Live vom IAM 2012

  • von ct Redaktion
  • 18. Oktober 2012 um 10:40
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Champions-team live beim IAM 2012


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Zur Einzelwertung


Hier gehts zu unserm ausführlicher Bericht mit vielen tollen Fotos - IAM 2012 - Der goldene Oktober

Samstag, 20. Oktober 2012

Sie kamen, sahen und siegten… Das könnte die Überschrift zum IAM2012 sein und gilt für das Sensas Team Walterland aus Ungarn. Mit einem famosen zweiten Tag angelte sich das Team aus dem Mittelfeld an die Spitze des IAM 2012. Platz 2 ging in diesem Jahr an das Nationalteam der Niederlande vor der Mannschaft von HJG Drescher. In der Einzelwertung setzte sich Ralf Töpper vor Tibor Ambrus und Sjors Milders durch.

 

Freitag, 19. Oktober 2012

Es war ein bisschen verkehrte Welt am Silokanal, denn die Bereiche, die gestern noch Trainingsgewichte von 30 bis 40 kg brachten, waren nur in den ersten 1,5 Stunden halbwegs fänging, dann brachen diese Bereiche völlig ein und es wurden kaum noch Fische gefangen. Möglicherweise hatten viele Teilnehmer aufgrund der sehr guten Trainingsfänge doch etwas zu gut gemeint und sehr offensiv gefüttert, was dann nach eineinhalb Stunden in vielen Teilen der Strecke zu viel war.

Sektor A

Insgesamt doch sehr wenig Fisch und leider auch einige Nullfänger. Die Endplätze entgegen der Erwartung im Vorteil, die Plätze direkt am Parkplatz im Training gut, heute ging es um jeden Fisch.

Sektor B

Ausgeglichener, auch viele kleine Fische, die Plätze Richtung blaue Brücke nicht zwingend im Vorteil. Wer Kopf- und Bolorute im Wechsel befütterte und beide Spuren fischte konnte sammeln und am Ende bis 12 kg fangen.

Sektor C

Gleich nach der blauen Brücke kamen Gewichte bis 25kg, danach wurde es immer weniger und besonders auf den immer fischreichen Plätzrn am Ende des Sektors Richtung Schweinebucht wurde für normale Verhältnisse sehr wenig gefangen. Unter 10kg blieben alle 40iger Nummern, das war sicherlich die dickste Überraschung.

Sektor D

Gegenüber das gleiche Bild. Kleine Nummer Top, hohe Nummer Flop, mit zunehemnder Zeit wurde immer weniger gefangen, die Fische kamen einfach nicht von außen in die Strecke gelaufen.

Sektor E

E 1 insgesamt sehr ausgeglichen. Zwei Gewichte über 28 kg aus der Mitte des Sektors und außen nochmal auf der einen Seite 27 kg und auf der anderen Seite ein paar Plätze weiter innen auch nochmal 27kg. Hier ging nur die Bolo und statt der erwarteten Rotaugen waren es sehr viel Brassen, die die Gewichte in die Kescher brachten. im Sektor E 2 die vorderen Plätze stromabwärts erwartungsgemäß nicht so gut, aber dafür die Mitte des Sektors nicht so top wie sonst. Die Gewinnergewichte bis 35kg kamen von den Außenplätzen stromauf. Diesmal, bei strahlendem Sonnenschein und sehr klarem Wasser waren die Schattenplätze die besseren Plätze.

Die Ergebnisse des ersten Durchgangs:

Mannschaftswertung

Einzelwertung



Donnerstag, 18. Oktober 2012

Donnerstag Abend, das offizielle Training liegt nun hinter den Teilnehmern. Die Sonne belohnte einen jeden Teilnehmer und Zuschauer und auch die Fische spielten mit. Doch der Reihe nach.

Schönstes Herbstwetter am Silokanal
Schönstes Herbstwetter am Silokanal

Der Sektor A, sicherlich der anspruchsvollste und fischärmste Sektor, bot den Zuschauern wenig Fisch. Während auf den niedrigen Nummer noch ein paar kleine Fische gefangen werden konnten, hieß es in der Mitte vom Sektor warten und nicht die Hoffnung aufgeben. Konnte kein Standfisch zum Anbiss verleitet werden, so musste technisch sauber auf die wenigen Brassen gefischt werden. Zwar wurden keine Massen gefangen, jedoch konnte man, wenn man den richtigen Riecher hatte, immer mal wieder eine Brasse fangen. Zu Beginn dominierte hier ganz klar die Kopfrute, allerdings musste zum Ende des Fischens immer mehr getrickst werden und so sah man vereinzelt auch die Matchrute auf der anderen Seite, welche durchaus schöne Brassen hervorbrachte.

Sogar die Matchrute ging
Sogar die Matchrute ging

Der Sektor B vor dem Stahlwerk bescherte einen jeden Angler mit vielen kleinen Fischen und man konnte an den Gesichtern der Angler ablesen, dass viele hier ihre Freude hatten. Keine großen Fische, aber immer wieder einzelne Brassen bis 500gr und vereinzelt Rotaugen bis 400gr, gepaart mit zahlreichen Fischen unter 100gr ließen hier ein jedes Anglerherz höher schlagen. Saß man weiter Richtung blaue Brücke gingen die Gewichte bis zu 20kg hoch und so konnte der Niederländer Jan van Schendel mit seiner Truppe mehr als zufrieden sein, boten sie dem Zuschauer technisch sauberes Angeln und belohnten sich selbst mit vielen guten Fischen. Man kann gespannt sein, wie sich die Truppe in den nächsten zwei Tagen präsentieren wird.

