WM 2009 in Almere - Teil 3

  • von ct Redaktion
  • 11. September 2009 um 13:05
  • 3
Den Abschluss des 2. Teils unserer Serie zur WM 2009 in Almere bildete ein Interview mit dem 5-maligen Weltmeister Alan Scotthorne. Den 3. Teil des Berichtes möchten wir mit einem Interview beginnen, welches wir noch am Abend des offiziellen Trainings mit Mark Downes, dem englischen Chefcoach führen konnten. Das Interview führte Jayson Greatorex.


Mark Downes im Interview mit Champions-Team

CT-Redaktion: Hallo Mark, was sind eure Eindrücke vom Gewässer nach einer Woche Training?

Mark Downes: Nun, am Anfang der Woche war das Gewässer noch sehr produktiv und es war nicht schwierig ein Gewicht von 4 Kilo durch den Fang von Rotaugen, Skimmern und Barschen zu erreichen. Im Verlauf der Woche wurde das Wetter ziemlich schnell schlechter. Die Temperatur fiel um 10 Grad, es regnete die Nacht durch und ein starker Wind kam auf, so dass man nun mit den kleinen Fischen nur noch ca 2,5 kg erreichen kann. Dazu kommt aber, dass einige Angler einen der größeren Brassen fangen werden. Wenn dies gelingt geht es nach vorne im Teilsektor, aber wie weit, das wird über die kleinen Fische bestimmt werden. Ich glaube, die taktische Ausrichtung hat sich im Verlauf der Woche bei den meisten Teams drastisch geändert.

CT-Redaktion: Wenn man den Erfolg beim Anglen aufteilen könnte. Wieviel Prozent würdest du Vorabinformationen, Glück beim Losen und anglerischen Fähigkeiten geben?

Mark Downes: Ich glaube alle drei von dir genannten Faktoren sind ebenbürtig und man muss das gewisse Glück haben, um ganz vorne zu landen. An diesem Gewässer werden die drei Top Favoriten sicherlich alle unter den ersten 5 landen, so dass der Glücksfaktor eine geringere Rolle spielen wird. Bei der anglerischen Fähigkeit spielen Konstanz und daraus resultierendes Selbstvertrauen immer eine große Rolle, denn die besten Teams schneiden meist auch gut ab. Noch wichtiger als die alleinige anglerische Fähigkeiten erachte ich die taktische Fähigkeit. Ich meine damit das Erarbeiten einer Herangehensweise und der richtigen Futterstrategie für den Wettkampf und das Umsetzen dieser Mannschaftstaktik durch den Einzelnen. Wenn das passt sind 50% des Erfolges garantiert.

Champions-Team: In diesem Jahr wird ein neuer Modus angewendet, bei dem jeder Sektor in 3 Teilsektoren unterteilt wird, so dass unter anderem 15 mal die Platzziffer 1 vergeben wird! Was ist deine Meinung zu dieser Neuerung?

Mark Downes: Ich habe kein Problem damit. Das ist die 3. internationale Veranstaltung, die ich in diesem Jahr besuche, bei der die Sektoren unterteilt werden und bis jetzt war es von Vorteil für uns. Wir haben 2 Bronzemedallien gewonnen bei der Europameisterschaft und der Club-WM und wären nach dem alten System nur auf den Rängen 4, bzw. 5 gelandet, so dass ich glaube, dass die guten Teams von der Neuerung profitieren werden.

Champions Team: Welche Teams zählst du dazu?

Mark Downes: Nun gut, ich nenne dieselben Namen, die man überall hört: Frankreich, Belgien und natürlich das Heimteam aus Holland. Wie ich bereits erwähnte, glaube ich, dass diese Teams ganz oben auf der Ergebnisliste stehen werden am Sonntag. Aber um auf den Aspekt der geteilten Sektoren zurückzukommen, dieses spielt einigen Teams in die Karten auch wenn das den anderen Teams nicht gefällt. Die Spitze rückt in jedem Fall dadurch zusammen, dass weniger Punkte vergeben werden, so dass mehr Teams als beim alten System die Chance auf einen Erfolg haben und wir könnten am Sonntag auch eine Überraschung erleben.

