Jon Arthur - Verrückt nach Hanf!

  • von Jon Arthur
  • 05. Januar 2015 um 13:00
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Jon Arthur - Gibt es einen besseren Rotaugenköder als Hanf?
Gibt es einen besseren Rotaugenköder als Hanf?

Jon Arthur glaubt, dass es keinen besseren Rotaugenköder als Hanf gibt und kein Friedfischangler diesen Köder ignorieren sollte.

Ich erinnere mich noch immer, wie ich in meiner Jugend Berichte übers Angeln mit Hanf an Kanälen und Flüssen, unter anderem von Pete Jayes und Wayne Swinscoe, regelrecht verschlungen habe. Diese Berichte haben mich animiert raus ans Wasser zugehen und die beschriebenen Taktiken einmal selbst auszuprobieren. Sehr bald habe ich damals verstanden, warum Hanf der ultimative Rotaugenköder sein kann.

Auffällig ist, dass es meines Erachtens viel zu wenige Berichte über die Hanfangelei gibt. Vielleicht liegt es schlicht und einfach daran, dass Hanf als Köder schon viele Wettkämpfe entschieden hat und einige deshalb ihr Wissen lieber vor Ihnen geheim halten.

Als Jüngling war ich nur allzu vertraut einfach zu überlistende Fische wie Barsche, Kaulbarsche und Gründlinge zu fangen, die insgesamt sehr anspruchslos in Punkto Köder, Futter und (häufig schlechter) Köderpräsentation waren. Solange man halbwegs etwas richtig macht, kann man noch Barsche fangen. Rotaugen hingegen schienen der heilige Gral des Matchangelns zu sein, und jeder, der in der Lage war die großen von den kleinen zu selektieren, hatte einen riesigen Vorsprung.

Die besten Angler schienen alle in der Lage zu sein mit Setzkeschern voller Rotflossen ihre Wettkämpfe zu gewinnen, woraus ich direkt ableitete, dass ich jede einzelne Methode Rotaugen zu fangen erlernen müsse. Darunter gab es allerdings keine, die meine Fantasie mehr angeregt hat, wie die Angelei mit Hanf. Begriffe wie „Dämonensaat“, „Das schwarze Zeug“ und „Rotaugendroge“ haben mich regelrecht gefesselt. Seitdem habe ich endlose Stunden damit verbracht mit dem „Zeug“ zu fischen. Gewöhnlich habe ich ihn an meinen lokalen Oxford und Grand Union Kanälen eingesetzt, mit unterschiedlichem Erfolg. Interessanterweise habe ich zu Beginn eher im Mittelwasser als am anderen Ufer gefangen, -was heute komplett anders aussieht.

Ob am Kanal, See oder Fluss - Hanf ist eine kraftvolle Waffe

Als ich begonnen habe club matches am Fluss Avon in der Nähe von Warwick zu fischen, habe ich bald begonnen auch dort Hanf zu füttern und hatte das Gefühl, dass ich dies beinahe zur Perfektion gebracht habe.

In Wassertiefen um 10 Fuß bevorzuge ich manchmal lange, hausgemachte Peacock Dibber mit nur 5 bis 6 No 11 Schroten auf der Schnur. Sogar in getrübtem Wasser konnte ich damit Fische an den Haken bringen, auch wenn es häufig zu Kosten der Brassen ging, die durch die Wasserfarbe zum Fressen angeregt wurden und nicht selten den Sieg ausmachten. Für mich war das eine große Lehre, wann man Hanf benutzen sollte und wann eben nicht.

Jede dieser winzigen Posen eignet sich für das Hanffischen am Kanal
Jede dieser winzigen Posen eignet sich
für das
Hanffischen am Kanal
 

Später, als ich begann in einem Team zu angeln und die ersten offenen Matches angelte, lernte ich eine weitere Lektion. Sie lautet: Verschwende nicht zu viel Zeit auf Hanf, wenn die Pose nicht unter geht. Auch heute kommt es noch regelmäßig vor, dass ich die Pose zu häufig ohne Biss über meinen Angelplatz laufen lasse, immer im Glauben, dass sie jede Sekunde untergehen würde. Ich weiß nicht, was die besondere Anziehung auf Rotaugen und Angler beim Fischen ist, aber ich bin mir sicher, dass viel Zeit während eines Matches mit dem letzten Trieb verschwendet wird.

