Benefizwinterfischen am 19. und 20. März 2016

  • von Rüdiger Hansen
  • 31. März 2016 um 10:40
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Wie so oft ließ uns das Wetter nicht im Stich, zwar kalt aber trocken und für die Jahreszeit erträglich. Die Veranstaltungsreihe stand meistens unter einem guten Stern, aber in diesem Winter war doch Einiges anders.

Durch wasserbauliche Maßnahmen (neue Spundwände) konnte ein großer Teil des Ostersielzuges den ganzen Winter nicht gefischt werden. Dazu wurden Anfang Oktober die Schleusen geschlossen und bis Mitte März nicht wieder geöffnet. Die Ergebnisse der letzten Fischen sprachen für sich. Im Februar gab es viele Nichtfänger und ein Abschnitt wurde mit 91g gewonnen. Normalerweise gehören 2 Nullen dahinter.

Neue Spundwände für den Ostersielzug

Einige Tage vor dieser Veranstaltung war es soweit, die Schleusen wurden für die Grachtenboote wieder geöffnet und wir waren gespannt ob dies schon Einfluss auf die Fänge hat. Hatte es. Am Samstag beim Warm-Up nahmen nur 19 Angler und Anglerinnen teil. Die geringe Zahl war sicherlich den katastrophalen Fängen des Winters geschuldet. Aber die die durchgehalten haben wurden mit guten Fängen belohnt.

Im A-Sektor konnte Karol Pacyna auf Platz 1 mit über 10kg Fisch das Tageshöchstgewicht erzielen. Es gab 4 weitere Gewichte um 8,5kg. Im B-Sektor war Christiane Tonner auf Platz 12 mit 5100g vorne, es gab 2 weitere Gewichte über 5kg und 2 mit über 4,9kg. Im März in 3 Stunden und bei 6 Grad Lufttemperatur kann man das als erstklassiges Ergebnis bezeichnen.

Für den Sonntag hatten sich 10 Viererteams angemeldet. Die Ursache für die etwas geringere Zahl als in den Vorjahren hatte ich ja schon Oben benannt. Das Wetter war etwas ungemütlicher als am Vortag, aber noch im grünen Bereich. Geangelt wurde jetzt in 4 Sektoren. Fürstenburggraben/Sandfang und der Westersielzug kamen hinzu. 

Das Angeln mit der verkürzten Schnur ist inzwischen Standard, Whips kommen nur noch vereinzelt zum Einsatz. Punktgenaues Füttern mit dem Polecup ist unumgänglich. Im Westersielzug war auch die Matchrute noch eine Option.

Die Fänge fielen unterschiedlich aus, aber im Vergleich zum Rest des Winters schon wieder auf einem erstaunlich hohen Niveau. Den A-Sektor entschied Oliver Nitze mit 8637g für sich. Im B-Sektor fing Jan Malecki mit 13192g das Tageshöchstgewicht (im Februar waren hier die 91g hoch!). Der C-Sektor ging an Lukas Webels der im Fürstenburggraben auf Olatz 25 gute 8983g anlanden konnte. Den etwas schwächeren D-Sektor gewann Jan-Willi Kupperschmidt aus der Mitte heraus mit 3689g.

Bei der Mannschaftwertung konnten sich 3 Teams absetzen. Alle hatten die Platzziffer 13, so dass die besseren Einzelergebnisse entscheiden mussten. Erster wurde das Team Eco-Fishing vor Schwabstedt und Uetersen Tornesch.

Unser Dank geht wieder an alle Unterstützer dieser Veranstaltungen. Der Friedrichstädter Angelverein stellt kostenlos das Gewässer und das Vereinsheim zur Verfügung. Teilnehmer stellen Sachpreise zur Verfügung, so dass die jeweiligen 10,- Euro Teilnahmegebühr fast zu 100% weitergeleitet werden können. An dieser Stelle auch noch ein Dankeschön an die Macher der Championsteam-Seite für die gestifteten DVDs. Schöne Preise die uns dafür zur Verfügung gestellt wurden.

Insgesamt konnten über den Winter wieder mehr als 2000,- Euro gesammelt werden. Dieses Geld werden wir im Herbst offiziell überreichen und an eine Organisation übergeben die kranke und bedürftige Kinder unterstützt.

Ein gutes vereinsübergreifendes Miteinander, manchmal gute Fänge und einfach Spaß an der Sache sind eine gute Grundlage für noch viele Fischen dieser Art. Die positive Auswirkung ist mit Sicherheit vorteilhaft für unsere Sache. Ich wurde schon häufiger von Nichtanglern angesprochen bei denen viel Zuspruch zu hören war. Bessere Werbung in eigener Sache gibt es nicht.

Im November geht es wieder weiter.

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