Benefiz Winterfischen November 2015

  • von Rüdiger Hansen
  • 14. Dezember 2015 um 09:10
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Angeln wie vom anderen Stern wurde es leider nicht. Aber dass diese Serie unter einem guten Stern steht wurde an diesem Tag wieder deutlich. Seit längerer Zeit nur Regen, Nebel, Hochwasser und Wind, die Tage danach das Gleiche. Und an diesem Sonntag fantastisches mildes Herbstwetter. Wir hatten auch schon mit Schneestürmen bei der Winterserie zu kämpfen, aber in den meisten Fällen hatten wir das bestmögliche Wetter.

fantastisches Herbstwetter

Das liegt wahrscheinlich am Zweck der Veranstaltung, denn die Startgebühr wird fast komplett gespendet. Es werden nur ein paar Präsentkörbe gekauft, diverse Preise werden dafür gespendet. An dieser Stelle möchte ich mich auch wieder beim Champions-Team bedanken. Auch für diese Winterserie haben wir wieder viele DVDs aus deren Programm dafür geschenkt bekommen.

Allen Teilnehmern geht es aber weniger um die Preise sondern mehr um das sich miteinander vergleichen zu können und Gleichgesinnte in einem gemütlichen Rahmen zu treffen. Dafür bietet Friedrichstadt mit seinen Gewässern im Winter erstklassige Möglichkeiten. Der Friedrichstädter Verein stellt dafür kostenlos seine Gewässer zur Verfügung und das schöne an der Treene gelegene Anglerheim rundet das Paket ab.

Es herrscht eine entspannte Atmosphäre an den Grachten Es herrscht eine entspannte Atmosphäre an den Grachten Es herrscht eine entspannte Atmosphäre an den Grachten

Das Angeln im November wird traditionell als Tandemfischen abgehalten. Die Sektoren A und B waren im Ostersielzug, der C-Sektor im Sandfang und im Fürstenburggraben (Anmerkung: diese Abschnitte sind alle miteinander verbunden). Da die Herbsttemperaturen bisher recht mild waren musste man gespannt sein was kommt. Erst nach kälteren Phasen wird es meist besser in den Grachten.

Das Angeln mit der verkürzten Schnur, das Füttern mit dem Pole-Cup und die richtige Taktik werden immer entscheidender. Das reine Fischen mit der Whip nimmt ab. Präziseres Angeln überholt ganz klar das schnellere Angeln. Auch ist es derzeit wichtig irgendwie an den massenhaft vorkommenden Ukelei vorbeizukommen, diese stehen in S.-H. unsinnigerweise unter Artenschutz. Weiterhin war es wichtig einen Endplatz zu ergattern, denn alle ersten Plätze kamen von solchen. Wenn viel Fisch vorhanden ist relativiert sich das wieder und es kann auch von anderen Plätzen gewonnen werden.

In Sektor A hatten Ulrich Prehn und Rüdiger Hansen das Glück auf A9 sitzen zu dürfen und konnten in den dreieinhalb Stunden Angelzeit mit 9275g klar den Sektor vor Michael Peter und Hans-Werner Krieger mit 3191g gewinnen (franz. Wertung).

Im B-Sektor waren Jürgen Schulz und Ulf Schneller auf dem rechten Endplatz mit 6956g klar vorne. Jutta und Manfred Börner nutzen ihren Endplatz auf der anderen Seite aus und belegten Rang 2.

Im C-Sektor ging das mit den Endplätzen so weiter. Im Sandfang auf C26 erzielten Hartmut und Burkhard Überleer mit 10280g das Tageshöchstgewicht. Oliver Nitze und Maik Gätjens waren auf der anderen Seite im Fürstenburggraben mit 6893g vorne.

Insgesamt für Friedrichstädter Verhältnisse recht geringe Fänge, aber für November und bei dem Wetter der Vortage wieder eine gelungene Veranstaltung.

Bisher konnten deutlich über 10000,- Euro für den guten Zweck gespendet werden und das Sammeln geht weiter. Wenn das Wetter mitspielt stehen im Dezember und im Januar die nächsten Runden an.

Ergebnisse

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