Landeshegefischen vom Land Brandenburg in Eisenhüttenstadt

  • von Detlef Alexander
  • 04. August 2015 um 10:04
  • 2

Am Sonntag den 19.07.2015 fand das LHF vom Land Brandenburg am Fürstenberger Innensee in Eisenhüttenstadt statt.

Für den KAV Angermünde/Schwedt traten wir vom Sensas-Team Schwedt und vom Stadtanglerverein Schwedt die Ortsgruppe Vierraden an.

Zur Vorbereitung auf das LHF sind wir schon am Samstag angereist, um die Gegebenheiten am Wasser kennen zu lernen. Wie ist die Strömung, wie schwer und wie weit draußen muss man angeln, wo sind die Kanten am Grund, aber natürlich auch Fische fangen, das alles wollten wir am Samstag rausfinden. Im Nachhinein stellte sich raus das es wieder richtig war, einen Tag früher anzureisen. Da es in der Oder und seinen angrenzenden Gewässern ein hohes Vorkommen von Zopen gibt, wurden diese in den Hegeplan mit aufgenommen, da es sonst viele Nullwertungen geben würde.

Training am Samstag: Bei 30°C und Sonnenschein ging es dann zur Sache. Der Wind kam teilweise kräftig von links, sodass das Angeln mit der Bolo schon mal ausfiel. Aber selbst mit der Matchrute war es nicht ganz einfach, durch den kräftigen Wind gab es eine Oberströmung, das selbst die untergedrückte Schnur einen großen Bogen bildete, welche den Anhieb erschwerte. In ca. 30m Entfernung gab es eine kleine Kante von 10cm hinter die man kommen musste um viele Fische fangen zu können. Als Montagen verwendeten wir Waggler mit einer Tragkraft von 10 – 16gr und eine Bebleiung von 2 kleinen Schroten unten. Die Wassertiefe war in 30m Entfernung auch nur knappe 2m, im Kanal und in der Oder fehlte über 1m Wasser. Die Zopen fingen nach dem Füttern sofort an zu beißen, man musste sie nur auch kriegen. Die beste Strategie war über Grund zu angeln. Lies man den Köder auf Grund schleifen, gab es deutlich weniger Bisse von Zopen, dafür konnte man einige Brassen überlisten, die aber in der Minderheit waren. Der Köder wurde oft schon im Absinken genommen. Durch die leichte Bebleiung waren die Zopen nicht so vorsichtig und zeigten die Bisse deutlich an. Die Strategie für den nächsten Tag stand also fest. Abends saßen wir dann in gemütlicher Runde bei ein paar Bier und Steaks vom Grill und werteten das Training aus. Hier sei nochmal der Dank unseres Teams an Olaf und Elke, die Verwandten eines KAV-Mitglieds von uns ausgesprochen. So eine Gastfreundschaft gibt es nicht mehr oft. Wir durften auf Ihrem Grundstück in Eisenhüttenstadt Campen und Sie haben für uns den Grill angeschmissen und uns morgens um 05:00 Uhr Frühstück gemacht.

Am Sonntag trafen wir uns dann mit den anderen Anglern um 07:00 Uhr zur Verlosung am Wasser. 12 Mannschaften traten zum Vergleich an. Darunter namhafte Teams wie der Herrenclub Brandenburg, Sensas Falkensee oder die heimischen Teams Frankfurt und Oderwerft. Zuerst wurden die Sektoren verlost, wer in welchem sitzt und dann jeder Sektor einzeln nochmal, sodass keine Mannschaft im Sektor den gleichen Platz hatte. Der Wind hatte inzwischen auf Ost gedreht und kam von hinten. Eigentlich gutes Bolowetter. Die Matchrute stellte sich aber auch heute als die richtige Wahl raus. Die Zopen nahmen den Köder mit der leichten Bebleiung besser auf. Alle Angler die das Matchrutenangeln beherrschten konnten gut Zopen fangen. Die Kopfrutenangler auf 13m oder 9m volle Länge hatten es schwer, teilweise wurde ein Standfisch gefangen, aber sonst ging bei den meisten nicht viel. 10 Angler kamen ohne Fisch zur Waage, dabei hätte man auch vor seinen Füssen mit einer kurzen Rute ein paar Plötzen und Güstern auf Sicht fangen können. Letztendlich hat es aber für uns mit einer halben Platzziffer Vorsprung zum Sieg gereicht, da es beim Herrenclub eine Nullwertung gab. Den 3. Platz belegten die Sportfreunde von der Oderwerft. Die Ortsgruppe Vierraden aus unserem Stadtanglerverein hat immerhin noch den 8. Platz von 12 Mannschaften belegt. Die detaillierte Auswertung ist im Anhang.

Landeshegefischen Land Brandenburg

Zum Schluss noch was zu unserem Futter. Es bestand zu 60% aus Etang braun, 20% Brassen Black und 20% Gardons Black, alles Serie Sensas 3000. Das Futter war auf stehendes Gewässer ausgerichtet und ziemlich feucht gehalten. Die Bälle wurden nur ganz leicht gedrückt, sodass sie beim Aufprall aufs Wasser sofort auseinander gingen und eine gute Wolke bildeten. Uns gefiel das Wasser dort sehr gut, weil man da wunderbar mit der Matchrute angeln kann, was wir bei uns in Schwedt auch gerne machen, aber eigentlich viel zu selten.

Ergebnisse (PDF)

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2 Kommentare
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  • Sandangler
    aus UM
    Bei uns in Schwedt hat die Oder Normalstand, fließt nur etwas langsamer.
  • brassenopa
    aus eichwalde
    Ja, Glückwunsch nochmal an die verdienten Sieger!!!Hatte das Angeln schon fast wieder vergessen........Sowas von auf den Arsch bekommen!Es ist halt nie schön wenn man vom Nachbarn die Eins vorgefischt bekommt.Man sieht sich an der Oder(Wenn noch Wasser da ist)Petri Heil!