Champions-Team: Das Jahr verläuft gut für Deutschland. Die Frauen sind Teamweltmeister geworden und haben auch beim Einzel die Gold und Bronze gewonnen. Zusätzlich konnte der Einzeltitel bei der Jugend gefeiert werden. Was sind deine Eindrücke vom deutschen Team hier in Holland?

Mark Downes: Ich kenne einige deutsche Angler sehr gut, insbesondere Thomas Engert und Marco Beck. Thomas spreche ich auf beruflicher und privater Ebene sehr häufig. Vor ca 15 Jahren fischten wir einige Matches in Irland zusammen und daraus entwickelte sich dieser stetige Kontakt.
Deutschland hat einen guten Stab an Betreuern, es ist ein großes und wichtiges Land, das auf internationaler Ebene Präsenz zeigen muss, was sich in den letzten Jahren auch entwickelt hat. In den letzten Jahren herrschte etwas Flaute, aber es ist schön das starke Comeback mitzuerleben und ich erwarte, dass sie von Jahr zu Jahr noch stärker werden.

Champions-Team: Wird in den nächsten Jahren eine Weltmeisterschaft in England stattfinden?

Mark Downes: NEIN!

Champions-Team: Nicht? Nicht einmal an einem komerziellen Gewässer?

Mark Downes: Nein ich glaube nicht. Allein schon, weil es schwierig wäre für die Starter über den Kanal nach England zu kommen. Aber das größte Problem ist, dass wir keine Gewässer haben an denen man mit 200 Startern fischen kann. Hier in Almere haben wir ein gutes Gewässer mit einfachem Zugang. In England haben wir zwar auch große Flüsse, aber man kommt nicht gut an die Angelplätze. Zusammengenommen wäre es einfach zu schwierig.


Das kongeniale Trainerpaar - Mark Addy (li) und Mark Downes (re)

Champions-Team: Abschließend, welches ist dein interantionales Lieblingsgewässer?

Mark Downes(lachend): Jedes an dem wir gewinnen!

Champions-Team: In Namen von Champions-Team und seinen Lesern vielen Dank und viel Erfolg für das Wochenende!

Samstag - Durchgang 1

Es kam der Samstag – der Tag an dem sich die Arbeit und die Ergebnisse des Trainings beweisen mussten.... Das Los bescherte Rene Bredereck den Sektor A, Harald Windel saß im Sektor B, Ralf Herdlitschke in C, Günter Horler in D und Marco Beck im Sektor E.


Rene Bredereck war vor dem Durchgang guter Dinge

Leider meinte es das Losglück nicht sonderlich gut mit dem deutschen Team und brachte immer einen, meistens sogar 2 oder 3 Angler aus den favorisierten Teams Niederlande, Belgien, Frankreich und England in den 13ner Teilsektor. Harald Windel hatte dazu drn Platz neben William Raison gezogen und stand damit im Fokus des Interesses, denn hinter William Raison hatte sich eine der größten Menschentrauben versammelt. Aber es gilt ja mit den Aufgaben zu wachsen. Sicherlich ein besonderer Druck für Harald, man konnte nur hoffen, dass die Nerven standhalten würden. Das Team brachte sein Futter, wie im Training eroiert auf die drei Futterspuren aus, wobei die 13m Bahn für die Großfische reserviert war. Im Gegensatz zu den Trainingstagen fütterte das britische Team aber nur 2 Spuren. Die mittlere 11 Meter Bahn wurde nicht befüttert, es schien also, dass die Engländer auf das immer schlechter werdende Beißverhalten und die Temepraturveränderungen reagiert hatten und lieber vorsichtiger zu Werke gingen. Auf die kurze 9,5 Meter Bahn wurden einige Bälle geworfen und dann einige Futterbälle ins Zentrum gecuppt, auf die 13m Bahn brachte z. B. Alan Scotthorne nur 2 Kugeln aus geklebten großen Mückenlarven aus. Das deutsche Team cuppte 3 Bälle geklebter Köder (Caster, ganze Würmer, große Mückenlarven) auf die 13m Bahn, dazu 10 bis 12 gecuppte Bälle aus einem Futter/Erde Mix und Ködern auf die 11,5m Bahn und warf einige Kugeln des Mixes auf die 8m Bahn. Auf den kürzeren Spuren kamen kleine Mückenlarven, Caster und Pinkies hinzu.


