kopfrutenstand ist nach wie vor zentraler Anlaufpunkt für die meisten Stipper auf der Bremer Messe. Hier können Modelle aller Preisklassen im direkten Vergleich kritisch beäugt und zusammen mit Freunden heiß diskutiert werden. So war es natürlich auch in diesem Jahr. Hat die Marke des Vertrauens gute Arbeit geleistet? Welche Rute steht am besten? Warum ist diese so teuer oder wie viel muss auf den Tisch gelegt werden, um etwas Vernünftiges am Wasser zu haben? All diese Fragen konnten am Kopfrutenstand, zumindest durch einen ersten Eindruck, beantwortet werden.

Wieder einmal Highlight der Messe. In ganz Europa dürfte der Kopfrutenstand einmalig sein und war beliebt wie eh und je.

Wieder einmal Highlight der Messe. In ganz Europa dürfte der Kopfrutenstand einmalig sein
und war beliebt wie eh und je.

Mein erster Anlaufpunkt war der äußere Platz der Firma Browning. Browning hat einige neue Ruten unterhalb der Z9 auf den Markt gebracht und das Kitkonzept überarbeitet. Für viele sehr ungewohnt, lässt Browning bei den neuen Modellen die weiche Spitze weg und versieht die Kits gleich mit einer Teflonhülse mit großem Durchmesser. Die Kits sind dabei trotzdem volle 6m lang! Was sich auf dem Papier sehr eingängig liest, sorgte am Kopfrutenstand bei vielen für Irritation. Das Gefühl einer sehr steifen Rute ohne wabbelige Spitze ist nun einmal total unbekannt und machte es vielen nicht einfach die Ruten zu beurteilen. Mir persönlich hat diese Art der Kits unheimlich gut gefallen, da im Drill das Gummi garantiert perfekt arbeiten kann. Letztendlich halte ich es für eine Sache der Gewöhnung, die noch viele Angler überzeugen wird. Bei den einzelnen Ruten selber war die Vernunft vorherrschend. Gleich mehrere Modelle ließen sich für kleines Geld erstehen und machten einen akzeptablen bis sehr guten Eindruck. Auch die ZAllrounder (befindet sich bereits im CT- Test) macht dort keine Ausnahme. Für deutlich unter 1000€ sorgte sie auf der Messe für Aufsehen. Allerdings hatten die meisten Besucher nur Augen für die höherpreisigen Modelle der jeweiligen Hersteller. Hier bietet Browning mit der Z8-Z12 schöne Ruten, die ebenfalls universal gefischt werden können. Preis und Leistung stimmen auf jeden Fall.

Browning Kopfrutenstand

Bei Sensas konnte am anderen Ende des Standes die neue 5er XL Reihe in die Hand genommen werden. Teil 1-6 sind weiterhin mit der Serie 4 kompatibel, dann werden die neuen Ruten ein wenig stärker im Durchmesser. Dennoch fühlte sich gerade das Modell 75XL (in etwa vergleichbar mit der 774) wunderbar leicht und steif, aber auch sehr stabil an. Der Clou an der 5er XL Serie ist die Rutenlänge. Volle 13m werden mit gekürzter Spitze ohne Extension erreicht. Dabei fühlte sie sich dann doch sehr viel leichter als eine 4er mit Extension an. Meine Begeisterung spürte natürlich auch Sven Brehe, der mir die Rute angereicht hatte. Ausdrücklich riet er mir nun davon ab die 85 XL in die Hand zu nehmen. Sie sei einfach viel zu gut. Trotzdem musste ich aus objektiver Sicht natürlich darauf bestehen und hätte es lieber doch nicht getan. Die 85 XL ist eine wahre Traumrute. Unglaublich leicht und steif . Der Haben-wollen-Effekt setzte sofort ein. Als Sven mir dann einen Katalogpreis von deutlich über 4000€ nannte, landete ich auf dem harten Boden der Realität. Ich tröstete mich mit der Tatsache, dass die Rute eher ein Spezialist für Kanal und See sei und ich doch vielmehr einen Allrounder benötigen würde. Trotzdem tat es doch irgendwie noch weh, als ich mich zur nächsten Kiepe aufmachte.

