Vorbericht EM in Polen

  • von ct Redaktion
  • 26. Juni 2011 um 13:52
  • 2
Die EM in Polen ist eine schwierige Geschichte… Die Gewässersuche gestaltet sich langwierig und schlussendlich landete man am Kanal Ulgi in Oppole. Der Kanal Ulgi hat in Polen einen guten Ruf und diente dort bereits mehrfach als Austragungsgewässer für den polnischen Grand Prix.

Die Strecke
Austragungsort: der Kanal Ulgi in Oppole

Der Kanal ist hauptsächlich für seine großen Brassen bekannt, da dieser Zielfisch aber nicht in Massen im Kanal vertreten ist, ist die Fischerei auf Rotaugen und Barsche im Kanal nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2011 zeigt der Kanal jedoch seine schwierige Seite und der Fischbestand im Kanal ist als sehr, sehr dünn zu bezeichnen. Unter diesen Vorzeichen machten sich die Teams auf den Weg Richtung Südwest Polen.
In den Trainingstagen bestätigte sich das Bild des schwierigen Fischens, auf der 13m Bahn werden nur sehr vereinzelt und auf wenigen Plätzen Fische gefangen. Hierbei ist der Platz elementar wichtig, sind die Fische da, dann  fängt man sie auch, sind sie nicht am Platz, dann bleibt die 13m Bahn fischfrei.



An einem Beispiel erläutert; das walisische Team hatte an einem Trainingstag 13 Großfischkontakte, an den folgenden Tagen nicht einen. Das polnische Team konnte an einem Tag viele Rotaugen fangen, an den folgenden Tagen war kein Rotauge im polnischen Team zu sehen. Läuft es gut, dann fängt man 2-5 Barsche auf der 13m Bahn, diese sind dann meist für 500 Gramm gut, oft, sehr oft bleibt die 13m Bahn jedoch fischfrei.
Die Alternative liegt vor den Füßen, ist ungefähr 1,5 Gramm schwer und besteht aus Brutfisch. Mit diesem Brutfisch kommt man natürlich nicht auf Gewicht, kann sich aber eine Nullrunde ersparen. Dann gibt es noch „kurze Plätze“ auf denen größere Fische wie z.B. Gründlinge stehen. Hat man einen solchen Platz, so lassen sich bis zu 600 Gramm erbeuten und man ist „Vorne“ im Sektor dabei.



Im Fazit ist das Fischen sehr schwierig und platzabhängig, man darf gespannt sein, was die Topteams in diesem Jahr aus dem Hut zaubern werden, bisher scheinen auch diese Teams keinen direkten Weg zum Großfisch gefunden zu haben.

Für das deutsche Team geht das Sextett Ralf Herldlitschke, Rene Bredereck, Henric Plass, Harald Windel, Johannes Böhm und Maik Osterwald an den Start. Über die Startaufstellung entscheidet Trainer Peter König im Laufe des Tages.

Kurz noch zum Gerücht des Fischbesatzes an der Strecke… Es SOLLEN in der Nacht von Montag auf Dienstag Fische besetzt worden sein, bestätigt wurde diese Aktion aber nicht. Einige Fischtransporter deuten jedoch auf diesen Fakt hin, Auswirkungen auf die Fangergebnisse hatte dieser Besatz aber nicht.

Wir bedanken uns bei unserem Partner matchfishing.pl für die freundliche Bereitstellung der Fotos matchfishing polen


ÜBERRASCHUNG in Oppole

Damit hätte wohl nun niemand gerechnet. Nach dem ersten Tag der EM in Oppole/Polen führt das Team aus Spanien mit der Platzziffer 11. Auf Platz 2 folgt das erwartet starke Team aus Frankreich vor den Lokalmatadoren aus Polen mit der Platzziffer 20. Das britische Team liegt mit der Platzziffer 27 auf Platz 7 und damit einen Platz vor unseren Nachbarn aus den Niederlanden.

Beim deutschen Team das alte Leid, die Anzahl der Fische war wieder einmal in Ordnung, doch leider waren die Fische wieder zu klein. Einzig Newcomer Johannes Böhm wusste mit einer Platzziffer 6 im 14er Teilsektor zu gefallen. Die weiteren Platzierungen sind Herldlitschke 14, Bredereck 10, Windel 11 und Plass eine 9. In der Teamwertung macht dies einen 20. Platz. Das Team aus Österreich ist 21ter und das Team aus der Schweiz 26.

Zur offiziellen Ergebnisliste

Erste News zum Tag 2

Das deutsche Team fischte einen brauchbaren 2. Tag in Oppole. Im Gegensatz zum 1. Tag fischte am 2. Tag Maik Osterwald für Ralf Herldlitschke. Auch im 2. Durchgang überzeugte der Youngster Johannes Böhm, an diesem Tag sogar mit einem SEKTORENSIEG. Ebenfalls stark Rene Bredereck mit einer Platzziffer 3. Dazu komplettierten Harald Windel mit einer Pz 6, Henric Plass mit einer Pz 8 sowie Maik Osterwald mit einer Pz 10 das brauchbare Mannschaftsergebnis des 2. Tages.

Ein endgültiges Resultat hoffen wir im Laufe des Abends nachreichen zu können.

UPDATE zum Tag 2

Frankreich ist Europameister vor dem Team aus Spanien und Belgien. In der Einzelwertung gewinnt der Pole Walczak vor dem Franzosen Lafont und dem Belgier Slegers.

UPDATE Montag

Deutschland verbessert sich in der Mannschaftswertung auf Platz 14, Johannes Böhm wird im Einzelklassement 15.

Zu den offiziellen Ergebnissen

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2 Kommentare
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  • torsten
    EM Polen
    Ist es nicht an der Zeit, nach so vielen Jahren internationaler Erfolglosigkeit auch einmal den Trainer in Frage zu stellen? Einen 20. oder vieleicht einen 10. Platz überlebt kein Fussball- Handball- oder Basketballtrainer in der Bundesliga, geschweige noch auf dem Europaparkett.
  • relixbo
    aus Witten
    ergebnisse
    scheint wohl zu zu sein, laut polnischer seite 1 spanien oder niederlande 2 frankreich 3 polen