Im Test - Cresta Blackthorne Protector Taschen & Futterale

  • von ct Redaktion
  • 09. März 2019 um 08:00
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Wer häufiger an Carpodroms und natürlichen Gewässern mit der Kopfrute angelt, wird sich früher oder später fragen, wie das doch sehr unterschiedliche Angelgerät besser organisiert werden kann. Während die Kopfrute meistens für alle Einsätze geeignet ist, werden beim Einsatz auf kampfstarke Fische eine Variation an starken 2-teiligen Kits benötigt. Auch die Art der Montagen und der eingesetzten Gummizüge unterscheidet sich oft stark abweichend von der typischen Kanalangelei. Ganz klar: wer auf Karpfen fischt, der wird schnell eine Lösung suchen, wie er sein Gerät besser organisieren kann. Das ständige Taschen und Kiepe Aus- und Einräumen wird irgendwann furchtbar nervig.

Unser Partner Cresta hat seit ein paar Monaten dafür spezielle Futterale und Taschen im Sortiment, die wir uns genauer angesehen haben.

Cresta Blackthorne Taschenserie:

Die Taschenserie Blackthorne ist schlicht und dennoch ansprechend gestaltet. Grundsätzlich in schwarz gehalten, hellen graue Flächen sowie hellblaue Schriftzüge und Kantenelemente das Design auf und machen die Blackthorne Futterale zu einem echten Hingucker. Das 600 D PVC Material fühlt sich glatt und robust an und verspricht gute Eigenschaften im Schutz vor Wasser und Schmutz.

Blackthorne Protector Pole Case:

Blackthorne Protector Pole Case

Beim Protector Pole Case handelt es sich um ein Kopfrutenfutteral mit verstärktem Boden, das der Kopfrute guten Schutz bieten soll. Mit den Maßen von 13.5 x 15 x 190cm fällt es sehr schmal und handlich aus. Etwa 3-4 Rutenrohre finden hier genauso Platz wie der Kescherstab.

Außen aufgesetzt befindet sich eine leicht gepolsterte Tasche, die Zubehör wie einen Regenschirm aufnehmen kann. Das Futteral verfügt über einen ausreichend grob verzahnten Reißverschluss, mit dem dieses weit geöffnet werden kann.

Außen aufgesetzt befindet sich eine leicht gepolsterte Zubehörtasche Grob verzahnten Reißverschluss

Im Bodenbereich schützt eine formstabile Verstärkung vor groben Stößen. Zusätzlich sind in diesem Bereich die aufgesetzte Tasche und die Hauptkammer nochmals mit robusterem Gewebe verstärkt. Die umlaufenden Kantenbänder sehen nicht nur gut aus, sondern schützen das Material auch vor Abnutzung.

Die Hauptkammer ist ebenfalls verstärkt. Wie bei Hartkammerfutteralen üblich, schützt eine zusätzliche, halbrunde Schicht den wertvollen Inhalt beim Transport. Der Schultergurt und Tragegriff wurden extrem gut gepolstert und bieten hervorragenden Tragekomfort.

Im Bodenbereich schützt eine formstabile Verstärkung vor groben Stößen Der Schultergurt und Tragegriff bieten hervorragenden Tragekomfort

Blackthorne Protector Kit Case

Das Kit Case verfügt über das gleiche ansprechende Design der Blackthorne-Reihe und kann gleichfalls mit einem gut gepolsterten Schultergurt sowie einem perfekten Tragegriff glänzen.

Blackthorne Protector Kit Case

Die Hauptkammer wurde ebenfalls deutlich versteift und bietet gehobenen Schutz vor Beschädigung. Der grob-verzahnte Reißverschluss lässt sich praktischerweise weit öffnen, so dass der Inhalt schnell zugänglich ist.

Mit 10x17x175cm kann das Kit Case gleich zehn zweiteilige Kits aufnehmen, die im Inneren mit einem elastischen Band gesichert werden. Dank der mitgelieferten Neopren-Bänder können die Kits bereits zu Hause mit Montagen versehen und dann sicher im Futteral verstaut werden.