Sensas Kopfrutenstand

Ließen sich die Stippermesse nicht entgehen und wirkten tatkräftig mit: Christophe Nouhalier von Sensas Frankreich und Thomas Engert (Sensas Deutschland)

Bei Mivardi angekommen bin ich tief verwundert. Es befindet sich niemand am Stand. Die Kollegen nebenan berichten, dass bereits seit 1,5 Stunden die Testsitzkiepe unbemannt sei. Also schnappte ich mir schleunigst Toni vom Mivardistand, denn ohne ersten Eindruck wollte ich hier nicht weg. Mivardi wurde von vielen als Eintagsfliege bezeichnet und mehr als kritisch hinterfragt. Mir ging es nicht wirklich anders. Nachdem die Firma auch noch nach mehreren Jahren existiert und eine Konstanz im Kopfrutenbereich (Stichwort Modellpflege und Ersatzteilservice) festzustellen ist, war es an der Zeit sich einen Eindruck zu verschaffen. Und der war sogar ziemlich gut! Alle Modelle glänzten durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis. Selbst das Topmodell Evolution 11000 für nur 1500€ (Messepreis) wird mit 2 Kits geliefert und kann meiner Meinung nach an allen Gewässern sehr gut gefischt werden und steht deutlich teureren Ruten in nichts nach.

Bei Matrix war die Sache dann ganz einfach. Matrix hatte neben der Finesse einen Prototypen ausliegen, der mir wirklich richtig gut gefiel. Sollte die Rute unverändert in Serie gehen, bekommt der Käufer eine robuste, „dickwandige“ aber dennoch leichte und steife Rute.

Alles in Allem hieß es am Kopfrutenstand Augen auf und genau Vergleichen, was fürs Geld geboten wird. Aber genau dafür ist er ja da.

Stipp-Profi:

Besonders gefreut hat mich, dass es auf der diesjährigen Stippermesse wieder viel mehr um das Matchfischen ging. Am Stand von Nationalangler Ralf Herlitschke konnte der wahre Renner der diesjährigen Stippermesse im Bereich Matchfischen begutachtet werden. Ralf hatte einen neuen Carbonwaggler der Firma Perfect mitgebracht. Der Waggler fand so reißenden Absatz, dass Ralf mit Mühe und Not aus der hintersten Ecke zwei Exemplare für ein Foto zusammensuchen musste. Der Waggler war, in kürzester Zeit, Restlos ausverkauft. Damit hatte keiner gerechnet. Zufriedene Kunden verließen den Stand mit vollen Tüten und gleich mehreren VEs des sensiblen Schwimmers.

Heimlicher der Matchszene. Der neue Carbonwaggler am Stand von Stipp-Profi Ralf Herlitschke war innerhalb kürzester Zeit komplett ausverkauft. Offenbar ist das Matchangeln wieder in Mode gekommen.

Heimlicher Star der Matchszene. Der neue Carbonwaggler am Stand von Stipp-Profi Ralf Herlitschke war innerhalb kürzester Zeit komplett ausverkauft. Offenbar ist das Matchangeln wieder in Mode gekommen.

Neben den Wagglern gab es wie immer günstiges van den Eynde Futter und viele andere ausgesuchte Produkte. Zusammen mit Ralf standen Diana Ellmer aus dem Damen-Nationalteam und Ex-/Noch-/ oder Schonwieder- (so genau weiß das vermutlich keiner mehr) Nationalangler Andreas Dalcke sowie weitere Topangler hinter den Standtischen und konnten die Kunden bestens beraten.