Fischte einen richtig guten ersten Durchgang - Dieter Friedrichs aus den Niederlanden

Das Fischen begann und es wurden schnell kleine Fische gefangen, das englische Team sammelte auf der kurzen Bahn fleißig die Fische ein und aktivierte diese Bahn während des ganzen Fischens mit dem Schiessen von Pinkis, einigen Castern und Hanf. Dort wo der Wind ein Schießen nicht zuließ, brachten die Angler diese Köder mit dem PoleCup aus. Eine Taktik welche das deutsche Team nicht wirklich im Kalkül hatte, doch auch das deutsche Team fing gut und es fing sogar sehr viele Fische. Nach der ersten Stunde waren die Angler des deutschen Teams meist im vorderen Drittel der Sektoren in Bezug auf die Anzahl der Fische.
Interessant war im Sektor A unter anderem die Taktik der Channel Islands. Der Angler dieses Teams warf ca. 15 Kugeln auf die 11,5m Bahn und begann dann sofort mit dem Schiessen von Pinkis und Castern. Eine Taktik welche die Italiener im Training seit einer Woche ohne Erfolg probierten und die Greig Brown von den Kanalinseln Platz 2 mit fast 3,5 kg brachte. Damit konnte er sich am Ende sogar gegen die Brassen in seinem Sektor durchsetzen, obwohl er selber keinen fing, dafür aber viele Weißfische der 80 Gramm Klasse zur Waage brachte. Eine Taktik mit einer einzigen Spur die aufging.

   

Das Gewicht der gefangen Fische war bei den deutschen Anglern allerdings zu gering. Es wurden meist kleine Rotaugen und Kaulbarsche bis 30 Gramm gefangen. Die Angler, die jedoch die Fische permanent mit Pinkis und Hanf aktivierten, konnten etwas größere Fische fangen. Nach ziemlich genau 60 Minuten kamen dann die ersten Bisse im Sektor bei denen das Gummi aus der Rute schoss. Es begannen oft minutenlange Drills an deren Ende meist ein gewichtiger Brassen in den Netzen der Angler landete. Es wurden nur wenige Brassen verloren, leider jedoch Brassen beim deutschen Team. Im Sektor A lag Rene Bredereck lange gut im Rennen, dann begannen aber die niedrigen Nummern konstant grössere Fische zu fangen und Rene musste dies über die Masse der Fische oder einen Bonusbrassen wett machen. 2 Plätze links von Rene ( zum vermeintlich besseren Ende), saß der ungarische Star Tamasz Walter, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, eher 6 Spuren fütterte und konzeptlos angelte. In der letzten Stunde setzte er alles auf die Großfischkarte und verlor. Mit Platz 10 war er am Ende noch gut bedient.


Hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt - Tamasz Walter aus Ungarn

Zum Ende des Fischens verpasste Rene eine bessere Platzierung als er 4 gute Fische in Folge auf seinem Futterplatz verlor und so konnte Rene mit 1532 Gramm leider nur auf Platz 9 die Ziellinie überqueren. Sicherlich etwas enttäuschend, denn Rene und auch die Betreuer hatten das Gefühl das genug Fische auf dem Platz waren, leider konnte Rene eine Vielzahl der Bisse nicht verwerten oder die Fische bis in den Kescher bringen.


Ein weiterer verlorener Fisch bei Rene - Betreuer Peter Schührer war verzweifelt

Im Sektor B konnte Harald einen ähnlich guten Start wie Rene hinlegen und in Bezug auf die Quantität mit seinem Nachbarn Will Raison mithalten, doch Harald hatte das gleiche Problem wir Rene, seine Fische waren zu klein. Nach circa 90 Minuten signalisierten Blasen auf den Futterplätzen auf der 13m Bahn das die Brassen angekommen waren. Will Raison wechselte das erste Mal auf die lange Bahn und kaum 10 Minuten später lag der erste Brassen im Kescher von ihm.

