WM 2008 in Cremona (Italien) Vorbericht

  • von ct Redaktion
  • 05. September 2008 um 11:23
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Seit Anfang der Woche trainieren die Mannschaften am Kanal Navigabile. Erste Eindrücke von unserem Redakteur an der Strecke liefert dieser Vorbericht.



Der Canale Navigabile ist ein ca 40m breiter und auf Kopfrutendistanz 3m tiefer Entwässerungskanal in Spinadesco, nahe Cremona(Italien). Der Fischbestand setzt sich aus Karauschen, Karpfen und Brassen zusammen. Außer bei aufkommende Unterströmung steht das Wasser, so dass feine Montagen  von 0,3 bis 1,5g eingesetzt werden und bis zu 3g um den Köder ganz ruhig zu präsentieren.

Die Strecke ist recht unterschiedlich, so dass in unterschiedlichen Abschnitten, z.T. auch der Sektoren unterschiedlich hohe Fanggewichte von 3-5kg oder aber auch bis zu 10kg erwartet werden . Diese Fanggewichte setzten sich zusammen aus Karauschen bis 1kg, Karpfen bis 3kg und Brassen um die 300g. In schattigen Abschnitten finden sich aber auch Schwärme größerer Brassen bis 2kg.

Die ersten Erkenntnisse zeigen, dass die Brassen besser auf Mückenlarven in Erde und die Karauschen und Karpfen besser auf Futter mit Maden reagieren, so dass mindestens 2 unterschiedliche Futterplätze auf den unterschiedliche Entfernungen angelegt werden sollten. Dabei beschränken sich die Angelentfernungen auf eine kurze Spur in 4-5m und die Kopfrutendistanz in 13m. Auf der Matchrutendistanz konnte nicht ausreichend Fisch gefangen werden.



Für die deutsche Mannschaft sind Stefan Posselt, Thomas Pruchnowski, Peter Schührer, Ralf Herdlitschke, Marco Beck, Rene Predereck, Burkhardt Heil und Trainer König in Italien. Sie werden außerdem durch einen weiteren Betreuerstab unterstützt.

Heute Abend wird in einer Teamsitzung beschlossen, welche 6 Angler am Wochenende für das deutsche Team starten aus den Erfahrungen vom heutigen letzten Training wird die  Mannschaftstaktik  vereinbart. Wir werden am Samstag und Sonntag zeitnah Ergebnisse auf der Startseite zur Verfügung stellen. Den besten Eindruck machen die Teams aus Italien, England und Belgien. Sie sind damit als Favouriten auf den diesjährigen Titel einzuschätzen.
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