Zammataro:

Bei Michael Zammataro war jeder sehr gut aufgehoben, der der Feederangelei nachgeht. Es ist schon lange kein Geheimnis, dass sein Sortiment durch gute Qualität und ausgereifte Produkte heraussticht. Zur Stippermesse hat er alles mitgebracht, was der Katalog hergibt. Als Neuheit präsentierte er sein neues Futter X22, das zusammen mit Peer Saddeler, dem „Hafenmeister“ entwickelt wurde. Man kann also davon ausgehen, dass das Futter hervorragend im Winter auf dicke Rotaugen funktionieren wird. Natürlich liefen wie jedes Jahr die hochwertigen Edelstahlkörbe besonders gut, und niemand ließ es sich nehmen ein paar davon mitzunehmen.

Das Banner im Hintergrund sagt eigentlich alles. Die Feederprofis von Zammataro standen mit ihrem geballten Fachwissen und den guten Produkten den Besuchern zur Verfügung.

Das Banner im Hintergrund sagt eigentlich alles. Die Feederprofis von Zammataro standen
mit ihrem geballten Fachwissen und den guten Produkten den Besuchern zur Verfügung.

HJG Drescher:

Kurz vor Ende der Messe machte ich noch bei dem Familienunternehmen HJG Drescher, mit Ursprung in der Aachener Region, halt. HJG steht für Heinz, Jochen und Guido Drescher, die gemeinsam vor ein paar Jahren einen Angelladen eröffneten und dort ihr eigenes Futter verkaufen. Seitdem ist sehr viel passiert. Futter und Lockstoffe sind mittlerweile Überregional bekannt und beliebt. Kopf der Familienbande ist Heinz Drescher, der mit jahrzehntelanger Futtererfahrung die Mischungen kreiert hat. Diese machten alle einen sehr hochwertigen Eindruck und sind für uns Angler sehr einfach anwendbar. Heinz berichtete mir mit leuchtenden Augen, dass er nach wie vor ganz simpel vorgeht. Geht er auf Rotaugen am Julianakanal nimmt er einfach 2 KG seines Allroundfutters und mischt 1kg Rotaugenfutter dazu. Geht es auf Brasse, dann nimmt er halt 2 kg Allroundmix+1 kg Brassenfutter. Die Mischungen sind perfekt aufeinander abgestimmt und funktionieren immer. In diesem Jahr sind allerdings noch neue Futtersorten entstanden, die genauso einfach zu handhaben sind. Die Futtersorten D6 und D7 sind sehr aktive Futtermixe für jede Angelsituation. Ganz neu und extrem ausgefallen ist das neue D8. Dieses basiert auf Fischmehl und wurde nicht nur für englische Commercials gemischt, sondern für unsere deutschen Gewässer entwickelt. Dabei ist es im Gegensatz zu marktüblichem Fischmehlfutter unglaublich süß. Erreicht wird dies durch eine neue Süße, die auch in den neuen Aromasprays Anwendung findet. Selbst in höchster Dosierung wird sie nicht bitter und schmeckt noch angenehm cremig. Ein weiteres Highlight sind die neuen Feederfuttersorten. Niemand anderes als der aktuelle Anglertreffsieger Feeder Thorsten Küsters stand dafür Pate. Thorsten hat diese Mischungen bereits zum Anglertreff erfolgreich eingesetzt und kam damit zum Sieg.

Mit viel Leidenschaft stellte Heinz Drescher seine Futtermittel am HJG Drescher Stand vor. Links Sohn Jochen und rechts Anglertreffsieger Thorsten Küsters.

Mit viel Leidenschaft stellte Heinz Drescher seine Futtermittel am HJG Drescher Stand vor.
Links Sohn Jochen und rechts Anglertreffsieger Thorsten Küsters.

Alles in Allem war der Messeauftritt der Dreschers vollkommen gelungen. Das Leuchten in Heinz Augen, wenn er seine Produkte erklärte und der Stolz, wenn er über die hohe Zufriedenheit seiner Kunden berichtete ließen erahnen, dass dieser Mann Angeln lebt und welchen Anspruch er an seine Produkte stellt. Die lange Liste mit großen Bestellungen gab ihm am Ende Recht.