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Erstaunlich, wie schnell Will die Kontrolle im Drill übernahm und den Fisch sicher landen konnte. Sicherlich ein Indiz dafür, wie viel Gefühl er für sein Material und den Fisch hat. Auch die Angler auf der anderen Seite von Harald konnten jetzt Brassen fangen. Der Russe nicht unweit von Harald konnte sogar einige richtige Serie hinlegen und 5 Brassen landen. Diese 5 Brassen brachten ihm den Sektorensieg und er konnte Will Raison auf Platz 2 verweisen.


Das russische Team wusste die Brassen im 1. Durchgang zu fangen

Die Brassen waren also da und der Trainerstab entschied nun verstärkt auf einen der Bonusfische zu angeln, doch  leider gelang es Harald nicht einen Brassen mit einer entsprechenden, ruhigen Köderpräsentation zum Biss zu überreden. Ein Posenmodell mit Stahlkiel und Hohlantenne wäre für die notwendige ruhige Präsentation eventuell die bessere Wahl gewesen und so konnte Harald Windel mit 1616 Gramm nur einen natürlich für alle enttäuschenden 12. Platz belegen. Die Brassen schienen sich auf die Plätze 28, 30 und 32 konzentriert zu haben, denn diese Plätze belegten die vorderen Plätze im Sektor. Harald auf der 31 und ein Tscheche auf der 29 jedoch die letzten beiden Plätze....


Harald fing genügend Fische - leider stimmte die Größe nicht

Im Sektor C angelte Ralf Herdlitschke - eigentlich eine Bank bei internationalen Veranstaltungen. Ralf konnte sich im Angeln schnell umstellen und begann die 11m Bahn mit Pinkis zu beschiessen. Als Lohn wurden seine Fische grösser und er konnte mit 2599 Gramm einen 5. Platz im Sektor C belegen, doch hier war aber sicherlich sehr viel mehr drin, denn Ralf verlor zwei große Brassen im Drill und das Landen eines Brassen hätte den Sektorensieg bedeutet. Der französische Meister Didier Delannoy dagegen konnte kurz vor Schluss noch einen dicken Brassen auf seinem Endplatz einnetzen und schob sich damit auf Platz 2 der Sektorenwertung nach vorne.


Ralf hatte 2 Matchbälle zum Sektorensieg, vergab diese aber beide...

Im Sektor D musste sich Güter Horler in einem Sektor mit den Franzosen, Italienern und Engländern beweisen. Leider saß Günter am falschen Ende des Sektors und er würde es schwer habe sich gegen die kleinen Nummern seines Sektors zu wehren, denn auf diesen Plätzen würde zum Ende hin sicherlich der Fisch einlaufen. Günter konnte wie das gesamte Team eine ansehnliche Anzahl an Kleinfischen fangen, es fehlte jedoch der Bonusbrassen. Gewonnen hat diesen Sektor übrigens keiner der vermeintlichen Topleute sondern ein Russe vor einem Kroaten und einem Schweizer! Günter konnte lediglich einen 9. Platz belegen, sicherlich hatte er sich mehr von dem Fischen versprochen. Das die englische Taktik nicht ganz wasserdicht war zeigte in diesem Sektor Sean Asby, der lediglich einen absolut enttäuschenden 12. Platz belegen konnte und am Sonntag durch Stuart Conroy abgelöst wurde.


Günter Horler bei der Startfütterung am Samstag

Sektor E; hier saß mit Marco Beck der einzige Deutsche der an diesem Tag überzeugen konnte. Marco hatte neben seinem hervorragenden Platz (37 und damit einen Platz vor dem Ende) auch die Fähigkeit sich schnell auf die Pinkis zu adaptieren und konnte so große Rotaugen fangen und seinen Sektor auch ohne einen der großen Bonusbrassen gewinnen, herzlichen Glückwunsch dazu! Platz 2 ging in diesem Sektor an Guido Nullens der mit Marcos Frequenz und der Größe der Fische nicht Schritt halten konnte und das, obwohl Guido auf der 35 auf keinem schlechteren Platz saß.