Obwohl Hanf den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen kann, scheuen viele Teams davor ihn während des Wettkampfes einzusetzen. Die Gefahr, wertvolle Zeit zu verschwenden um den Platz mit Hanf in Gange zu bringen, ist zu groß. Deshalb ist Hanf eher ein Köder für Einzelangler, als für Teamangler. Dennoch gibt es in meinem Team, dem Shakespeare Superteam, größtenteils richtige Hanffans. Ich habe auf Hanf schon gefangen, als ich nicht wirklich damit gerechnet hätte, und habe andererseits kaum Bisse bekommen, wenn ich ursprünglich darauf hätte schwören können, dass Hanf der Topköder sein würde. Das diesjährige Angling Times Team Finale ist eines der offensichtlichsten Beispiele für eine Situation, in der ich nicht damit gerechnet habe, dass der Einsatz von Hanf sich lohnen würde. Ich konnte mich in zwei sehr großen offenen Angeln durchsetzen, ohne auch nur ein einziges Korn zu füttern. Deshalb habe ich auch nicht damit gerechnet ihn ausgerechnet am „großen Tag“ einzusetzen. Nach 90 Minuten allerdings, hatte ich „so ein Gefühl“ und nach weiteren 30 Minuten vorsichtigem Hanffütterns erhielt ich meinen ersten Biss auf das Zeug. Am Ende konnte ich 15 Pfund 7 Unzen Rotaugen fangen- die Hälfte davon auf Hanf- was ausreichte das Match zu gewinnen und meinem Shakespare Team dazu verhalf einen großartigen Sieg zu erzielen. Hätte ich auch ohne den Einsatz von Hanf gewonnen?

Ich denke nicht! Der erste Biss auf Hanf versetzt mir immer eine Gänsehaut, denn ich weiß, ist erst einmal ein Rotauge gefangen, werden weitere sehr bald folgen. Ich weiß nicht, was Hanf genau mit den Rotaugen anstellt, aber sobald sie ihn fressen, scheinen sie jede Vorsicht über Bord zu werfen. Diesen Effekt kenne ich höchstens noch vom Mückenlarvenangeln, wenn die Fische mit völliger Hingabe fressen, während nach und nach der Schwarm verkleinert wird.

Hanf kann so gar große, clevere Rotaugen täuschen, wie dieses Exemplar
Hanf kann so gar große, clevere Rotaugen täuschen, wie dieses Exemplar


Ein perfektes Beispiel für einen Fall, wenn Hanf hätte funktionieren sollen, es aber dennoch nicht tat, war das diesjährige Division One National (englisches Mannschaftsfinale der ersten Liga) am Staffs & Worcs Kanal. Ich fing die für den Einsatz von Hanf perfekte Rotaugengröße von 2-4 Oz auf Squatts im Flachwasser, doch obwohl ich es in halbstündigen Intervallen versuchte, wollten die Rotaugen nicht auf die Körner beißen. Ich habe sie gewissenhaft den ganzen Tag lang gefüttert, konnte aber dennoch nur mit Squatts darüber Fische fangen. Meine Erfahrung hat mich gelehrt keine Zeit darauf zu verschwenden, weil ich auch so gut genug fing, ohne mich besonders anzustrengen. Ich schloss mit 4 kg und Mega-Team-Punkten für einen vierten Platz in dem 69 Mann starken Sektor ab. Es war also die richtige Entscheidung!

Sollte man generell Zeit verschwenden, wenn die Hanfangelei so unregelmäßig funktioniert? Wenn sie mich fragen, muss die Frage trotzdem eindeutig mit Ja beantwortet werden. Sogar wenn man keinen Biss aufs Korn bekommt, so richtet das Füttern absolut keinen Schaden an und hält ganz klar Rotaugen auf dem Angelplatz. Es wird außerdem immer wieder Zeiten geben, in denen sich scheinbar nur kleine Fische auf dem Platz aufhalten. Der Einsatz eines Hanfkorns als Hakenköder kann dann- wie durch Magie- die Fischgröße vervielfachen. Tatsächlich glaube ich, dass Hanf ein magischer Köder ist. Für Rotaugen ist es das, was Katzenminze für Katzen ist! Aus irgendeinem Grund kann man damit selektiv Rotaugen fangen und andere Fischarten ausschließen. Das ist eine sehr seltene Eigenschaft eines Köders.