Zu guter Letzt möchte ich noch unseren eigenen Stand, den Champions-Team Stand erwähnen. Mit Freude haben wir gesehen, dass viele Angler unseren Stand genutzt haben, um sich mit uns zu treffen und um in geselliger Runde zu plaudern. Dabei haben wir sehr viel Feedback und viel neue Anregungen für die neue Saison erhalten, die wir natürlich in unsere Planungen für neue Projekte mit einfließen lassen. Natürlich waren auch viele wegen unserer DVDs am Stand und wir hoffen, dass euch die neue Strömungsangeln mit Günter Horler oder auch die schon etwas älteren DVDs die letzten kalten Wintertage verkürzen.

Jayson war wie immer engagiert bei der Sache. Im Hintergrund stellt Jan die DVDs vor.

Jayson war wie immer engagiert bei der Sache. Im Hintergrund stellt Jan die DVDs vor.

Wer an unserer Umfrage teilnahm, konnte am Ende einen der wertvollen Preise wie zum Beispiel eine hochwertige Browningbolo oder den Matrix Accessory Chair gewinnen. Auch der Referent im Süßwasserangeln Steffen Quinger nutzte ab mittags die Gelegenheit Fragen rund um die Fusion der Angelverbände an unserem Stand zu beantworten. Dieses Angebot wurde diesmal reichlich in Anspruch genommen.

Natürlich gab es auf der Stippermesse noch einige weitere tolle Neuheiten, die ich abschließend kurz erwähnen möchte.

Neues Hakenbindegerät von Michael Schlögl. Komplett nichtrostend und einstellbar. Die Halteklammer ist stark verbessert worden, die Kurbel ist im Rotationsdurchmesser verstellbar. Die schwarzen „Kegel“ zur Schlaufenhalterung werden durch drehen befestigt und gelöst. Tolles, durchdachtes Produkt! Herr der handgefertigten Posen. Bei Timm´s Dobbers gab es feine, wertige Posen. Für mich ist die Messe immer wieder ein Anlass ein paar davon mitzunehmen. Bei Hardy/Greys gab es neben den bewährten Ruten einen Neuzugang zu verzeichnen. Greys stellte erstmalig eine Stationärrolle vor. Die GFS 30 verfügt über eine flache Spule, die 150m-0,18mm Schnur fasst. Auch ein Feedermodell, namens GFS 40 ist verfügbar.                        Die Hardyruten wurden durch eine 2 lbs Specimen und eine neuen Barbelrute ergänzt.

Neues Hakenbindegerät
von Michael Schlögl.

Herr der handgefertigten Posen

Timm Dobbers

Hardy Greys stellte eine Stationärrolle vor.

Ich hoffe euch hat der virtuelle Rundgang über die Stippermesse gefallen. Neben diesem schriftlichen Bericht werden in den nächsten Tagen noch einige Videos folgen, die Chefkameramann Jayson Greatorex auf der Messe produziert hat.

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5 Kommentare
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  • Jogi
    aus Bockenem
    Sehr schöner Bericht
    so, dann melde ich mich auch mal zu Wort... finde denn Bericht super geschrieben und kann den ganzen Eindrücken des Autors nur zustimmen! VG Jogi ;)
  • ToniWeise
    aus kahla
    Messe Bremen
    Super Bericht, und dazu noch Jayson von seiner Schokoladenseite getroffen 8-)
  • Jörg
    aus Oldenburg
    Verziehen es ihm Sei
    ;)
  • markush
    Yogi
    Das grenzt ja beinahe an Majestätsbeleidigung. In Demut bitte ich um Entschuldigung YOGI
  • Jörg
    aus Oldenburg
    Schöner Bericht :D
    Super geschrieben und beobachtet Markus. Aber eine kleine Korrektur ;) Der User Jogi ist ein anderer als ich. Ich bin zu meinen aktiven Forenzeiten immer als Yogi online gewesen :D