Das deutsche Team lag damit nach Tag 1 auf einem enttäuschenden 18. Platz und das mit 36 Punkten. Es führt das Team aus Russland mit 12 Punkten. Dieses Team konnte 3 Sektorensiege verzeichnen und zeigte wie Brassenangeln an der Lagen Vaart geht! Auf Platz 2 das Team aus der Slowakei, eine absolute Überraschung mit nur 16. Punkten. Platz 3 ziert das französische Team mit 17 Punkten und zeigt damit das Totgesagte länger leben. Auf Platz 4 mit 18 Punkten erst das Team England, das den „Ausfall“ von Sean Asby noch relativ gut kompensieren konnte. Platz 5 geht an die Ausrichter aus den Niederlanden mit 21 Punkten vor dem belgischen Team welches nur 1 Punkt hinter den Niederländern liegt. Die dreiteilung der Sektoren sorgte natürlich dafür, dass das Feld punktetechnisch sehr eng beieinander lag und im ersten Durchgang zeigte sich, dass ein Bonusfisch mehr als 8 Platzziffern ausmachen kann.

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Randnotiz

Was macht eine WM eigentlich zu einer WM? Sicherlich die vielen Zuschauern eine tolle Strecke und ein interessantes Fischen.. Aber eigentlich sind auch die Exoten doch das Salz in der Suppe!!! An Länder wie Süd-Afrika und Australien haben wir uns schon gewöhnt, aber auch hier sollte man nicht von Selbstverständlichkeiten ausgehen und sich vor Augen führen das alleine das australische Team 70.000 australische Dollar für das jährliche Abenteuer WM aufbringt und den Grossteil muss das Team davon alleine stemmen. Dieser Einsatz verdient unser aller Respekt und Hochachtung und gerade diesen Anglern sprang die Begeisterung der zahlreichen Zuschauer entgegen.


Team New Zealand - herzlich Willkommen

In unserer kleinen Randnotiz möchten wir uns zudem den Anglern aus Neuseeland widmen. Neuseeland und Stippen - wie geht das eigentlich zusammen?

In Neuseeland gibt es ganz genau 236 registrierte Matchangler in 16 Vereinen. Einige dieser Vereine sind auf der Nordinsel platziert einige andere auf der Südinsel. Das Matchangeln ist eine absolute Randerscheinung im bevölkerungsarmen Neuseeland. Der neuseeländische Verband hat seinen Fokus auf andere Arten des Fischens gerichtet und das Team wird finanziell nicht unterstützt. In Neuseeland wird hauptsächlich in Flüssen und Seen gefischt, Hauptfischarten sind Barsche, Schleien (bis 8 Pfund), Goldfische (bis 20 Pfund) die wie unsere Brassen beangelt werden sowie Koikarpfen die zu Giganten bis 90 Pfund heranwachsen. Brassen, Rotaugen und Güstern sind den Neuseeländern unbekannt.

Das Team machte sich im Flieger auf den Weg um die halbe Welt und landete ohne jegliches Großtackle in England. Dort deckte man sich mit dem benötigten Angelgerät ein. Kopfruten, Matchruten und Kescherstäbe wurden  eingekauft und dann ging es per Leihwagen nach Holland. Dort wurde das Team von einem holländischen Händler unterstützt, der sie mit Sitzkiepen ausstattete um die Ausrüstung komplett zu machen. Sicherlich eine generöse Geste, nahm der holländische Händler doch kein Geld für seine Kiepen.

Der zweite der Durchgang der Weltmeisterschaft in Holland in Kürze auf champions-team.de

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3 Kommentare
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  • Praxx
    Mückenlarven
    das alleine kann doch nicht die Lösung gewesen sein, denn auch wenn grosse Mückenlarven teuer sind kann es doch kein Hindernis für Mückennationen wie Ungarn sein. Oder?
  • borchi
    die Russen
    schwer zu sagen. Ich denke mal das die Russen sehr,sehr viele grosse Mücken gefüttert. Dazu haben es die Russen verstanden den Köder "richtig" zu präsentieren, ich denke mal das es nur um einzelne Nuancen ging, in der Summe machten diese Kleinigkeiten dann vielleicht den Unterschied aus
  • Praxx
    Geheimnis der Russen
    was war wohl das Geheimnis der Russen? Das kann doch nicht nur an den Plätzen gelegen haben?
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