Der heutige Angeltag:

Birmingham-Fazeley Kanal in der Nähe von Tyburn
Um die Fangkraft des Hanfes zu demonstrieren, habe ich die Kamera heute zum Birmingham-Fazeley Kanal in der Nähe von Tyburn (West Midlands) gebracht. Dabei handelt es sich um eine meiner Lieblingsstellen, weil sie voll von Rotaugen, Skimmer und Barschen ist und die Fische, wegen des schwarzen Untergrunds, unheimlich schön gefärbt sind.

Ein anderer Grund, warum ich diesen Kanal so mag, ist der gering vorkommende Schiffsverkehr. 10 Boote pro Tag sind viel im Sommer, während man im Winter meistens gar nicht durch sie gestört wird.

Deshalb war es schon sehr merkwürdig, als mich bereits vier Boote in der halbstündigen dauernden Aufbauphase passierten. 35 Boote später war ich total ratlos! Es stellte sich heraus, dass mein heutiger Besuch mit der jährlichen Ausflugstour der gewaltigen Anzahl von Birminghams Kanalschiffer zusammenfiel. Dankenswerterweise spielte der Fisch trotzdem mit und ließ sich nicht verscheuchen. Normalerweise gibt es bessere Köder als Hanf, wenn der Bootsverkehr richtig stark wird.

Weil es ziemlich selten ist, dass man sofort auf Hanf fängt, starte ich die erste Stunde meistens mit einem Köder, beim dem dies besser klappt. Brot ist ein offensichtlicher Köder, und während der letzten Angeltage habe ich gelernt, wie effektiv dieser „Winterköder“ das ganze Jahr über sein kann. Bis heute weiß ich nicht, warum man auf Brot von der ersten Sekunde an fangen kann, während man auf Hanf manchmal bis zur letzten Stunde keine Bisse bekommt. Beide Köder ergänzen sich aufgrund dieser Eigenschaften hervorragend.

Mein heutiger Angelplatz war in etwa 13m breit und wies am gegenüberliegenden Ufer Gestrüpp auf, das in etwa einen Meter übers Ufer hinausragte. Beim Loten fand ich zwei interessante Angelstellen. Direkt am Gestrüpp hatte ich eine Wassertiefe von ca. 75 cm ermittelt, während es am zweiten Platz, einem Rutenteil kürzer, circa einen Meter tief war. Da heute so viele Boote fuhren, entschied ich mich das eigene Ufer zu ignorieren und legte drei Futterplätze am anderen Ufer an.

Direkt an den Büschen legte ich jeweils auf 10 und 2 Uhr einen Platz mit Hanf an, um zwei verschiedene Futterstrategien auszuprobieren. Am rechten Platz habe ich einfach 40 Hanfkörner gecupped und plante hier regelmäßig weitere 5-6 Körner einzeln reinrieseln zu lassen. Zur Linken habe ich anschließend einen Drittel Cup zerkleinerten Hanf plus einer guten Handvoll ganze Körner gefüttert. Dies erzeugt einerseits eine schöne milchige Wolke, andererseits ein konzentriertes Hanfbett. Natürlich würde ich auch hier regelmäßig lose Hanfkörner füttern, aber im Unterschied habe ich vor deutlich mehr und aggressiver zu Füttern um zu testen, ob eine positivere Herangehensweise an diesem Tag besser funktionieren würde.