Die versteifte Hauptkammer bietet gehobenen Schutz Das Kit Case kann zehn zweiteilige Kits aufnehmen

Blackthorne Rollerbag:

Der Rollerbag ist rein vom Namen her als Tasche für Kopfrutenabroller gedacht.

Blackthorne Rollerbag

Mit den Maßen von 90x27x27cm (ca. 65 Liter) passen allerdings nicht nur zwei bis drei große Abroller, sondern noch jede Menge weiteres Zubehör mit hinein. Der Reißverschluss läuft komplett um, und die Oberseite kann weit geöffnet werden. So kann das Zubehör leicht verstaut und wieder entnommen werden.

Optisch entspricht der Rollerbag dem Design der Blackthorne-Reihe. Die Tasche verfügt über einen angenehmen Schultergurt sowie Tragegriffe.

Die Tasche bietet platz für große Abroller und jede Menge Zubehör Auch hier ein angenehmer Schultergurt und Tragegriffe

Praxis:

In der Praxis hat sich die Verwendung der Blackthorne Futterale bestens bewährt. Die Kopfrute findet zusammen mit einem Kescherstab und einer Reserverute im Protector Pole Case Platz. Im Kit Case werden Kits mit unterschiedlichen Gummizügen verstaut und Posenmontagen verschiedener Grammaturen direkt am Connector befestigt. Die langen, 5-teiligen Kits werden einfach in einem weiteren schmalen Futteral untergebracht. Steht die Gewässerwahl fest, braucht nur noch das Pole Case mit dem passenden Zusatzfutteral ergänzt werden und es kann mit vergleichsweise wenig Gepäck auf zum Wasser gehen. Dort angekommen zeigt sich die große Stärke des Kit Cases. Das Hantieren mit lästigen Kunststoffröhren entfällt, so dass in Windeseile bis zu 10 Kits entnommen und dann montiert werden können. Dazu wird einfach das Neopren-Band gelöst und die beiden Kitteile zusammengesteckt. Das Abrollen der Montage ist in Sekunden erledigt, so dass nach wenigen Minuten eine Armada an Kits aufgebaut ist. Schneller und einfacher kann es wirklich nicht mehr gehen!

Beim Transport hat sich die Kompaktheit der Futterale ebenfalls bewährt. Zwei leichte, schmale Futterale lassen sich im Auto sehr viel einfacher als ein großes und schweres verstauen. Während das Protector Pole Case äußerst robust gebaut wurde und der teuren Rute guten Schutz bietet, ist beim Kit Case allerdings doch Sorgfalt angebracht. Das Futteral ist nicht trittsicher, und schwere Gegenstände sollten auf keinen Fall daraufgestellt werden. Der Rollerbag erleichtert die Organisation im Alltag erheblich und kann sogar ein weiteres Carryall ersetzen. Abroller müssen nicht zusätzlich verpackt werden und können einfach darin verstaut werden. Da die Tasche recht groß ist, findet hier gleich alles weitere Zubehör wie die Frontbar, der Feederarm und sogar ein paar Köder Platz. Dank der großen Öffnung lässt sich am Wasser alles schnell entnehmen und montieren.

Fazit:

Die Blackthorne Futteral- und Taschenserie hat den Angelalltag tatsächlich eine Spur leichter gemacht. Egal, wo spontan geangelt werden soll, ein Griff zum jeweiligen Futteral und es kann losgehen. Gerade für Carpodromangler mit begrenztem Zeitraum im Wettkampf wird das Kit Case beinahe schon zum Muss. Schneller kann man den Aufbau von Montagen und Kits nicht realisieren.

Die Qualität und Verarbeitung der verwendeten Materialien ist sehr gut. Die gesamte Reihe wirkt nicht nur sehr hochwertig, sondern sieht auch noch besonders gut aus. Hellblau und schwarz ist einfach eine Kombination, die richtig gut ankommt. Wir wurden gleich mehrfach angesprochen und um Informationen gebeten.

Der Preis der Blackthorne Futterale und Taschen fällt dabei ausgesprochen angenehm aus. Sowohl das Protector Pole Holdall als auch das Kit Case sind für etwa 70 € erhältlich.  Der Rollerbag schlägt mit etwa 50-55 € zu Buche.

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