Tubertini Feeder Challenge 2012

  • von Tobias Klein
  • 08. November 2012 um 09:04
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Krönender Saisonabschluss - Das Abschlussevent der Tubertini Feeder Challenge in Ketzin

Man durfte gespannt sein, ob sich die Prophezeiungen für das Abschlussevent der Tubertini Feeder Challenge erfüllen würden: Gigantische Brassenfänge? Und das im November? Kein Problem! Der Trebelsee bei Ketzin machte es möglich.

Ketzin.
Bei Fishing Tackle Max hatte man sich für die Feedersaison 2012 viel vorgenommen: Nicht nur schickte man sich an, die Feederszene mit Matthias Weigangs "Next Generation"-Produktpalette gehörig aufzumischen. Vielmehr rief man gewissermaßen im Vorbeigehen daneben gleich auch noch eines der größten Feederevents Deutschlands ins Leben.

Nachdem die Feedereventserie unter dem Namen "Tubertini Feeder Challenge" im Laufe des Jahres in Süd-, Mittel- und Norddeutschland Station gemacht hatte, stand am ersten Novemberwochenende das zugehörige Abschlussevent der Serie auf dem Terminplan. In Zusammenarbeit mit dem ansässigen Verein und Organisationsleiter Alexander Haupt lud FTMax dazu die 12 erfolgreichsten 4-Mannschaften der vorhergehenden Hegefischen der Tubertini Feeder Challenge an den fischreichen Trebelsee in die Nähe von Ketzin ein.  

Darf es etwas mehr sein? Tobias Klein mit einem ordentlichen Büschel der ungeliebten Unterwasservegetation.
Darf es etwas mehr sein? Tobias Klein mit einem ordentlichen Büschel
der ungeliebten Unterwasservegetation.


Tageshöchstfanggewichte um die 40 Kilogramm standen bereits am ersten Tag des zweitätigen Events auf der Agenda. Und auch am zweiten Tag schienen die Brassen geradezu auf die Angler gewartet zu haben. Insbesondere im fischreichen B-Sektor brachten bereits die ersten Auswürfe die ersten Brassen zu Tage. Schnell war klar, dass auch an Tag zwei wieder mit Fängen um die 40 Kilogramm-Marke zu rechnen sein dürfte. Allein der A-Sektor blieb etwas hinter den Erwartungen zurück, insbesondere erschwerten üppige Krautbänke an einer Handvoll Plätzen den Fischfang. Im A-Sektor musste man also um jeden Fisch kämpfen, sodass am Ende "nur" 16 Kilogramm für den Spitzenrang ausreichten.

Das Maß aller Dinge in der Tandemwertung: Tandem Koschnik/Fritsche (FTM/Tubertini Rheinland) räumten in der Tandemwertung die Gold-Medaille ab.
Das Maß aller Dinge in der Tandemwertung: Tandem Koschnik/Fritsche (FTM/Tubertini Rheinland) räumten in der Tandemwertung die Gold-Medaille ab.


Angesichts der recht gleichmäßigen Fänge kam es am Ende dann wie erwartet: Im Klassement des Abschlussfischens sollte alles ganz nah beieinander liegen. Sowohl im Tandembereich, als auch im Mannschaftsbereich entschieden nur wenige Platzzifferpunkte bzw. gar das Fanggewicht über die Podiumsränge. Die beste Leistung als Tandem konnte beim Abschlussevent das Tandem Koschnik/Fritsche abrufen und sicherte sich mit über 20 Kilogramm Vorsprung die Gold-Medaille (PZ 7 – 52,665 Kilogramm) und verwiesen Tandem Kukielka/v. d. Burght (PZ 7 – 36,206 Kilogramm) auf den zweiten Rang. Einzelangler Arno Voortman angelte sich furios auf Rang drei (PZ 7 – 35,194 Kilogramm). Aller Ehren wert, da Arno ganz alleine angeln musste, um den kurzfristigen Ausfall eines Mannschaftskollegen zu kompensieren.

Angelten stark und sicherten sich verdient die begehrte Mannschaftstrophäe: Die Mannen vom Team Schlögl hatten allen Grund zur Freude.
Angelten stark und sicherten sich verdient die begehrte Mannschaftstrophäe:
Die Mannen vom Team Schlögl hatten allen Grund zur Freude.


In Hinblick auf die Mannschaftswertung, dem eigentlichen Herzstück der TFC, zeichnete sich zwar am Vortag schon ab, war am Ende allerdings doch noch einmal mehr als spannend: Schließlich brachte das Team Schlögl seine Spitzenstellung vom ersten Tag (PZ 2) ins Ziel und sicherte sich verdient die begehrte Trophäe für die erfolgreichste Mannschaftsleistung (PZ 19 – 81,285 Kilogramm) vor den Teams Zammataro 2 (PZ 19 – 67,993 Kilogramm) und Zammataro 1 (PZ 21 – 72,297 Kilogramm).

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