Jon´s Hanf Tipps
Jon benutzt Hanf, verflüssigten Hanf, Breadpunch und Brotscheiben bei seine Session am Kanal.
1. Köder
Nach dem Kochen wird der Hanf, der im öligen Wasser gekocht wurde, zusammen in eine Flasche abgefüllt.
2. gekochter Hanf
Zum Futteranrühren etwas Wasser aufbewahren
3. sieben
Den Hanf beim Angeln mit Kochwasser bedeckt halten. Das freigesetzte Hanföl wirkt sehr verführerisch auf die Fische
4. mit Wasser bedeckt halten
^Eine Extraportion Hanf wird im Mixer zerkleinert und in einem luftdichten Behälter mitgenommen.
5. Hanf zerkleinert
Den zerkleinerten Hanf überm Angelplatz cuppen um eine unwiderstehliche, milchige Wolke zu erzeugen.
6. cuppen

Der dritte Platz wurde eine Rutenteillänge vor den Büschen angelegt. Hier wurde eine Kugel aus angefeuchtetem Brotmehl versenkt, die komplett geschlossen am Grund ankommen sollte. Zusätzlich habe ich ebenfalls ein wenig Hanf darüber gekippt um zu sehen, ob dies funktioniert. Übrigens bevorzuge ich generell liquidised Bread (siehe auch champions-team Bericht Mit Bread Punch auf Kanalrotaugen) an Kanälen, aber das weiße Standardbrotmehl ist bei Bootsverkehr weniger anfällig durch den Sog verteilt zu werden.

Unentbehrliches Zubehör für den Kanal
Unverzichtbares Zubehör

Heute reichten zwei Montagen vollkommen aus, da ich damit sowohl Brot als auch Hanf fischen konnte. Die erste war die Positivere, eine 4x10 (0,15g) Garbolino DC10, die ich mit einem Bulk aus sechs Nummer 11 Schroten und drei Nummer 12 Schroten austariert habe. Die Schnur war eine 0,09mm Garbo Line. Ein 15cm 0,07mm Vorfach endete mit einem 20er Drennan Fine Match Haken. Diesen Haken habe ich an der Nene zum ersten Mal zum Mückenlarvenangeln verwendet und war so beeindruckt, dass er heute beim Rotaugenangeln meine erste Wahl für sämtliche Köder ist. Worüber ihr bei meiner Montage eventuell lachen könntet, ist die Wahl meines Gummizuges.

Jon experimentiert mit einem doppelten Preston Slip Elastic der Stärke 2
Jon's Gummizug und sein Toss-Pot

Ich verwende einen doppelten Preston Slip Elastic der Stärke 2, der gleich über 3 Teile meiner Garbolino G10 verbaut ist. Das Verhalten kommt einem Gummizug der Stärke 3 sehr nah und gleitet sehr sanft bei kleinen Fischen aus der Spitze, während trotzdem große Reserven für größere Fische vorhanden sind. Ich bin mir dabei gar nicht sicher, warum diese Montage funktioniert, aber sie tut es richtig gut!

Meine zweite Montage war sehr viel feiner aufgebaut. Deshalb habe ich einen einfachen 2er Gummizug verwendet. Eine kleine winzige Stahlkielpose mit einer Tragkraft von nur fünf 13er Schroten war notwendig um ein sehr langsames und natürliches Absinken der Montage zu gewährleisten. Die Hauptschnur war wieder eine robuste 0,09mm Schnur; das Vorfach allerdings war nur 0,06mm stark und endete in einem 22er Fine Match Haken. Beide Montagen wurden so ausgebleit, dass ich ca. 1 cm über Grund angeln würde. Generell habe ich erwartet, dass ein aufliegender Köder heute keine Option sein würde, sondern dass ich eher flacher stellen müsste, wenn die Fische anfangen würden den Köder im Absinken zu nehmen.

Von der unerwarteten Anzahl an Booten abgesehen, verlief der Angeltag ziemlich gut. Ich startete mit einem 4mm Pellet aus Brot in 10m Entfernung und habe sofort kleine Rotaugen, aber auch ein paar bessere Exemplare überlisten können. Allerdings sind sie nicht gerade in einen Fressrausch auf dieser Spur verfallen, so dass ich bereits nach einer Stunde ein Hanfkorn auf den Haken schob. Beim ersten Einsetzen hatte ich keinen Biss und ein paar nagende Zweifel schossen mir durch den Kopf. Ich hätte mir allerdings keine Sorgen machen müssen. Ich habe einfach die Montage angehoben und erneut eingesetzt. Sofort ging sie unter und ein 100g Rotauge fand schnell seinen Weg in mein Netz.