Tamas Walter ist mit seinem Team seit Dienstag im Training
Tamas Walter ist mit seinem Team seit Dienstag im Training

Hinter der blauen Brücke begann wieder eine neue Welt. Egal ob im Sektor D an der Manufaktur oder im Sektor C "Am Rosenweg" - es wurde jede Menge Fisch gefangen. Ob mit der Bolo, Langrute oder der Kopfrute. Schnelligkeit war zu Beginn angesagt und so konnte ein jeder Fisch fangen. Im Verlauf des Trainingsdurchganges wurde es zwar immer schwieriger, jedoch wurden auch hier wieder Spitzengewichte bis über 30kg erreicht. Günter Horler, Roberto Mazasette, Frank Bendig und Christoph Barra lieferten sich spannende Duelle.
 
Noch besser, wenn es denn überhaupt besser geht, war der E-Sektor. Rotaugen bis über 1kg, vorwiegend auf der Bolorute, verzauberten unter anderem die Jungs von Browning oder die DAV Herren. Dabei waren weniger kleine Rotaugen zu fangen, sondern eher Fische um 200gr und die bereits genannten Monsterrotaugen.

Ralf Herdlitschke im E Sektor mit einem \"Durchschnittsrotauge\"
Ralf Herdlitschke im E Sektor mit einem "Durchschnittsrotauge"

Der offizielle Trainingstag verspricht schonmal Großes und wir hoffen, dass der goldene Herbst auch morgen wieder in Brandenburg Einzug halten wird und die Fische sich so beißfreudig wie bisher präsentieren werden. Morgen werden die Karten neu gemischt und man wird sehen, wer am Ende oben stehen wird.



Mittwoch, 17. Oktober 2012

Der goldene Herbst steht wieder vor der Tür und die Landschaft verzaubert einen jeden Naturliebhaber. Standesgemäß steht zu dieser Jahreszeit das IAM am Silokanal auf dem Plan und so fragen sich viele internationale und nationale Angler, wie die Fische im Kanal auf dieses herbstliche Wetter reagieren werden.
Seit Freitag ist Champions-Team an der Strecke und macht sich täglich ein Bild vom Treiben der Angler. Am Samstag folgte das erste Hegefischen und so blickten die Gesichter etwas düster drein, als am Ende bekannt wurde, dass vor allem in Parkplatznähe kaum Fisch gefangen wurde und wieder einige Angler ohne Biss den Platz verließen. Je weiter man Richtung Stahlwerk kam, desto besser wurde es. Doch auch hier mussten viele Angler bis zu zwei Stunden auf die Fische warten. Einzig der Bereich der blauen Brücke brachte sofort ansehnliche Fische hervor.

Am Sonntag folgte das zweite Fischen und jeder, der am Parkplatz saß, überlegte gar wieder nach Hause zu fahren. Doch der Fisch ist über Nacht auf die Strecke gekommen und vor allem Brassen warten gierig auf Nahrung. Kaum verwunderlich dass die Topgewichte dort bei 20kg lagen. Auch im Bereich der blauen Brücke und an der Manufaktur kamen Gewichte bis zu 20kg zu Stande.
Der Hauptfisch ist z.Z. ganz klar die Brasse, wobei viele kleine Rotaugen ebenfalls gierig am Fressen sind. Je weiter man in den E-Sektor kommt, desto mehr Rotaugen gilt es zu fangen und auch an der Manufaktur bissen viele kleine und große Rotaugen. Lediglich der Parkplatz bringt fast nur Brassen. Die Ungarn berichteten von Gewichten bis 50 kg aus dem E-Sektor, wobei die Topgewichte am Parkplatz beim Training bei etwa 30kg lagen.

Seit Montag wird die Strecke befüttert und heute am Mittwoch ist ein Großteil der Mannschaften anwesend. Die Ungarn, Tschechen, Luxemburger, Österreicher und Jungs aus Litauen sind bereits seit Dienstag vor Ort und erfreuen sich der zahlreichen Fischkontakte. Auch die heimischen Angler gesellen sich dazu und es werden viele Fische gefangen.

Sowohl die Strömung, als auch das Wetter bieten allen Grund zur Freude. Mit 15gr kann blockiert werden und im Trieb werden zwischen 6gr und 10gr gefischt. Auf der Bolo reichen Gewichte zwischen 10gr und 15gr.

Wie immer freuen wir uns auf jeden Besucher, welcher sich dieses internationale Spektakel anschauen möchte und laden Sie herzlich ein, am Freitag und am Samstag bei bestem Wetter internationale Topangler, wie Bob Nudd oder Tamasz Walter zu bewundern.

Mehr über die aktuelle Situation vom Silokanal täglich gegen Abend auf Champions-Team.de.

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