ein 100g Rotauge fand schnell seinen Weg in mein Netz

Der leicht befütterte Platz war definitiv in dieser früher Phase am erfolgreichsten, und ein Herausschwingen der Montage mit anschließendem Halten und Absinken lassen an gespannter Schnur schien am besten zu funktionieren. Als der Tag weiter voranschritt, erwachte der positive Angelplatz zum Leben und kurz darauf konnte ich in beiden Zonen ordentliche Rotaugen fangen, von denen vier bis fünf für ein Pfund ausreichten. Ich konnte es allerdings nur riskieren zwei bis drei Fische pro Platz zu fangen, bevor die Bissfrequenz deutlich nachließ. Dies machte mehr als deutlich, wie wichtig es ist, zwei Plätze anzulegen. Gegen Ende des Angeltages kam der positive Platz richtig in Fahrt und die schwerere Montage kam zum ersten Mal zum Einsatz.

Kurz darauf hatte ich eine Phase ohne Fisch, die mich veranlasst hat, meine Tiefen erneut zu überprüfen. Ich nahm an, dass ich zu weit über Grund war, verstellte die tiefe erneut so, dass ich nur einen Zentimeter darüber war und bekam merkwürdigerweise sofort wieder Bisse.


Das nächste schöne Rotauge landet im Kescher

Was für eine Rotauge - gefangen mit Hanf

Der positive Angelplatz hat sich dann richtig gelohnt, als ein pfündiges Rotauge den Köder nahm. Es hat wie verrückt auf dem Weg zum Kescher gekämpft, doch der doppelte Gummizug spielte seine Vorteile aus und eine alte, weise Rotflosse war meine Belohnung. Ein Rotauge von einem Pfund ist an einem Kanal wie diesem eine tolle Sichtung und ein massiver Bonus in einem Wettbewerb. Dabei nehme ich an, dass ich es auf keinen anderen Köder gefangen hätte. Danach habe ich noch versucht die Zwillinge dieses tollen Fisches zu erwischen, konnte aber nur ein paar knapp unter 200g verhaften, bevor ich den Tag beendete.

Mit welch anderem Köder könnte man solch einen Fang erziehlen?
Mit welch anderem Köder könnte man solch einen Fang erzielen?

Ich hoffe, dass ich Ihren Appetit angeregt habe es auch einmal mit Hanf zu versuchen. Bevor Sie es nicht versuchen, wissen sie nicht, was Sie verpassen!

Jon´s Top Hanf Tipps

  • Für Rotaugen immer selber Hanf kochen, da der fertige aus der Dose unmöglich angeködert werden kann. Ein mittelgroßes Hanfkorn ist am besten für die meisten Plätze, und ein glänzendes Korn steht in der Regel für frischen Hanf.
  • Den Hanf mindestens eine Stunde vorm Kochen einweichen. Mit reichlich Wasser bedecken und in der Microwelle oder auf der Herdplatte für mindestens 30 Minuten oder bis die meisten Körner aufgegangen sind köcheln.
  • Nachdem der Hanf abgekühlt ist, fülle ich ihn zusammen mit dem Kochwasser in eine Plastikflache. Weiterer Lockstoff kann dem Futter zugegeben werden und ein wenig zerkleinerter Hanf erzeugt eine attraktive, milchige Spur.
  • Um Hanf als Hakenköder zu verwenden, benötigt man ein Korn, das gerade eben aufgegangen ist. Den Hakenbogen einfach in den Spalt klemmen und genügend der Hakenspitze herausschauen lassen. Macht man es richtig hält das Korn den Haken sicher fest.
  • Ihr angelt „nur“ auf Rotaugen. Die Verwendung dünner Schnur, leichter Haken und kleiner Posen wird normalerweise zu mehr Bissen führen. Dennoch ist es eine gute Idee eine schwerere Baggermontage mit aufzubauen. Besonders nützlich, wenn Hechte in der Nähe sind.
  • Hanf ist ein schwerer Köder, der auch dem Sog von Schiffen widersteht. Auch wenn Sie nicht darauf fangen sollten, können Sie ihn noch immer als Grundfutter verwenden und mit anderen Ködern darüber fischen.
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